Produktbild: Der Tod der Tribune

Der Tod der Tribune Leben und Sterben des Tiberius und Caius Gracchus

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33,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 15 Abbildungen und 6 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/2,9 cm

Gewicht

512 g

Farbe

Dunkelbraun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81372-6

Beschreibung

Rezension

"Gut und spannend zu lesen."

National Geographic History

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2024

Abbildungen

mit 15 Abbildungen und 6 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

22,1/14,7/2,9 cm

Gewicht

512 g

Farbe

Dunkelbraun

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-81372-6

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    20.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bemerkenswert

    Der Tod der Tribune Charlotte Schubert 5 Sterne verfasst am 26.03.2024 - 12:10 Uhr Schubert, Charlotte Der Tod der Tribune Leben und Sterben des Tiberius und Caius Gracchus München 2024, C.H. Beck, 303 S., mit 15 Abbildungen und 6 Karten, Hardcover, ISBN 978-3-406-81372-6, 32€ Unerhörtes geschah anno 133 v. Chr. auf dem Kapitol in Rom. Ein Volkstribun, Tiberius Gracchus, wurde von Mitgliedern des Senats und deren Gefolgschaft erschlagen. Niemals konnte Rechtens sein, was das Unerhörte, das Unglaubliche gerechtfertigt hätte. Warum geschah das Undenkbare? Nun, er hatte es gewagt, ein Gesetz zur Landreform einzubringen, das die Armen begünstigte, der römischen Elite aber nicht willkommen war. Ein Volkstribun war kraft seines Amtes unverletzlich, unantastbar; niemals in der römischen Geschichte vorher war das schon einmal geschehen, noch wäre dies vorstellbar gewesen. Und es sollte noch einmal geschehen: Zehn Jahre später wurde auch des Tiberius` Bruder Caius ermordet. Er wollte die Pläne seines toten Bruders hinsichtlich einer Bodenreform und somit zur Umverteilung von Grund und Boden zu einem Ende bringen. Aber die mächtigen Senatoren fühlten sich in ihrer Machtstellung bedroht und fürchteten um Land und Macht durch die u.a. geplante Erneuerung des Ackergesetzes und die Versorgung der bedürftigen Stadtbevölkerung mit billigem Getreide. Mit einem fulminanten Intro steigt die Autorin Charlotte Schubert in die Endzeit der römischen Republik ein, die mit dem Aufstieg Julius Caesars ihren blutigen Abgesang und ihr definitives Ende erfuhr. Wem war schon vorher so richtig bewusst, dass Caesars blutiges Ende nicht das erste gewaltvolle Ende eines römischen Staatslenkers war. Mit diesem Werk liegt ein vielschichtiges Zeitgemälde vor, das die Zusammenhänge zwischen Arm und Reich, Macht und Ohnmacht, staatlichen Ängsten und Zuständen brillant recherchiert in die Gegenwart transferiert. Ein wissenschaftliches Werk über einen wichtigen Abschnitt römischer Geschichte, das spannend erzählt, die Leserschaft in ihren Bann zieht und das Zeug zum Stoff eines Blockbusters hat. Fazit: Eine bemerkenswerte Publikation mit viel Detailwissen, die auch für historisch Interessierte neue Erkenntnisse bereithält und mit aufschlussreichem Anhang bereichert. Unbedingt lesenswert. Jochen V.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martin Berger

    Martin Berger

    Thalia Wien – Mitte / W3

    Buchhändler*in

    5/5

    01.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Anfan vom Ende der Republik

    Die Ermordung des Volkstribunen Tiberius Gracchus im Jahr 133 v.u.Z. durch einen senatorischen Mob war ein Tabubruch. Sein Bruder Caius Gracchus kam im Jahr 121 v.u.Z. ebenfalls durch politisch motivierte Gewalt zu Tode. Diese Ereignisse gelten bis heute als Beginn des Untergangs der römischen Republik. Genau einhundert Jahre liegen zwischen dem Tod des Caius Gracchus und der Schlacht bei Actium, hier besiegte Octavian, der spätere Augustus seine Widersacher und besiegelte das Ende der republikanischen Staatsform in Rom. Doch was waren die Hintergründe für diese Morde, denen jeweils noch Massaker an den Anhängern der beiden Brüder folgten? Tiberius plante eine Bodenreform, Caius wollte die Respublica weitgehend reformieren. Die Angelegenheit ist natürlich viel komplexer, es geht um Macht und Einfluss, natürlich auch um persönliche Beziehungen und Feindschaften. Charlotte Schubert rekonstruiert in diesem fesselnden Buch den Aufstieg und Fall der Gracchen. (Siehe auch: Schauer, Triumvirat)

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  • Produktbild: Der Tod der Tribune
  • Vorwort

    I. Das Ende
    1. Tod auf dem Kapitol
    2. Wie konnte es so weit kommen?
    Legitimationsversuche
    3. Familie und Erziehung
    Der Vater Tiberius Gracchus
    Die Mutter Cornelia
    4. Tiberius Gracchus und Scipio Aemilianus
    Vom Schützling zum Gegner
    Scipio Aemilianus und Tiberius Gracchus –ein Vergleich
    Die Entfremdung des Scipio Aemilianus und seines Schützlings Tiberius Gracchus

    II. Die Wende
    1. Römische Kriege in Spanien
    2. Numantia
    3. Streit um den Mancinus-Vertrag

    III. Der Anfang
    1. Stoisch-Sozialethische Politik in Rom
    Der öffentliche Nutzen und der Eigennutz
    2. Stoa in Sparta
    3. Blossius, der Stoiker, und der Aufstand des Aristonikos
    Philosophisch-politische Hintergründe des Aristonikos-Aufstands?

    IV. Erfolg und Scheitern
    1. Das Programm
    Grundbesitzverhältnisse in der römischen Republik
    2. Bodenreform
    Notleidende Bauern?
    Landverteilung
    3. Die Absetzung des Octavius
    Geld für die Bodenreform
    Eine unerwartete Finanzierungsmöglichkeit – das Erbe Attalos’ III. von Pergamon
    Die Tage des Tiberius als politische Wendezeit?
    4. Das Ende des Scipio Aemilianus
    Das unruhige Jahr 129 v. Chr
    Scipios Tod (129 v. Chr.)

    V. Reform der Respublica
    1. Der Traum des Caius Gracchus
    Die politischen Motive für das Handeln des Caius
    2. Dolche aufs Forum!
    3. Ein institutionelles Schutzkonzept für Bürger
    4. Sozial- und Verwaltungsgesetzgebung
    Brot
    Land
    Straßen
    5. Neuordnung der Finanzen nach innen und außen
    6. Richtergesetz und Spezialgerichte
    7. Bürgerrecht und Wahlrecht für Latiner und Italiker
    8. Erneutes Scheitern
    9. Not kennt kein Gebot

    VI. Danach
    1. Kampf um Erinnerung und Werk
    2. Der Gründungsmythos – Cornelia und ihre Söhne
    3. Frauen als politische Macht
    4. Das Programm der Gracchen – eine neue Politik
    5. Gewalt

    VII. Interpretationen


    Anhang
    Glossar
    Stammtafel
    Zeittafel
    Abkürzungen
    Quellenautoren
    Anmerkungen
    Literatur
    Abbildungsverzeichnis
    Bildnachweis
    Namen- und Ortsregister