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Als die Welt zerbrach Roman | Die Fortsetzung des Bestsellers »Der Junge im gestreiften Pyjama«

143

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.05.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

All the broken places

Übersetzt von

Michael Schickenberg + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32061-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

03.05.2024

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

416

Maße (B/H)

12/18,5 cm

Gewicht

288 g

Farbe

Hellblau / Anthrazit

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

All the broken places

Übersetzt von

  • Michael Schickenberg
  • Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-32061-0

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    12.05.2025

    eBook (ePUB 3)

    Schatten der Vergangenheit

    In „Als die Welt zerbrach“ erzählt John Boyne die Geschichte von Gretel Fernsby, einer über neunzigjährigen Frau, die ihre Vergangenheit nie ganz loswerden konnte. Nach einer Tragödie im Zweiten Weltkrieg flieht sie mit ihrer Mutter aus Polen nach Paris. Doch die seelischen Narben der Flucht und Schuldgefühle verfolgen sie ihr Leben lang. Der Roman wechselt zwischen Gretels Erinnerungen an die Vergangenheit und ihrer Gegenwart in London, wo sie als verwitwete Dame in einem ruhigen, wohlhabenden Viertel lebt. Als eine neue Familie nebenan einzieht, wird sie mit ihrer eigenen Geschichte konfrontiert, und die Dunkelheit der Vergangenheit droht, sie erneut zu ergreifen. Der Roman hat mich sehr berührt und gefesselt. Ich habe ihn selten aus der Hand gelegt und war ganz gespannt darauf, wie Gretels und auch Henrys Geschichte ausgehen mag. Es gab viele Wendungen, die ich nicht kommen gesehen habe. Manchmal vielleicht unrealistisch, ändert aber nichts an meiner Begeisterung. Besonders die emotionale Tiefe der Charaktere und die feine Darstellung von Gretels innerem Konflikt haben mich stark beeindruckt. Auch wenn einige Ereignisse etwas überraschend oder ungewöhnlich erscheinen, bleibt die gesamte Erzählung authentisch und packend. Boyne gelingt es, trotz kleinerer Unglaubwürdigkeiten, die Atmosphäre der Angst und der inneren Zerrissenheit so eindrucksvoll einzufangen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es ist ein Roman, der einen noch lange nach dem Ende beschäftigt.

  • Danyboy

    Book Circle Community

    5/5

    02.11.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tolles Sequel!

    John Boyne hat ein Sequel geschrieben zu seinem grossen (Jugend-)Klassiker „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Und wie ich vermutet habe: Wenn einer das kann mit so einem Nachfolgeroman, dann Boyne! Die Perspektive ist eine gänzlich andere. Und zwar jene der heute über 90-jährigen Gretel, der Schwester des aus dem 1. Teil im Zentrum stehenden 9-jährigen Jungen Bruno. Der Leser erfährt raffiniert konstruiert die Geschichte von Gretel, seit Jahrzehnten in London lebend. Alternierend in kurzen Kapiteln zwischen heute (2022) und der Nachkriegszeit erfahren wir alles über Flucht, Vergangenheit, Leid, Schuld und Lügen der Tochter eines Konzentrationslager-Kommandanten. Und jetzt im hohen Alter erhält Gretel noch die Chance, auf eine Art von Sühne (mehr sei nicht verraten)… Wer „Der Junge im gestreiften Pyjama“ gelesen hat, wird auch hier sofort reingezogen. Ausgezeichnet gelungene Weitererzählung der Geschichte, mit neuen Perspektiven. Emotional mindestens so eindringlich. In diesem Fall aber eindeutig nicht mehr als Jugendroman angelegt (wobei ich Teil 1 ALLEN Altersstufen empfehle, auch Erwachsenen). Boyne ist ein Meister im zeichnen von emotionalen und moralischen Landkarten. Das fasziniert mich bei allen seinen Romanen. In gewisser Weise ist er ein moderner Dickens. „Als die Welt zerbrach“ rüttelt einen als Leser:in moralisch durch, unterhält vorzüglich und lässt nicht mehr los. Einige werfen, nicht ganz zu Unrecht, Boyne immer mal wieder zu viele Zufälle und unwahrscheinliche Wiedertreffen/Vorgänge in seinen Geschichten vor. Das ist, meines Erachtens, aber ein sehr gewolltes Stilmittel. Es hat sogar was leicht Magisches manchmal. „Cyril Avery“, eins meiner Lieblingsbücher, ist da ein weiteres gutes Beispiel. Wer sich auf eine sehr emotionale Geschichte rund um Schuld, Sühne und WKII einlassen möchte, greift hier unbedingt zu!!

  • EineMami

    5/5

    14.10.2023

    Hörbuch (Audio)

    Wenn aus Wegschauen Hinschauen wird

    Bei John Boynes Roman „Als die Welt zerbrach“ handelt es sich um die Fortsetzung des Weltbestsellers „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Das Buch kann unabhängig vom ersten Teil gelesen werden.Gretel Fernsby ist über 90 Jahre alt. Ein bewegtes Leben liegt hinter der alten Dame und sie möchte ihre letzte Zeit auf Erden in Ruhe und Frieden in ihrem Apartment verbringen. Doch damit ist es vorbei, als in die leere Wohnung unter ihr eine junge Familie einzieht.Gretel freundet sich mit deren 9jährigem Sohn Henry an, doch der Junge ist ungewöhnlich verschlossen für ein Kind in seinem Alter. Freunde hat er keine, dafür streiten sich seine Eltern häufig. Als Gretel immer wieder Verletzungen am Körper des Kindes entdeckt, gerät sie in einen Strudel von Erinnerungen. Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit, in der viele Menschen einfach wegschauten, während ihren Mitmenschen Grauenvolles angetan wurde. Der Zeit des 2. Weltkrieges. Gretel war damals noch ein Kind, dennoch fühlt sie sich schon ihr ganzes Leben schuldig. Kann Schuld durch eine couragierte Tat getilgt werden?Das Hörbuch wird von der sehr angenehmen und Alte-Dame-tauglichen Stimme von Elisabeth Günther vorgetragen. Bekannt z.B. durch die „Violet“ in „Bridgerton“.Ich mag ihre ruhige und gesetzte Art des Vorlesens, die den Charakter „Gretel“ für mich sehr greifbar gemacht hat. Optimal gewählt, meiner Meinung nach.Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit ab kurz nach dem 2. Weltkrieg erzählt. Nach und nach werden die beiden Zeitstränge ineinander verflochten.Ich war teilweise sehr geschockt über die grauenvollen Dinge, die Menschen bereit sind sich gegenseitig anzutun. Zunehmend hat mich die Geschichte gepackt und in den Bann gezogen.Gretel habe ich als sehr plastischen Charakter empfunden. Sie war für mich nicht grundsätzlich eine Sympathieträgerin, aber handelt und entwickelt sich authentisch. Immer wieder haben mich die Szenen zum Nachdenken gebracht. Was ist Schuld, wer trägt sie zurecht und kann man getanes Unrecht wieder gutmachen?Sehr gut gefallen haben mir die überraschenden Wendungen, die der Autor eingebaut hat. An einigen Stellen entwich mir der ein oder andere überraschte Ausruf.Insgesamt hat mich der Roman ausgezeichnet unterhalten. Ich habe dem runden, flüssigen und packenden Erzählstil sowohl Boynes als auch Günthers mit Genuss gelauscht.

  • EineMami

    5/5

    14.10.2023

    Hörbuch (Audio)

    Wenn aus Wegschauen Hinschauen…

    Wenn aus Wegschauen Hinschauen wird … Bei John Boynes Roman „Als die Welt zerbrach“ handelt es sich um die Fortsetzung des Weltbestsellers „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Das Buch kann unabhängig vom ersten Teil gelesen werden.Gretel Fernsby ist über 90 Jahre alt. Ein bewegtes Leben liegt hinter der alten Dame und sie möchte ihre letzte Zeit auf Erden in Ruhe und Frieden in ihrem Apartment verbringen. Doch damit ist es vorbei, als in die leere Wohnung unter ihr eine junge Familie einzieht.Gretel freundet sich mit deren 9jährigem Sohn Henry an, doch der Junge ist ungewöhnlich verschlossen für ein Kind in seinem Alter. Freunde hat er keine, dafür streiten sich seine Eltern häufig. Als Gretel immer wieder Verletzungen am Körper des Kindes entdeckt, gerät sie in einen Strudel von Erinnerungen. Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit, in der viele Menschen einfach wegschauten, während ihren Mitmenschen Grauenvolles angetan wurde. Der Zeit des 2. Weltkrieges. Gretel war damals noch ein Kind, dennoch fühlt sie sich schon ihr ganzes Leben schuldig. Kann Schuld durch eine couragierte Tat getilgt werden?Das Hörbuch wird von der sehr angenehmen und Alte-Dame-tauglichen Stimme von Elisabeth Günther vorgetragen. Bekannt z.B. durch die „Violet“ in „Bridgerton“.Ich mag ihre ruhige und gesetzte Art des Vorlesens, die den Charakter „Gretel“ für mich sehr greifbar gemacht hat. Optimal gewählt, meiner Meinung nach.Die Geschichte wird kapitelweise abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit ab kurz nach dem 2. Weltkrieg erzählt. Nach und nach werden die beiden Zeitstränge ineinander verflochten.Ich war teilweise sehr geschockt über die grauenvollen Dinge, die Menschen bereit sind sich gegenseitig anzutun. Zunehmend hat mich die Geschichte gepackt und in den Bann gezogen.Gretel habe ich als sehr plastischen Charakter empfunden. Sie war für mich nicht grundsätzlich eine Sympathieträgerin, aber handelt und entwickelt sich authentisch. Immer wieder haben mich die Szenen zum Nachdenken gebracht. Was ist Schuld, wer trägt sie zurecht und kann man getanes Unrecht wieder gutmachen?Sehr gut gefallen haben mir die überraschenden Wendungen, die der Autor eingebaut hat. An einigen Stellen entwich mir der ein oder andere überraschte Ausruf.Insgesamt hat mich der Roman ausgezeichnet unterhalten. Ich habe dem runden, flüssigen und packenden Erzählstil sowohl Boynes als auch Günthers mit Genuss gelauscht.

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    5/5

    29.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Große Emotionen

    Das Buch ist die direkte Fortsetzung des Buches "Der Junge mit dem gestreiften Pyjama". Es wird die weitere Geschichte seiner Schwester Gretel erzählt. Der Autor hat zwei Zeitebenen für seine Geschichte gewählt. In der Gegenwart lebt die 90jährige Gretel in London. In die Wohnung unter ihr zieht eine Familie mit einen Jungen ein, der sie an ihren toten Bruder erinnert. Im zweiten Handlungsstrang wird ihre Geschichte erzählt. Dem Autor gelingt es es große Gefühle wie Liebe, Rache, Scham und Schuld glaubhaft rüberzubringen ohne das es kitschig wird. Besonders Gretel war gut beschrieben. Wie geht sie mit der Scham und Schuld um, besonders wenn sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert wird. Ihr Leben lang hat sie es vor sich selbst verleugnet und ist geflüchtet, wenn es brenzlig wurde. Erst am Ende ihres Lebens hat sie zu ihrer Vergangenheit gestanden. Mich hat das Buch geflasht. Nach dem eher kitschigen Vorgänger hatte ich nicht so eine gute Geschichte erwartet. Von mir gibt es 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Nur sollte man das Buch "Der Junge mit dem gestreiften Pyjama" kennen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (143)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Lisbeth Koch

    Lisbeth Koch

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

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    5/5

    05.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Jahre nach dem „Jungen im gestreiften...

    Jahre nach dem „Jungen im gestreiften Pyjama“ ist die Schwester Gretel mittlerweile 90 Jahre alt. In diesem Roman erzählt sie ihre Geschichte und vor allem ihr Leben voller Schuldgefühle, Verdrängung und Lügen um der Vergangenheit zu entfliehen.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.11.2022

    eBook (ePUB 3)

    Traurig....

    Die Schwester des „Jungen mit dem gestreiften Pyjama“ ist nun 90 Jahre. Sie musste die ganze Zeit Lügen und mit der Schuld leben, um zu Überleben. Wie ist es, solange, mit einer Schuld zu leben? Damals nichts gesagt zu haben. Gretel wird jetzt durch einen kleinen Jungen wieder in die Zeit zurückversetzt. War Sie damals zu jung, um das Ausmaß der Tragödie zu erkennen. Ein sehr trauriges, aber sehr gut erzähltes Buch. Hat mich tief berührt und bewegt. Der Schluss war für mich sehr überraschend. Leseempfehlung.

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