Feuerprobe
Band 33 Bestseller

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Commissario Brunettis dreiunddreißigster Fall

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

29

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.05.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/3 cm

Beschreibung

Rezension

»Donna Leon hat mit ihrem Commissario Brunetti eine ebenso sympathische wie intelligente und humane Figur erfunden, ein ebenbürtiges italienisches Pendant zum französischen Kollegen Maigret.«
»Donna Leon hat mit ihrem Commissario Brunetti eine ebenso sympathische wie intelligente und humane Figur erfunden, ein ebenbürtiges italienisches Pendant zum französischen Kollegen Maigret.«

Details

Verkaufsrang

29

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.05.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

18,5/12,5/3 cm

Gewicht

350 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Refiner's Fire

Übersetzt von

Werner Schmitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07283-9

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Typisch Donna Leon

Bewertung am 03.07.2024

Bewertungsnummer: 2236054

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Donna Leon, Feuerprobe Diogenes Verlag, gebunden, 26,00 Euro Ein neues Buch von Donna Leon in die Hand zu bekommen, macht mich immer neugierig. Auch diesmal hat es mich nicht enttäuscht. Nur gibt es diesmal keinen Mord. Dafür aber, wie sonst auch bei einem "Brunetti-Roman", viele mit Bravour geschriebene und beschriebene Charaktere. Allen voran Guido Brunetti selbst (er scheint nie älter zu werden) und eine mit viel Fingerspitzengefühl agierende Commissario Claudia Griffoni. Donna Leon beschreibt feinfühlig Gespräche, die einen selbst zum Nachdenken anregen. Zwei sogenannte "Babygangs" treffen nachts aufeinander, raufen sich und schlagen eine Schaufensterscheibe ein. Mit diesem Treffen beginnt eine Geschichte über Kinderstraßenbanden, die emotionale Bestätigung und Anerkennung suchen. Das Verständnis für solche Handlungen, für die Beweggründe der Jugendlichen, führt die Commissarios weit in die Geschichte hinein. Ein historisch belegtes Unglück (ich habe es recherchiert) ist der Ausgangspunkt dieser Geschichte. Donna Leon sagt in einem Interview mit der dpa: "In diesem Buch geht es um mehrere Dinge: Was wir für die Vergangenheit halten, ist nicht unbedingt die Vergangenheit, die war. Es geht auch darum, was in einem Krieg passiert ist. Und um etwas, das zurückkommt, um dich zu verfolgen." Das Buch webt unterschiedliche Geschichten zusammen. Manche von ihnen bleiben innerhalb der Geschichte abgekapselt vom eigentlichen Erzählstrang stehen. Das stört aber nicht, es zeigt vielmehr die Vielseitigkeit innerhalb dieses Krimis. Viel Lokalkolorit, wie es bei Brunetti-Romanen üblich ist, keine brutalen Geschichten und feinfühlig erzählte Charaktere machten mir dieses Buch zum Genuss. Ich kann es nur jedem, der literarische Krimis mag, empfehlen.
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Typisch Donna Leon

Bewertung am 03.07.2024
Bewertungsnummer: 2236054
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Donna Leon, Feuerprobe Diogenes Verlag, gebunden, 26,00 Euro Ein neues Buch von Donna Leon in die Hand zu bekommen, macht mich immer neugierig. Auch diesmal hat es mich nicht enttäuscht. Nur gibt es diesmal keinen Mord. Dafür aber, wie sonst auch bei einem "Brunetti-Roman", viele mit Bravour geschriebene und beschriebene Charaktere. Allen voran Guido Brunetti selbst (er scheint nie älter zu werden) und eine mit viel Fingerspitzengefühl agierende Commissario Claudia Griffoni. Donna Leon beschreibt feinfühlig Gespräche, die einen selbst zum Nachdenken anregen. Zwei sogenannte "Babygangs" treffen nachts aufeinander, raufen sich und schlagen eine Schaufensterscheibe ein. Mit diesem Treffen beginnt eine Geschichte über Kinderstraßenbanden, die emotionale Bestätigung und Anerkennung suchen. Das Verständnis für solche Handlungen, für die Beweggründe der Jugendlichen, führt die Commissarios weit in die Geschichte hinein. Ein historisch belegtes Unglück (ich habe es recherchiert) ist der Ausgangspunkt dieser Geschichte. Donna Leon sagt in einem Interview mit der dpa: "In diesem Buch geht es um mehrere Dinge: Was wir für die Vergangenheit halten, ist nicht unbedingt die Vergangenheit, die war. Es geht auch darum, was in einem Krieg passiert ist. Und um etwas, das zurückkommt, um dich zu verfolgen." Das Buch webt unterschiedliche Geschichten zusammen. Manche von ihnen bleiben innerhalb der Geschichte abgekapselt vom eigentlichen Erzählstrang stehen. Das stört aber nicht, es zeigt vielmehr die Vielseitigkeit innerhalb dieses Krimis. Viel Lokalkolorit, wie es bei Brunetti-Romanen üblich ist, keine brutalen Geschichten und feinfühlig erzählte Charaktere machten mir dieses Buch zum Genuss. Ich kann es nur jedem, der literarische Krimis mag, empfehlen.

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Von Baby-Gangs, Beutekunst und falschen Helden

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 03.07.2024

Bewertungsnummer: 2235930

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit nunmehr über dreißig Jahren lässt uns Donna Leon, ehemals Wahlvenezianerin, aber mittlerweile im schweizerischen Graubünden ansässig, am Leben in Venedig teilhaben. Sie zeigt uns die negativen Veränderungen in Stadt und Gesellschaft, mit denen die Serenissima und ihre Bewohner zu kämpfen haben. Ganz gleich, ob das nun die Kreuzfahrtschiffe, die Touristenmassen, die Umweltsünden, die schleichende Übernahmen des historischen Erbes durch dubiose Investoren oder die behäbigen und nicht selten korrupten Verwaltungsapparate sind, Leon legt den Finger in die zahlreichen Wunden, die diesem Kleinod und seinen Bewohnern über die Jahre zugefügt wurden. In „Feuerprobe“, Band 33 der Reihe, stehen Brunetti, Griffoni und Kollegen vor einer neuen Herausforderung. Rivalisierende Jugendbanden machen Venedig unsicher. Ohne besonderen Anlass, lediglich getrieben von Langeweile, Frust und der Freude an der Gewalt, verabreden sie Treffpunkte, um ihre Kräfte in testosterongeschwängerten Auseinandersetzungen zu messen. Dies ist allerdings nur der Ausgangspunkt, der berühmte Stein, der ins Wasser geworfen wird, immer größere Kreise zieht und zurück ins Jahr 2003 führt, als bei einem Attentat im irakischen Nassiriyah 19 Italiener, Angehörige der MSU Carabinieri, getötet wurden. Einer der Überlebenden wurde von Medien und Öffentlichkeit zum Helden erklärt, aber von offizieller Seite nie mit einem Orden ausgezeichnet. Ein weiterer, zeitgleicher Handlungsstrang thematisiert das krimineller Verhalten einer Gruppe italienischer Einsatzkräfte während des Krieges im Irak, die skrupellos wertvolle Artefakte aus dem Land schmuggelten und zu Höchstpreisen an Kunstliebhaber in der Heimat verkauften. Einer dieser Sammler ist Enzo Bocchese, ein Kollege von Brunetti, Er wird in seiner Wohnung überfallen, wobei er nicht nur körperlich attackiert wird, sondern der Täter auch noch einen Großteil seiner Beutekunst-Sammlung zerstört. Die Verbindung zwischen diesen verschiedenen Handlungssträngen, die einmal mehr sowohl Brunettis als auch Griffonis Verständnis von Recht und Gerechtigkeit auf die Probe stellen, sind zwei Mitglieder der Baby-Gangs. Der eine ein Mitläufer, Sohn des „Helden von Nassiriyah“ und voller Bewunderung für seinen Vater, der andere der Anführer der Rivalen, ein gewalttätiger Dummkopf, der im gleichen Haus wie Brunettis Kollege wohnt. Interessante Szenarien, aber dennoch fehlt etwas. Donna Leon führt uns zwar wie immer souverän durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, geht aber diesmal aufgrund der Themenvielfalt weniger als gewohnt in die Tiefe. Und auch die reflektierenden Gespräche zwischen Guido und Paola bleiben diesmal weitgehend außen vor. Wie auch Vianello, der im wohlverdienten Urlaub entspannt. Signora Elettra und der Vice Questore tauchen nur am Rand auf, dafür rückt Claudia Griffoni interessanterweise mehr ins Zentrum, bleibt aber wie meist eher blass. Spielt die Autorin etwa mit dem Gedanken, den Staffelstab weiterzureichen? Ich hoffe nicht.
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Von Baby-Gangs, Beutekunst und falschen Helden

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 03.07.2024
Bewertungsnummer: 2235930
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit nunmehr über dreißig Jahren lässt uns Donna Leon, ehemals Wahlvenezianerin, aber mittlerweile im schweizerischen Graubünden ansässig, am Leben in Venedig teilhaben. Sie zeigt uns die negativen Veränderungen in Stadt und Gesellschaft, mit denen die Serenissima und ihre Bewohner zu kämpfen haben. Ganz gleich, ob das nun die Kreuzfahrtschiffe, die Touristenmassen, die Umweltsünden, die schleichende Übernahmen des historischen Erbes durch dubiose Investoren oder die behäbigen und nicht selten korrupten Verwaltungsapparate sind, Leon legt den Finger in die zahlreichen Wunden, die diesem Kleinod und seinen Bewohnern über die Jahre zugefügt wurden. In „Feuerprobe“, Band 33 der Reihe, stehen Brunetti, Griffoni und Kollegen vor einer neuen Herausforderung. Rivalisierende Jugendbanden machen Venedig unsicher. Ohne besonderen Anlass, lediglich getrieben von Langeweile, Frust und der Freude an der Gewalt, verabreden sie Treffpunkte, um ihre Kräfte in testosterongeschwängerten Auseinandersetzungen zu messen. Dies ist allerdings nur der Ausgangspunkt, der berühmte Stein, der ins Wasser geworfen wird, immer größere Kreise zieht und zurück ins Jahr 2003 führt, als bei einem Attentat im irakischen Nassiriyah 19 Italiener, Angehörige der MSU Carabinieri, getötet wurden. Einer der Überlebenden wurde von Medien und Öffentlichkeit zum Helden erklärt, aber von offizieller Seite nie mit einem Orden ausgezeichnet. Ein weiterer, zeitgleicher Handlungsstrang thematisiert das krimineller Verhalten einer Gruppe italienischer Einsatzkräfte während des Krieges im Irak, die skrupellos wertvolle Artefakte aus dem Land schmuggelten und zu Höchstpreisen an Kunstliebhaber in der Heimat verkauften. Einer dieser Sammler ist Enzo Bocchese, ein Kollege von Brunetti, Er wird in seiner Wohnung überfallen, wobei er nicht nur körperlich attackiert wird, sondern der Täter auch noch einen Großteil seiner Beutekunst-Sammlung zerstört. Die Verbindung zwischen diesen verschiedenen Handlungssträngen, die einmal mehr sowohl Brunettis als auch Griffonis Verständnis von Recht und Gerechtigkeit auf die Probe stellen, sind zwei Mitglieder der Baby-Gangs. Der eine ein Mitläufer, Sohn des „Helden von Nassiriyah“ und voller Bewunderung für seinen Vater, der andere der Anführer der Rivalen, ein gewalttätiger Dummkopf, der im gleichen Haus wie Brunettis Kollege wohnt. Interessante Szenarien, aber dennoch fehlt etwas. Donna Leon führt uns zwar wie immer souverän durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, geht aber diesmal aufgrund der Themenvielfalt weniger als gewohnt in die Tiefe. Und auch die reflektierenden Gespräche zwischen Guido und Paola bleiben diesmal weitgehend außen vor. Wie auch Vianello, der im wohlverdienten Urlaub entspannt. Signora Elettra und der Vice Questore tauchen nur am Rand auf, dafür rückt Claudia Griffoni interessanterweise mehr ins Zentrum, bleibt aber wie meist eher blass. Spielt die Autorin etwa mit dem Gedanken, den Staffelstab weiterzureichen? Ich hoffe nicht.

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