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Nostalgia Roman |"Ein Buch von großer Kraft." Der Tagesspiegel

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.05.2024

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/3,6 cm

Gewicht

489 g

Farbe

Seidengrau / Grau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0181-3

Beschreibung

Rezension

Ein Buch voller Wärme, das zum Nachdenken bringt. ("tagesspiegel.de")
Kaum jemand schreibt besser über die Zeit der Jugend, über Verliebtsein und Verzweifeln, über Einsamkeit und Euphorie beim Neuentdecken der Welt. ("Berliner Zeitung")
Ein wichtiges Buch. ("Welt am Sonntag")
Augenzwinkernd spielt Kubiczek mit Realität und Fiktion, wechselt gekonnt Perspektiven und Zeitebenen. So hält er die Spannung. ("tip Berlin")
Ein Buch von großer Kraft. ("Der Tagesspiegel")
Kubiczek webt seine Jugend in wunderbar dichte Szenen und Sätze … trifft genau den richtigen Ton zwischen Trauer, Humor und Liebe, ohne nostalgisch zu werden. ("RBB")
Dem Autor gelingt eine sprachliche Dichte, ein Humor … auf zerbrechlich-schöne und unwiderstehlich traurige Weise erzählt. ("NDR Kultur")
Kubiczeks autobiografischer Roman erzählt vom Leben seiner laotischen Mutter in der DDR ... ein packender Romanstoff. ("Berliner Morgenpost")
Eine eindringliche Lektüre, die durch Authentizität und Ehrlichkeit überzeugt. Der Roman lebt von den atmosphärischen Details und kontrastiert die Tragik mit einem leichten, bisweilen gewitzten Ton. ("SWR 2 "Lesenswert"")
Kubiczek wendet sich herzergreifend abgründigen Schlüsselmomenten seines Lebens zu, ohne dass ihn dabei der Humor verlässt. ("Märkische Allgemeine")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.05.2024

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

20,6/13,2/3,6 cm

Gewicht

489 g

Farbe

Seidengrau / Grau

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0181-3

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Berührend und informativ

Martina *Blubie* aus Schönau am 09.09.2024

Bewertungsnummer: 2288462

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andre Kubiczek hat mich mit seinem Buch zurück in die 70er und 80er Jahre versetzt und zwar mitten in die DDR, wo er aufgewachsen ist als Sohn eines deutschen Vaters und einer Laotischen Mutter. Wir lesen über seinen Alltag als Teenager in einem kommunistischen Land und natürlich über sein "Anderssein" mit seinem exotischen Aussehen. Alltagsrassismus, die Behinderung seines jüngeren Bruders und die Krankheit seiner Mutter bestimmen seinen Alltag. Trotz der schweren Themen, wirkt das Buch aber nicht jammernd oder anklagend, Kubiczeks Schreibstil ist erzählerisch und man hat das Gefühl bei all den tagtäglichen Abläufen mittendrin zu sein. Seine erst kindlichen, später jugendlichen, Gedanken zu bestimmten Situationen lassen den Leser tief teilhaben und so entsteht ein sehr intimes Alltagsporträt. Die ersten beiden Drittel zeigen sein jugendliches Leben aus seiner Sicht, im letzten Drittel lässt er uns an Erinnerungen seiner Mutter teilhaben. Auch wenn der Buchtitel nach Verklärung klingt, der Inhalt ist es nicht. An manchen Stellen hat mich die Erzählung tief beührt und an vielen Stellen konnte ich dazu lernen - eine Mischung, die ich in einem Buch sehr schätze. Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung, nicht nur für Ex-DDRler.

Berührend und informativ

Martina *Blubie* aus Schönau am 09.09.2024
Bewertungsnummer: 2288462
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Andre Kubiczek hat mich mit seinem Buch zurück in die 70er und 80er Jahre versetzt und zwar mitten in die DDR, wo er aufgewachsen ist als Sohn eines deutschen Vaters und einer Laotischen Mutter. Wir lesen über seinen Alltag als Teenager in einem kommunistischen Land und natürlich über sein "Anderssein" mit seinem exotischen Aussehen. Alltagsrassismus, die Behinderung seines jüngeren Bruders und die Krankheit seiner Mutter bestimmen seinen Alltag. Trotz der schweren Themen, wirkt das Buch aber nicht jammernd oder anklagend, Kubiczeks Schreibstil ist erzählerisch und man hat das Gefühl bei all den tagtäglichen Abläufen mittendrin zu sein. Seine erst kindlichen, später jugendlichen, Gedanken zu bestimmten Situationen lassen den Leser tief teilhaben und so entsteht ein sehr intimes Alltagsporträt. Die ersten beiden Drittel zeigen sein jugendliches Leben aus seiner Sicht, im letzten Drittel lässt er uns an Erinnerungen seiner Mutter teilhaben. Auch wenn der Buchtitel nach Verklärung klingt, der Inhalt ist es nicht. An manchen Stellen hat mich die Erzählung tief beührt und an vielen Stellen konnte ich dazu lernen - eine Mischung, die ich in einem Buch sehr schätze. Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung, nicht nur für Ex-DDRler.

Favorit für die Shortlist

yellowdog am 24.08.2024

Bewertungsnummer: 2274653

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nostalgia ist eine Familiengeschichte, die in den frühen Achtziger Jahren in der DDR angesiedelt und die trotz des Titels nicht nostalgisch verklärt sondern glaubhaft und echt den Zustand zeigt. Die erlebende Perspektive ist die des Kindes André. Es ist ein autobiografisch gefärbter Text, liest sich aber nicht wie die übliche autofiktionale Literatur. Das liegt auch darin, dass nicht in der ersten Person erzählt wird. Zentrale Figur ist die der Mutter, die aus Laos stammte und au Liebe in die DDR ging. Diese Herkunft ist manchmal nicht einfach für Andre, zum Beispiel wenn er in der Schule Schlitzauge genannt wird. Hinzu kommt noch der jüngere Bruder, der geistig behindert ist. Und auch die Mutter wird krank. Es wird schlimmer und damit endet Andres unbekümmerte Jugend schnell. Später wird auch die Perspektive der Mutter gezeigt. Andre Kubiczek schreibt detailliert, vielleicht manchmal zu ausführlich. Vielleicht erreicht er mit seiner Genauigkeit aber auch erst den Leser. Es ist ein Text, der einen nicht gleichgültig lässt.

Favorit für die Shortlist

yellowdog am 24.08.2024
Bewertungsnummer: 2274653
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nostalgia ist eine Familiengeschichte, die in den frühen Achtziger Jahren in der DDR angesiedelt und die trotz des Titels nicht nostalgisch verklärt sondern glaubhaft und echt den Zustand zeigt. Die erlebende Perspektive ist die des Kindes André. Es ist ein autobiografisch gefärbter Text, liest sich aber nicht wie die übliche autofiktionale Literatur. Das liegt auch darin, dass nicht in der ersten Person erzählt wird. Zentrale Figur ist die der Mutter, die aus Laos stammte und au Liebe in die DDR ging. Diese Herkunft ist manchmal nicht einfach für Andre, zum Beispiel wenn er in der Schule Schlitzauge genannt wird. Hinzu kommt noch der jüngere Bruder, der geistig behindert ist. Und auch die Mutter wird krank. Es wird schlimmer und damit endet Andres unbekümmerte Jugend schnell. Später wird auch die Perspektive der Mutter gezeigt. Andre Kubiczek schreibt detailliert, vielleicht manchmal zu ausführlich. Vielleicht erreicht er mit seiner Genauigkeit aber auch erst den Leser. Es ist ein Text, der einen nicht gleichgültig lässt.

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