Produktbild: Kapitalismus am Limit

Kapitalismus am Limit Öko-imperiale Spannungen, umkämpfte Krisenpolitik und solidarische Perspektiven. Von den Autoren des Bestsellers »Imperiale Lebensweise«. Herausforderungen und Chancen der Krise

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37612

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2024

Verlag

Oekom verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/2 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9872606-5-0

Beschreibung

Rezension

»Kapitalismus am Limit von Ulrich Brand und Markus Wissen ist ein brillant geschriebenes, von großem empirischem und konzeptuellem Wissen genährtes Zeitdokument. Der Kapitalismus wird in naher Zeit enden. Hoffentlich, bevor er den Planeten und die menschliche Gesellschaft zerstört hat. Wie eine postkapitalistische Produktionsweise beschaffen sein wird, hängt weitgehend von der solidarischen Überwindung der imperialen Lebensweise ab. Die Kämpfe, die uns dazu bevorstehen, analysiert dieses höchst eindrückliche Buch.« Jean Ziegler
»Ich habe mich auf der Stelle festgelesen. Wer sich fragt, wie wir noch Bewegung in die spätkapitalistische Todesstarre kriegen, findet hier systematische Antworten und einen Wegweiser in die solidarische Selbstbegrenzung. Ein unverzichtbares Buch!« Eva von Redecker
»Der Systemsturz des Kapitalismus findet nicht automatisch und egalitär statt. Das bedeutsame Buch von Ulrich Brand und Markus Wissen beleuchtet die Bedingungen für die solidarische Überwindung der imperialen Lebensweise im globalen Norden und für den Kampf gegen Krieg und Faschismus. Es ist ein Muss für alle, die an einer emanzipatorischen Zukunft mitarbeiten wollen.« Kohei Saito
»Corona-Pandemie, Inflation, Klimakrise – der Kapitalismus hat keine Lösungen für die Probleme unserer Zeit. Vielmehr noch: Die Krise ist Normalzustand. Dieses Buch ist nicht nur eine Erklärung, sondern auch Anleitung für ein anderes Morgen.« Carla Reemtsma
»Die imperiale Lebensweise ist schon ins progressive Wörterbuch eingegangen. Es steht schwer zu befürchten, dass die Argumente und Formulierungen im neuen Buch von Brand und Wissen unseren Diskurs – geradezu sprichwörtlich – bereichern werden.« Ilija Trojanow
»[P]räzis, umfassend und kompetent« Rudolf Walther, Falter
»Wer einen verständlichen und fundierten Überblick über den politischen Zustand der Welt lesen will, ist im neuen Buch von Ulrich Brand und Markus Wissen genau an der richtigen Stelle.« Andrea Vetter, oya
»Schlüssig und auch für Laien gut nachvollziehbar analysieren die Autoren [...] Kapitel für Kapitel die großen Mechanismen unserer Gegenwart.« Cornelia Grobner, Die Presse
»[E]in lesenswertes Buch, das das bedrohliche wirtschaftspolitische Dilemma, in dem wir uns angesichts der Klimakrise befinden, überdeutlich vor Augen führt.« Michael Lausberg, scharf-links
»[...] eine fulminate und radikale Abrechnung mit der kapitalistischen Weltordnung [...]« Rolf Euler, AMOS
»Dass die autoritären Politikangebote derzeit so en vogue sind, wird sehr präzise analysiert, schon allein deshalb ist das Buch äußerst empfehlenswert für alle, die an einer Gegenstrategie arbeiten wollen.« Christian Muggenthaler, Regensburger Zeitung

Produktdetails

Verkaufsrang

37612

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.03.2024

Verlag

Oekom verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/2 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Salsa Rot

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9872606-5-0

Herstelleradresse

Oekom Verlag GmbH
Goethestraße 28
80336 München
DE

Email: info@oekom.de

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Leider ist das Manifest im…

Jedermann aus Schnaitsee am 13.04.2024

Bewertungsnummer: 2852534

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leider ist das Manifest im Soziologenchargon nur von entsprechend Geschulten flüüsig und eingängig zu verdauen. Dabei hätte es m.E. einen Übersetzer verdient, das es auch für Laien leichter lesbar macht. In der vorliegenden Version ist zu befürchten, dass vor allem Junge, die die Analysen und und Lösungsansätze realisieren sollten, am soziologischen Kauderwelsch verzweifeln. Eigentlich ein Buch, das Jeder im Regal - und natürlich im Kopf - haben sollte.

Leider ist das Manifest im…

Jedermann aus Schnaitsee am 13.04.2024
Bewertungsnummer: 2852534
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Leider ist das Manifest im Soziologenchargon nur von entsprechend Geschulten flüüsig und eingängig zu verdauen. Dabei hätte es m.E. einen Übersetzer verdient, das es auch für Laien leichter lesbar macht. In der vorliegenden Version ist zu befürchten, dass vor allem Junge, die die Analysen und und Lösungsansätze realisieren sollten, am soziologischen Kauderwelsch verzweifeln. Eigentlich ein Buch, das Jeder im Regal - und natürlich im Kopf - haben sollte.

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Kapitalismus am Limit

von Ulrich Brand, Markus Wissen

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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5/5

Unterwegs zum Bruch mit der imperialen Lebensweise

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mittlerweile gibt es nur wenige, die den Klimawandel leugnen. Dieser Klimawandel, in dem wir uns schon befinden, dessen Wirkungen sich erwartungsgemäß verstärken werden, ist auch schon für die meisten erfahrbar. Und dennoch lässt es sich nicht leugnen, dass es bisher kaum ein Bewusstsein dafür gibt, dass sich das Verhalten jedes einzelnen Menschen und jeder Gesellschaft, das der gesamten Ökonomie und aller Staaten verändern muss. Es ist also absehbar, sofern sich nichts ändert, dass unsere "moderne" Gesellschaft in einen permanenten Modus ökologischer Krisen einsteigt. Gewiss stimmt es auch, dass man es den Naturwissenschaften überlassen hat, sich mit dem Klimawandel zu beschäftigen. Erst spät erwachte langsam ein politisches Bewusstsein für die Problemlage. Auch die Geistes- und Sozialwissenschaften haben es lange versäumt, sich mit dem Klimawandel und dessen Folgen auseinanderzusetzen. Jedoch gibt es mittlerweile eine spannendgeführte Debatte, die sich nicht nur mit den planetarischen Auswirkungen der Erderwärmung beschäftigt. Zu den Autor:innen der kritischen Sozialtheorie, die sich der Krise widmen, gehören die Politik- und Sozialwissenschaftler Ulrich Brand (Wien) und Markus Wissen (Berlin). Beide Autoren sind schon mit dem Buch "Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus" aufgefallen und möchten die Diskussion mit ihrem neuen Buch "Kapitalismus am Limit" vertiefen. Nach Meinung der Autoren ist die Ursache des Klimawandels in der kapitalistisch-imperialen und ressourcenverschwendender Ökonomie zu suchen. Einen Ausweg aus der planetarischen Krise sehen die Autoren nicht in einer ökologisch-grünen Modernisieren der Ökonomie, sondern in einem radikalen Bruch mit der bisherigen Lebensweise, der in eine solidarischen Perspektive von sozialer Ökonomie übergehen soll. Wer allerdings konkrete Vorschläge zur Veränderung sucht, der wird womöglich enttäuscht sein. Eine klare "Theory of Chance" breiten die Autoren, wie sie selbst sagen, nicht aus. Mit dieser Diagnose und Perspektive kommen Ulrich Brand und Markus Wissen allerdings den Untersuchungen von Nancy Fraser, Chantal Mouffe und Kohei Saito recht nahe. Für ihre Untersuchung ziehen Ulrich Brand und Markus Wissen Diskussionen aus feministischen, postkolonialen, marxistischen und anderen sozialwissenschaftlichen Diskursen hinzu. Für mich persönlich - sofern man sich etwas in die Debatte der Geistes- und Sozialwissenschaften eingelesen hat - waren vor allem die Hinweise auf die zuweilen polemischen Diskussionen zwischen Ulrich Brand und dem Soziologen Ingolfur Blühdorn (Wien) spannend, der den Begriff von der "nachhaltigen Nichtnachhaltigkeit" in die Klimadebatte eingeführt hat. So finden sich in dem Buch von Ulrich Brand und Markus Wissen Entgegnungen zu Blühdorns Kritik (vgl. "Planetary boundaries, societal boundaries, and collective self-limitation: moving beyond the post-Marxist comfort zone") zu Ulrich Brand.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Unterwegs zum Bruch mit der imperialen Lebensweise

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mittlerweile gibt es nur wenige, die den Klimawandel leugnen. Dieser Klimawandel, in dem wir uns schon befinden, dessen Wirkungen sich erwartungsgemäß verstärken werden, ist auch schon für die meisten erfahrbar. Und dennoch lässt es sich nicht leugnen, dass es bisher kaum ein Bewusstsein dafür gibt, dass sich das Verhalten jedes einzelnen Menschen und jeder Gesellschaft, das der gesamten Ökonomie und aller Staaten verändern muss. Es ist also absehbar, sofern sich nichts ändert, dass unsere "moderne" Gesellschaft in einen permanenten Modus ökologischer Krisen einsteigt. Gewiss stimmt es auch, dass man es den Naturwissenschaften überlassen hat, sich mit dem Klimawandel zu beschäftigen. Erst spät erwachte langsam ein politisches Bewusstsein für die Problemlage. Auch die Geistes- und Sozialwissenschaften haben es lange versäumt, sich mit dem Klimawandel und dessen Folgen auseinanderzusetzen. Jedoch gibt es mittlerweile eine spannendgeführte Debatte, die sich nicht nur mit den planetarischen Auswirkungen der Erderwärmung beschäftigt. Zu den Autor:innen der kritischen Sozialtheorie, die sich der Krise widmen, gehören die Politik- und Sozialwissenschaftler Ulrich Brand (Wien) und Markus Wissen (Berlin). Beide Autoren sind schon mit dem Buch "Imperiale Lebensweise. Zur Ausbeutung von Mensch und Natur im globalen Kapitalismus" aufgefallen und möchten die Diskussion mit ihrem neuen Buch "Kapitalismus am Limit" vertiefen. Nach Meinung der Autoren ist die Ursache des Klimawandels in der kapitalistisch-imperialen und ressourcenverschwendender Ökonomie zu suchen. Einen Ausweg aus der planetarischen Krise sehen die Autoren nicht in einer ökologisch-grünen Modernisieren der Ökonomie, sondern in einem radikalen Bruch mit der bisherigen Lebensweise, der in eine solidarischen Perspektive von sozialer Ökonomie übergehen soll. Wer allerdings konkrete Vorschläge zur Veränderung sucht, der wird womöglich enttäuscht sein. Eine klare "Theory of Chance" breiten die Autoren, wie sie selbst sagen, nicht aus. Mit dieser Diagnose und Perspektive kommen Ulrich Brand und Markus Wissen allerdings den Untersuchungen von Nancy Fraser, Chantal Mouffe und Kohei Saito recht nahe. Für ihre Untersuchung ziehen Ulrich Brand und Markus Wissen Diskussionen aus feministischen, postkolonialen, marxistischen und anderen sozialwissenschaftlichen Diskursen hinzu. Für mich persönlich - sofern man sich etwas in die Debatte der Geistes- und Sozialwissenschaften eingelesen hat - waren vor allem die Hinweise auf die zuweilen polemischen Diskussionen zwischen Ulrich Brand und dem Soziologen Ingolfur Blühdorn (Wien) spannend, der den Begriff von der "nachhaltigen Nichtnachhaltigkeit" in die Klimadebatte eingeführt hat. So finden sich in dem Buch von Ulrich Brand und Markus Wissen Entgegnungen zu Blühdorns Kritik (vgl. "Planetary boundaries, societal boundaries, and collective self-limitation: moving beyond the post-Marxist comfort zone") zu Ulrich Brand.

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Kapitalismus am Limit

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