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Das Loch Roman | "Ein Meisterwerk der Unheimlichkeit." DIE ZEIT

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,1 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Ana

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00486-6

Beschreibung

Rezension

"Vierundsiebzig" von Ronya Othmann über die IS-Massaker an den Jesiden steht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises, kein Wunder: Das Buch zählt inhaltlich und literarisch zu den stärksten des Jahres. ("Die Presse")
Hiroko Oyamadas Öko-Horror-Roman „Das Loch“ ist einzigartig - eine der originellsten und verstörendsten Romanhandlungen der letzten Jahre. ("der Freitag")
Dass Oyamada ihre in leuchtenden Farben komponierten Bilder und Rätselhaftigkeiten so sachlich vorträgt wie Vorgänge in einer Amtsstube, macht den phantastischen Roman beunruhigend real. ("Badische Zeitung")
Die Größe dieses Romans liegt gerade in seiner Uneindeutigkeit. (...) Oymada weiß eindeutig um den Wert des Geheimnisses. ("Deutschlandfunk Kultur "Lesart"")
In ihrem beeindruckenden Roman "Das Loch" eröffnet Hiroko Oyamada ihrer Protagonistin den Zugang zur Welt der Geister, Tierwesen und Verstorbenen, die das irdische Leben für die Hauptfigur Asa erst erträglich machen. Denn man ist, was man sieht. ("NDR Kultur")
"Ein verstörender, kluger Roman, raffiniert gemacht und von ultimativer Konsequenz." ("carpegusta-literatur.de")
"Ein Meisterstück der Unheimlichkeit, magischer Realismus aus Japan." ("Die Zeit")
"Hiroko Oyamada hält perfekt die Balance, um die Atmosphäre zwischen Realität und Fantasmagorie irritierend, aber nicht zu gruselig wabern zu lassen." ("Münchner Merkur")
Meisterwerk mit Hausfrau - Hiroko Oyamada bewegt in ihrem hyperrealen Text „Das Loch“ Tiere und Kinderfiguren durch eine kaleidoskopartige Kulisse. Japanische Literatur vom Besten. ("literaturkritik.de")
"Ein ganz ruhiges Buch, ein Buch, in dem die Stille eine fesselnde Kraft verströmt, in dem Gerüche aus der Natur eine ganz starke Rolle spielen, aber auch Räucherstäbchen, und der 'sanfte Geruch alter Frauen und Männer'." ("Buchkultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

18.06.2024

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

128

Maße (L/B/H)

20,8/12,9/2,1 cm

Gewicht

248 g

Farbe

Grau

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

Ana

Übersetzt von

Nora Bierich

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00486-6

Herstelleradresse

Rowohlt Verlag GmbH
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Eine eigenartige Geschichte,...

Bewertung am 28.06.2024

Bewertungsnummer: 2232245

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine eigenartige Geschichte, die einen trotz des Surrealen einfängt. Es bleibt viel Raum zum Nachdenken und Interpretieren.

Eine eigenartige Geschichte,...

Bewertung am 28.06.2024
Bewertungsnummer: 2232245
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine eigenartige Geschichte, die einen trotz des Surrealen einfängt. Es bleibt viel Raum zum Nachdenken und Interpretieren.

Asahis Beobachtungen

Bewertung aus Buchen am 18.06.2024

Bewertungsnummer: 2225745

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist in der typischen Tradition moderner japanischer Romane mit klarer Sprache geschrieben. Aber da der Roman nicht zufällig den wichtigsten Literaturpreis Japans gewann, steckt noch mehr drin. Es beginnt mit einer alltäglichen Situation. Ein Paar zieht aus beruflichen Gründen um. Die Perspektive ist die der Frau. Asahi ist eine eher zurückhaltende Frau. Ihre Gedanken durchziehen das Buch. Sprachlich gefällt mir das sehr gut. Sie kündigt ihren ungeliebten Job, um nicht pendeln zu müssen. Ihren Arbeitsalltag lernt man aber auch noch kennen. Sicher kein Zufall, denn das Aufopfern für die Arbeit im Büro ist auch ein häufiges relevantes Thema in japanischen Romanen. Sie ziehen in ein Haus neben ihren Schwiegereltern und sie fügt sich in ein Hausfrauendasein. Ein wenig erinnert mich der Plot an Die Frauen von Stepford, den bekannten Roman von Ira Levin. Ähnlich wie da, spürt man, dass Geheimnisse lauern. Das Verhalten der Leute in der Umgebung ist ungewöhnlich. Obwohl der Roman seitenmäßig kurz ist, lässt sich die Autorin Hiroko Oyamada Zeit, Asahis Beobachtungen genau zu schildern. Überrascht hat mich das abrupte Ende. Hiroko Oyamada ist eine Entdeckung und ich hoffe auf weitere deutsche Übersetzungen.

Asahis Beobachtungen

Bewertung aus Buchen am 18.06.2024
Bewertungsnummer: 2225745
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buch ist in der typischen Tradition moderner japanischer Romane mit klarer Sprache geschrieben. Aber da der Roman nicht zufällig den wichtigsten Literaturpreis Japans gewann, steckt noch mehr drin. Es beginnt mit einer alltäglichen Situation. Ein Paar zieht aus beruflichen Gründen um. Die Perspektive ist die der Frau. Asahi ist eine eher zurückhaltende Frau. Ihre Gedanken durchziehen das Buch. Sprachlich gefällt mir das sehr gut. Sie kündigt ihren ungeliebten Job, um nicht pendeln zu müssen. Ihren Arbeitsalltag lernt man aber auch noch kennen. Sicher kein Zufall, denn das Aufopfern für die Arbeit im Büro ist auch ein häufiges relevantes Thema in japanischen Romanen. Sie ziehen in ein Haus neben ihren Schwiegereltern und sie fügt sich in ein Hausfrauendasein. Ein wenig erinnert mich der Plot an Die Frauen von Stepford, den bekannten Roman von Ira Levin. Ähnlich wie da, spürt man, dass Geheimnisse lauern. Das Verhalten der Leute in der Umgebung ist ungewöhnlich. Obwohl der Roman seitenmäßig kurz ist, lässt sich die Autorin Hiroko Oyamada Zeit, Asahis Beobachtungen genau zu schildern. Überrascht hat mich das abrupte Ende. Hiroko Oyamada ist eine Entdeckung und ich hoffe auf weitere deutsche Übersetzungen.

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Das Loch

von Hiroko Oyamada

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Mara Hollenstein-Tirk

Thalia Graz – Murpark

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4/5

Alice im Alptraumland in der japanischen Provinz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Asahi zieht mit ihrem Mann aufs Land. Wieso auch nicht. Er hat ein tolles Jobangebot, es wäre in seiner alten Heimat, das Zweithaus der Familie ist gerade verfügbar und die beiden könnten dort mietfrei wohnen. Also alles bestens. Nur eine Haken hat die Sache: Asahi muss ihren Job dafür aufgeben. Und allzu schnell entwickelt sich ein zäher, belastender Alltag. Bis sie eines Tages im wahrsten Sinne des Wortes in ein Loch fällt - und sich ihre Welt völlig auf den Kopf stellt. Selten erlebt man Bücher, die so eigen sind, in ihrem Erzählstil, in ihrer Handlung, dass man zunächst gar nicht recht begreifen, geschweige denn beschreiben kann, was man da eigentlich gerade gelesen hat. Doch genau hier liegt die Stärke dieses gerade einmal 120 Seiten starken Romans: man kann einfach nicht aufhören darüber nachzudenken. So sehr wird man gefangen genommen von dieser grotesken Welt, in der einerseits so viel unter der Oberfläche brodelt, andererseits alles mit einer fast schon phlegmatischen Ruhe hingenommen wird. Alles in allem also sicher kein Buch für jeden, wer allerdings nach eine außergewöhnlichen Geschichte zwischen spürbarem Unbehagen und japanischer Zurückhaltung sucht, wird hier fündig - und sich so wie die Rezensentin dieser Zeilen wünschen, dass Hiroko Oyamada einen noch länger in dieser skurrilen Welt verweilen hätte lassen.
  • Mara Hollenstein-Tirk
  • Buchhändler/-in

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4/5

Alice im Alptraumland in der japanischen Provinz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Asahi zieht mit ihrem Mann aufs Land. Wieso auch nicht. Er hat ein tolles Jobangebot, es wäre in seiner alten Heimat, das Zweithaus der Familie ist gerade verfügbar und die beiden könnten dort mietfrei wohnen. Also alles bestens. Nur eine Haken hat die Sache: Asahi muss ihren Job dafür aufgeben. Und allzu schnell entwickelt sich ein zäher, belastender Alltag. Bis sie eines Tages im wahrsten Sinne des Wortes in ein Loch fällt - und sich ihre Welt völlig auf den Kopf stellt. Selten erlebt man Bücher, die so eigen sind, in ihrem Erzählstil, in ihrer Handlung, dass man zunächst gar nicht recht begreifen, geschweige denn beschreiben kann, was man da eigentlich gerade gelesen hat. Doch genau hier liegt die Stärke dieses gerade einmal 120 Seiten starken Romans: man kann einfach nicht aufhören darüber nachzudenken. So sehr wird man gefangen genommen von dieser grotesken Welt, in der einerseits so viel unter der Oberfläche brodelt, andererseits alles mit einer fast schon phlegmatischen Ruhe hingenommen wird. Alles in allem also sicher kein Buch für jeden, wer allerdings nach eine außergewöhnlichen Geschichte zwischen spürbarem Unbehagen und japanischer Zurückhaltung sucht, wird hier fündig - und sich so wie die Rezensentin dieser Zeilen wünschen, dass Hiroko Oyamada einen noch länger in dieser skurrilen Welt verweilen hätte lassen.

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Das Loch

von Hiroko Oyamada

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