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Mythos Nationalgericht. Die erfundenen Traditionen der italienischen Küche Warum Parmesan politisch ist | Ein spannender wie unterhaltsamer Einblick in die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Italiens

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28195

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,6/12,1/2,3 cm

Gewicht

291 g

Farbe

Rost / Messing

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Denominazione di origine inventata

Übersetzt von

Andrea Kunstmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00625-2

Beschreibung

Rezension

Alberto Grandis Buch «Mythos Nationalgericht» nimmt sich einige Klassiker der international berühmten und viel geliebten italienischen Küche vor – und demontiert dabei ihre Entstehungsgeschichte. ("SRF Kultur")
»Alberto Grandis Buch bietet eine unterhaltsame Perspektive auf die Geschichte der italienischen Küche – ob nun 50-jährig oder 500-jährig.« ("NZZ Bellevue")
»Der an der Universität Parma lehrende Wirtschaftshistoriker ist angetreten, einen gehörigen Schuss Essig in den Wein zu gießen.« ("Der Freitag")
»Was Alberto Grandi schreibt, mag nicht allen schmecken. Aber es ist eine gute Geschichte.« ("Buchkultur")
»Seine These belegt er unterhaltsam und mit vielen Fakten.« ("Hörzu")
»Ideologiekritik am Beispiel der Tortellini – und damit am offenen Herzen der italienischen Identität.« ("BR24")
»Grandi [zeigt] sehr schön: Wirtschaftsgeschichtlich ist es einleuchtend, dass in Zeiten des Mangels und der Armut […] nicht jedes Dorf seine eigene Pasta Tradition [hat].« ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
»[…] durchaus verblüffende Entwicklungsgeschichten erzählt Alberto Grandi […].« ("ORF Ö1 Kontext")
»Eine hochinteressante kulinarische Relativierung dieses Mythos‘.« - Alexander Cammann ("Die ZEIT Was liest du gerade?")
»Ein tolles, wirklich witziges und lehrreiches Buch.« ("Die ZEIT Was liest du gerade?")

Produktdetails

Verkaufsrang

28195

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

HarperCollins Hardcover

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,6/12,1/2,3 cm

Gewicht

291 g

Farbe

Rost / Messing

Auflage

5. Auflage

Originaltitel

Denominazione di origine inventata

Übersetzt von

Andrea Kunstmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-365-00625-2

Herstelleradresse

HarperCollins Hardcover
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

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  • TontoM

    aus Luxemburg

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buon Appetito

    Wir lieben fast alle Pasta, Olivenöl und Nutella. Der Wirtschaftshistoriker Alberto Grandi erzählt die wahre Geschichte der italienischen Küche, die es so, wie wir sie kennen, erst seit etwa 50 Jahren gibt. Ihren großen Erfolg verdankt sie den Millionen italienischen Auswanderern, die sie weltweit populär machte. Das Buch liest sich wunderbar leicht, vermittelt viele Details und lädt ein zum nächsten Besuch beim Italiener.

  • TontoM

    aus Wolsfeld

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Buon Appetito Wir lieben fast…

    Buon Appetito Wir lieben fast alle Pasta, Olivenöl und Nutella. Der Wirtschaftshistoriker Alberto Grandi erzählt die wahre Geschichte der italienischen Küche, die es so, wie wir sie kennen, erst seit etwa 50 Jahren gibt. Ihren großen Erfolg verdankt sie den Millionen italienischen Auswanderern, die sie weltweit populär machte. Das Buch liest sich wunderbar leicht, vermittelt viele Details und lädt ein zum nächsten Besuch beim Italiener.

  • Elke

    aus Vaihingen an der Enz

    5/5

    13.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Pizza, Pasta, Pomodori

    Liebt ihr italienisches Essen und dessen Zutaten? Und interessiert ihr euch für kulturwissenschaftliche Zusammenhänge? Dann seid ihr bei Alberto Grandi richtig, der seinen Blick auf die Geschichte der italienischen Küchenklassiker richtet und damit im Land einen Shitstorm ausgelöst hat. Die Behauptungen, die er in den Raum stellt, sind sowohl gewagt als auch entlarvend, denn er räumt mit dem Mythos auf, das alles, was wir heute an Gerichten und Zutaten mit dem Schlagwort „Italienische Küche“ beschreiben, sich im Lauf der Jahrhunderte aus Traditionen entwickelt hat. Grandi ist Historiker mit Lehrstuhl an der Universität Parma und forscht seit Jahren an der Wirtschaftsgeschichte Italiens mit Schwerpunkt auf Herkunft der traditionellen Speisen und ihrer Zutaten. Dabei ist er auf zahlreiche Behauptungen gestoßen, die sich nicht beweisen lassen und einer wissenschaftlichen Überprüfung nicht standhalten. Schon der Untertitel zeigt, was der Autor von den „Traditionen der italienischen Küche“ hält. Alles erfunden, weil Ergebnis einer cleveren Marketing-Kampagne aus den Siebzigern/Achtzigern, die durch die Wiederbelebung von angeblichen Traditionen die Verunsicherung im Land kompensieren sollte, die dem Ende des italienischen Wirtschaftswunders geschuldet war. Um diese Aussagen zu untermauern schaut sich Grandi die Produkte an, die mit „typisch italienisch“ assoziiert werden, und ohne die die Zubereitung der Gerichte seines Heimatlandes nicht möglich wäre. Mit Blick auf den historischen Kontext und die regionale Verortung kommt er zu dem Schluss, dass gerade bei dem, was wir als Klassiker wahrnehmen, z.B. Parmesan, Tomaten, Pasta, Olivenöl, Balsamico, die Herkunft (und manchmal leider auch Qualität) überwiegend fragwürdig ist. Ein höchst unterhaltsamer Blick auf die Geschichte der italienischen Küche. Und wer sich nun weiter mit dem Thema beschäftigen möchte, findet im Anhang zwei Bibliografien mit Werken, denen Grandi seine Erkenntnisse verdankt: „Literatur, für diejenigen, die mir vertrauen“ und, wesentlich umfangreicher, mit „Literatur, für diejenigen, die mir misstrauen“.

  • Bewertung

    5/5

    26.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Marketing ist alles

    Grandi analysiert messerscharf, woher das gehypte, auf regionale Besonderheiten beruhende italienische Essen beruht. Eine Mischung aus geschichtlichen und besonders Marketing Faktoren. So fängt die uns heute bekannte Geschichte der italienischen Küche erst in den 70er Jahren an und ist in der Zeit det Wirtschaftskrise eine Art Rückbesinnung auf alte und damit bessere Zeiten. Dass es so nicht stimmen kann, daß viele, heute mit einem Herkunftssiegel geschützte regionale Produkte, eine reine Marketingerfindung sind, mag vielen nicht schmecken. Grandi beweist das mit der durchaus amüsant zu lesenden Geschichte einzelner Produkte. Dass die Produkte trotzdem gut schmecken steht außer Frage.

  • Bewertung

    aus Moosburg

    4/5

    15.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr aufschlußreich

    Weltweit gilt die italienische Küche als Inbegriff von Genuss und kulinarischer Perfektion. Und nichts ist in Italien so heilig wie die prodotti tipici, die regionalen Spezialitäten, die anerkannte Siegel wie DOC oder DOP tragen. Exportschlager wie Parmigiano Reggiano, Prosciutto di San Daniele oder Dolcetto d'Alba werden als nationales Kulturgut gehandelt. Kaum ein anderes Buch erhitzte die italienischen Gemüter daher so sehr wie die Erkenntnisse des in Parma lehrenden Wirtschaftshistorikers Alberto Grandi: Die viel gehypte Authentizität italienischer Produkte sei vor allem auf geschickte Marketingstrategien der Lebensmitteindustrie in den Siebzigerjahren zurückzuführen, deren angeblich uralte Herkunft schlicht erfunden. Alberto Grandi brachte damit das nationale Selbstverständnis seines Landes ins Wanken, die Empörung reichte bis in die Regierungskreise und über die Landesgrenzen hinaus. Warum Nationalismus manchmal auf dem Teller beginnt. Mit Wissen und Humor zerlegt Grandi ihn genüsslich. (Klappentext) Dieses Sachbuch hat mir viele neue Aspekte über die italienische Küche vermittelt. Es liest sich flüssig, hat zudem auch Humor und ist nicht todernst verfasst. Es ist teilweise ein wenig ironisch und hat mich zum Nachdenken gebracht. Viele italienische Gerichte und vor allem auch Produkte sehe ich jetzt mit anderen Augen. Was nicht heißen mag, dass ich sie weniger mag und weniger gern esse. Wer sich gerne mit Esskulturen und auch Gewohnheiten beschäftigt sollte dieses Buch lesen.

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Bewertungen (6)

Unsere Meinungen

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    Ralf Rother

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    01.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Historiker mit Geschmack räumt auf

    Keine Frage, auch die Geschichtsschreibung der italienischen Küche besitzt ihre drei Seiten: ihre monumentale, ihre antiquarische und ihre kritische Seite. Und Alberto Grandi, ein Historiker in der Nachfolge von Eric Hobsbawm, möchte seine geliebte italienische Küche in ihrer historisch verklärten Darstellung zurechtrücken. Wie man ahnt und wie man weiß, hinken sentimentale und übertriebene Selbstdarstellungen ihrer Geschichte hinterher und gehören zur poetischen Phantasie ihres kulinarischen Geschmacks. So erzählt Alberto Grandi vom echten Parmesan aus Wisconsin, vom Ursprung der Carbonara in Chicago, von der Italianisierung des Marsalas, von der Politik der Zertifikate und des Marketings der Gütesiegel, von der Neuerfindung der Panettone Anfang des 20. Jahrhunderts wie auch von der Bedeutung des afrikanischen Weizens bei der Pastaherstellung. Natürlich wissen wir, dass die Qualität jeder Küche nicht nur von ihren Produktionsstätten, dem Personal und ihren Zutaten abhängt. Zu Recht weist Alberto Grandi darauf hin, dass sich die italienische Küche, wie wir sie heute kennen, erst in den 70er und 80er Jahre entwickelt hat. Die leichte, frische und geschmackvolle Zubereitungsweise wurde auch durch Emigrationen und Immigration begünstigt, die neue kulinarische Einflüsse und Arbeitsbedingungen bereitstellten. Aber es waren natürlich gerade die Köche und Köchinnen, die die tierische Fette durch pflanzliche ersetzten, frische - saisonale und regionale - Produkte in der Küche benutzten, aber auch weniger Kohlenhydrate und mehr Gemüse und Fisch einsetzten. Mit all diese Ingredienzen erfand sich der italienische Geschmack die Tradition seiner Kochkunst. Keinesfalls wird Alberto Grandi eine gute italienische Speise ersetzen können, aber ein guter und belesener Begleiter zur Verkostung ist er allemal.

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