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Der Sommer, in dem alles begann Roman | Für Fans von "Der Gesang der Flusskrebse"

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Abbildungen

1 Icon

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,1/11,8/2,7 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Mokka / Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le Passage de l'été

Übersetzt von

Stefanie Jacobs + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00387-1

Beschreibung

Rezension

»Für mich ein rundum perfektes Urlausbuch!« ("ARD Buffet")
»Ein Buch über die Suche nach der eigenen Identität, spannend und stimmungsvoll, im mystisch-düsteren Setting eines bretonischen Dorfes.« ("Freundin")
»Ein fesselnder und bewegender Roman über Liebe, Sehnsucht, Verlust und die Kraft der Literatur.« ("Südwest Presse")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2024

Abbildungen

1 Icon

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,1/11,8/2,7 cm

Gewicht

316 g

Farbe

Mokka / Beige

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le Passage de l'été

Übersetzt von

  • Stefanie Jacobs
  • Jan Schönherr

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00387-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Deutschland
Email: verlag@kiwi-verlag.de
Url: www.kiwi-verlag.de
Telephone: +49 221 376850
Fax: +49 221 3768511

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  • AnniKri

    5/5

    11.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Drei Frauen zwischen Heimat und Freiheit

    Hélène hat 1994 gerade ihre Abiturprüfungen bestanden und ein langer Sommer wartet auf sie. Sehr gern und viel verbringt sie diesen mit Marguerite und ihrer Familie. Leider überschattet die Tage eine familiäre Tragödie und die Frage, wie und wo soll ihr Leben weitergehen. Marguerite ist aus Paris gekommen, nun Lehrerin im Ort und aufgrund ihres lebendigen Unterrichtens sehr beliebt. Keiner weiß jedoch, dass sie versucht, hier ihre Mutter zu finden, der sie als Baby weggenommen wurde. Kritisch, ja feindselig beäugt wird die Familie unter anderem von Odette Tanguy, die den Dorfladen führt. Diese hat ein bewegtes Leben, auch außerhalb des Dorfes, hinter sich. Langsam, aber unaufhörlich bahnt sich durch Neid, Missgunst, Gerüchte und Geheimnisse die Katastrophe dieses Sommers an. Das Cover ist schon leicht düster gestaltet, soll vielleicht aber auch nur einen zuende gehenden Sommertag darstellen. Dennoch passt es ganz gut zum Inhalt. Der Roman hat einen angenehmen Schreibstil, das Drama, das sich anbahnt, kommt leise daher. Man erkennt bei den Menschen im Buch die Zerrissenheit zwischen bretonischer Heimatverbundenheit und der Sehnsucht, den Ort zu verlassen. Wer französische Filme liebt, wird auch dieses Buch mögen.

  • Annika

    aus Köln

    5/5

    11.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Drei Frauen zwischen Heimat…

    Drei Frauen zwischen Heimat und Freiheit Hélène hat 1994 gerade ihre Abiturprüfungen bestanden und ein langer Sommer wartet auf sie. Sehr gern und viel verbringt sie diesen mit Marguerite und ihrer Familie. Leider überschattet die Tage eine familiäre Tragödie und die Frage, wie und wo soll ihr Leben weitergehen. Marguerite ist aus Paris gekommen, nun Lehrerin im Ort und aufgrund ihres lebendigen Unterrichtens sehr beliebt. Keiner weiß jedoch, dass sie versucht, hier ihre Mutter zu finden, der sie als Baby weggenommen wurde. Kritisch, ja feindselig beäugt wird die Familie unter anderem von Odette Tanguy, die den Dorfladen führt. Diese hat ein bewegtes Leben, auch außerhalb des Dorfes, hinter sich. Langsam, aber unaufhörlich bahnt sich durch Neid, Missgunst, Gerüchte und Geheimnisse die Katastrophe dieses Sommers an. Das Cover ist schon leicht düster gestaltet, soll vielleicht aber auch nur einen zuende gehenden Sommertag darstellen. Dennoch passt es ganz gut zum Inhalt. Der Roman hat einen angenehmen Schreibstil, das Drama, das sich anbahnt, kommt leise daher. Man erkennt bei den Menschen im Buch die Zerrissenheit zwischen bretonischer Heimatverbundenheit und der Sehnsucht, den Ort zu verlassen. Wer französische Filme liebt, wird auch dieses Buch mögen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    13.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Drei Frauen suchen ihren Weg

    Die Autorin Claire Léost war neu für mich und ich war sehr gespannt, denn ich lese gerne moderne französische Literatur. Die Geschichte ist konsequent schnörkellos geschrieben. Auf jegliches romantisches Beiwerk wurde verzichtet Und die Autorin konzentriert sich ganz auf ihre Protagonistinnen Odette, Marguerite und Hélène, die, auch wenn sie verschiedenen Genrationen angehören, unsichtbar miteinander verbunden sind. Eingebettet ist die Handlung vor allem im Département Finistère in der Bretagne, in dem kleinen Weiler Bois d’en Haut. Es ist diese Umgebung mit dunklen feuchten Wäldern, welche die Menschen prägt und trägt. Das Leben verläuft in vorgezeichneten Bahnen. Paris erscheint da als fernes verheissungsvolles Paradies einerseits und als menschenverachtender Moloch andererseits. Wer aus Bois d’en Haut nach Paris geht, ist in den Augen der Dörfler suspekt. So ist “Der Sommer in dem alles begann” gleichzeitig auch eine bretonische Geschichte. Leider weist die deutsche Übersetzung in meinen Augen ein paar Schwächen auf, es scheint, als wollten die beiden Übersetzer zu sehr avantgardistisch sein, zu sehr die im Deutschen ungebräuchlichen französischen Denkbilder transportieren. Ich empfehle jeder Leserin mit guten Französischkenntnissen diesen Roman “Le Passage de l’été” wie er der Originaltitel heisst, in Französisch zu lesen! Das ist die Sprache, welche zu der Art passt, wie die Geschichte erzählt wird, welche auch den leisen Humor der Autorin transportiert. Moderne französische Literatur, die im deutschen Sprachbereich vielleicht nicht jedem gefällt.Gerade der Stil, die Geschichte in wirklich direkten, kurzen Sätzen zu schreiben, verleiht manchen Szenen Wucht und Tiefe. Leserinnen, welche die Autorin Mélissa da Costa lieben, werden auch Claire Léost gerne lesen.Ich bin gespannt auf weitere Werke.

  • Bewertung

    5/5

    01.05.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein toller Generationenroman

    „Der Sommer, in dem alles begann“ von Claire Léros ist im Kiepenheuer & Witsch Verlag erschienen. Auf 240 Seiten wird die Geschichte von drei Frauen in einem kleinen Dorf in der Bretagne erzählt. Zum einen sind da Helene, eine sechzehnjährige Schülerin und ihre Lehrerin Marguerite, die gerade aus Paris in das Dorf gezogen ist. Zum anderen Odette welche im zweiten Weltkrieg in dem gleichen Dorf aufwächst und dann nach Paris geht. Der Schreibstil der Autorin hat mir außerordentlich gut gefallen. Eine gelungene Mischung zwischen Tiefe und Kurzweiligkeit. Der Handlungsort, das wenig touristische und unbekanntere Inland der Bretagne, sorgt für eine tolle Atmosphäre. Ich habe den Roman an einem Abend verschlungen. Trotz des relativ kurzen Umfang des Romans sind die Charaktere schön ausgearbeitet und ihre Handlungen nachvollziehbar. Für mich hat bei diesem Roman alles zusammengepasst: Handlung, Charaktere, Schreibstil. Eine klare Leseempfehlung für alle, die eine Familiengeschichte mit Geheimnissen zu schätzen wissen.

  • Bewertung

    aus Heek

    5/5

    25.04.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Drei Frauen

    Das Cover dieses Romans ist sehr ansprechend gestaltet. Die Geschichte handelt von drei Frauen, die sehr unterschiedlich sind und doch etwas gemeinsames haben. Zum einen ist da die sechszehnjahre junge Helene, die in einem kleinen Dorf in der Bretagne lebt. Dann ist da die Lehrerin aus Paris, die in das gleiche Dorf zieht und Helenes Lehrerin wird. Die dritte Frau, Odette stammt ebenfalls aus dem Dorf und ist der heimliche Kopf der Gemeinde. Nichts geschieht ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung. Zum Inhalt des Romans möchte ich nicht mehr schreiben, nur dass es sich wirklich lohnt ihn zu lesen. Ich mag den Schreibstil der Autorin und auch die prägnanten kurzen Sätze. Der Wechsel zwischen den verschiedenen Zeitebenen macht die Geschichte interessant und kurzweilig. Mit haben auch die Beschreibungen der Landschaft sehr gut gefallen. Insgesamt ein sehr schöner und unterhaltsamer Roman, den ich gerne empfehle.

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