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Astrid Töpfner

1. Dort, wo die Feuer brennen

Dort, wo die Feuer brennen

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Ilona Lindenbauer

Spieldauer

11 Stunden und 33 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

46

Verlag

Audio4You

Sprache

Deutsch

EAN

9783988181886

Beschreibung

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Ja

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Ilona Lindenbauer

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11 Stunden und 33 Minuten

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Ja

Erscheinungsdatum

18.08.2023

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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Deutsch

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9783988181886

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Familiendrama unter der heißen Sonne Spaniens

Claudia am 28.01.2025

Bewertungsnummer: 2397910

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman spielt im sonnigen Spanien über 3 Zeitebenen. 2005 reist Soledad wieder in ihre spanische Heimat, in die sie eigentlich nach dem Tod des Bruders und der Mutter, nie mehr zurück wollte. Dort bekommen sie und ihre Schwester Carmen mysteriöse Briefe, die die beiden Todesfälle unter neuem Licht erscheinen lassen. Soledad hat sich all die Jahre die Schuld gegeben, ist es möglich das jemand anderes dafür verantwortlich ist? Soledad fängt an Nachforschungen anzustellen und verliert sich immer mehr in den Geheimnissen ihrer Familie und ihrer alten Clique. 1992: hier wird parallel die Zeit kurz vor den Todesfällen erzählt. Soledad, 14 Jahre alt und zum ersten mal verliebt, ist für ihre Geschwister, vor allem für ihren kleinen Bruder, verantwortlich. Die Mutter hat eine schwere psychische Erkrankung, die nur einmal im Jahr, zur Kirschenzeit, aus unerfindlichen Gründen besser wird. Der Vater, Bürgermeister des Ortes, kümmert sich liebevoll um sie. Als Soledad Eric kurz alleine lässt, geschieht das Schreckliche. 1970: Eva, Soldedads Mutter, verliebt sich zur Kirschernte in Frankreich, in Gonozal, einem jungen Mann aus dem Nachbarort. Doch ihr Vater hat andere Pläne für Eva und so nimmt alles seinen Lauf. In einem tollen Erzählstil lässt die Autorin nach und nach aus diesen Handlungssträngen eine tragische Familiengeschichte werden, mit einem überraschenden Ende

Familiendrama unter der heißen Sonne Spaniens

Claudia am 28.01.2025
Bewertungsnummer: 2397910
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman spielt im sonnigen Spanien über 3 Zeitebenen. 2005 reist Soledad wieder in ihre spanische Heimat, in die sie eigentlich nach dem Tod des Bruders und der Mutter, nie mehr zurück wollte. Dort bekommen sie und ihre Schwester Carmen mysteriöse Briefe, die die beiden Todesfälle unter neuem Licht erscheinen lassen. Soledad hat sich all die Jahre die Schuld gegeben, ist es möglich das jemand anderes dafür verantwortlich ist? Soledad fängt an Nachforschungen anzustellen und verliert sich immer mehr in den Geheimnissen ihrer Familie und ihrer alten Clique. 1992: hier wird parallel die Zeit kurz vor den Todesfällen erzählt. Soledad, 14 Jahre alt und zum ersten mal verliebt, ist für ihre Geschwister, vor allem für ihren kleinen Bruder, verantwortlich. Die Mutter hat eine schwere psychische Erkrankung, die nur einmal im Jahr, zur Kirschenzeit, aus unerfindlichen Gründen besser wird. Der Vater, Bürgermeister des Ortes, kümmert sich liebevoll um sie. Als Soledad Eric kurz alleine lässt, geschieht das Schreckliche. 1970: Eva, Soldedads Mutter, verliebt sich zur Kirschernte in Frankreich, in Gonozal, einem jungen Mann aus dem Nachbarort. Doch ihr Vater hat andere Pläne für Eva und so nimmt alles seinen Lauf. In einem tollen Erzählstil lässt die Autorin nach und nach aus diesen Handlungssträngen eine tragische Familiengeschichte werden, mit einem überraschenden Ende

Schatten der Vergangenheit

clematis am 20.05.2024

Bewertungsnummer: 2205344

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Soledad (Sol) stammt aus Spanien, lebt und arbeitet mittlerweile jedoch in Berlin. Obwohl sie nicht mehr in ihre Heimat zurückmöchte, verbringt sie die Rekonvaleszenz nach einem Unfall genau dort und wird von den Schatten der Vergangenheit eingeholt. Was seit neun Jahren erfolgreich verschwiegen wird, drängt an die Oberfläche, sowohl Familie als auch Freunde hüten ihre Geheimnisse. Auf verschiedenen Zeitebenen (1970, 1992, 2005) erzählt Astrid Töpfner diese sehr spezielle Familiengeschichte und lässt somit den Leser selbst Verknüpfungen erahnen und enträtseln. Trotz des spürbaren lockeren Ambientes in Spanien liegt ein Hauch von Melancholie und Tristesse über der gesamten Handlung. Den Momenten von Glück und Liebe stehen stets auch solche von Misstrauen und Eifersucht entgegen. So ist es insbesondere Soledad, die sich vom Pech verfolgt fühlt, sich in Arbeit, Aufputschmittel, Drogen und nicht zuletzt in flüchtige Liebesabenteuer stürzt. Was zunächst nicht recht verständlich, ja fast abstoßend für den Leser ist, löst sich aber nach und nach auf, Verletzungen und Schuldgefühle bedingen Sols Haltlosigkeit, gegen die sie ständig ankämpft. Neben Soledad sind auch alle anderen Figuren sehr realistisch und glaubwürdig charakterisiert, sowohl die Freundesgruppe unter den Jugendlichen im Jahre 1992 als auch die Erntehelfer im Jahre 1970 hat man nach wenigen Sätzen bildhaft vor Augen. Die Handlung ist anfangs schwer zu greifen, weiß man doch als Leser nicht, wohin Sols Spanienreise führen wird, aber umso lebendiger und überraschender, je mehr Puzzlestücke man zusammensetzen kann. Der Bogen über die unterschiedlichen Zeitebenen ist sorgfältig gespannt, das Ende in dieser Art und Weise kaum vorhersehbar. Astrid Töpfners Mut machender Schreibstil, die nicht immer sympathischen Figuren und ihre Handlungsweisen, sowie eine ungewöhnliche, aber dennoch glaubwürdige Familiengeschichte sind gelungene Zutaten für diesen Roman, der dazu anregt, auch immer hinter die Kulissen zu sehen, nicht einfach das vermeintlich Offensichtliche als Wahrheit anzunehmen.

Schatten der Vergangenheit

clematis am 20.05.2024
Bewertungsnummer: 2205344
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Soledad (Sol) stammt aus Spanien, lebt und arbeitet mittlerweile jedoch in Berlin. Obwohl sie nicht mehr in ihre Heimat zurückmöchte, verbringt sie die Rekonvaleszenz nach einem Unfall genau dort und wird von den Schatten der Vergangenheit eingeholt. Was seit neun Jahren erfolgreich verschwiegen wird, drängt an die Oberfläche, sowohl Familie als auch Freunde hüten ihre Geheimnisse. Auf verschiedenen Zeitebenen (1970, 1992, 2005) erzählt Astrid Töpfner diese sehr spezielle Familiengeschichte und lässt somit den Leser selbst Verknüpfungen erahnen und enträtseln. Trotz des spürbaren lockeren Ambientes in Spanien liegt ein Hauch von Melancholie und Tristesse über der gesamten Handlung. Den Momenten von Glück und Liebe stehen stets auch solche von Misstrauen und Eifersucht entgegen. So ist es insbesondere Soledad, die sich vom Pech verfolgt fühlt, sich in Arbeit, Aufputschmittel, Drogen und nicht zuletzt in flüchtige Liebesabenteuer stürzt. Was zunächst nicht recht verständlich, ja fast abstoßend für den Leser ist, löst sich aber nach und nach auf, Verletzungen und Schuldgefühle bedingen Sols Haltlosigkeit, gegen die sie ständig ankämpft. Neben Soledad sind auch alle anderen Figuren sehr realistisch und glaubwürdig charakterisiert, sowohl die Freundesgruppe unter den Jugendlichen im Jahre 1992 als auch die Erntehelfer im Jahre 1970 hat man nach wenigen Sätzen bildhaft vor Augen. Die Handlung ist anfangs schwer zu greifen, weiß man doch als Leser nicht, wohin Sols Spanienreise führen wird, aber umso lebendiger und überraschender, je mehr Puzzlestücke man zusammensetzen kann. Der Bogen über die unterschiedlichen Zeitebenen ist sorgfältig gespannt, das Ende in dieser Art und Weise kaum vorhersehbar. Astrid Töpfners Mut machender Schreibstil, die nicht immer sympathischen Figuren und ihre Handlungsweisen, sowie eine ungewöhnliche, aber dennoch glaubwürdige Familiengeschichte sind gelungene Zutaten für diesen Roman, der dazu anregt, auch immer hinter die Kulissen zu sehen, nicht einfach das vermeintlich Offensichtliche als Wahrheit anzunehmen.

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Dort, wo die Feuer brennen

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