Produktbild: Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge

Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge Roman | SPIEGEL Bestseller

176

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

11378

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

2692 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426468326

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

11378

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

2692 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426468326

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  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    26.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Ein Roadtrip mit DDR-Kolorit

    Nun ist sie zuende, diese lesenswerte Geschichte "Heinz Labensky - und seine Sicht auf die Dinge". Mich hat das Cover sehr neugierig gemacht. Da sitzt der in die Jahre gekommene Heinz auf einer Bank und schwingt seinen Regenschirm. Und auch der Klappentext und die Leseprobe versprachen einen Roadtrip der besonderen Art. Und genau das passiert dann auch. Heinz Labensky, auch Heinzi genannt, ist anders als die anderen Kinder im Dorf. Und doch wird Rita seine beste Freundin, auf deren Suche er sich begibt. Ihr war er sein Leben lang treu. Und Heinz Labensky nimmt den Lesenden mit in sein Leben in der ehemaligen DDR. Diese Zeit hat durch die typischen sprachlichen Ausdrücke der DDR einen großen Lokalkolorit und man kann sich gut in die Situation einfinden. Aber auch die RAF und die Suche nach dem bekannten Bernsteinzimmer finden in der Erinnerung von Heinzi ihren Platz. Diese Geschichte ist keine, die man einfach mal so runter lesen kann. Sprachlich gespickt mit DDR-Ausdrücken, manchmal etwas langatmigen Passagen, bleibt die Spannung aber bis zum Schluss erhalten. Gerne habe ich mich auf die Reise in die Erinnerung von Heinz Labensky gemacht - eine lesenswerte Geschichte.

  • Lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    25.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Kein Thriller, aber unbedingt lesenwert!

    Wer bei diesem Roman von Tsokos & Tsokos eine Thriller erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Es handelt sich hierbei um die Geschichte des als "förderungsunfähig" bezeichneten mittlerweile fast 80-jährigen Heinz Labensky. Er lebt in einem Seniorenheim und bekommt eines Tages einen Brief. Der Brief stammt von der Tochter seiner Jugendfreundin Rita, die ihm mitteilt, dass sie, die ihr Mutter nie gekannt hat, ihn gerne kennenlernen möchte. Dem Brief beigelegt ist ein Zeitungsartikel über den Fund von Knochen, die nach fast 50 Jahren gefunden wurden. Kurzentschlossen macht sich Heinz auf den Weg nach Warnemünde. Er fährt mit dem Flixbus, schliesst sich einer Gruppe an, die noch ein Ticket übrig hat. Auf seiner Reise trifft er verschiedene Mitreisende und lässt -teils im Traum, teils durch Erzählungen- sein Leben Revue passieren. Ich konnte bereits nach den ersten Seiten in den Roman vollständig eintauchen und hatte ein Bild von Heinz vor Augen. Ich habe diesen Mann in mein Herz geschlossen. Schwierig, diesen Roman zu beurteilen ohne zu spoilern... Es ist beeindruckend, was diesem naiven Mann in seinem Leben schon passiert ist. Die Geschichte des Heinz Labensky könnte sich tatsächlich so abgespielt haben. Heinz beurteilt alle anderen aus seiner Sicht, die des naiven und als Tölpel abgestempelten Menschen. Es ist dem Autorenpaar gut gelungen, die Sprache den Schauplätzen anzupassen. Trotz des teilweise ernsten Themas musste ich an einigen Stellen laut lachen, weil die Schilderung der Ereignisse so witzig war. Der feine Humor zieht sich durch das ganze Buch. Wer sich mit der ehemaligen DDR einmal befasst hat, kann den Roman gut nachvollziehen. Man merkt, dass Anja Tsokos weiß, wovon sie schreibt (siehe Vita von Anja Tsokos am Ende des Romans ) Das Cover, das den einsamen Mann zeigt, passt gut zur Geschichte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Roman wird in meiner Sammlung unter der Rubrik "Lese ich nochmal" eingeordnet. Ich würde mich freuen, wenn es von diesem Autorenduo weitere Romane geben würde.

  • lesenswert

    aus Bielefeld

    5/5

    25.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Wer bei diesem Roman von…

    Wer bei diesem Roman von Tsokos & Tsokos eine Thriller erwartet, wird sicherlich enttäuscht sein. Es handelt sich hierbei um die Geschichte des als "förderungsunfähig" bezeichneten mittlerweile fast 80-jährigen Heinz Labensky. Er lebt in einem Seniorenheim und bekommt eines Tages einen Brief. Der Brief stammt von der Tochter seiner Jugendfreundin Rita, die ihm mitteilt, dass sie, die ihr Mutter nie gekannt hat, ihn gerne kennenlernen möchte. Dem Brief beigelegt ist ein Zeitungsartikel über den Fund von Knochen, die nach fast 50 Jahren gefunden wurden. Kurzentschlossen macht sich Heinz auf den Weg nach Warnemünde. Er fährt mit dem Flixbus, schliesst sich einer Gruppe an, die noch ein Ticket übrig hat. Auf seiner Reise trifft er verschiedene Mitreisende und lässt -teils im Traum, teils durch Erzählungen- sein Leben Revue passieren. Ich konnte bereits nach den ersten Seiten in den Roman vollständig eintauchen und hatte ein Bild von Heinz vor Augen. Ich habe diesen Mann in mein Herz geschlossen. Schwierig, diesen Roman zu beurteilen ohne zu spoilern... Es ist beeindruckend, was diesem naiven Mann in seinem Leben schon passiert ist. Die Geschichte des Heinz Labensky könnte sich tatsächlich so abgespielt haben. Heinz beurteilt alle anderen aus seiner Sicht, die des naiven und als Tölpel abgestempelten Menschen. Es ist dem Autorenpaar gut gelungen, die Sprache den Schauplätzen anzupassen. Trotz des teilweise ernsten Themas musste ich an einigen Stellen laut lachen, weil die Schilderung der Ereignisse so witzig war. Der feine Humor zieht sich durch das ganze Buch. Wer sich mit der ehemaligen DDR einmal befasst hat, kann den Roman gut nachvollziehen. Man merkt, dass Anja Tsokos weiß, wovon sie schreibt (siehe Vita von Anja Tsokos am Ende des Romans ) Das Cover, das den einsamen Mann zeigt, passt gut zur Geschichte. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Roman wird in meiner Sammlung unter der Rubrik "Lese ich nochmal" eingeordnet. Ich würde mich freuen, wenn es von diesem Autorenduo weitere Romane geben würde.

  • Magda

    aus Köln

    4/5

    06.02.2024

    eBook (ePUB 3)

    Von Michael Tsokos habe ich…

    Von Michael Tsokos habe ich noch kein Buch gelesen und war sehr auf das Buch gespannt, das er gemeinsam mit seiner Frau Anja geschrieben hat. Das Cover gefällt mir sehr gut, insbesondere die türkis-gelbe Farbzusammenstellung ist ganz nach meinem Geschmack. Heinz Labensky ist knapp achtzig. Er lebt in einem sogenannten Feierabendheim und bekommt eines Tages einen Brief, geschrieben von Rosa, der Tochter seiner einzigen großen Liebe, Rita Warnitzke. Rosa glaubt, dass die menschlichen Knochen, die kürzlich in Berlin-Pankow gefunden wurden, von ihrer Mutter sein könnten, die seit den 1970er Jahren als vermisst gilt. Heinz steigt in einen Flixbus und macht sich auf den Weg zu Rosa nach Warnemünde. Die Fahrt dauert mehrere Stunden, er fährt über Berlin bis Rostock und schwelgt in Erinnerungen an sein Leben, seine Jugend in der DDR und seine Liebe zu Rita. Heinz wurde als förderungsunwürdig aus der Grundschule entlassen. Die zwei Jahre jüngere Rita wird im Dorf als Russenkind bezeichnet. Die beiden Außenseiter freunden sich an, Rita bringt Heinz das Lesen bei, er sieht sich als ihr Beschützer. Mit siebzehn verlässt Rita das kleine brandenburgische Dorf und geht nach Berlin. Heinz macht sie in Ostberlin ausfindig und ist der festen Überzeugung, sie nach wie vor beschützen zu müssen. Im Bus erzählt Heinz diversen Mitreisenden Geschichten aus seinem Leben. Historische Begebenheiten und Persönlichkeiten werden mit fiktiven verknüpft: Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953, die Weltfestspiele in Ostberlin im Sommer 1973, der erste Besuch von Willy Brandt in der DDR, die Suche nach dem legendären Bernsteinzimmer. Erwähnt werden auch der Todesstreifen an der Berliner Mauer, der sog. „Tränenpalast“ am Bahnhof Friedrichstraße und das Stasi-Hotel Neptun in Warnemünde. Am Müggelsee verbringt er einige Stunden in Gesellschaft von drei RAF-Terroristen. Das Konzept mit der Busfahrt und den Gesprächen mit Mitreisenden finde ich sehr gelungen, aber leider streckenweise langatmig. Die Sicht des Heinz Labensky fand ich etwas zu naiv und weltfremd, die Verknüpfung seines Lebens mit historischen Ereignissen dagegen hat mir sehr gut gefallen. Das Ende hat mich emotional sehr berührt und mit den langwierigen Passagen versöhnt. Den Roman empfehle ich insbesondere Leser*Innen ist, die in der DDR gelebt haben. Sie werden sicherlich einiges aus ihrer Kindheit/Jugend wiedererkennen. Von mir eine Leseempfehlung für alle, die sich für die deutsch-deutsche Geschichte interessieren.

  • raschke64

    aus Dresden

    4/5

    22.01.2024

    eBook (ePUB 3)

    Speziell

    Heinz Labensky ist nicht die hellste Kerze auf der Torte. Schon zu tiefsten DDR-Zeiten wird ihm bescheinigt, dass er förderunfähig ist. Nur mit Mühe und Not und seiner Freundin Rita schafft er es, lesen und etwas schreiben zu lernen und ein paar Jahre Schule zu überstehen. Auch Rita ist ein Außenseiter, denn als sogenanntes Russenkind ohne Mutter hat sie es im Dorf sehr schwer. Dabei ist sie super begabt und will zum Studium nach Berlin. Heinz macht es sich zur Aufgabe, sie immer zu beschützen, obwohl sie das so gar nicht will. Die Wege trennen sich, für Heinz ungewollt. Die Jahre vergehen und mittlerweile ist Heinz Rentner in einem Seniorenheim, als er plötzlich einen unerwarteten Brief bekommt. Absender: Ritas Tochter.... Das Buch ist speziell. Die Hauptfigur Heinz ist eine Art Mischung aus einem naiven und auch dummen Jungen/Mann, gleichzeitig ist es er aber auch eine Art Schwejk oder Eulenspiegel. Seine Erlebnisse spiegeln viel DDR-Geschichte wieder. Ich glaube, das Buch wird auch im Osten insofern besser ankommen, als viele Begriffe und Redewendungen wiedererkannt werden. Die eingearbeiteten wirklichen historischen Ereignisse sind teilweise etwas wild verbunden, aber keinesfalls unlogisch. Ich habe mich oft darüber amüsiert, was durch diese Verbindung herausgekommen ist. Gleichzeitig werden aber auch viele der schlechten Seiten der damaligen Zeit angesprochen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich das Buch so richtig beschreiben soll. Mir persönlich hat es aber gefallen und ich konnte es gut lesen.

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