Der Millionenseller jetzt in einer günstigen und erweiterten Taschenbuchausgabe
Vor 100.000 Jahren lebte Homo Sapiens als unbedeutende Spezies in einem abgelegenen Winkel des afrikanischen Kontinents. Heute ist der Mensch Herr und Schrecken des Planeten. Wie konnte es dazu kommen? In seiner fulminanten Reise von den Menschenaffen bis zum Cyborg entwirft Yuval Noah Harari mit seinem international gefeierten Bestseller »Sapiens - Eine kurze Geschichte der Menschheit« das große Panorama unserer eigenen Geschichte – und stellt die Frage, wohin wir von hier aus gehen wollen.
»Sapiens« ist einer der größten Sachbucherfolge aller Zeiten und hat allein in Deutschland, bisher unter dem Titel »Eine kurze Geschichte der Menschheit«, über 2 Millionen Exemplare verkauft. Dieser immense Erfolg ist kein Zufall: Das Buch hat von Grund auf verändert, welche Verantwortung wir als Menschen gegenüber unseren Mitgeschöpfen und dem Planeten empfinden – und wie wir handeln.
»Yuval Noah Harari schreibt präzise, klug – und vor allem so, dass man gar nicht aufhören will zu lesen. Dieses Buch lässt Hirne wachsen.« ZEIT WISSEN
Das Buch erschien erstmals 2013 unter dem Titel »Eine kurze Geschichte der Menschheit« bei DVA. Diese Taschenbuchausgabe ist aktualisiert und um ein neues Nachwort ergänzt.
Mit zahlreichen Abbildungen
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Bewertung
5/5
30.06.2026
Buch (Taschenbuch)
"Was wollen wir werden?“ - Vom Affen zum Gott – und was dann?
„Wir sind nicht die Krone der Schöpfung – wir sind eine Schafherde mit Atombomben.“
Stellen Sie sich vor, Sie könnten die gesamte Menschheitsgeschichte in einem einzigen Buch zusammenfassen – von den ersten aufrechten Affen in der Savanne bis zu den Cyborgs und KIs von morgen. Und stellen Sie sich vor, dieses Buch wäre nicht nur klug, sondern auch unterhaltsam, provokant und manchmal geradezu beunruhigend. Genau das gelingt Yuval Noah Harari in „Sapiens“. Der israelische Historiker nimmt uns mit auf eine atemberaubende Reise durch 70.000 Jahre Menschheitsgeschichte – und zeigt, dass fast alles, was wir über uns selbst zu wissen glauben, auf Mythen beruht.
Der Ersteindruck: Ein Historiker mit einer provokanten These
Harari beginnt nicht bei den Pyramiden oder den Römern, sondern bei der kognitiven Revolution. Seine Kernthese ist ebenso einfach wie revolutionär: Der Mensch verdankt seinen Aufstieg nicht etwa seiner Intelligenz oder seinen Werkzeugen – sondern seiner Fähigkeit, gemeinsame Mythen zu erfinden. Geld, Nationen, Religionen, Unternehmen: All das existiert nur in unserer kollektiven Fantasie. Und genau diese Fähigkeit, an Dinge zu glauben, die es gar nicht gibt, ermöglichte es uns, in großen Gruppen zusammenzuarbeiten und die Welt zu erobern. Diese These zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch und macht es zu einem intellektuellen Abenteuer.
Inhaltliche Substanz: Fakten, die den Kopf verdrehen
Harari ist promovierter Historiker, aber er schreibt wie ein Geschichtenerzähler. Er verbindet Archäologie, Biologie, Ökonomie und Philosophie zu einem großen Ganzen. Besonders beeindruckt hat mich seine Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge in einfache, einprägsame Bilder zu fassen: Der Löwenmensch aus der Stadel-Höhle wird zum Symbol für die Geburt der Religion, der Peugeot-Löwe zur Ikone der erfundenen Wirklichkeit, und die Bäckerei von Frau Back zum Lehrstück für die Funktionsweise des Kreditsystems.
Die provokanteste These ist für mich die der „Luxusfalle“ der Landwirtschaft. Harari zeigt, dass die Menschen nicht etwa ein besseres Leben suchten, als sie sesshaft wurden – sie tappten in eine Falle. Jede Generation machte kleine Verbesserungen, doch die Summe führte zu harter Arbeit, schlechterer Ernährung und Abhängigkeit. Der Weizen domestizierte den Menschen, nicht umgekehrt. Dieses Muster wiederholt sich bis heute: Wir erfinden Technologien, die uns das Leben erleichtern sollen, und werden dann von ihnen abhängig.
Die Schlussfrage des Buches ist vielleicht die wichtigste, die ein Historiker je gestellt hat: „Was wollen wir werden?“ – denn zum ersten Mal in der Geschichte sind wir in der Lage, unsere eigene Spezies neu zu programmieren. Gentechnik, Cyborgs, künstliche Intelligenz: Wir stehen am Scheideweg. Früher waren es Weizenfelder, heute sind es Algorithmen – und morgen vielleicht unsere eigene DNA.
Schreibstil und Struktur: Ein Pageturner der besonderen Art
Was dieses Buch von anderen Sachbüchern unterscheidet, ist sein flüssiger, fast erzählerischer Stil. Harari schreibt nicht wie ein Professor vom Katheder herab, sondern wie ein Guide, der uns durch die Galerie der Menschheitsgeschichte führt. Die Kapitel sind klar strukturiert, die Argumentation ist logisch und nachvollziehbar. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen – jede Seite brachte neue überraschende Einsichten.
Meine Lieblingsszene ist die Schilderung des Atombombentests in Alamogordo im Jahr 1945. Harari verbindet hier wissenschaftliche Präzision mit einer fast apokalyptischen Poesie: „Jetzt bin ich der Tod geworden, der Zerstörer der Welten“, zitiert er Oppenheimer aus der Bhagavad Gita. Dieser Moment markiert den Punkt, an dem der Mensch nicht mehr nur Geschichte macht, sondern sie auch beenden könnte.
Nutzwert: Eine Reise, die den Blick für immer verändert
Was bleibt nach dem Lesen? Ein Gefühl der Demut – und eine gehörige Portion Unbehagen. Harari zeigt, dass alles, was wir für selbstverständlich halten (Gleichheit, Freiheit, Fortschritt), auf fragilen Mythen beruht. Aber er zeigt auch, dass wir diese Mythen verändern können – wenn wir nur die richtigen Fragen stellen.
Fazit: Ein Meisterwerk der populären Wissenschaft
Mit drei Adjektiven würde ich dieses Buch beschreiben: provokant, augenöffnend, beunruhigend.
Es ist ein Buch, das man verschenken, diskutieren und immer wieder zur Hand nehmen möchte. Es eignet sich hervorragend für Lesekreise, da es unzählige Gesprächsanlässe bietet. Als Nachschlagewerk taugt es weniger – dafür fehlt die systematische Tiefe.
Zur Verfilmung: Die epische Erzählung und die visuellen Möglichkeiten – von Höhlenmalereien über die Industrialisierung bis zu Cyborg-Welten – würden sich hervorragend für eine Dokumentar-Serie (real oder animiert) eignen. Ich könnte mir gut eine mehrteilige Netflix-Produktion vorstellen, die Hararis Thesen mit beeindruckenden Bildern untermalt.
Bewertung: 5 von 5 Sternen
Was hat zum fünften Stern geführt? Die brillante Verbindung von Wissenschaft und Erzählkunst, die provokanten Thesen, die noch lange nachhallen, und die mutige Schlussfrage, die keine einfache Antwort zulässt. Ein Stern fehlt nicht – dieses Buch ist in seiner Kategorie nahezu perfekt.
Meine Frage an den Autor wäre:
„Wenn wir kurz davor stehen, unsere eigene Spezies zu übertreffen – was raten Sie der aktuellen Generation, um nicht in der Bedeutungslosigkeit zu versinken?“
Loneylife
aus Wien
5/5
22.02.2026
Buch (Taschenbuch)
Fantastisch.
Sicher Hararis bestes Buch, niemand erklärt Geschichte so unterhaltsam und dennoch präzise wie er. Ein absolutes Must-read für alle, die sich für die Menschheitsgeschichte interessieren!
Bewertung
5/5
04.01.2026
Buch (Taschenbuch)
Augen- und Hirnöffner
Gerade fertig geworden mit dem Buch.
In vielerlei Hinsichten die eigene Denkweise zu gewissen Themen drastisch verändert.
Zudem gibt dieses Buch viel Einblick darüber, wie die Welt, und allem voran, der Mensch tatsächlich funktioniert.
Kann ich jedem empfehlen, egal in welcher Lebenssituation er sich gerade befindet, ob gute oder ob schwierige Zeiten, jung oder alt, Mann oder Frau, seinen Lebenssinn gefunden hat oder noch auf der Suche danach ist, dieses Buch ist eine Bereicherung für jeden.
Ich beneide jeden der dieses Buch zum ersten Mal lesen wird!
Bewertung
5/5
13.05.2025
Buch (Taschenbuch)
Super!
Das Buch ist klasse!
Es liest sich toll und ist mit viel Wissen gespickt.
Es ist sehr interessant und man kann viel lernen. Noch dazu regt es an, dass sich die Menschheit mal Gedanken machen sollte, ob sie so "überlegen" ist. Ich liebs!
Bewertung
5/5
21.02.2025
Buch (Taschenbuch)
so krass ist die Menschheit
Yuval Noah Hararis "Eine kurze Geschichte der Homo Sapiens" ist ein herausragendes Buch, das ich jedem Leser nur empfehlen kann. Es hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und meinen Blick auf die Menschheitsgeschichte nachhaltig verändert.
Hararis Schreibstil ist einfach brillant. Er schafft es, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge in einer klaren und spannenden Sprache zu vermitteln, die fast wie ein fesselnder Roman wirkt. Die Reise durch die verschiedenen Epochen der menschlichen Entwicklung ist dabei nicht nur lehrreich, sondern auch äußerst unterhaltsam.
Besonders beeindruckt haben mich die vielen Momente, in denen ich plötzlich neue Erkenntnisse gewonnen habe. Harari wirft tiefgründige Fragen auf und regt zum Nachdenken über unsere eigene Existenz und die Zukunft unserer Art an. Dabei scheut er sich nicht, auch unbequeme Wahrheiten anzusprechen und gängige Vorstellungen von Geschichte zu hinterfragen.
"Eine kurze Geschichte der Homo Sapiens" ist ein Buch, das man immer wieder zur Hand nehmen und neu entdecken kann. Es ist eine Pflichtlektüre für alle, die sich für Geschichte, Wissenschaft und die großen Fragen der Menschheit interessieren.
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5/5
14.03.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte der Menschheit...
Die Geschichte der Menschheit -spannend wie ein Thriller! Statt auf Einzelereignisse und Jahreszahlen konzentriert sich der Autor auf Konzepte und Ideen, die die Menschheit entscheidend geprägt haben. Und das so unterhaltsam, dass der Vorsatz "nur noch eine Seite" selten hält...!
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5/5
04.07.2017
Buch (Paperback)
Wissen kurzweilig vermittelt!
Noah Harari vermittelt in seinem Werk Eine kurze Geschichte der Menschheit Wissen auf eine sehr amüsante Weise, so dass es einem schwer fällt, das Buch wieder wegzulegen. Erzählerisch und sprachlich ist dieses Sachbuch eines der besten Bücher, welches ich in letzter Zeit gelesen habe, ich werde mir sicherlich auch seinen neuen Bestseller Homo Deus zulegen.
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4/5
14.09.2024
Buch (Paperback)
Eine von Harari verständlich übermittelte...
Eine von Harari verständlich übermittelte Menschheitsgeschichte, die er mit eigenem Humor beschmückt. Eine Leseempfehlung für alle, die mehr über die Historie ihrer Spezies herausfinden wollen und sich nach dem Lesen fragen, warum sie das wohl noch nicht vorher gelernt haben.
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