Das Totenschiff
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B. Traven

1. Das Totenschiff

Das Totenschiff

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Nicolas Batthyany

Spieldauer

10 Stunden und 58 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Hörtyp

Lesung

Beschreibung

Rezension

»Einer der geheimnisvollsten literarischen Rätsel des 20. Jahrhunderts.«

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Nicolas Batthyany

Spieldauer

10 Stunden und 58 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

51

Verlag

Diogenes Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783257695410

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5.0

1 Bewertungen

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Genial

Bewertung am 08.01.2024

Bewertungsnummer: 2104504

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gales, ein amerikanischer Matrose aus New Orleans, verpasst im Hafen von Antwerpen die Abfahrt seines Schiffs, wobei die eigentliche Katastrophe darin besteht, dass seine Papiere, als auch sein gesamtes Hab und Gut an Bord geblieben sind. Es folgt die Odyssee eines "identitätlosen" Menschen, der sich ohne Papiere durch das bürokratische Europa der 1920er Jahre kämpfen muss. Ohne Papiere ist ein Anheuern auf keinem ordentlich Schiff der Welt möglich, um wieder nach Hause zu kommen. Man scheint ohne Pass tatsächlich nicht zu existieren, man ist nicht nur "wertlos", da man nicht arbeiten kann, sondern auch schlichtweg ein Niemand. Als Staatenloser wird Gale nun von Land zu Land geschoben ohne Aussicht auf Verbesserung seiner Lage. In Portugal schließlich gelingt es Gale, auf der Yorikke, einem Schmuggelschiff bei dem man es mit den Papieren nicht so genau nimmt, als Kohlenschlepper anzuheuern. Bald muss er jedoch feststellen, dass es sich um ein sogenanntes Totenschiff handelt, denn auch die anderen Seeleute sind ohne Papiere, also „lebende Tote“. Man erlebt eine wahre Odysee zwischen Konsulaten, Polizeistationen und verschiedenen Aufenthaltsorten quer durch Europa. Die an den Tag gebrachte Absurdität und unglaubliche Verbürokratisierung der Verwaltung wird geradezu auf kafkaeske Weise geschildert. Traven schafft es hierdruch dem Leser seine Botschaft nicht mit dem Zeigefinger zu vermitteln, sondern mittels humoristischer Beobachtungsgabe. "Das Totenschiff" ist ein Zerrbild menschlicher Existenz am Rande der Gesellschaft, tragisch, aufwühlend und berührend. Wir durchleben mit Gale unmenschliche Strapazen, Schikanen und Hoffnungslosigkeit. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lese-Highlight, auch wenn es in einer heute eher antiquierten Sprache und in weiten Teilen im Jargon der Seeleute geschrieben ist. Dies hat für mich allerdings gerade einen ganz besonderen Reiz ausmacht. Inhaltlich und sprachlich ist "Das Totenschiff" für mich eine klare Leseempfehlung.
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Genial

Bewertung am 08.01.2024
Bewertungsnummer: 2104504
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gales, ein amerikanischer Matrose aus New Orleans, verpasst im Hafen von Antwerpen die Abfahrt seines Schiffs, wobei die eigentliche Katastrophe darin besteht, dass seine Papiere, als auch sein gesamtes Hab und Gut an Bord geblieben sind. Es folgt die Odyssee eines "identitätlosen" Menschen, der sich ohne Papiere durch das bürokratische Europa der 1920er Jahre kämpfen muss. Ohne Papiere ist ein Anheuern auf keinem ordentlich Schiff der Welt möglich, um wieder nach Hause zu kommen. Man scheint ohne Pass tatsächlich nicht zu existieren, man ist nicht nur "wertlos", da man nicht arbeiten kann, sondern auch schlichtweg ein Niemand. Als Staatenloser wird Gale nun von Land zu Land geschoben ohne Aussicht auf Verbesserung seiner Lage. In Portugal schließlich gelingt es Gale, auf der Yorikke, einem Schmuggelschiff bei dem man es mit den Papieren nicht so genau nimmt, als Kohlenschlepper anzuheuern. Bald muss er jedoch feststellen, dass es sich um ein sogenanntes Totenschiff handelt, denn auch die anderen Seeleute sind ohne Papiere, also „lebende Tote“. Man erlebt eine wahre Odysee zwischen Konsulaten, Polizeistationen und verschiedenen Aufenthaltsorten quer durch Europa. Die an den Tag gebrachte Absurdität und unglaubliche Verbürokratisierung der Verwaltung wird geradezu auf kafkaeske Weise geschildert. Traven schafft es hierdruch dem Leser seine Botschaft nicht mit dem Zeigefinger zu vermitteln, sondern mittels humoristischer Beobachtungsgabe. "Das Totenschiff" ist ein Zerrbild menschlicher Existenz am Rande der Gesellschaft, tragisch, aufwühlend und berührend. Wir durchleben mit Gale unmenschliche Strapazen, Schikanen und Hoffnungslosigkeit. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lese-Highlight, auch wenn es in einer heute eher antiquierten Sprache und in weiten Teilen im Jargon der Seeleute geschrieben ist. Dies hat für mich allerdings gerade einen ganz besonderen Reiz ausmacht. Inhaltlich und sprachlich ist "Das Totenschiff" für mich eine klare Leseempfehlung.

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