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Produktbild: Elternhaus
Artikelbild von Elternhaus
Ute Mank

1. Elternhaus

Elternhaus

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Sandrine Mittelstädt + weitere

Spieldauer

8 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.07.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

105

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742428806

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

8 Stunden und 27 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

13.07.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

105

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742428806

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‚Was passiert mit uns, wenn unsere Eltern alt werden?‘ (dtv)

Bookxer am 09.09.2024

Bewertungsnummer: 2288031

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das schmale Haus , ist das Elternhaus der Schwestern Sanne, Petra und Gitti. Die Eltern kommen aus kleinen Verhältnissen und haben das Siedlungshaus eigenhändig für die Familie gebaut. Auf Betreiben der großen Tochter Sanne ziehen die Eltern nun Jahrzehnte später ohne Widerspruch in eine seniorengerechte Wohnung. Die neue Situation bringt die gewohnte Familienstruktur durcheinander, die sich über Jahre eingespielt hatte. Die Beziehung der Schwestern und ihr Aufwachsen bilden das Hauptthema des Romans. Ihre Lebenskonzepte, Partnerschaften und Familienkonstellationen zeigen, wie unterschiedlich die Schwestern sind. Sie sind sich fremd geworden und ihr Verhältnis zueinander ist nicht unkompliziert. Fast klischeehaft hat die Autorin Ute Mank ihre Figuren entworfen. Susanne ist die Älteste, die praktische, vernünftige und bodenständige Tochter. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe ihres Elternhauses. Petra, die Mittlere…, ja Petra ist die Komplizierte und Intellektuelle. Ihr Lebensmittelpunkt ist die anonyme Stadt - fern der Enge und dichten Nachbarschaft. Und Gitti ist der Sonnenschein, die Unkonventionelle. Bei ihr vermutet man kein Problem und fragt auch nicht. Schnell finden sich Rollen und Schubladen, in die die Schwestern einsortiert werden können. Geschwisterkonstellationen kennt jeder aus eigener Erfahrung oder aus dem Bekanntenkreis. Zwischen den Schwestern herrschte ein ewiger Vergleich und ihre Konkurrenz ist auch noch im Erwachsenenalter präsent. Petra schaut auf Sannes frühes Glück zurück, dass offenbar aus Mann, Kind und Haus zu bestehen schien, während sie selbst sich um ihre Karriere kümmerte. Völlig überraschend stellt Sanne fest, dass sich Gitti als ‚Verbindungstür‘ zwischen den großen Schwestern gefühlt hat. Die Schwestern sind sich fremdgeworden. Die anstehende Haushaltsauflösung führt sie zwangsläufig wieder enger zusammen. Nicht nur das Leben der altgewordenen Eltern verändert sich, sondern auch das Leben von Sanne, Petra und Gitti schreitet voran. ‚Elternhaus‘ ist eine wundervolle Geschichte, in wir Lesende schnell eintauchen. Wir sagen: Ja, dass kennen wir oder fühlen uns ertappt. Die Eltern, die nun alte und unselbstständig werden, beschäftigt uns alle in einer Lebensphase

‚Was passiert mit uns, wenn unsere Eltern alt werden?‘ (dtv)

Bookxer am 09.09.2024
Bewertungsnummer: 2288031
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das schmale Haus , ist das Elternhaus der Schwestern Sanne, Petra und Gitti. Die Eltern kommen aus kleinen Verhältnissen und haben das Siedlungshaus eigenhändig für die Familie gebaut. Auf Betreiben der großen Tochter Sanne ziehen die Eltern nun Jahrzehnte später ohne Widerspruch in eine seniorengerechte Wohnung. Die neue Situation bringt die gewohnte Familienstruktur durcheinander, die sich über Jahre eingespielt hatte. Die Beziehung der Schwestern und ihr Aufwachsen bilden das Hauptthema des Romans. Ihre Lebenskonzepte, Partnerschaften und Familienkonstellationen zeigen, wie unterschiedlich die Schwestern sind. Sie sind sich fremd geworden und ihr Verhältnis zueinander ist nicht unkompliziert. Fast klischeehaft hat die Autorin Ute Mank ihre Figuren entworfen. Susanne ist die Älteste, die praktische, vernünftige und bodenständige Tochter. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe ihres Elternhauses. Petra, die Mittlere…, ja Petra ist die Komplizierte und Intellektuelle. Ihr Lebensmittelpunkt ist die anonyme Stadt - fern der Enge und dichten Nachbarschaft. Und Gitti ist der Sonnenschein, die Unkonventionelle. Bei ihr vermutet man kein Problem und fragt auch nicht. Schnell finden sich Rollen und Schubladen, in die die Schwestern einsortiert werden können. Geschwisterkonstellationen kennt jeder aus eigener Erfahrung oder aus dem Bekanntenkreis. Zwischen den Schwestern herrschte ein ewiger Vergleich und ihre Konkurrenz ist auch noch im Erwachsenenalter präsent. Petra schaut auf Sannes frühes Glück zurück, dass offenbar aus Mann, Kind und Haus zu bestehen schien, während sie selbst sich um ihre Karriere kümmerte. Völlig überraschend stellt Sanne fest, dass sich Gitti als ‚Verbindungstür‘ zwischen den großen Schwestern gefühlt hat. Die Schwestern sind sich fremdgeworden. Die anstehende Haushaltsauflösung führt sie zwangsläufig wieder enger zusammen. Nicht nur das Leben der altgewordenen Eltern verändert sich, sondern auch das Leben von Sanne, Petra und Gitti schreitet voran. ‚Elternhaus‘ ist eine wundervolle Geschichte, in wir Lesende schnell eintauchen. Wir sagen: Ja, dass kennen wir oder fühlen uns ertappt. Die Eltern, die nun alte und unselbstständig werden, beschäftigt uns alle in einer Lebensphase

ein ganz wunderbares Buch

Bewertung am 02.09.2024

Bewertungsnummer: 2282250

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das kleine Haus war der Traum der Eltern und sie haben alles hinein gesteckt. Die drei Töchter sind darin groß geworden, aber längst fort. Sanne wohnt nur ein paar Straßen weiter und schaut nach den Eltern und stellt fest, dass sie immer vergesslicher werden und das Haus und der Garten beschwerlich sind. Sie beschließt, dass sie umziehen müssen und betreut werden müssen. So findet ein Umzug statt und ihre Schwestern Petra und Gitti sind entsetzt, als sie davon erfahren. Aber der Prozess hat schon begonnen. Ein neues Leben für die Eltern und eine neuer Abschnitt für die Schwestern. Schon immer gab es zwischen den dreien Spannungen und nun werden alte Wunden aufgerissen und neuer Schmerz kommt hinzu und bringt Stille und Kälte. Ute Mank beschreibt einzigartig, großartig Familie. Die Figuren sind toll heraus gearbeitet und kommen einem Nahe und werden persönlich, menschlich und man begleitet sie über einen langen Zeitraum. Differenziert, offen, ehrlich und doch auch mit viel Liebe und Tiefgang. Elternhaus ist ein wunderbares Buch.

ein ganz wunderbares Buch

Bewertung am 02.09.2024
Bewertungsnummer: 2282250
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das kleine Haus war der Traum der Eltern und sie haben alles hinein gesteckt. Die drei Töchter sind darin groß geworden, aber längst fort. Sanne wohnt nur ein paar Straßen weiter und schaut nach den Eltern und stellt fest, dass sie immer vergesslicher werden und das Haus und der Garten beschwerlich sind. Sie beschließt, dass sie umziehen müssen und betreut werden müssen. So findet ein Umzug statt und ihre Schwestern Petra und Gitti sind entsetzt, als sie davon erfahren. Aber der Prozess hat schon begonnen. Ein neues Leben für die Eltern und eine neuer Abschnitt für die Schwestern. Schon immer gab es zwischen den dreien Spannungen und nun werden alte Wunden aufgerissen und neuer Schmerz kommt hinzu und bringt Stille und Kälte. Ute Mank beschreibt einzigartig, großartig Familie. Die Figuren sind toll heraus gearbeitet und kommen einem Nahe und werden persönlich, menschlich und man begleitet sie über einen langen Zeitraum. Differenziert, offen, ehrlich und doch auch mit viel Liebe und Tiefgang. Elternhaus ist ein wunderbares Buch.

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