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Meuterei im Paradies Die Fahrt der Bounty und die globale Wirtschaft im 18. Jahrhundert

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Abbildungen

mit 12 Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,6/13,8/3,1 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Cool Grey / Schwarz

Auflage

3. Druckaufl. 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98773-7

Beschreibung

Rezension

»Klassenkampf auf hoher See, paradiesische Inseln und botanischer Imperialismus verflechten sich in diesem globalen Wirtschaftskrimi zu einer vielschichtigen Erzählung. Packend und historisch differenziert setzt Füchtenschnieder die wahrscheinlich berühmteste Meuterei der Menschheit in ihren materialistischen und globalgeschichtlichen Kontext.« Tilman von Berlepsch, Kritisch lesen, 15. Juli 2025 ("kritisch-lesen.de")
»Recht aktuell und […] sehr schön zu lesen« Daniel Meßner, Geschichten aus der Geschichte, 25. Dezember 2024 ("Geschichten aus der Geschichte")
»Nach der Lektüre des spannenden Buches ist nichts mehr übrig von Klischee des sadistischen Kapitäns der Bounty, dessen sich eine unterdrückte und ungerecht behandelte Schiffsmannschaft durch Meuterei befreite.« Klaus-Jürgen Grün, Frankfurter Neue Presse, 30. Juli 2024 ("Frankfurter Neue Presse")
»Im Kielwasser dieser Geschichte taucht man tief in die Welt des Kolonialismus, der Sklaverei und der Handelspolitik um 1800 ein.« ZEIT Wissen, 4/2024 ("Zeit Wissen")
»Ein sehr informatives und spannendes Sachbuch […] [Simon Füchtenschnieder] ist ein materialreiches Buch gelungen, mit Karten und Illustrationen versehen, gut zu lesen, nicht nur für Historiker.« Wolfgang Stenke, Deutschlandfunk, 15. April 2024 ("Deutschlandfunk")
»Für all jene, die sich nicht bloß für die Ereignisse auf der "Bounty", sondern auch für die maritime Geschichte des 18. Jahrhunderts interessieren, ist Simon Füchtenschnieders Buch ein großer Gewinn.« Andreas Trojan, ORF Ö1 Kontext, 12. April 2024 ("ORF Ö1")
»Die Versuchung ist groß, aus diesem sagenhaften Stoff eine reißerische Abenteuergeschichte zu machen […]. Auch das neue Buch des Seefahrtspezialisten Simon Füchtenschnieder ist eine spannende Lektüre. Doch es hat weit mehr zu bieten als die aufregende, atmosphärisch dicht erzählte Story einer ›Meuterei im Paradies‹, so der Titel.« Günther Haller, Die Presse am Sonntag, 25. Februar 2024 ("Die Presse am Sonntag")
»Eine packende Darstellung, die den Leser von der ersten bis zu letzten Seite nicht mehr los lässt!« Herbert Pardatscher-Bestle, Bücherrundschau, Februar 2024 ("Bücherrundschau")

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.02.2024

Abbildungen

mit 12 Abbildungen

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

21,6/13,8/3,1 cm

Gewicht

474 g

Farbe

Cool Grey / Schwarz

Auflage

3. Druckaufl. 2025

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-608-98773-7

Herstelleradresse

Klett-Cotta Verlag
Rotebühlstr. 77
70178 Stuttgart
DE

Email: produktsicherheit@klett-cotta.de

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Beeindruckende Leistung

kingofmusic aus Bielefeld am 10.04.2025

Bewertungsnummer: 2462548

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bounty – wer denkt da nicht zuerst an den leckeren Schokoriegel? *g* Der Name steht aber auch für die wohl berühmteste Meuterei der (Seefahrt-)Geschichte: die „Meuterei auf der Bounty“, die etliche Film- und Hörspielproduzenten als auch Autoren auf den Plan gerufen hat. So auch den promovierten Historiker Simon Füchtenschnieder, dessen Doktorarbeit die Grundlage für sein Erstlingswerk „Meuterei im Paradies – Die Fahrt der Bounty und die globale Wirtschaft im 18. Jahrhundert“ bildet (erschienen 2024 im Verlag Klett-Cotta). Auf rund 220 Textseiten, denen sich mit ausführlichen Anmerkungen, Literaturverzeichnis und Register noch einmal knapp 100 Seiten anschließen, untersucht Simon Füchtenschnieder die Geschichte der Meuterei, fragt sich, wie es überhaupt dazu kommen konnte und bindet das Ganze in einen Abriss des Welthandels im ausgehenden 18. Jahrhundert ein. Hinzu kommen Themen wie Kolonialismus, Sklaverei, wirtschaftliche Interessen des britischen Empire… Doch bei alldem steht immer wieder die Meuterei bzw. die an ihr beteiligten Personen im Mittelpunkt seiner Betrachtungen – allen voran William Bligh, seines Zeichens Kapitän der Bounty, der meist als sadistischer Unmensch dargestellt wird. Diesen Mythos entkräftet Simon Füchtenschnieder, in dem er anhand von Originalquellen Widersprüchlichkeiten in der Darstellung aufdeckt und so ein wesentlich differenziertes Bild von Bligh zeichnet, als es jahrzehntelang der Fall war. Das wird auch im letzten Abschnitt des Epilogs deutlich, in dem es um etliche die Meuterei behandelnde Film- und Hörspielproduktionen geht. Als Leser:in wird man von Anfang an mitgerissen (der gut 40-seitige Prolog fängt direkt mit der Meuterei an), schaut den Meuterern bei ihrer Arbeit quasi „über die Schulter“ und darf sich so selbst ein Bild der Gegebenheiten, der Gedanken von William Bligh und seinem „Widersacher“ Fletcher Christian machen. Hier zahlt sich die jahrelange akribische Recherche, die Simon Füchtenschnieder auch nach London und Sydney geführt hat, positiv aus! Alles in allem ist dem Autor mit „Meuterei im Paradies“ ein beachtliches Werk gelungen, dem man die Freude am Thema anmerkt und das trotz der ein oder anderen inhaltlichen Wiederholung und dem „wissenschaftlichen“ Charakter zu keiner Sekunde langweilt. Eine klare Leseempfehlung und 5*! Well done, Simon! ©kingofmusic

Beeindruckende Leistung

kingofmusic aus Bielefeld am 10.04.2025
Bewertungsnummer: 2462548
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bounty – wer denkt da nicht zuerst an den leckeren Schokoriegel? *g* Der Name steht aber auch für die wohl berühmteste Meuterei der (Seefahrt-)Geschichte: die „Meuterei auf der Bounty“, die etliche Film- und Hörspielproduzenten als auch Autoren auf den Plan gerufen hat. So auch den promovierten Historiker Simon Füchtenschnieder, dessen Doktorarbeit die Grundlage für sein Erstlingswerk „Meuterei im Paradies – Die Fahrt der Bounty und die globale Wirtschaft im 18. Jahrhundert“ bildet (erschienen 2024 im Verlag Klett-Cotta). Auf rund 220 Textseiten, denen sich mit ausführlichen Anmerkungen, Literaturverzeichnis und Register noch einmal knapp 100 Seiten anschließen, untersucht Simon Füchtenschnieder die Geschichte der Meuterei, fragt sich, wie es überhaupt dazu kommen konnte und bindet das Ganze in einen Abriss des Welthandels im ausgehenden 18. Jahrhundert ein. Hinzu kommen Themen wie Kolonialismus, Sklaverei, wirtschaftliche Interessen des britischen Empire… Doch bei alldem steht immer wieder die Meuterei bzw. die an ihr beteiligten Personen im Mittelpunkt seiner Betrachtungen – allen voran William Bligh, seines Zeichens Kapitän der Bounty, der meist als sadistischer Unmensch dargestellt wird. Diesen Mythos entkräftet Simon Füchtenschnieder, in dem er anhand von Originalquellen Widersprüchlichkeiten in der Darstellung aufdeckt und so ein wesentlich differenziertes Bild von Bligh zeichnet, als es jahrzehntelang der Fall war. Das wird auch im letzten Abschnitt des Epilogs deutlich, in dem es um etliche die Meuterei behandelnde Film- und Hörspielproduktionen geht. Als Leser:in wird man von Anfang an mitgerissen (der gut 40-seitige Prolog fängt direkt mit der Meuterei an), schaut den Meuterern bei ihrer Arbeit quasi „über die Schulter“ und darf sich so selbst ein Bild der Gegebenheiten, der Gedanken von William Bligh und seinem „Widersacher“ Fletcher Christian machen. Hier zahlt sich die jahrelange akribische Recherche, die Simon Füchtenschnieder auch nach London und Sydney geführt hat, positiv aus! Alles in allem ist dem Autor mit „Meuterei im Paradies“ ein beachtliches Werk gelungen, dem man die Freude am Thema anmerkt und das trotz der ein oder anderen inhaltlichen Wiederholung und dem „wissenschaftlichen“ Charakter zu keiner Sekunde langweilt. Eine klare Leseempfehlung und 5*! Well done, Simon! ©kingofmusic

Leseempfehlung!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 22.04.2024

Bewertungsnummer: 2184136

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Die Meuterei auf der Bounty – eine packende Geschichte der frühen Globalisierung Mitreißend schildert Simon Füchtenschnieder die Seefahrt der Bounty, die Meuterei an Bord und das Schicksal der Besatzungsmitglieder. Erstmals bettet er diesen sagenhaften Stoff diverser Abenteuergeschichten in den seefahrthistorischen und wirtschaftlichen Kontext seiner Zeit ein und zeigt: Die Geschichte der Bounty war kein isoliertes Ereignis, sondern Wegbereiter einer frühen Globalisierung, die unsere Welt bis heute prägt. Eine derartige Meuterei, wie sie sich am 28. April 1789 auf der Bounty ereignete, hatte es so noch nicht gegeben: Kapitän William Bligh wird mit 18 Besatzungsmitgliedern in einem kleinen Boot mitten in der Südsee ausgesetzt – der sichere Tod, eigentlich, doch das Unglaubliche gelingt: Er und die mit ihm ausgesetzten Männer erreichen einen rettenden Hafen und kehren von dort nach England zurück. Bereits 1791 sticht Bligh wieder in See, um das Vorhaben, die Brotfrucht als Nahrungsmittel zu verpflanzen, doch noch zu einem erfolgreichen Ende zur führen. Packend und »hart am Wind« unternimmt Simon Füchtenschnieder tiefe Streifzüge in die Lebens- und Arbeitswelt auf den britischen Schiffen im 18. Jahrhundert und offenbart, welche machtpolitischen, weltweiten Handelsinteressen hinter der Verpflanzung der Brotfrucht standen. Eine atmosphärisch dichte, packende Geschichte der Bounty und der wohl berühmtesten Meuterei aller Zeiten: neu und historisch genau erzählt, jenseits aller Hollywood-Romantik.“ Die Meuterei auf der Bounty ist wohl Jedem ein Begriff. Viele wissen vielleicht nicht genau wann es war, warum ist wohl irgendwie selbsterklärend bei einer Meuterei aber nach dem wieso wird selten gefragt. Genau dieses Thema hat sich Simon Füchtenschnieder genauer unter die Lupe genommen. Der Leser darf hier nicht eine Roman-Geschichte der Bounty erwarten, sondern warum es damals, 1789, genau so an Bord zuging wie es eben zuging. Er analysiert die damalige Zeit, die Örtlichkeit, die Besatzung, die Verhältnisse damals und herausgekommen ist dieses lesenswerte Sachbuch. Wenn man so will, hat die Geschichte rund um die Bounty eine richtige Lawine an Ereignisse mit sich gezogen, die bis heute anhält. Man nennt es Globalisierung und genau diese beschert uns auch heute noch Lebensmittel uvm. aus anderen Ländern unserer Welt. Der Autor beschreibt, schildert packend und geht äußerst detailliert in seinen Erzählungen vor. Man verschwindet irgendwann regelrecht im Buch und klebt an den Seiten. Er beschreibt zudem auch die Arbeitswelt an Bord britischer Schiffe. All dies zeugt von einer enormen Forschungsarbeit und der Suche nach sehr vielen und wahren Ereignissen die wie ein Puzzle am Schluss ein großes Ganzes ergeben. Die Geschichte der Bounty wirkt selbst bis heute noch nach. All dies so gekonnt hier niederzuschreiben war wirklich Lesegenuss pur! 5 Sterne für dieses Werk!

Leseempfehlung!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 22.04.2024
Bewertungsnummer: 2184136
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Die Meuterei auf der Bounty – eine packende Geschichte der frühen Globalisierung Mitreißend schildert Simon Füchtenschnieder die Seefahrt der Bounty, die Meuterei an Bord und das Schicksal der Besatzungsmitglieder. Erstmals bettet er diesen sagenhaften Stoff diverser Abenteuergeschichten in den seefahrthistorischen und wirtschaftlichen Kontext seiner Zeit ein und zeigt: Die Geschichte der Bounty war kein isoliertes Ereignis, sondern Wegbereiter einer frühen Globalisierung, die unsere Welt bis heute prägt. Eine derartige Meuterei, wie sie sich am 28. April 1789 auf der Bounty ereignete, hatte es so noch nicht gegeben: Kapitän William Bligh wird mit 18 Besatzungsmitgliedern in einem kleinen Boot mitten in der Südsee ausgesetzt – der sichere Tod, eigentlich, doch das Unglaubliche gelingt: Er und die mit ihm ausgesetzten Männer erreichen einen rettenden Hafen und kehren von dort nach England zurück. Bereits 1791 sticht Bligh wieder in See, um das Vorhaben, die Brotfrucht als Nahrungsmittel zu verpflanzen, doch noch zu einem erfolgreichen Ende zur führen. Packend und »hart am Wind« unternimmt Simon Füchtenschnieder tiefe Streifzüge in die Lebens- und Arbeitswelt auf den britischen Schiffen im 18. Jahrhundert und offenbart, welche machtpolitischen, weltweiten Handelsinteressen hinter der Verpflanzung der Brotfrucht standen. Eine atmosphärisch dichte, packende Geschichte der Bounty und der wohl berühmtesten Meuterei aller Zeiten: neu und historisch genau erzählt, jenseits aller Hollywood-Romantik.“ Die Meuterei auf der Bounty ist wohl Jedem ein Begriff. Viele wissen vielleicht nicht genau wann es war, warum ist wohl irgendwie selbsterklärend bei einer Meuterei aber nach dem wieso wird selten gefragt. Genau dieses Thema hat sich Simon Füchtenschnieder genauer unter die Lupe genommen. Der Leser darf hier nicht eine Roman-Geschichte der Bounty erwarten, sondern warum es damals, 1789, genau so an Bord zuging wie es eben zuging. Er analysiert die damalige Zeit, die Örtlichkeit, die Besatzung, die Verhältnisse damals und herausgekommen ist dieses lesenswerte Sachbuch. Wenn man so will, hat die Geschichte rund um die Bounty eine richtige Lawine an Ereignisse mit sich gezogen, die bis heute anhält. Man nennt es Globalisierung und genau diese beschert uns auch heute noch Lebensmittel uvm. aus anderen Ländern unserer Welt. Der Autor beschreibt, schildert packend und geht äußerst detailliert in seinen Erzählungen vor. Man verschwindet irgendwann regelrecht im Buch und klebt an den Seiten. Er beschreibt zudem auch die Arbeitswelt an Bord britischer Schiffe. All dies zeugt von einer enormen Forschungsarbeit und der Suche nach sehr vielen und wahren Ereignissen die wie ein Puzzle am Schluss ein großes Ganzes ergeben. Die Geschichte der Bounty wirkt selbst bis heute noch nach. All dies so gekonnt hier niederzuschreiben war wirklich Lesegenuss pur! 5 Sterne für dieses Werk!

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Meuterei im Paradies

von Simon Füchtenschnieder

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

Zum Portrait

5/5

Die Brotfrucht und das Empire

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte der Meuterei auf der Bounty darf als bekannt vorausgesetzt werden, vor allem aufgrund diverser Verfilmungen. Doch das ist nur ein kleiner Teil der Story. Simon Füchtenschnieder stellt die Reise der Bounty in ihren globalen Kontext. Es geht vorrangig um den Transfer der Brotfrucht von Tahiti nach der Karibik, um die auf den dortigen Plantagen tätigen versklavten Menschen zu ernähren. Von London nach Tahiti, weiter nach St. Helena, dann nach St. Vincent und Jamaika, schließlich wieder heim nach England – so war es von der Admiralität geplant. Auch wegen schlechter Ausstattung und Organisation scheiterte das Vorhaben. Erst in einem neuen Anlauf, diesmal besser ausgerüstet, gelang die Überführung – wieder unter dem Kommando von Bligh. In diesem spannenden Buch erfährt der Leser/ die Leserin viel über das British Empire, die Royal Navy und und deren globale Ambitionen, der Autor stellt die Reise der Bounty und ihrer Besatzung dabei in den gebührenden Rahmen. Nicht unerwähnt bleiben die Schicksale der wichtigsten Bounty-Akteure nach der Meuterei. (Siehe auch: Forster, Reise um die Welt)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

5/5

Die Brotfrucht und das Empire

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Geschichte der Meuterei auf der Bounty darf als bekannt vorausgesetzt werden, vor allem aufgrund diverser Verfilmungen. Doch das ist nur ein kleiner Teil der Story. Simon Füchtenschnieder stellt die Reise der Bounty in ihren globalen Kontext. Es geht vorrangig um den Transfer der Brotfrucht von Tahiti nach der Karibik, um die auf den dortigen Plantagen tätigen versklavten Menschen zu ernähren. Von London nach Tahiti, weiter nach St. Helena, dann nach St. Vincent und Jamaika, schließlich wieder heim nach England – so war es von der Admiralität geplant. Auch wegen schlechter Ausstattung und Organisation scheiterte das Vorhaben. Erst in einem neuen Anlauf, diesmal besser ausgerüstet, gelang die Überführung – wieder unter dem Kommando von Bligh. In diesem spannenden Buch erfährt der Leser/ die Leserin viel über das British Empire, die Royal Navy und und deren globale Ambitionen, der Autor stellt die Reise der Bounty und ihrer Besatzung dabei in den gebührenden Rahmen. Nicht unerwähnt bleiben die Schicksale der wichtigsten Bounty-Akteure nach der Meuterei. (Siehe auch: Forster, Reise um die Welt)

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