Produktbild: Kontur eines Lebens

Kontur eines Lebens Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

18434

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1664 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Schemerleven

Übersetzt von

Birgit Erdmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783832160777

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

18434

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

DuMont eBooks

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

1664 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Schemerleven

Übersetzt von

Birgit Erdmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783832160777

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    28.04.2025

    eBook (ePUB)

    Meine Meinung Sehr berührende…

    Meine Meinung Sehr berührende Geschichte um eine Frau, die man nicht so schnell vergisst Es gibt Erinnerungen von fremden Menschen, die dermaßen schmerzhaft sind, dass sie einem sogar beim Lesen traurig stimmen. Diese Geschichte ist fiktiv und hat es bestimmt im realen Leben öfter gegeben, als man sich vorstellen kann. Was mich immer wieder in Staunen versetzt ist die Tatsache; dieses Drama ist in den 60er Jahren angesiedelt und somit eigentlich noch nicht allzu lange her. Ich lerne die über 81-jährige Frieda zuerst in einem Pflegeheim in der Gegenwart kennen. Der Autor weiß, wovon er schreibt, denn die Verzweiflung und Resignation, die ältere Menschen befällt, wenn sie aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden, hat er sehr sensibel dargestellt. Ich habe es bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in Altenheimen schon sehr oft so erlebt. Ihr geliebter Ehemann Louis stirbt unerwartet und Frieda hat somit niemanden mehr, der daheim ihre Pflege übernehmen kann. Ihr Sohn Tobias räumt die elterliche Wohnung aus und versucht seiner Mutter Trost zu spenden. Auch seine schwangere Frau Nadine verhält sich sehr liebevoll gegenüber Frieda. Was beide nicht wissen: Frieda hat in ihrer Vergangenheit einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Die Erinnerungen holen sie ein, und sie weigert sich, weiterhin zu schweigen. In der Vergangenheit durfte ich die junge Floristin Frieda Tendeloo kennenlernen, die in einem streng katholischen Elternhaus aufwuchs. Beim Schlittschuhlaufen an der Waal lernte sie den verheirateten Otto kennen und lieben. Sie erlebte mit ihm ihre erste große Liebe und genoss sie in vollen Zügen. Doch ihre Affäre blieb nicht ohne Folgen. Frieda wurde schwanger und erlebte den größten Alptraum, der einer Frau widerfahren kann. Sie musste nach der Geburt ihr Kind weggeben, um über die Familie keine Schande zu bringen. Die körperlichen und seelischen Qualen, die Frieda erleiden musste, haben mich erschüttert und voller Unglauben zurückgelassen. Im tiefsten Mittelalter konnte man kaum schlimmer mit einer ledigen Mutter umgegangen sein. Die Szenen auf der Geburtsstation sind einfach nur unmenschlich. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen. Die Reaktionen der Eltern fand ich am schlimmsten. Unfassbar, wie sie ihre eigene Tochter im Stich ließen, sie als Schlampe bezeichneten und ihr rieten, das Kind zur Welt zu bringen und es hinterher einfach vergessen. Über ihre große Liebe Otto möchte ich nichts schreiben, da mir nur böse Worte dazu einfallen. Es gibt keine Entschuldigung dafür, eine junge Frau so allein ihrem Schicksal zu überlassen. Jaap Robben hat mit Frieda eine Figur gezeichnet, der ich großen Respekt zolle. Sie ist an ihrem unendlich großen Leid gewachsen und hat dennoch ein normales Leben geführt. Der Schreibstil ist flüssig und die verschiedenen Zeitebenen wunderbar integriert. "Kontur eines Lebens" enthält so viel mehr, als ich verraten möchte. Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen. Mir wird Frieda Tendeloo noch lange im Gedächtnis bleiben. Danke, Jaap Robben, für diese wertvolle Geschichte

  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    28.04.2025

    eBook (ePUB)

    Sehr berührende Geschichte um eine Frau, die man nicht so schnell vergisst

    Meine Meinung Es gibt Erinnerungen von fremden Menschen, die dermaßen schmerzhaft sind, dass sie einem sogar beim Lesen traurig stimmen. Diese Geschichte ist fiktiv und hat es bestimmt im realen Leben öfter gegeben, als man sich vorstellen kann. Was mich immer wieder in Staunen versetzt ist die Tatsache; dieses Drama ist in den 60er Jahren angesiedelt und somit eigentlich noch nicht allzu lange her. Ich lerne die über 81-jährige Frieda zuerst in einem Pflegeheim in der Gegenwart kennen. Der Autor weiß, wovon er schreibt, denn die Verzweiflung und Resignation, die ältere Menschen befällt, wenn sie aus ihrem gewohnten Leben gerissen werden, hat er sehr sensibel dargestellt. Ich habe es bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit in Altenheimen schon sehr oft so erlebt. Ihr geliebter Ehemann Louis stirbt unerwartet und Frieda hat somit niemanden mehr, der daheim ihre Pflege übernehmen kann. Ihr Sohn Tobias räumt die elterliche Wohnung aus und versucht seiner Mutter Trost zu spenden. Auch seine schwangere Frau Nadine verhält sich sehr liebevoll gegenüber Frieda. Was beide nicht wissen: Frieda hat in ihrer Vergangenheit einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen müssen. Die Erinnerungen holen sie ein, und sie weigert sich, weiterhin zu schweigen. In der Vergangenheit durfte ich die junge Floristin Frieda Tendeloo kennenlernen, die in einem streng katholischen Elternhaus aufwuchs. Beim Schlittschuhlaufen an der Waal lernte sie den verheirateten Otto kennen und lieben. Sie erlebte mit ihm ihre erste große Liebe und genoss sie in vollen Zügen. Doch ihre Affäre blieb nicht ohne Folgen. Frieda wurde schwanger und erlebte den größten Alptraum, der einer Frau widerfahren kann. Sie musste nach der Geburt ihr Kind weggeben, um über die Familie keine Schande zu bringen. Die körperlichen und seelischen Qualen, die Frieda erleiden musste, haben mich erschüttert und voller Unglauben zurückgelassen. Im tiefsten Mittelalter konnte man kaum schlimmer mit einer ledigen Mutter umgegangen sein. Die Szenen auf der Geburtsstation sind einfach nur unmenschlich. Darauf möchte ich aber nicht näher eingehen. Die Reaktionen der Eltern fand ich am schlimmsten. Unfassbar, wie sie ihre eigene Tochter im Stich ließen, sie als Schlampe bezeichneten und ihr rieten, das Kind zur Welt zu bringen und es hinterher einfach vergessen. Über ihre große Liebe Otto möchte ich nichts schreiben, da mir nur böse Worte dazu einfallen. Es gibt keine Entschuldigung dafür, eine junge Frau so allein ihrem Schicksal zu überlassen. Jaap Robben hat mit Frieda eine Figur gezeichnet, der ich großen Respekt zolle. Sie ist an ihrem unendlich großen Leid gewachsen und hat dennoch ein normales Leben geführt. Der Schreibstil ist flüssig und die verschiedenen Zeitebenen wunderbar integriert. "Kontur eines Lebens" enthält so viel mehr, als ich verraten möchte. Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen. Mir wird Frieda Tendeloo noch lange im Gedächtnis bleiben. Danke, Jaap Robben, für diese wertvolle Geschichte

  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    5/5

    31.01.2024

    eBook (ePUB)

    Eine großartige, intensive und aufwühlende Geschichte

    Das Cover: Das Cover ist sehr schlicht und dennoch hat es mich angesprochen. Besonders der Klappentext hat mich bewegt. Insgesamt eine stimmige Buchpräsentation, die dazu einlädt, das Buch lesen zu wollen. Die Geschichte: Frieda, eine junge Frau arbeitet in den Sechzigerjahren als Floristin. Ihr Umfeld ist sehr konservativ und streng katholisch. An einem winterlichen Nachmittag trifft sie auf den verheirateten Otto. Sie erleben beide in der Folge eine intensive Liebe, die nicht ohne Folgen bleibt. Die Schwangerschaft wird als Skandal bewertet und Frieda von allen in ihrer Umgebung verstoßen. Otto muss sich der Situation nicht stellen. Für die junge Frau beginnt eine Odyssee. Mutter darf sie nicht sein. Die Trauer um das Kind bleibt, trotz einer späteren Heirat eines weiteren Kindes. Im hohen Alter, als sie wieder alleine ist, kehrt ihre Lebensgeschichte wieder zurück. Meine Meinung: Gänsehaut auf den ersten Seiten. Ich wurde sofort in die Geschichte hineingezogen. Protagonisten, die mich dank ihrer gezeichneten Charaktere vereinnahmt haben und mir erlaubten hautnah an ihren Gefühlen, Gedanken und Handlungen teilzuhaben. Allen voran Frieda, die in hohem Alter ihre mehr als ein halbes Leben lang verdrängte Vergangenheit, noch einmal noch vorne holt. Jaap Robben schreibt in einer bildhaft starken, intensiven Sprache, die unter die Haut geht. Dialoge, die mir in ihrer Intensität den Atem stocken ließen. Ebenso beeindruckend ist die von ihm eingearbeitete Zeitgeschichte, die damals geprägt war von den Normen der Gesellschaft, dem Druck der Kirche und den daraus entstehenden Dramen für die Frauen, auch innerhalb der Familien. Bewundernswert sein Einfühlungsvermögen, sich in die intimsten Gedanken, einer Frau versetzen zu können. Die Geschichte wird aus zwei Zeitebenen erzählt. Einmal aus der Gegenwart, aus Friedas Sicht im hohen Alter, zu einem Zeitpunkt, als die Stille im Zimmer (betreutes Wohnen) die Gedanken in die Vergangenheit des Lebens lenkt. Abwechselnd mit der „Icherzählerin“ Frieda, die ihre Jugend, ihre Liebe und alles was sie einst ausmachte, hervorruft und dafür sorgt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Mein Fazit: Ein Buch, das mich aufgewühlt und gleichzeitig berührt hat. Intensiv und beeindruckend in einer Übersetzung, die großes Lob verdient. Ich kann das Buch nur empfehlen. Wieder ein Highlight für 2024. Heidelinde von Friederickes Bücherblog

  • Bewertung

    5/5

    12.01.2024

    eBook (ePUB)

    Ein Meisterwerk

    Die junge Floristin Frieda wächst in den Sechzigerjahren in einem streng katholischen Umfeld auf. Als sie an einem späten Winternachmittag einen zugefrorenen Fluss betritt, weiß sie nicht, dass sich gleich alles für sie verändern wird. Auf dem Eis trifft sie den verheirateten Otto. Sie erleben eine Liebe, die stürmisch beginnt und schicksalhaft endet: Frieda wird schwanger – ein Skandal in der Welt, in der sie sich bewegt. Und so darf sie ihrem heimlichen Kind nie Mutter sein. Jahrzehntelang behält sie die Erinnerungen an diese Episode ihres Lebens für sich. Doch als sie mit über achtzig Jahren in ein Pflegeheim zieht, beginnt sie, sich ihnen zu stellen und sie zu teilen (Quelle: Amazon/Verlag/Autor). "Kontur eines Lebens" von Jaap Robben hat mich tief berührt und hat mich zum Nachdenken sehr angeregt. Die Geschichte von Frieda Tendeloo, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes Louis ins Pflegeheim ziehen muss, ist einfühlsam und intensiv erzählt. Der Autor entführt uns in Friedas Vergangenheit, die von einer tragischen Liebesgeschichte, ungewollter Schwangerschaft und den tabuisierten Herausforderungen unverheirateter Frauen in den 60er Jahren geprägt ist. Besonders beeindruckend ist die Art, wie Robben Friedas Emotionen beschrieben hat, wenn sie sich im Pflegeheim ihren Erinnerungen stellt, es war so authentisch dargestellt, als wäre man selbst dabei gewesen. Der Autor spricht problematische Themen der damaligen Zeit an, wie der Umgang mit unverheirateten schwangeren Frauen und die daraus salutierenden Traumata bzw. psychischen Erkrankungen. Besonders gut ist dem Autor die Umsetzung der Charaktere gelungen, sind nahbar und sehr authentisch. Die Geschichte erzählt eine unglaublich Storyline über Frieda und ihren Sohn, die mich als Leserin sehr bewegt hat.

  • Hornita

    aus Augsburg

    5/5

    13.12.2023

    eBook (ePUB)

    Eine berührende Geschichte,…

    Eine berührende Geschichte, die nachwirkt; Obwohl ich bereits mehrere Romane zu diesem Thema gelesen habe, bin ich immer noch erstaunt, wie sich die Welt und die Moralvorstellungen in den letzten Jahrzehnten geändert haben. Die Geschichte spielt zwar in den Niederlanden, könnte aber ähnlich überall in Europa stattgefunden haben. Das Leben der jungen Frieda ist durch die Moralvorstellungen ihrer Zeit derart eingeschränkt und es gelingt dem Autor brillant, dies zu vermitteln. Als alte Frau erinnert sich Frieda wieder an ihre erste Liebesgeschichte und die Kapitel der Gegenwart und der Vergangenheit wechseln sich ab. Ihre damalige Perspektivlosigkeit wird nachvollziehbar geschildert und wie die Unwissenheit über den Ausgang des damaligen Geschehens Friedas ganzes Leben geprägt hat und sich in vielen Kleinigkeiten festgesetzt hat, wird sehr einfühlsam beschrieben. Ein sehr angenehmer Schreibstil, weshalb ich das Buch nicht mehr weglegen konnte.

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