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Kontur eines Lebens Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,9/14/3,2 cm

Gewicht

478 g

Farbe

Lichtgrau / Mauve

Auflage

1

Originaltitel

Schemerleven

Übersetzt von

Birgit Erdmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6818-6

Beschreibung

Rezension

»›Kontur eines Lebens‹ erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe und eines großen Verlustes in einer unbarmherzigen Zeit.«
Ludger Kazmierczak, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR
»Jaap Robben findet in seinem Roman ›Kontur eines Lebens‹ einen guten und zarten Ton für ein menschliches Drama, das in Westeuropa bis weit ins 20. Jahrhundert immer wieder vorkommt. […] Sehr zu Recht erinnert Jaap Robben […], dass die Geburt eines Kindes noch vor einigen Jahrzehnten in einer Tragödie enden konnte, wenn sich die Mutter nicht an gesellschaftliche Regeln hielt.«
Bettina Baltschev, DEUTSCHLANDFUNK
»›Kontur eines Lebens‹ erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe und eines großen Verlustes in einer unbarmherzigen Zeit.«
Ludger Kazmierczak, WDR 5 SCALA
»›Kontur eines Lebens‹ ist die Geschichte des Scheiterns, der aufgestauten Trauer und des tragischen Verlusts. Es ist aber auch die Geschichte mindestens einer großen Liebe und vor allem die Geschichte einer unglaublich starken Frau, die stets für ihre Ideale einsteht.«
Torsten Woywod, SEITENWEISE GLÜCK
»Das Ergebnis ist ein wunderbar erzählter Roman, der lange nachwirkt.«
Bettina Baltschev, KOPJE KOFFIE PODCAST
»Es mag in unseren […] Zeiten, beinahe schon riskant sein, sich als 40-jähriger Mann in den Kopf einer über 80-jährigen, leicht dementen Frau zu begeben und auch anschaulich ihre körperlichen Erfahrungen zu beschreiben. Jaap Robben wagt es und gewinnt – und wir mit ihm.«
Stephan Hermsen, WESTFÄLISCHE ALLGEMEINE ZEITUNG
»Bemerkenswerte Stimme aus den Niederlanden [...] Jaap Robben findet für dieses Drama einfach immer die richtigen Worte, stets an der richtigen Stelle.«
Uta Deitenberg, WESTFALENPOST
»Die Schilderung von Frieda während unterschiedlicher Lebensabschnitte überzeugt und geht zu Herzen.«
Sven Trautwein, MERKUR.DE
»Realistisch, warmherzig.«
Hanna Styrie, KÖLNISCHE RUNDSCHAU
»Wie anders Moralvorstellungen und Lebenswelten im Vergleich zu heute waren, macht Jaap Robbens Buch […] bewusst. Zugleich ist der Roman in zentralen Fragestellungen absolut aktuell. […] Vorgelesene Passagen machten […] einen einfühlsamen Umgang mit unausgesprochenen Empfindungen spürbar.«
Angela Wilms-Adrians, RHEINISCHE POST
»Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist genau diese unmittelbar direkte Art und Weise, wie Jaap Robben die Geschichte von Frieda erzählt, unglaublich behutsam und völlig ohne Drama und Kitsch. So verleiht er dieser Frau, stellvertretend für so viele andere, Kapitel für Kapitel immer mehr an Kontur, ganz so, wie es der Titel verspricht.«
Ute Rodde, AACHENER ZEITUNG
»[...]einen der bemerkenswertesten Romane des vergangenen Jahres.«
Stephan Hermsen, NEUE RUHR ZEITUNG
»Bewegend, nachdenklich und emotional«
Verena Jaburg, SCHWARZWÄLDER BOTE
»Eine sehr berührende Geschichte, die in einem noch lange nachklingen wird. Sehr zu empfehlen.«
Elisabeth Kemper, MEDIENPROFILE/BUCHPROFILE
»Robben schildert plastisch die bigotte Atmosphäre der 1960er-Jahre, überzeugt mit der psychologisch glaubwürdigen Zeichnung der Protagonistin und scheut sich nicht, die Schattenseiten des Alterns in klare Worte zu fassen.«
Regine Mitternacht, EKZ-BIBLIOTHEKSSERVICE
»[...] Jaap Robben hat mit Schemerleven vor allem eines gemacht: Er hat als Mann einen feministischen Roman geschrieben«
Lisa Mensing, Alles außer flach. Essays über aktuelle Literatur aus den Niederlanden und Flandern.
»Dem Autor Jaap Robben gelingt es, mit großem Einfühlungsvermögen aus der Sicht einer Frau zu erzählen, wie eine ›verbotene‹ Liebe, eine ungewollte Schwangerschaft und eine einsame Trauer sich nachhaltig auf ein Leben legen. Ein wunderbar erzählter Roman, der lange nachwirkt.«
Ingrid Mosblech-Kaltwasser, DER-KULTUR-BLOG.DE
»Dieses Buch ist für mich auf jeden Fall ein Highlight des Jahres und wird einen dauerhaften Platz in meinem Bücherregal finden, in dem nur Bücher Platz finden, die ich auch nochmals gerne lesen möchte. Deshalb eine klare Kaufempfehlung!«
Werner Lukaszewicz, LESERATTE BLOG

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

20,9/14/3,2 cm

Gewicht

478 g

Farbe

Lichtgrau / Mauve

Auflage

1

Originaltitel

Schemerleven

Übersetzt von

Birgit Erdmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-6818-6

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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Versuch es zu vergessen! Der…

Europeantravelgirl am 30.04.2025

Bewertungsnummer: 2936944

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Versuch es zu vergessen! Der bewegende Roman beginnt mit dem Anblick der blassen Füße von Friedas verstorbenem Ehemann. Immer wieder kehrt sie gedanklich dazu zurück, und es wird einen ganzen Roman und ein ganzes Leben lang dauern, ehe wir verstehen, weshalb sich ausgerechnet dieser Eindruck so schmerzlich in Friedas Seele einbrennt. Unaufgeregt und in ruhigem Erzähltempo nimmt uns Jaap Robben auf zwei Zeitebenen mit in Friedas Leben. Da ist die ältere und frisch verwitwete Dame, die entwurzelt und ins Heim gebracht wird in die Obhut fremder Menschen. Es ging mir beim Lesen zu Herzen, wenn in nüchterner, unverklärter Sprache geschildert wird, wie Friedas persönliche Dinge von ihrem Sohn entrümpelt werden, wie die gebrechliche Frau von einem Pfleger gewaschen und angekleidet wird. Parallel erfahren wir, wie Frieda sich als junge Frau auf eine Affäre mit einem verheirateten Mann einlässt. Es kommt, wie es kommen muss, und Ida, wie sie damals noch genannt wurde, wird schwanger und damit der gesellschaftlichen und familiären Ächtung ausgesetzt. Es ist vor allem das Schweigen, das uns aus dieser Geschichte entgegenbrüllt. Das Schweigen, in das Frieda ihr ganzes Leben lang die herzzerreißenden Ereignisse in ihrer Vergangenheit hüllen musste. Genau dieses Schweigen hat sie später stets von ihrer eigenen Familie getrennt, die nie verstehen konnte, was hinter ihrer vermeintlichen Launenhaftigkeit steckte, nämlich abgrundtiefer Schmerz. Und noch viel schlimmer das Schweigen einer ganzen Gesellschaft und das scheinheilige Vergessen. Für mich war es ein berührender Wendepunkt der Erzählung, als Frieda dieses Schweigen endlich durchbricht. Mich hat dieser Roman in seiner eindringlichen Schlichtheit zutiefst bewegt, geschmerzt und am Ende zu Tränen gerührt und mit dem dringenden Bedürfnis zurückgelassen, meine Töchter zu umarmen.

Versuch es zu vergessen! Der…

Europeantravelgirl am 30.04.2025
Bewertungsnummer: 2936944
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Versuch es zu vergessen! Der bewegende Roman beginnt mit dem Anblick der blassen Füße von Friedas verstorbenem Ehemann. Immer wieder kehrt sie gedanklich dazu zurück, und es wird einen ganzen Roman und ein ganzes Leben lang dauern, ehe wir verstehen, weshalb sich ausgerechnet dieser Eindruck so schmerzlich in Friedas Seele einbrennt. Unaufgeregt und in ruhigem Erzähltempo nimmt uns Jaap Robben auf zwei Zeitebenen mit in Friedas Leben. Da ist die ältere und frisch verwitwete Dame, die entwurzelt und ins Heim gebracht wird in die Obhut fremder Menschen. Es ging mir beim Lesen zu Herzen, wenn in nüchterner, unverklärter Sprache geschildert wird, wie Friedas persönliche Dinge von ihrem Sohn entrümpelt werden, wie die gebrechliche Frau von einem Pfleger gewaschen und angekleidet wird. Parallel erfahren wir, wie Frieda sich als junge Frau auf eine Affäre mit einem verheirateten Mann einlässt. Es kommt, wie es kommen muss, und Ida, wie sie damals noch genannt wurde, wird schwanger und damit der gesellschaftlichen und familiären Ächtung ausgesetzt. Es ist vor allem das Schweigen, das uns aus dieser Geschichte entgegenbrüllt. Das Schweigen, in das Frieda ihr ganzes Leben lang die herzzerreißenden Ereignisse in ihrer Vergangenheit hüllen musste. Genau dieses Schweigen hat sie später stets von ihrer eigenen Familie getrennt, die nie verstehen konnte, was hinter ihrer vermeintlichen Launenhaftigkeit steckte, nämlich abgrundtiefer Schmerz. Und noch viel schlimmer das Schweigen einer ganzen Gesellschaft und das scheinheilige Vergessen. Für mich war es ein berührender Wendepunkt der Erzählung, als Frieda dieses Schweigen endlich durchbricht. Mich hat dieser Roman in seiner eindringlichen Schlichtheit zutiefst bewegt, geschmerzt und am Ende zu Tränen gerührt und mit dem dringenden Bedürfnis zurückgelassen, meine Töchter zu umarmen.

Versuch es zu vergessen!

Europeantravelgirl am 30.04.2025

Bewertungsnummer: 2479221

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der bewegende Roman beginnt mit dem Anblick der blassen Füße von Friedas verstorbenem Ehemann. Immer wieder kehrt sie gedanklich dazu zurück, und es wird einen ganzen Roman und ein ganzes Leben lang dauern, ehe wir verstehen, weshalb sich ausgerechnet dieser Eindruck so schmerzlich in Friedas Seele einbrennt. Unaufgeregt und in ruhigem Erzähltempo nimmt uns Jaap Robben auf zwei Zeitebenen mit in Friedas Leben. Da ist die ältere und frisch verwitwete Dame, die entwurzelt und ins Heim gebracht wird in die Obhut fremder Menschen. Es ging mir beim Lesen zu Herzen, wenn in nüchterner, unverklärter Sprache geschildert wird, wie Friedas persönliche Dinge von ihrem Sohn entrümpelt werden, wie die gebrechliche Frau von einem Pfleger gewaschen und angekleidet wird. Parallel erfahren wir, wie Frieda sich als junge Frau auf eine Affäre mit einem verheirateten Mann einlässt. Es kommt, wie es kommen muss, und Ida, wie sie damals noch genannt wurde, wird schwanger und damit der gesellschaftlichen und familiären Ächtung ausgesetzt. Es ist vor allem das Schweigen, das uns aus dieser Geschichte entgegenbrüllt. Das Schweigen, in das Frieda ihr ganzes Leben lang die herzzerreißenden Ereignisse in ihrer Vergangenheit hüllen musste. Genau dieses Schweigen hat sie später stets von ihrer eigenen Familie getrennt, die nie verstehen konnte, was hinter ihrer vermeintlichen Launenhaftigkeit steckte, nämlich abgrundtiefer Schmerz. Und noch viel schlimmer das Schweigen einer ganzen Gesellschaft und das scheinheilige Vergessen. Für mich war es ein berührender Wendepunkt der Erzählung, als Frieda dieses Schweigen endlich durchbricht. Mich hat dieser Roman in seiner eindringlichen Schlichtheit zutiefst bewegt, geschmerzt und am Ende zu Tränen gerührt und mit dem dringenden Bedürfnis zurückgelassen, meine Töchter zu umarmen.

Versuch es zu vergessen!

Europeantravelgirl am 30.04.2025
Bewertungsnummer: 2479221
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der bewegende Roman beginnt mit dem Anblick der blassen Füße von Friedas verstorbenem Ehemann. Immer wieder kehrt sie gedanklich dazu zurück, und es wird einen ganzen Roman und ein ganzes Leben lang dauern, ehe wir verstehen, weshalb sich ausgerechnet dieser Eindruck so schmerzlich in Friedas Seele einbrennt. Unaufgeregt und in ruhigem Erzähltempo nimmt uns Jaap Robben auf zwei Zeitebenen mit in Friedas Leben. Da ist die ältere und frisch verwitwete Dame, die entwurzelt und ins Heim gebracht wird in die Obhut fremder Menschen. Es ging mir beim Lesen zu Herzen, wenn in nüchterner, unverklärter Sprache geschildert wird, wie Friedas persönliche Dinge von ihrem Sohn entrümpelt werden, wie die gebrechliche Frau von einem Pfleger gewaschen und angekleidet wird. Parallel erfahren wir, wie Frieda sich als junge Frau auf eine Affäre mit einem verheirateten Mann einlässt. Es kommt, wie es kommen muss, und Ida, wie sie damals noch genannt wurde, wird schwanger und damit der gesellschaftlichen und familiären Ächtung ausgesetzt. Es ist vor allem das Schweigen, das uns aus dieser Geschichte entgegenbrüllt. Das Schweigen, in das Frieda ihr ganzes Leben lang die herzzerreißenden Ereignisse in ihrer Vergangenheit hüllen musste. Genau dieses Schweigen hat sie später stets von ihrer eigenen Familie getrennt, die nie verstehen konnte, was hinter ihrer vermeintlichen Launenhaftigkeit steckte, nämlich abgrundtiefer Schmerz. Und noch viel schlimmer das Schweigen einer ganzen Gesellschaft und das scheinheilige Vergessen. Für mich war es ein berührender Wendepunkt der Erzählung, als Frieda dieses Schweigen endlich durchbricht. Mich hat dieser Roman in seiner eindringlichen Schlichtheit zutiefst bewegt, geschmerzt und am Ende zu Tränen gerührt und mit dem dringenden Bedürfnis zurückgelassen, meine Töchter zu umarmen.

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