Produktbild: Das verschlossene Zimmer

Das verschlossene Zimmer Roman

135

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.11.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,5/13,2/4 cm

Gewicht

520 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage 2023

Originaltitel

Secrets My Father Kept

Übersetzt von

Ute Leibmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19223-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.11.2023

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

544

Maße (L/B/H)

18,5/13,2/4 cm

Gewicht

520 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

2. Auflage 2023

Originaltitel

Secrets My Father Kept

Übersetzt von

Ute Leibmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-404-19223-6

Herstelleradresse

Lübbe
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Johanna

    5/5

    17.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Berührende Geschichte

    Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und habe es innerhalb von nicht mal 3 Tagen ausgelesen. Am Ende ist bei mir auch ein paar Tränen geflossen. Auch, als ich über das Buch geredet habe, war ich den Tränen nahe.

  • wal.li

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    28.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Maries Mutter

    Im Krakau des Jahres 1939 will die siebzehnjährige Marie endlich wissen, wieso ihre Mutter sie verlassen hat. Ihr Vater, der angesehene Arzt Dr. Dominik Karski, bleibt ihr schon seit Jahren eine Antwort schuldig. Jetzt wird sie endlich das Geheimnis seiner immer abgeschlossenen Schlafzimmertür lüften. Sie bricht die Tür auf und ist enttäuscht, denn es tut sich keine sensationelle Erkenntnis auf, nur ein kleines Kästlein ist versteckt, welches auch keine Erklärung bringt. Nun wendet sich Marie zunächst ihrem zweiten Ziel zu, sie möchte unbedingt studieren. Doch die Zeichen, dass es zum Krieg kommen kann, werden immer deutlicher. Und wenn Frauen als Studentin sowieso schon nicht erwünscht sind, so sind sie es in dieser Zeit noch weniger. Auch wenn zu befürchten ist, dass es zum Krieg kommt, haben Menschen auch in dieser Zeit persönliche Schicksale. Manchmal gewinnt Marie den Eindruck, einige ihrer Landsleute freuen sich sogar auf den Einmarsch der Deutschen. Einige der miesesten Eigenschaften der künftigen Besatzer nehmen sie schon mal gerne an. So werden die jüdischen Mitbürger schon mal weitgehend ausgegrenzt. Diese Einstellung kennt auch Dr. Karski insbesondere von einem unsympathischen Kollegen in der Klinik. Die Lage wird immer bedrohlicher und seine Sorge um seine intelligente und hartnäckige Tochter immer größter. Beim Lesen dieses spannenden historischen Familienromans möchte man manchmal in die Tischkante beißen. In hin und wieder lieblicher Sprache wird von schreienden Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten berichtet. Die Frauen haben eine so untergeordnete Stellung, dass es so scheint als könnten sich die Männer alles mit ihnen erlauben. Und die Stellung der Juden könnte nicht noch schlechter sein. Da wird beinahe alles als Ausrede genommen, um ausfallend werden zu können. Allerdings verhallen des Doktors Warnungen bei seiner Tochter eher ungehört. In welche Schwierigkeiten sie sich bringt, wird eindringlich geschildert. Schwierigkeiten, die es eigentlich garnicht geben dürfte. Früher war eben nicht alles besser und man kann froh sein, dass man heute lebt, jedenfalls solange freiheitliche Gesellschaften noch existieren. Bedauerlich, dass man heutzutage diese Einschränkung machen muss. Zum Ende hin wird dieser Roman nochmal richtig packend. 

  • TochterAlice

    aus Köln

    2/5

    19.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Marie hat einen Vater, der…

    Marie hat einen Vater, der sich aufopferungsvoll um sie kümmert - er ist Arzt in einem großen Krankenhaus, dennoch findet er jeden Abend Zeit, für sie zu kochen und sich auch sonst eindringlich um sie zu kümmern. Mehr noch, als um seinen Beruf und in dem geht er wirklich auf. Doch er hält sich sehr zurück, was die Vergangenheit angeht. Marie kann fragen und fragen, doch so richtige Antworten erhält sie nicht. Weder in Bezug auf seine Vergangenheit, noch - was Marie noch viel mehr interessiert - auf die ihrer Mutter. Anderen Menschen gegenüber verhält er sich tolerant, verständnisvoll und duldsam. Daher ist Marie sowohl erstaunt als auch befremdet, dass er etwas gegen ihre Heirat mit dem Juden Ben, schon seit Kindertagen der Mann ihres Lebens hat. Und sie wählt einen ausgesprochen ungewöhnlichen und zugleich gefährlichen Weg, um ihr Ziel zu erreichen. Unwirkliche Geschichten zu ernsten, ja tragischen historischen Themen können etwas ganz Besonderes, kunstvoll gearbeitetes sein, durch das man das Wesen des Ereignisses oder der Epoche noch einmal neu bzw. von einer anderen Seite aus entdeckt. Gute Beispiele sind für mich "Die Bücherdiebin" und "Der Junge im gestreiften Pyjama". Hier hingegen strahlt Protagonistin Marie eine seltsame Naivität aus. Ihre Aktionen - allen voran der Übertritt zum Judentum sind mutig, aber komplett undurchdacht und damit ausgesprochen gefährlich. Sowohl für sie selbst als auch für andere. Leider kann ich den Roman dadurch nicht so recht ernst nehmen - stellenweise kommt es mir vor, als ob die Autorin selbst einige der Ereignisse, Umstände und Fakten, von denen sie erzählt, nicht umfassend verstanden hat. Meiner Ansicht nach kann man durch die Lektüre dieses Romans einen komplett falschen Eindruck von der beschriebenen Zeitspanne, dem Jahr 1939, erhalten.

  • Bewertung

    aus Gudensberg

    1/5

    19.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Das verschlossene Zimmer

    Ich hab es nicht fertig gelesen,es liest sich wie Kaugummi.Die Handlung ist eigentlich interessant aber die Schreibweise sehr ermüdend.Vier Seiten lang von einem Tanz zu schreiben sagt ja wohl alles.Das bisher einzige interessante war als der Arzt den Jungen gerettet hat,aber die Stellen wo es um die Tochter geht sind schlechthin zum einschlafen.

  • Susi Aly

    5/5

    25.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine bewegende Geschichte, die mich mitten ins Herz getroffen hat

    Für historische Romane hege ich eine besondere Vorliebe und „Das verschlossene Zimmer “ von Rachel Givney reiht sich einfach perfekt ein. Erzählt wird in zwei unterschiedlichen Zeitebenen. Einmal begleiten wir Helena und einmal Marie. Maries Perspektive spielt in der Gegenwart und an Helenas Seite tauchen wir in die Vergangenheit ein. Zwei außergewöhnliche Frauen, die mich stark beeindruckt und mitgenommen haben. Wobei es bei Helena sogar stärker der Fall war. Wenn ich an diese starke und mutige Frau denke, hab ich Tränen in den Augen. Weil ihr Weg geprägt ist von Leid, Glück und Entsagung. Egal was Helena tut, sie kämpft bis aufs Blut. Ein junges Leben, das so von Wärme erfüllt ist, wird mit Grauen, Schmerz und bitterer Verzweiflung geflutet. Helena lebt in einer schwierigen Zeit in Polen. Es ist Kriegszeit und die Menschen müssen so viel verkraften. Der Autorin gelingt es sehr einfühlsam und eindringlich, die Geschehnisse der damaligen Zeit sehr eindrucksvoll wiederzugeben. Die Menschen kämpfen, ihr Leben wird überschattet von Leid und Tod. Und trotzdem ist noch Platz für Missgunst, Neid und Vorurteilen. Helenas Hintergrund ist wirklich heftig und ich habe zusammen mit ihr geweint. Weil es so ungerecht, so bitter, so heftig war. Frauen haben keinen Stellenwert, sie werden benutzt, sie haben keine Rechte. Sie haben keine Stimme. Demütigungen bestimmen ihr Leben. Puh, es war so unglaublich heftig was mit Helena passiert ist und oft hab ich mich gefragt, wie sie am nächsten Tag noch aufstehen kann. Auch Maries Leben spielt in Polen. Ich mochte Marie sehr. Sie ist klug, souverän, aber auch sehr naiv und verletzlich, in dem ,was sie tut. Ihr Leben erhält eine dramatische Wende, als sie ihren eigenen Glauben ändert und zu ihren Wurzeln zurückkehrt. Eine Suche, die sie für immer verändern wird. Die Autorin beschäftigt sich sehr mit den damaligen Geschehnissen in Polen. Wobei sie sich auch sehr auf zwischenmenschliche Aspekte fokussiert. Sie zeigt aber gleichzeitig auch, wie sehr ein tragischer Einschnitt dein Leben komplett verändert. Sie zeigt, wie hilflos und verzweifelt junge Frauen sind, weil ihnen die Stimme genommen wurde. Die Familie erhält hier einen hohen Stellenwert und das hat mich wohl am meisten aufgewühlt und tief berührt. Denn Familie ist das, was du fühlst, nicht, was du bist. Es ist ein hochemotionaler Roman, der mich stark beschäftigt hat und gleichzeitig so unglaublich beängstigend war. Die Autorin spielt nicht nur mit tragischen Aspekten, sondern schafft es, mit gut platzierten Wendungen zu punkten. Ich war beeindruckt, aber gleichzeitig so erschüttert und den Tränen nah. Wow, dass war extrem harter Tobak. Und doch hat es mich in gewissem Maß auch stolz gemacht. Ja, in diesem Roman ist Liebe ein elementarer Bestandteil. Eine Liebe, die über jegliche Grenzen hinausgeht und so viel verändert. Ich bin einfach nur sprachlos und sehr beeindruckt, mit welch einer Wortgewalt und Intensität die Autorin in tiefe psychologische Abgründe eintaucht und dabei das Beste herauszieht. Nur ein Mensch, der nie geliebt und vertraut hat, ist einsam und verloren. Fazit: Rachel Givney hat mich mit „Das verschlossene Zimmer “ extrem beeindruckt, erschüttert und so zum Weinen gebracht. Ein Roman, der in einer sehr schwierigen Zeit spielt und zeigt, was Liebe möglich macht und das du ohne die nichts bist. Der Weg einer mutigen jungen Frau, die niemals aufgibt. Sehr eindrucksvoll, dramatisch und sehr emotional Unbedingt lesen.

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Bewertungen (135)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Martina B.

    Martina B.

    Thalia Villach – Atrio

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    5/5

    08.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeheimnis mal anders

    Es ist das Jahr 1939, die Deutschen marschieren in Polen ein. Marie lebt ein behütetes Leben mit ihrem Vater, der nie ein Wort über die Mutter verliert, die seit vielen Jahren aus ihrem Leben verschwunden ist. Eines Tages findet Marie im Arbeitszimmer ihres Vaters etwas, das viele Fragen aufwirft und den starken Wunsch in Marie weckt, sich auf die Suche nach ihrer Mutter zu begeben. Gleichzeitig beschäftigen sie aber auch noch andere Dinge: sie möchte gerne Medizin studieren, auch ihr Vater ist Arzt, doch als Frau zu dieser Zeit nahezu unmöglich. Und sie verliebt sich in einen Juden, im Jahr 1939 mehr als schwierig. Aus allen diesen Komponenten wurde eine tolle, unterhaltsame, vielseitige Geschichte, in der der Krieg eine eher untergeordnete Rolle spielt. Marie ist mit ihrer naiven Hartnäckigkeit eine wunderbare Protagonistin, auch die damalige Zeit ist gut beschrieben. Das Ende hat mich jedoch echt umgehauen!

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