Produktbild: Das Spiegelhaus

Das Spiegelhaus Du wolltest vergessen. Jetzt musst du dich erinnern . Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.09.2023

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,3/12,2/3 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

Mirrorland

Übersetzt von

Katharina Naumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0152-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.09.2023

Verlag

Eichborn

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,3/12,2/3 cm

Gewicht

400 g

Auflage

1. Auflage 2023

Originaltitel

Mirrorland

Übersetzt von

Katharina Naumann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8479-0152-5

Herstelleradresse

Eichborn Verlag
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: telefonmarketing@luebbe.de

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Im Spiegelland sind wir…

JosefineS aus Schwarzenberg am 17.05.2023

Bewertungsnummer: 2801956

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Spiegelland sind wir sicher Cats Zwillingsschwester ist verschwunden, so kehrt sie nach 20 Jahren in das Haus ihrer Kindheit zurück. Das Haus in dem sie zusammen jede Nacht die wildesten Abenteuer im Spiegelland erlebten. Doch nun ist El verschwunden, die Polizei und ihr Ehemann glauben, sie sei tot, doch Cat hätte es gespürt. Nicht nur das ausbleibende Gefühl auch die Emails, die Cat auf einer Schnitzeljagd durch das Haus und ihre Erinnerungen hetzten, lassen sie Els tot in Frage stellen. Ihre Verzweiflung wächst, denn sie soll sich erinnern, dabei hat sie gar nichts vergessen. Sie erinnert sich ganz genau oder doch nicht? Ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, ganz wie in einem Spiegelkabinett. Nichts, was man meint zu sehen oder zu glauben, ist so wie es scheint. Mansches ist verzerrt, manches erkennt man erst bei genauerem Hinsehen und wieder anderes ist genau spiegelverkehrt. Mit Cat, die gern verdrängt haben wir eine unzuverlässige Erzählerin. Doch auch El, die die Erinnerung gern biegt und verdreht ist nicht immer zu trauen. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen muss man als Leser einmal komplett durch das Spiegelland schreiten und sich dessen Akteure genau ansehen. So verwirrend wie sich diese Fantasiewelt auch darstellt und nur Stückweise aufdröselt, so mitreißend könnte deren Auflösung sein. Viele kleine Puzzleteile, die man zum Teil nicht mal als solche wahrnimmt, fügen sich ab einem bestimmten Zeitpunkt zu einem ganzen Bild zusammen. Raum für Spekulationen gibt es hier zur Genüge, doch ob Carole Johnstone die Lesenden hier durch einen Trugspiegel schauen lässt oder ob sie schlussendlich die blanke Wahrheit entdecken, bleibt bis zum Ende fragwürdig. Eine gut konstruierte Story, bei der man die Augen offenhalten sollte. Leider gab es auch hier die ein oder andere unnötige Szene und Cats Flashback Momente hätten deutlicher dargestellt werden sollen. Da es teilweise viel Verwirrung in den Text brachte, wenn sie in einem Satz im hier agiert und im nächsten Satz die Vergangenheit sieht. Eine Gegenwart, die in ihrer Gestalt von der Vergangenheit stark beeinflusst wird, deswegen wird es Zeit sich zu erinnern. Fazit: Ein ziemliches Verwirrspiel, in dem die Schatten der Vergangenheit erst nach und nach ihren Platz finden und ihre wahre Gestalt annehmen.

Im Spiegelland sind wir…

JosefineS aus Schwarzenberg am 17.05.2023
Bewertungsnummer: 2801956
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im Spiegelland sind wir sicher Cats Zwillingsschwester ist verschwunden, so kehrt sie nach 20 Jahren in das Haus ihrer Kindheit zurück. Das Haus in dem sie zusammen jede Nacht die wildesten Abenteuer im Spiegelland erlebten. Doch nun ist El verschwunden, die Polizei und ihr Ehemann glauben, sie sei tot, doch Cat hätte es gespürt. Nicht nur das ausbleibende Gefühl auch die Emails, die Cat auf einer Schnitzeljagd durch das Haus und ihre Erinnerungen hetzten, lassen sie Els tot in Frage stellen. Ihre Verzweiflung wächst, denn sie soll sich erinnern, dabei hat sie gar nichts vergessen. Sie erinnert sich ganz genau oder doch nicht? Ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, ganz wie in einem Spiegelkabinett. Nichts, was man meint zu sehen oder zu glauben, ist so wie es scheint. Mansches ist verzerrt, manches erkennt man erst bei genauerem Hinsehen und wieder anderes ist genau spiegelverkehrt. Mit Cat, die gern verdrängt haben wir eine unzuverlässige Erzählerin. Doch auch El, die die Erinnerung gern biegt und verdreht ist nicht immer zu trauen. Um der Wahrheit auf den Grund zu gehen muss man als Leser einmal komplett durch das Spiegelland schreiten und sich dessen Akteure genau ansehen. So verwirrend wie sich diese Fantasiewelt auch darstellt und nur Stückweise aufdröselt, so mitreißend könnte deren Auflösung sein. Viele kleine Puzzleteile, die man zum Teil nicht mal als solche wahrnimmt, fügen sich ab einem bestimmten Zeitpunkt zu einem ganzen Bild zusammen. Raum für Spekulationen gibt es hier zur Genüge, doch ob Carole Johnstone die Lesenden hier durch einen Trugspiegel schauen lässt oder ob sie schlussendlich die blanke Wahrheit entdecken, bleibt bis zum Ende fragwürdig. Eine gut konstruierte Story, bei der man die Augen offenhalten sollte. Leider gab es auch hier die ein oder andere unnötige Szene und Cats Flashback Momente hätten deutlicher dargestellt werden sollen. Da es teilweise viel Verwirrung in den Text brachte, wenn sie in einem Satz im hier agiert und im nächsten Satz die Vergangenheit sieht. Eine Gegenwart, die in ihrer Gestalt von der Vergangenheit stark beeinflusst wird, deswegen wird es Zeit sich zu erinnern. Fazit: Ein ziemliches Verwirrspiel, in dem die Schatten der Vergangenheit erst nach und nach ihren Platz finden und ihre wahre Gestalt annehmen.

Beklemmend und absolut düster

Barbaras Bücherbox aus Niederbayern am 08.05.2022

Bewertungsnummer: 1708972

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich flüstere El zu: Wann können wir gehen? Wann können wie weg?, weil wir eigentlich gar keine Clowns sind und sie es vielleicht wissen oder herausfinden. Weil Clowns schlau sind, Clowns sind angsteinflößend, Clowns sind eine Spezies, die ganz anders ist als die Menschen. Clowns hassen Menschen. Jeder weiß das. Aber Els breites rotes Grinsen sagt: Noch nicht, noch nicht. Weil sie noch mehr Angst vor der Zahnfee hat, und jeder weiß, dass die Zahnfee Angst vor Clowns hat. Aber Blaubart nicht. Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Catriona ihre Heimat und ihre Zwillingsschwester Ellice verlassen hat. Flucht beging, das weiß auch Catriona, die ihrer Schwester, die ihr eigener Spiegel ist, den Rücken gekehrt hat. Doch als Ellice eines Nachts verschwindet, verlässt Cat ihr neues Zuhause in Amerika, das nie ihre Heimat gewesen ist, und kehrt in die Westeryk Road Nr 26 zurück. An den Ort, an dem ihr erstes Leben geendet hat. Und muss sich endlich ihrer Vergangenheit, ihrer Schwester und dem Spiegelhaus stellen. Bereits der Klappentext verrät, dass es sich bei #DasSpiegelhaus von #CaroleJohnstone um keinen klassischen Psychothriller handelt, sondern vielmehr um eine Familiengeschichte, die dunkel und düster ist und dem Leser bereits auf den ersten Seiten einen Vorgeschmack auf das Unheil gibt, das über der kompletten Geschichte liegen wird. Der Roman wird abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt – und das Geheimnis um das Spiegelhaus (ein Keller, den Cat und El als Kinder nicht nur als Spielplatz benutzt haben) schlägt seine Wurzeln in sowohl der einen als auch der anderen Zeitebene. Alles – sowohl Cats als auch Els Leben – muss auf diesen Wurzeln überleben, doch diese sind verrottet und tot und lassen die Schwestern nicht der Vergangenheit entfliehen. Die Figuren, sowohl unsere Protagonistin Cat als auch ihre Schwester El, sind schwierig und zu einem großen Teil nicht glaubwürdig. Sie lügen – nicht nur gegenüber dem Leser, sondern auch sich selbst – und erzählen fantastische Geschichten aus der Vergangenheit, die so nicht wahr sein können. Oder doch? Man weiß nicht, was Cats Erinnerungen sind und was ihrer Fantasie entspringt. Und genau diese Unklarheit macht den Großteil der Spannung aus. Das Buch hat eine ähnlich düstere Stimmung wie Rebecca von Daphne DuMaurier oder auch Blumen der Nacht von VC Andrews (wobei letzteres schon stark an den Voyeur im Leser appelliert) – man weiß, dass etwas Schlimmes passiert, man will nicht hinsehen, kann aber auch nicht aufhören zu lesen. Ein tolles Buch, das sowohl spannend als auch hervorragend geschrieben und damit eine besondere, wenn auch düstere Perle des Thriller-Genres ist. Eine absolute Empfehlung.

Beklemmend und absolut düster

Barbaras Bücherbox aus Niederbayern am 08.05.2022
Bewertungsnummer: 1708972
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich flüstere El zu: Wann können wir gehen? Wann können wie weg?, weil wir eigentlich gar keine Clowns sind und sie es vielleicht wissen oder herausfinden. Weil Clowns schlau sind, Clowns sind angsteinflößend, Clowns sind eine Spezies, die ganz anders ist als die Menschen. Clowns hassen Menschen. Jeder weiß das. Aber Els breites rotes Grinsen sagt: Noch nicht, noch nicht. Weil sie noch mehr Angst vor der Zahnfee hat, und jeder weiß, dass die Zahnfee Angst vor Clowns hat. Aber Blaubart nicht. Zwanzig Jahre sind vergangen, seit Catriona ihre Heimat und ihre Zwillingsschwester Ellice verlassen hat. Flucht beging, das weiß auch Catriona, die ihrer Schwester, die ihr eigener Spiegel ist, den Rücken gekehrt hat. Doch als Ellice eines Nachts verschwindet, verlässt Cat ihr neues Zuhause in Amerika, das nie ihre Heimat gewesen ist, und kehrt in die Westeryk Road Nr 26 zurück. An den Ort, an dem ihr erstes Leben geendet hat. Und muss sich endlich ihrer Vergangenheit, ihrer Schwester und dem Spiegelhaus stellen. Bereits der Klappentext verrät, dass es sich bei #DasSpiegelhaus von #CaroleJohnstone um keinen klassischen Psychothriller handelt, sondern vielmehr um eine Familiengeschichte, die dunkel und düster ist und dem Leser bereits auf den ersten Seiten einen Vorgeschmack auf das Unheil gibt, das über der kompletten Geschichte liegen wird. Der Roman wird abwechselnd in der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt – und das Geheimnis um das Spiegelhaus (ein Keller, den Cat und El als Kinder nicht nur als Spielplatz benutzt haben) schlägt seine Wurzeln in sowohl der einen als auch der anderen Zeitebene. Alles – sowohl Cats als auch Els Leben – muss auf diesen Wurzeln überleben, doch diese sind verrottet und tot und lassen die Schwestern nicht der Vergangenheit entfliehen. Die Figuren, sowohl unsere Protagonistin Cat als auch ihre Schwester El, sind schwierig und zu einem großen Teil nicht glaubwürdig. Sie lügen – nicht nur gegenüber dem Leser, sondern auch sich selbst – und erzählen fantastische Geschichten aus der Vergangenheit, die so nicht wahr sein können. Oder doch? Man weiß nicht, was Cats Erinnerungen sind und was ihrer Fantasie entspringt. Und genau diese Unklarheit macht den Großteil der Spannung aus. Das Buch hat eine ähnlich düstere Stimmung wie Rebecca von Daphne DuMaurier oder auch Blumen der Nacht von VC Andrews (wobei letzteres schon stark an den Voyeur im Leser appelliert) – man weiß, dass etwas Schlimmes passiert, man will nicht hinsehen, kann aber auch nicht aufhören zu lesen. Ein tolles Buch, das sowohl spannend als auch hervorragend geschrieben und damit eine besondere, wenn auch düstere Perle des Thriller-Genres ist. Eine absolute Empfehlung.

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Das Spiegelhaus

von Carole Johnstone

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