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Produktbild: Wir Zerrissenen

Wir Zerrissenen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

13882

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3398 KB

Originaltitel

Scatterlings

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783641302375

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Family Sharing

Ja

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Verkaufsrang

13882

Erscheinungsdatum

15.11.2023

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3398 KB

Originaltitel

Scatterlings

Übersetzt von

Dorothee Merkel

Sprache

Deutsch

EAN

9783641302375

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    Thalia Book Circle Community

    3/5

    16.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie der Titel so der Roman...

    Die Ehe zwischen Abram und seiner Frau Alisa ist nicht ohne Probleme, doch mit ihren beiden Töchtern führen sie ein komfortables Leben auf einer Farm Südafrika. Als 1927 ein Gesetz erlassen wird, das die Beziehung zwischen Schwarzen und Weißen unter Strafe stellt, geraten sie in große Gefahr, denn plötzlich sind die Kinder der Beweis für eine verbotene Beziehung. Abram ist ratlos, wie er seine Familie vor der Maschinerie des Gesetzes schützen kann, bisher sind sie durch ihren Wohlstand der schlimmsten Diskriminierung entgangen. Doch sein Zögern treibt das Paar immer weiter auseinander, immer stärker tut sich zwischen ihnen ein Graben auf. So weit, dass Alisa schließlich keinen anderen Ausweg mehr sieht, als ihre Familie in den Abgrund zu reißen. (Verlagsbeschreibung) Der Klappentext verspricht in meinen Augen eine dramatisch angelegte Familiengeschichte auf der Grundlage des 1927 in Südafrika verabschiedeten “Immorality Act”. Dieser stellt Beziehungen zwischen Schwarzen und Weißen unter Strafe - und die Folgen dieses diskriminierenden Gesetzes bekommt die Familie von Abram und seiner Frau Alisa zu spüren. Während der niederländischstämmige Abram anfangs nicht so recht glauben will, dass die vor Jahren geschlossene Ehe mit seiner schwarzhäutigen Frau plötzlich ein Problem darstellen soll, erweist sich die depressiv veranlagte Alisa als weitsichtiger - und zieht eine fatale Konsequenz. Dies spielt sich bereits im ersten Teil des Romans ab, und im Folgenden müssen Abram und seine Tochter Dido sehen, dass sie heile aus der Angelegenheit herauskommen. Doch die Häscher sind ihnen auf den Fersen. Klingt spannend? Ja, das dachte ich mir auch. Doch Rešoketšwe Manenzhe hatte offenbar mehr im Sinn als nur ein Familiendrama mit einem wahren historischen Hintergrund. Sie bemüht sich auch, dem Leser die “Seele Afrikas” näherzubringen, indem sie hier einige biografische Hintergründe einzelner schwarzer Bediensteter sowie zahlreiche Mythen und märchenhafte Erzählungen der afrikanischen Ureinwohner einflicht, die durch Kolonialisierung und Europäisierung, Unterdrückung und Ausgrenzung verloren zu gehen drohen. Gerade der Geisterglaube ist es, der die afrikanischen Ureinwohner erdet, ihnen Hoffnung und Wurzeln gibt. Und dies verdeutlicht die Autorin in ihrem Debüt sehr bildhaft und facettenreich. Das war durchaus interessant zu lesen, doch zerfaserte der Roman in meinen Augen dadurch auch zusehends. Gegen Ende kam es für mein Empfinden dann zu einem vollständigen Bruch, als über hundert Seiten lang ein gerettetes Tagebuch von Alisa vorgestellt wurde, das ihre Gedanken, Gefühle und Motivationen beleuchet und letztlich auch Abram einiges besser verstehen lässt. Dieser immens lange Einschub war trotz der Tagebuchform jedoch seltsam distanziert und wenig berührend. Hier wurden zudem wie nebenher zahlreiche Themen angeschnitten, allen voran die Problematik der Entwurzelung und die Frage, wohin man eigentlich gehört, aber auch eine mögliche Revolution in Russland, Darwins Erkenntnisse oder feministische Anklänge. Das hat mir leider auch so gar nicht gefallen, wirkte eher essayhaft und konstruiert und schuf einen Riss, in dem der eigentliche Roman zu verschwinden drohte. Die bedeutsamen Anliegen von Rešoketšwe Manenzhe werden hier im Roman definitiv deutlich, doch die Besonderheit des Romanaufbaus sorgte bei mir für ausbleibende Begeisterung. Das offene Ende kann ich nachvollziehen und akzeptieren, doch trug auch dies dazu bei, dass ich den Roman mit einem Schulterzucken schloss. Schade.   © Parden

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    Hans Wilhelm Schmölzer

    Thalia Villach – Atrio

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    5/5

    04.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Dieses Afrika, von dem sie sprachen – das war der Ort, von dem ich glaubte hinzugehören.“

    Eine starke Autorin über die südafrikanische Welt der Mythen und Geschichten, aber auch des Rassismus' und des Hasses, ein Roman über Ungleichheit, Identität und Heimatsuche – schwierige Themen, sehr schöne Literatur. „Man flüsterte sich Geschichten über Afrika zu, über ein weit entferntes Land, von dem einige von uns zu träumen wagten. Es schien ein mystischer Ort zu sein, in dem es vor schwarzen Körpern und Gesichtern nur so wimmelte, lauter Menschen, die mir ähnelten, doch die mit einem stolz durch die Welt gingen, der mir fehlte. Dieses Afrika, von dem sie sprachen – das war der Ort, von dem ich glaubte hinzugehören.“

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