Produktbild: Das Pferd im Brunnen

Das Pferd im Brunnen «Eine wunderschöne, poetische Sprache ... ein Buch, das zu lesen sich lohnt.» Elke Heidenreich, WDR

116

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

22040

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3718 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644017085

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
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  • alle Texte können angepasst werden
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

22040

Erscheinungsdatum

15.08.2023

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3718 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644017085

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  • Bewertung

    aus Alfter

    5/5

    15.10.2023

    eBook (ePUB 3)

    Starke Porträts einfacher, aber doch beeindruckender Frauen

    Kaleidoskopartig setzen sich in dem Roman „Das Pferd im Brunnen“ die Bilder der Frauen aus vier Generationen einer Familie zusammen. Vier ganz unterschiedliche Frauen werden in ihrem Leben gezeigt, in Russland, in Deutschland und in beiden Welten. Ihr Leben ist einfach, im Sinne von karg, und nicht einfach im Hinblick auf ihre jeweilige Situation: jede muss für sich allein ihr Leben meistern. Selbstverwirklichung findet nicht statt oder scheitert. Zwar gibt es Männer im Leben der Frauen, aber eher als Zuschauer, Intermezzo, Statisten. Die Wahl der Episoden vermittelt dem Leser einen guten Einblick in das Leben der Frauen, die ihm trotz ihrer Schroffheit oder Eigenheit ans Herz wachsen, auch weil die Autorin sie mit so viel Gefühl und Wärme beschreibt, ohne Pathos oder Kitsch. Die Sprache ist klar und zugleich anrührend, stark und bildreich. Eine packende Lektüre über das Leben so verschiedener Frauen, die doch aus einer Familie stammen, in denen sich verschiedene Lebensweisen, Generationen, Frauenbilder und Kulturen gegenüberstehen und berühren, die sich distanzieren und die doch ein unsichtbares Band eint.

  • Bewertung

    5/5

    29.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Einblick in eine andere Welt

    Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und absolut überzeugt. Man taucht in eine andere Welt ein, bzw. direkt in zwei andere Welten, die ursprüngliche, russische und die heutige Welt der Protagonistin in der sie in den Westen ausgewandert ist. Die Geschichte umfasst viele Ebenen. Es werden verschiedene tiefgreifende und lebensbestimmende Themen eingebunden, sodass man einen kritischen Blick auf diese entwickelt: es geht um Auswanderung und Heimat und vom Frausein in einer Familie in der Männer doch eher das schwache Geschlecht zu sein scheinen sowie die Abhängigkeiten und Unabhängigkeiten die sich daraus ergeben. Außerdem wird auf die Konflikte und Barrikaden zwischen den Generationen eingegangen. Sehr schön ist zu sehen, wie fremd man sich in vielerlei Hinsicht zwischen den Generationen sein kann, weil andere Lebensentwicklungen und -erwartungen unvereinbar zu sein schienen mit den Erfahrungen und Meinungen der anderen Generation. Ein schönes Buch, jedoch leider viel zu kurz. Sobald man richtig eingetaucht war, war das Buch schon zu Ende.

  • Bewertung

    aus Hirschberg

    5/5

    15.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Beeindruckend

    Die Autorin erzählt in ihrem Debütroman die Geschichte von vier starken, interessanten Frauen in Russland. Spannend ist außerdem, dass die Geschichte anscheinend autobiographisch angelehnt ist. Es geht also um Tanja, die demente Urgroßmutter, ihre Tochter ist ziemlich kalt und kümmert sich nicht wirklich um sie. Die Tochter Lena strandet in der norddeutschen Provinz und erlebt einen Reinfall mit einem Mann. Walja, die letzte im Bunde, ist die Tochter von Lena und die Urenkelin Tanjas. Walja kehrt später nach Kasan zurück erinnert sich an die Vergangenheit. Insgesamt mochte ich die vier Frauen und ihre Geschichten echt gern. Es war eine interessante, eindrückliche Konstellation, besonders weil es eben nur um die Frauen ging. Fand ich toll! Mehr über Russland zu erfahren, war ebenso lehrreich und interessant. Obwohl das Buch recht kurz war, hat es einen starken Eindruck hinterlassen und war wirklich sehr lesenswert und originell!

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Mosaik aus vier Frauenleben

    Valery Tscheplanowas Roman folgt einer ganz eigenen Erzählweise, als Lesende*r erlebt man sehr bildlich beschriebene, unmittelbar spürbare Vignetten, die einzelne Szenen komplett ausleuchten, während andere Momente dazwischen im Dunkeln bleiben. Die Momentaufnahmen aus den Leben der vier Generationen von Frauen, in denen Männer kaum eine erwähnenswerte Rolle spielen, allesamt faszinierende Persönlichkeiten, setzen sich nach und nach zu einem Mosaik einer Familie zusammen, sind einander über die Zeit hinweg Spiegelbild, Echo und Erklärung, Ursache und Wirkung. Die Beziehungen von Müttern und Töchtern, Großmüttern und Enkelinnen, geprägt vom Leben in Sowjetrussland und vom Leben als Frauen in einer Männerwelt, welches sie als Kampf erleben, wodurch sie folgerichtig Kämpferinnen sein müssen, sind bestimmt durch Eigenständigkeit und Eigensinn. Gerade die Großmutter Nina, die starke, hartschalige Matriarchin, folgt der Einstellung, dass das getan wird, was getan werden muss, was die oder der Einzelne möchte, spielt dabei keine Rolle. So zeigt sie auch wenig Mütterlichkeit, sie versorgt Bedürfnisse, doch für Wärme oder Zuneigung bleibt kaum Raum oder auch emotionale Kapazität. Wie sich das auf die weitergegebenen, vererbten Werte und Emotionen der Familie auswirkt, ist faszinierend aus den Verbindungen zwischen den Generationen herauszulesen. "Das Pferd im Brunnen" ist ein sehr empfehlenswerter autobiographischer Debütroman, der neben der feinsinnigen Beobachtung seiner Figuren auch durch eine sehr bildhafte, poetische Sprache beeindruckt.

  • asc259

    aus Oelsnitz/Erzgebirge

    5/5

    06.08.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein Stück sowjetische/russische Geschichte ohne Helden

    Das normale Leben in der Sowjetunion und später Russland. Darum geht es in diesem Roman. Hauptperson ist Großmutter Nina, die selbstbewusst durchs Leben ging, die den Ton angab in ihrer Familie. Sie war nicht gerade unkompliziert. Stolz und modebewusst stöckelte sie durchs Leben, auf hohen Absätzen, um ihre Größe zu kompensieren. Sie hatte kein einfaches Leben wie alle Frau-en, um die es hier geht, ihre Mutter Tanja, die zwar Analphabetin war, ihr Leben jedoch meisterte, ihre Tochter Wanja, die nach Deutschland ging. Die Männer in diesem Roman sind nur Randfiguren. Ein lesenswertes Stück russischer Geschichte, wo es ausgerechnet mal nicht um Krieg und Helden-tum geht, allerdings um die Folgen im Lazarett und im Prothesenwerk. Mittelpunkt ist die 70 Quad-ratmeter große Wohnung mit dem blauen Linoleum im Flur, dem Fischgrätenparkett und dem Schau-kelstuhl. Das Buch lässt sich flüssig lesen und die Zeitsprünge hin und zurück störten mich nicht. Da-her volle Punktzahl.

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