Produktbild: Mord im Filmstudio
Band 8

Mord im Filmstudio Cozy Crime in der Wiener Filmwelt der Goldenen Zwanziger – Historischer Kriminalroman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6154

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,6/2 cm

Gewicht

287 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1736-7

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

6154

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.10.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,7/13,6/2 cm

Gewicht

287 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1736-7

Herstelleradresse

Emons Verlag
Cäcilienstraße 48
50667 Köln
DE

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  • Petra Sch.

    aus Gablitz

    5/5

    01.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Im 8. Teil müssen Ernestine und Anton den Mord an einer Schauspielerin aufklären

    Wien, Sommer 2025: Die pensionierte Lateinlehrerein Ernestine Kirsch und ihr Freund Anton Böck, ehemaliger Apotheker, leben mittlerweile im umgebauten Kutscherhäuschen in Wien Neubau, da Antons Tochter Heide mit ihrer Tochter Rosa und ihrem mittlerweile Ehemann, dem Polizisten Erich Felsberg, in der Wohnung über der Apotheke wohnen. Anton hat sich nun ganz aus der Apotheke zurückgezogen und möchte seinen Ruhestand genießen. Doch da rechnet er nicht mit Ernestine, die Action braucht: diesmal hat sie sich und Anton als Statisten für den Filmdreh zum "Rosenkavalier" beworben, und die beiden erhalten tatsächlich eine Rolle. Antons grummeliger Widerwille, da er weder die Aufregung beim Dreh braucht, und schon gar nicht die "lächerlichen" Kostüme (lila Schleifen an der Knickerbocker und eine Perücke, ebenfalls mit lila Schleifen!? Das geht ja GAR nicht, da macht er sich doch lächerlich! *gg*), war wieder sehr unterhaltsam! Und als am zweiten Drehtag die Hauptdarstellerin mit einem Seidenschal erdrosselt in ihrer Garderobe aufgefunden wird, macht sich Ernestine natürlich auf Spurensuche (auch wenn Erich darüber gar nicht begeistert ist). Doch er braucht jede Hilfe, immerhin steht er als Nachfolger seines Vorgesetzten im Raum, dafür muss er jedoch unbedingt diesen Fall lösen. Die Filmwelt (damals noch Stummfilm) und das aufgeregte Drumherum zur damaligen Zeit wurde spannend und authentisch dargestellt; überhaupt fühlt man sich jedesmal so richtig im Wien der 20er Jahre! Alles ist so lebendig und nachvollziehbar und wundervoll beschrieben. Leider auch der Judenhass und die Hetze zur damaligen Zeit, die in diesem Band wirklich bedrückend zur Geltung kommen. Schon in den vorigen Bänden hat Erich immer wieder mit Anfeindungen zu kämpfen (v.a. von einem bestimmten Kollegen, der ebenfalls als Nachfolger im Raum steht und dann sein Vorgesetzter wäre). Doch im Sommer 2025 nimmt dieser Hass immer größere Ausmaße an und man fühlt richtig mit Erich mit und kann die angespannte Stimmung damals sehr gut nachempfinden. Schade fand ich, dass man von der Hochzeit von Heide und Erich gar nichts gelesen hat, darauf hatte ich mich nach dem vorigen Band, wo die Vorbereitungen gerade in vollem Gange waren (ich sag nur: Antons neuer Anzug ;) sehr gefreut. Doch hier waren Heide und Erich schon verheiratet. Ich wurde wieder großartig unterhalten und fand auch die Auflösung wieder gut und nachvollziehbar. Mir gefällt immer sehr gut, dass das Vorwort, das immer einige Jahre vor der eigentlichen Geschichte steht (wo man ja schon weiß, dass es mit der Auflösung zu tun hat), sich dann Stück für Stück aufdeckt und mit den aktuellen Ereignissen verbindet. Fazit: Ein unterhaltsamer 8. Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck, der diesmal in der surrenden Filmwelt der 20er Jahre angesiedelt ist. Humorvoller historischer Cosy Crime im Wien des Jahres 1925.

  • clematis

    5/5

    22.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Statisten

    Für Statistenrollen hat Ernestine sich selbst und ihren Lebensgefährten Anton angemeldet, denn den Rosenkavalier im Schönbrunner Schlosstheater mit Musik von Richard Strauss und einem Libretto von Hugo von Hofmannsthal möchte sie sich keinesfalls entgehen lassen. Und wer weiß, ob es jemals sonst möglich ist, den Stars und Sternchen so nah zu sein wie bei den aufregenden Aufnahmen? Während das Filmgeschäft aber in Wahrheit recht langeilig und eintönig ist, taucht am zweiten Drehtag die Kriminalpolizei auf. Stimmen etwa die Gerüchte, dass die Hauptdarstellerin erdrosselt in ihrer Garderobe aufgefunden worden ist? Natürlich kann Ernestine nicht stillhalten, sondern stellt ihre eigenen Nachforschungen an. Flüssig im Schreibstil, exakt in der Recherche, präsentiert Beate Maly diesen bereits achten Fall für Ernestine Kirsch und Anton Böck. Immer wieder schaffen es die ehemalige Lehrerin für Latein und der pensionierte Apotheker, in ein aufregendes Abenteuer hineinzuschlittern. Bereits seit ihrem Tangotanzkurs am Semmering begleite ich diese beiden liebenswerten Menschen und fiebere mit bei ihren oft nicht ganz ungefährlichen Ermittlungen. Neben ihrem Spürsinn für mörderische Zusammenhänge und Hintergründe ist Ernestine auch eine liebevolle Oma für Antons Enkelin Rosa, die langsame Annäherung der beiden Hauptfiguren bildet einen wunderbaren Rahmen für diverse Hobbydetektivgeschichten. Auch wenn jeder Band für sich abgeschlossen ist und unabhängig von den anderen gelesen werden kann, so bereitet mir doch auch die persönliche Entwicklung der Figuren großen Spaß, eine optimale Abstimmung zwischen Privatem, Krimi und politischem Hintergrund gelingt Beate Maly stets aufs Neue. Diesmal geht es also ums Filmgeschäft, viele Darsteller und Teammitglieder sorgen für ein wenig Verwirrung, insbesondere deshalb, weil mitunter auch Künstlernamen gewählt worden sind und dadurch eine Vielzahl an Namen durch die Seiten schwirrt. Auch Verdächtige mit Motiv und Möglichkeiten zum Mord gibt es genug, sodass das Rätselraten bis zuletzt spannend bleibt, ja sogar höchst gefährliche Szenen bietet. Wie kann es anders sein – Beate Maly bietet nicht nur beste Unterhaltung mit Humor und Augenzwinkern, nein auch genauestens recherchierte gesellschaftspolitische Details lassen das Jahr 1925 mehr als lebendig werden. Eine wunderbare Krimireihe, die ich sehr gerne weiterempfehle.

  • Alais

    5/5

    20.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Einfühlsam erzählter Krimi, der in der für mich immer wieder faszinierenden Zeit der 1920er Jahre spielt

    Dieses Buch mit seinem schmucken Jugendstilcover spielt gegen Ende der Stummfilmzeit in Wien. Im Mittelpunkt stehen die pensionierte Lehrerin Ernestine und der ehemalige Apotheker Anton, die zum ersten Mal in ihrem Leben als Statist und Statistin an einem großen Film mit rauschenden Kleidern mitwirken, worüber die eine mehr und der andere weniger begeistert ist. Dieses Abenteuer wird für sie unversehens zu einer Mordermittlung, als die amtierende Filmdiva ermordet wird … Für mich war das die erste Begegnung mit dieser historischen Krimireihe, die in den 1920er Jahren in Wien spielt. Es ist anscheinend schon der achte Fall, aber ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse fehlen würden, und sowohl das ungewöhnliche Ermittlerpärchen Ernestine und Anton als auch ihre Familie wurden mir schnell vertraut. Vor allem Ernestine, die mit ihrer für die 1920er Jahre durchaus typischen Offenheit dazu beiträgt, dass sich die Geschichte frisch und beschwingt anfühlt, ist mir sehr ans Herz gewachsen. Es bereitete mir große Freude, den österreichischen Lokalkolorit mit so verheißungsvollen kulinarischen Verlockungen wie „Topfengolatschen“ zu genießen und zusammen mit Anton und Ernestine in eine exzentrische Filmwelt einzutauchen. Doch diese birgt Abgründe, die von den Nazis perfektionierte Grausamkeit der Menschen untereinander wirft ihre Schatten voraus und Antons Schwiegersohn erlebt antisemitische Anfeindungen durch seine Kollegen bei der Polizei. Mit sehr viel Empathie nähert sich die Autorin auch sehr bedrückenden Themen und stellt ihnen die Menschlichkeit von Ernestine und Anton entgegen. Ein lesenswerter Wohlfühlkrimi, der auch sehr ernste Seiten hat.

  • Bewertung

    aus Bad Säckingen

    5/5

    17.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Ernestine und Anton – mehr als nur Statisten

    Dies ist bereits der 8. Band um die pensionierte Lehrerin Ernestine Kirsch und ihren Begleiter, den Apotheker Anton Böck. Die vorherigen Bände kenne ich zwar nicht, aber das ist kein Problem, da jeder Fall in sich abgeschlossen ist. Wien 1925: Die Monarchie ist Geschichte, Österreich befindet sich im Umbruch. Im Schönbrunner Schlosstheater wird „Der Rosenkavalier“ gedreht und Ernestine möchte unbedingt als Statistin dabei sein. Sie schafft es, ihren Anton zu überreden, dass er ebenfalls mit von der Partie ist. Ich habe diesen Ausflug in die Filmwelt sehr genossen. Es hat Spaß gemacht über die Eifersüchteleien und Ränkespiele zu lesen, aber war es wirklich Eifersucht auf die Hauptrolle, weshalb die Hauptdarstellerin erdrosselt in ihrer Garderobe aufgefunden wurde? Antons Schwiegersohn Erich ermittelt und hat auf dem Revier sehr mit aufkommendem Judenhass und einem missgünstigen Kollegen zu kämpfen. Nach und nach ergeben sich neue Motive und der wahre Hintergrund für den Mord ist wirklich erschreckend und sehr traurig. Amüsant fand ich Erichs Urteil über das Buch „Mein Kampf“, aber leider hat er mit seinem Resümee über dieses Pamphlet nicht recht behalten. Unter Berücksichtigung der aktuellen Geschehnisse ist schon die Frage erlaubt, ob wir Menschen tatsächlich nichts aus unserer Geschichte gelernt haben. Es hat Spaß gemacht, zusammen mit Ernestine und Anton die Ermittlungen voranzutreiben. Die beiden sind sympathisch und auch ihr familiäres Umfeld habe ich in mein Herz geschlossen. Der Geist der damaligen Zeit wird gut abgebildet. „Die Frauen waren trotz Berufstätigkeit für den gesamten Haushalt und die Versorgung der Kinder zuständig. Es würde wohl weitere hundert Jahre brauchen, bis sich daran etwas änderte.“ Mord im Film Studio ist spannend und macht Lust auf weitere Abenteuer der Wiener Miss Marple.

  • Zauberberggast

    aus München

    4/5

    20.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Psychothriller in Cosy-Crime-Verpackung

    Psychothriller in Cosy-Crime-Verpackung CHVC - Cosy Historical Vienna Crime - you are my guilty pleasure! Obwohl ich nur noch wenige Buchreihen verfolge, so hat die historische Krimi-Reihe um das in Mordfällen im Wien der 1920er unfreiwillig ermittelnde ältere Pärchen (sie sind “zusammen”, aber nicht verheiratet) Anton und Ernestine vor Jahren einen Nerv bei mir getroffen. Mittlerweile ist schon der neunte Band erschienen, unglaublich wie schnell Beate Maly schreibt, vor allem bei der Vielzahl ihrer Buchprojekte. Die Frau ist ein Phänomen. Jedenfalls lag Band 8 fast ein Jahr auf dem SUB und ich frage mich beschämt wie ich es schaffen konnte, “Mord im Filmstudio” so lange auf selbigem zu lassen. Wer jetzt glaubt: Na geh, Cosy Crime ist eh nicht meins, den kann ich beruhigen: Wenn das “cosy” ist, was Maly sich hier ausgedacht hat, dann ist der Papst evangelisch. Nein, was hier an Trigger-Themen und Hardcore-Crime-Stuff ausgegraben wurde, ist alles andere als das Material eines “Blümchenkrimis”. Man muss hier als lesende Person wirklich ein dickes Fell haben: heftigstes Mobbing unter Kindern und Erwachsenen, sadistische Gewalt unter Kindern, Gaslighting, Suizid von Kindern (!) und Erwachsenen, schwere Körperverletzung/Kindesmisshandlung, Verlust von Angehörigen durch psychische Gewalt, Alkoholismus, Krieg und Krankheit, unterlassene Hilfeleistung, Misogynie, Homophobie, Antisemitismus, rassistische Gewaltverbrechen und natürlich Mord und Totschlag. Content Notes wären hier echt eine gute Sache. “Achtung, eine Durchsage: Der kleine Psychothriller möchte aus der Cosy-Krimi-Reihe abgeholt werden…” Also ich wollte doch nach meiner letzten intensiven Lektüre eigentlich ein wenig abschalten und mir kein Panoptikum menschlichen Leids reinziehen. Immerhin wird in diesem Buch kein Tier gequält, wobei, die Cocker Spaniel-Dame Minna wird ganz allein zu Hause im Garten gelassen und verkriecht sich “beleidigt” unter einem Busch. Und die Menagerie, also der Zoo in Schloss Schönbrunn, kommt ja auch als Erinnerung einmal vor, mit den Tieren in den viel zu kleinen Käfigen…OCHVC - Cosy Historical Vienna Crime - you are my guilty pleasure! Obwohl ich nur noch wenige Buchreihen verfolge, so hat die historische Krimi-Reihe um das in Mordfällen im Wien der 1920er unfreiwillig ermittelnde ältere Pärchen (sie sind “zusammen”, aber nicht verheiratet) Anton und Ernestine vor Jahren einen Nerv bei mir getroffen. Mittlerweile ist schon der neunte Band erschienen, unglaublich wie schnell Beate Maly schreibt, vor allem bei der Vielzahl ihrer Buchprojekte. Die Frau ist ein Phänomen. Jedenfalls lag Band 8 fast ein Jahr auf dem SUB und ich frage mich beschämt wie ich es schaffen konnte, “Mord im Filmstudio” so lange auf selbigem zu lassen. Wer jetzt glaubt: Na geh, Cosy Crime ist eh nicht meins, den kann ich beruhigen: Wenn das “cosy” ist, was Maly sich hier ausgedacht hat, dann ist der Papst evangelisch. Nein, was hier an Trigger-Themen und Hardcore-Crime-Stuff ausgegraben wurde, ist alles andere als das Material eines “Blümchenkrimis”. Man muss hier als lesende Person wirklich ein dickes Fell haben: heftigstes Mobbing unter Kindern und Erwachsenen, sadistische Gewalt unter Kindern, Gaslighting, Suizid von Kindern (!) und Erwachsenen, schwere Körperverletzung/Kindesmisshandlung, Verlust von Angehörigen durch psychische Gewalt, Alkoholismus, Krieg und Krankheit, unterlassene Hilfeleistung, Misogynie, Homophobie, Antisemitismus, rassistische Gewaltverbrechen und natürlich Mord und Totschlag. Content Notes wären hier echt eine gute Sache. “Achtung, eine Durchsage: Der kleine Psychothriller möchte aus der Cosy-Krimi-Reihe abgeholt werden…” Also ich wollte doch nach meiner letzten intensiven Lektüre eigentlich ein wenig abschalten und mir kein Panoptikum menschlichen Leids reinziehen. Immerhin wird in diesem Buch kein Tier gequält, wobei, die Cocker Spaniel-Dame Minna wird ganz allein zu Hause im Garten gelassen und verkriecht sich “beleidigt” unter einem Busch. Und die Menagerie, also der Zoo in Schloss Schönbrunn, kommt ja auch als Erinnerung einmal vor, mit den Tieren in den viel zu kleinen Käfigen…O.k., vergesst was ich gesagt habe und fügt psychisches Leid von Tieren dem Horrorkabinett hinzu. Wo ist jetzt eigentlich mein sympathisches Ermittler*innen-Duo Ernestine und Anton? Genau wie es der Titel vermuten lässt - sie sind auf einem Filmset. Ernestine hat es natürlich mal wieder eingefädelt: Statist*innen für die Stummfilm-Aufzeichnung des “Rosenkavaliers” wurden gesucht (Libretto: Hugo von Hofmannsthal!) und Ernestine hat sich und Anton prompt angemeldet und sie wurden genommen. Anton hat wie immer keinen Bock und möchte lieber den heißen Sommer und seinen Ruhestand auf dem Liegestuhl genießen. Immerhin stimmen ihn die köstlichen Topfengolatschen in der Filmkantine milde. Glück gehabt, Ernestine. Aber die hat diesmal auch die engen Korsagen schnell satt und die unangenehme Attitüde der Filmleute. Doch es gibt ein Ereignis, das sie von all dem schnell ablenkt und ihren Ermittlerinneninstinkt weckt: Die schöne Hauptdarstellerin des Films, Louise Toupie, wurde in ihrer Garderobe ermordet. Und es gibt einen Haufen Verdächtige, die die Diva loswerden wollen. Anton isst erstmal eine zweite Topfengolatsche und Ernestine und Antons Schwiegersohn Erich ermitteln… Beate Maly schlägt in diesem Buch sehr ernste Töne an. Klar kennen wir das von den anderen Bänden der Reihe, aber hier ist die Vorgeschichte des Verbrechen besonders perfide. Und die Nebenhandlung mit Erich, der von seinem Kollegen antisemitisch beleidigt wird. Der aufkommende Nationalsozialismus ist ein Thema. Da wird einem schon anders, wenn man sich die Jahreszahl anschaut: 1925. Schluck. Ihr wisst sicher, was ich meine. Anton ist wie immer das komische Element, aber mit seiner grenzenlosen Naivität in Bezug auf die noch geheime Schwangerschaft seiner Tochter Heide übertreibt er es diesmal etwas…Er ist Apotheker und denkt nicht mal an die Möglichkeit, dass sie schwanger sein könnte, obwohl sie sich übergibt, dauernd müde ist und frisch verheiratet ist… Beate Maly ist und bleibt meine österreichische Histo-Queen, die hervorragend plotten und lebensechte Charaktere aus dem Hut zaubern kann. In diesem Buch hat sie es etwas übertrieben, mit allem irgendwie. Das heißt nicht, dass es nicht sehr kurzweilig, unterhaltsam und lesenswert ist - und erst recht nicht, wenn man ein Fan der Reihe ist.

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