Produktbild: Eine Frau
Artikelbild von Eine Frau
Annie Ernaux

1. Eine Frau

Eine Frau Ungekürzte Lesung mit Corinna Harfouch (2 CDs)

Gesprochen von
4

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Corinna Harfouch

Spieldauer

1 Stunde und 43 Minuten

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

EAN

9783742428509

Beschreibung

Rezension

»Es ist diese unbedingte Ehrlichkeit, die Ernaux’ Büchern ihre ungewöhnliche Stärke verleiht.« The New York Times

Produktdetails

Gesprochen von

Corinna Harfouch

Spieldauer

1 Stunde und 43 Minuten

Erscheinungsdatum

17.08.2023

Hörtyp

Lesung

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Der Audio Verlag

Übersetzt von

Sonja Finck

Sprache

Deutsch

EAN

9783742428509

Herstelleradresse

Der Audio Verlag
Hardenbergstr. 9A
10623 Berlin
DE
info@der-audio-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    abgebrochene Brücke

    Distanziert, aber keineswegs kühl, obgleich nüchtern so doch nicht ganz trostlos blickt Annie Ernaux mit Respekt und Behutsamkeit auf das Leben ihrer Mutter - den Wurzelgrund, aus dem diese kommt - und sie zu jener machte, die sie war - mit allen Plus- und Minuspunkten - in der Verflechtung mit ihrem eigenen Leben als Tochter dieser Frau. Innerhalb weniger Monate reflektiert Ernaux das Leben ihrer Mutter, nachdem diese relativ unvermittelt, wenngleich nicht überraschend mit Alzheimer in einer Pflegeeinrichtung stirbt. Sie will das Sterben und die Lücke einordnen, im Reflektieren das eigene Leben ebenso sortieren, wie die Mutter verstehen und vielleicht auch das schwierige Verhältnis ein Stück weit heilen. Es ist ein stilles Büchlein, das immer wieder an Wunden rührt und doch auch Schönes herauf beschwört, das Fragen stellt und Antworten sucht - und einem so ein Türchen öffnet, das eigene Leben zu reflektieren. Denn der Tod hinterlässt nicht nur eine Lücke, sondern oft genug auch Fragen und mehr - wie Ernaux am Schluss selber schreibt: Sie, ihre Worte, ihre Hände, ihre Gesten, ihr Gang und ihre Art zu lachen waren es, die die Frau, die ich heute bin, mit dem Kind das ich gewesen bin, verbunden haben. Ich habe die letzte Brücke zu der Welt, aus der ich stamme, verloren.

  • Bewertung

    5/5

    23.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Menschen, Frau, Tochter, Mutter

    In diesem Buch spricht Ernaux über die Traurigkeit nach dem Tod ihrer Mutter. Aber vor allem erzählt sie über die Frau,die ihre Mutter war bevor sie ihre Mutter würde mit all ihren Stärken und Schwächen.

  • BiblioJess

    4/5

    02.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ruhiges, gutes Buch. Regt an, die eigene Beziehung zur Mutter zu reflektieren

    Wie viel weiß man eigentlich wirklich über seine eigenen Eltern? In welchen Verhältnissen sie aufgewachsen sind, wie sich die auf sie ausgewirkt haben. Oder wie sie als Kinder und Jugendliche so drauf waren. Was war typisch für sie und wovon haben sie geträumt? In „Eine Frau“ versucht Annie Ernaux dem Leben ihrer Mutter auf die Spur zu kommen. Dabei blickt sie nicht nur auf die Mutter selbst, als Person, sondern auch auf die Umstände, unter denen sie gelebt hat. Ausgangspunkt ist der Tod von Ernauxs Mutter. Ein gelungenes Portrait einer Frau, bzw. einer Familie, vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Position. Es ist ein spannender Versuch, die eigene Mutter komplett zu reflektieren. Und meiner Meinung nach schafft die Autorin es, ein stimmiges und nachvollziehbares Bild ihrer Mutter darzustellen. Wir lernen sie nicht nur als Mutter kennen, sondern als ganze Person. Die Autorin bringt zum einen gut die ambivalenten Gefühle rüber, die man seiner Mutter gegenüber haben kann. Zum anderen erfährt man in dem Buch nicht nur was über die Mutter der Autorin, sondern auch über das große Ganze, über die Art und Weise wie Menschen ihrer sozialen Position entsprechend handeln und denken. Ernaux wird dabei nie überschwänglich emotional und hält sich oft an Fakten und eine eher objektive Reflexion. Aber gerade die häufig auftauchenden Momentaufnahmen berühren einen doch sehr beim Lesen. Diese Momentaufnahmen spiegeln sich auch im Sprachstil wieder, weil die Autorin oft nicht in ganzen Sätzen, sondern in Eindrücken erzählt. Und immer wieder klingt durch, wie sehr sie ihre Mutter geliebt hat, auch wenn sie sich zeitweise entfremdet haben. Besonders da hat mich das Buch angesprochen, weil ich unweigerlich an meine Beziehung zu meiner Mutter denken musste. Durch diese Parallele konnte ich gut mit der Autorin und ihrem Schmerz über den Verlust mitfühlen. Und ich kann ungefähr nachvollziehen, wieso es ihr so wichtig ist, ihrer Mutter im Schreiben noch nahe zu bleiben.

  • Juti

    aus HD

    4/5

    12.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    leichte Spätsommerlektüre Ich…

    leichte Spätsommerlektüre Ich mag kurze Bücher, da die langweiligen Stellen fehlen. Annie Ernaux wurde so zu einer meiner Lieblingsautoren. Ihr unaufgeregter Erzählstil bezaubert auch dieses Buch. Nachdem sie in „Der Platz“ über die Geschichte ihres Vaters geschrieben hatte, folgt nun die Geschichte ihrer Mutter. Bei ihrem Vater stand der Konflikt des Arbeiter mit der studierenden Tochter im Mittelpunkt. Das klingt auch hier an, aber da die Mutter ihre Tochter bei der höheren Bildung unterstützt, liegt der Schwerpunkt dieses Buches auf den sozialen Aufstieg, den die Mutter dank ihrer Arbeit im eigenen Laden geschafft hat. Dass sie deswegen nicht immer Zeit für ihre Tochter hatte war der Preis. Beeindruckend auch, wie sie die Alzheimer-Krankheit ihrer Mutter am Ende des Buches beschreibt. Ich will dennoch dem Buch nur 4 Sterne geben, weil dem Leser der vorigen Bücher ein wenig das wirklich Neue fehlt.

Kundinnen und Kunden meinen

5

2

4

2

3

0

2

0

1

0

Bewertungen (4)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. Naderer

    S. Naderer

    Thalia Amstetten

    Buchhändler*in

    5/5

    22.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Stark

    Annie Ernaux schreibt bewegend von ihrer Mutter, den gesellschaftlichen Umständen, in denen sie lebte und der Beziehung zu ihr. Dabei erzählt sie eigentlich nicht nur das Leben ihrer Mutter, sondern beschreibt anhand ihres Beispiels die Lebensumstände so vieler Frauen, die zu dieser Zeit lebten. Das Aufwachsen in Armut, schwere körperliche Arbeit, das Streben nach sozialem Aufstieg und die harte Realität der Klassenunterschiede, die von Geburt bis zum Tod täglich spürbar waren. Besonders diesen Aspekt fand ich sehr interessant und er hat mich nachdenklich gemacht. Die Liebe, die Annie Ernaux ihrer Mutter gegenüber verspürt, -trotz Gewalt und der entstehenden sozialen Kluft zwischen ihnen- war duch und duch fühlbar und hat mich sehr berührt.

Unsere Meinungen

Bewertungen (1)

  • Produktbild: Eine Frau