Produktbild: Die Partie seines Lebens

Die Partie seines Lebens

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21135

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,3 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Elfenbein / Moosgrün

Auflage

1

Originaltitel

The Hustler

Übersetzt von

Pociao + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07268-6

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21135

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.12.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,4/12,3/2,3 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Elfenbein / Moosgrün

Auflage

1

Originaltitel

The Hustler

Übersetzt von

  • Pociao
  • Roberto de Hollanda

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07268-6

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Karola Dahl

    5/5

    27.06.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gewinnen ist das Ziel.

    Das Billardspielen dient der jungen Hauptfigur Fast Eddie Felson als Broterwerb, gepaart mit in bar vorab abgeschlossenen, stattlichen Preisgeldern für den Gewinner. Atmosphärisch wird die Abzockerei in Billardsalons der 50-er Jahre in Amerika beschrieben, zwischen viel Whisky und Raucherei, bei konzentrierter Beleuchtung über dem Billardtisch. Neben Talent zeigt der charmante Fast Eddi sehr viel Ehrgeiz, in Chicago die Billardlegende Minnesota Fats zu übertrumpfen. Sein harter, zäher Weg dorthin mit Höhen und Tiefen wird begleitet von Charly, seinem zuverlässigen, ehrlichen Tingel-Freund und von dem Geschäftsfreund Bert mit seinem Netzwerk an Kontakten. Neben Männerfreundschaft und harter, krimineller Rivalität wird mit der Nebenfigur Sarah auch die Problematik mit Alkohol, Einsamkeit und dem Verliererstatus angesprochen. Der Schreibstil wirkt überzeugend in der Beschreibung der jeweiligen Spielsituation mit Spiel-Varianten in den Billard-Spielsalons, auch anschaulich nachvollziehbar für Laien. Letztendlich geht es hier am Billardtisch nicht nur um Geld, sondern auch um Stolz, Taktik, Durchhaltevermögen, Feingefühl, um Enthusiasmus für dieses Spiel, ohne irgendwelche Entschuldigungen oder Selbsttäuschung. Man kann nicht immer gewinnen, klar!

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    08.02.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    tolle Lektüre

    Mit "Damengambit" fing meine Liebe zu Walter Tevis an. Wie schön, dass der Diogenes-Verlag nach und nach alle Romane diese Autors neu verlegt. So kann ich sie für mich in toller Aufmachung entdecken. Wie auch in Gambit steht eine "Sportart" im Mittelpunkt des Lebens des Hauptakteurs. Diesmal ist es Eddie Felson und Billard ist seine Leidenschaft, auch wenn manchem wie ein eher mittelmäßiger Spieler erscheint. Das ist er aber nur solange, bis hohe Einsätze geboten werden und es wirklich um etwas geht. Er, den man dann Fast Eddie nennt, wittert seine große Chance gegen eine Billardlegende aus Chicago. Und er riskiert alles dafür. Auch dieses Buch wurde verfilmt. Ich glaube, mit Paul Newman. Wie in Gambit überzeugt mich der kluge Schreibstil, der die Gefühle der Darsteller aufmerksam beschreibt aber noch genug Raum lässt für eigene Interpretationen. So was mag ich sehr. Die Spannung steigt beständig und man fiebert am Ende richtig mit. Obwohl es ja kaum Action gibt außer der zwischen den Personen und den Kugeln auf dem Tisch. Tolle Lektüre.

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    22.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Pool-Spieler auf dem Weg…

    Ein Pool-Spieler auf dem Weg zum Sieg. Ein Pageturner! Nachdem ich den Roman „Das Damen-Gambit“ des Autors mit viel Freude gelesen hatte, waren die Erwartungen an diesen Roman natürlich sehr hoch. Und was soll ich sagen, sie wurden erfüllt. Erneut beschreibt Tevis den Weg eines äußerst talentierten Menschen durch Täler und über Hügel auf den Weg zum Gipfel. „Fast“ Eddie Felson war ein Pool-Hai. Er tingelte mit seinem Partner Charles durch das Land, und zockte in kleinen Billardhallen die Spieler ab. Was immer als harmlose Partie begann, beide gaben sich schlechter als sie waren, endete in einem Spiel um Geld mit einem wahllosen Billardspieler, der glaubte, Eddie gewachsen zu sein. Fast Eddie machte sich einen gewissen Namen damit. Er beschloss, nach Chicago zu gehen um auf den legendären Spieler Minnesota Fats zu treffen. Er war fest gewillt, ihn zu schlagen. Doch sein Gegner war stark, und Eddie verlor all sein Geld. Aber er gab nicht auf. Mittellos, wie er war, verließ er seinen Partner Charlie, blieb in Chicago und versuchte es auf eigene Faust. Für kurze Zeit kam er bei der Zufallsbekanntschaft Sarah unter, einer Alkoholikerin. Beide schienen sich einander zu brauchen. Sein größtes Glück auf seinem Weg zurück war die Begegnung mit dem Geschäftsmann Bert. Dieser war mit allen Wassern gewaschen, und natürlich auch nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Aber er hatte das nötige Kapital, und sah seinerseits eine gute Geldquelle in Fast Eddie. Mehr wird nicht verraten, denn ob Eddie zu seinem Ziel (und Geld) kam oder nicht, … selber lesen (Spoiler: Verfilmung von 1961 „Die Haie der Großstadt“ mit Paul Newman). Die Sprache ist (für mein Empfinden typisch Amerikanisch) direkt, schnörkellos und sehr schnell. Man kommt kaum mit dem Blättern nach. Die Szenen sind authentisch, man fühlt die Stöße der Billardkugeln, riecht die verqualmten Spielhallen, und glaubt, den in Strömen konsumierten Whiskey zu schmecken. Der Roman ist ein Pageturner mit hohem literarischen Wert. Man muss nicht unbedingt ein Freund des Billardspiels zu sein, um dieses Buch zu mögen. Absolute Leseempfehlung!

  • MarcoL

    aus Füssen

    5/5

    22.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Pool-Spieler auf dem Weg zum Sieg. Ein Pageturner!

    Nachdem ich den Roman „Das Damen-Gambit“ des Autors mit viel Freude gelesen hatte, waren die Erwartungen an diesen Roman natürlich sehr hoch. Und was soll ich sagen, sie wurden erfüllt. Erneut beschreibt Tevis den Weg eines äußerst talentierten Menschen durch Täler und über Hügel auf den Weg zum Gipfel. „Fast“ Eddie Felson war ein Pool-Hai. Er tingelte mit seinem Partner Charles durch das Land, und zockte in kleinen Billardhallen die Spieler ab. Was immer als harmlose Partie begann, beide gaben sich schlechter als sie waren, endete in einem Spiel um Geld mit einem wahllosen Billardspieler, der glaubte, Eddie gewachsen zu sein. Fast Eddie machte sich einen gewissen Namen damit. Er beschloss, nach Chicago zu gehen um auf den legendären Spieler Minnesota Fats zu treffen. Er war fest gewillt, ihn zu schlagen. Doch sein Gegner war stark, und Eddie verlor all sein Geld. Aber er gab nicht auf. Mittellos, wie er war, verließ er seinen Partner Charlie, blieb in Chicago und versuchte es auf eigene Faust. Für kurze Zeit kam er bei der Zufallsbekanntschaft Sarah unter, einer Alkoholikerin. Beide schienen sich einander zu brauchen. Sein größtes Glück auf seinem Weg zurück war die Begegnung mit dem Geschäftsmann Bert. Dieser war mit allen Wassern gewaschen, und natürlich auch nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Aber er hatte das nötige Kapital, und sah seinerseits eine gute Geldquelle in Fast Eddie. Mehr wird nicht verraten, denn ob Eddie zu seinem Ziel (und Geld) kam oder nicht, … selber lesen (Spoiler: Verfilmung von 1961 „Die Haie der Großstadt“ mit Paul Newman). Die Sprache ist (für mein Empfinden typisch Amerikanisch) direkt, schnörkellos und sehr schnell. Man kommt kaum mit dem Blättern nach. Die Szenen sind authentisch, man fühlt die Stöße der Billardkugeln, riecht die verqualmten Spielhallen, und glaubt, den in Strömen konsumierten Whiskey zu schmecken. Der Roman ist ein Pageturner mit hohem literarischen Wert. Man muss nicht unbedingt ein Freund des Billardspiels zu sein, um dieses Buch zu mögen. Absolute Leseempfehlung!

  • Sascha Malz

    aus Niedersachsen

    5/5

    13.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    EIN BUCH WIE EIN GUTER FILM

    Ich bin mehr zufällig über Diogenes auf diesen Titel gestoßen, da mich der Titel und die Kurzübersicht sofort angesprochen haben. Schnell war mir klar, warum. Es handelt sich um die Neuauflage/Neuübersetzung der Romanvorlage eines meiner Lieblingsfilme (Die Haie der Großstadt mit Paul Newman von 1961). Somit war ich thematisch gleich voll drin, in diesem Buch, welches noch intensiver ist, als der hochkarätige Film. Eddie Felson (Fast Eddie) zieht mit seinem Freund und Flügelmann Charlie durchs Land und zockt in Billard-Hallen Spieler ab, denen er zunächst vormacht, schlechter zu sein, als er wirklich ist. Durch sein harmloses Auftreten und sein charmantes Lächeln zieht er sie in die Spiele, in denen er sie schließlich gnadenlos abzockt - er ist ein Billard-Hai. Sein eigentliches Ziel ist es jedoch, gegen den derzeit größten Spieler, die Chicagoer Billard-Legende Minnesota Fats anzutreten und diesen zu besiegen. Doch dies stellt sich schwieriger dar, als Ediie dachte. Zunächst scheitert Eddie und verliert all sein gewonnenes Geld. Pleite und gedemütigt muss er von vorn anfangen. Er lernt die Alkoholikerin Sarah kennen, mit der er eine Affäre beginnt. Er erkennt ihn ihr sein eigenes Versagen; sein Ehrgeiz, einen zweiten Anlauf zu wagen und Fats doch noch zu schlagen, gepaart mit dieser Einsicht steht jedoch zwischen ihnen. Um seinem Ziel näher zu kommen, läßt er sich auf eine Partnerschaft mit Bert ein, einem windigen Geschäftsmann, der Eddie etwas über das Verlieren und Zocken - und über den eigenen Charakter - beibringt. Mit seiner Hilfe kommt er der Möglichkeit auf ein erneutes Duell näher. Fraglich ist zum Schluß, was ihn der Pakt mit Bert kosten kann. Schnell kristallisiert sich heraus, was für ein Buch man hier vor sich hat. Eine gnadenlose und sehr dicht geschriebene Geschichte, die den Roman Noir vermengt, mit einer Revolverhelden-Story - nur eben ohne Detektive oder Revolvermännern. Wir haben den Hardboiled-Helden Eddie und seinen Gegener - im Duell - Minesota Fats. Wir haben die Femme fatale Sarah, die hier allerdings selbst gescheitert ist. Und wir haben den windigen Geschäftsmann Bert, von dem nicht ganz klar ist, auf welcher Seite er wirklich steht. Das Ganze ist eingebettet in einem Alltag und einer Lebenssituation, geprägt von Gangstern, Gewalt, Alkohol und Hoffnungslosigkeit. Der Leser bewegt sich mit Eddie durch die Geschichte, verzweifelt an dessen verzweifelten Taten, leidet mit dessen verzweifeltem Versuch in eine Beziehung mit einer ebenfalls verzweifelten Frau zu gelangen. Man versucht selbst nicht die Hoffnung zu verlieren und bewundert Eddie für sein sich wieder Hochrappeln und auf die Füsse kommen. Er ist der Revolverheld, der angeschossen aus dem Duell mit seinem Endgegner hervorgeht; der seine Wunden leckt, seine Strategie überdenkt und den Gegener erneut zum Duell fordert. Wie dies ausgeht und was Eddie und der Leser am Ende des Buches erleben, dem möchte ich hier nicht vorgreifen. Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und kann es jedem empfehlen der Roman Noir und Film Noir so mag wie ich. Der twas übrig hat für gefallene Helden, die im Leben doch noch etwas erreichen wollen und sich dramatisch wieder hochkämpfen. Wer den Film kennt, der sollte dieses Buch unbedingt lesen, denn es packt ganz eindeutig auf den hervorragenden Film mit einem grandioesen Paul Newman nochmals eine Schippe drauf. 10/10

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