Erzähl's nicht deinem Bruder

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,7 cm

Gewicht

318 g

Beschreibung

Rezension

»Es steht ganz außer Zweifel, dass Shalev der größte lebende israelische Romancier ist. Er hätte längst den Nobelpreis verdient.«
»Meir Shalev ist ein großer Verführer, einer, der archaische Geschichten liebt und seine Leser mit wunderschönen Sätzen umwirbt, mit Klugheit und lustvollem Fabulieren.«
»Es steht ganz außer Zweifel, dass Shalev der größte lebende israelische Romancier ist. Er hätte längst den Nobelpreis verdient.«
»Meir Shalev ist ein großer Verführer, einer, der archaische Geschichten liebt und seine Leser mit wunderschönen Sätzen umwirbt, mit Klugheit und lustvollem Fabulieren.«
»Es geht in diesem Roman auch um die Kunst des Erzählens, die Shalev virtuos und wie nebenbei miterzählt.«
»Viele Geschichten in einer und in Shalevs wunderbarem Stil. Ein Genuss.«

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,6/12,3/2,7 cm

Gewicht

318 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Al tessaper leAchicha

Übersetzt von

Ruth Achlama

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07267-9

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Geheimnisse eines Lebens

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 12.01.2024

Bewertungsnummer: 2107667

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Itamar, ein ungewöhnlich gut aussehender, um nicht zu sagen schöner 65jähriger Mann, fliegt jedes Jahr aus Amerika nach Israel, um seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Boas zu sehen. Die beiden verbringen eine Nacht zusammen in einem Hotelzimmer, essen und trinken gemeinsam, erzählen sich gegenseitig Geschichten und schwelgen in Erinnerungen. In dieser Nacht erzählt Itamar erstmalig über eine zwanzig Jahre zurückliegende Begegnung mit einer Frau, die ihn zu sich gelockt und mit einer List dazu gebracht hat, ihr Haus in der Nacht nicht wieder zu verlassen, erotische Spielchen inklusive. „Die Worte, die bei mir lebenslänglich einsitzen, hatten einander vom frühen Abend an Ausbruchspläne gemorst und waren schließlich meinem Mund entflohen.“ (Seite 60) Der Aufbau war ungewöhnlich, das Gespräch zwischen den Brüdern unterbrochen von Erinnerungen, Zwischenrufen, Gedanken, weit zurückliegenden Gesprächen, und zwar sowohl der Brüder untereinander, als auch von Itamar selbst. Das klingt chaotisch, allerdings war dies nicht mal halb so kompliziert, wie es klingt. So erfuhr ich im Laufe der Erzählung nicht nur Einzelheiten über die besagte Nacht, sondern einiges über den Werdegang von Itamar, vieles über die Eltern der beiden Brüder und natürlich auch, wer dem Älteren vor so vielen Jahrzehnten das Herz gebrochen hat. Die überwiegend gewählte Ausdrucksweise wurde hier und da von verbalen Entgleisungen unterbrochen, die mir zwar nicht immer gefielen, allerdings zum Gesamtbild passten und die Geschichte vervollständigten, besonders die Episode der nächtlichen Verführung, die stellenweise fast ein Psychothriller war. Meir Shalev (1948 - 2023) war einer der bekanntesten und beliebtesten israelischen Romanciers und es erstaunt mich, dass ich bis dato noch nicht in den Genuss zumindest eines seiner Werke gekommen bin. Nach dem vorliegenden Buch werde ich das ändern und nun sicherlich weitere Bücher des Autors lesen. Vorerst aber lasse ich die Nacht der Brüder ausklingen, wälze einzelne Sätze hin und her, schreibe andere heraus und erinnere mich an das Gefühl beim lesen, einer Verzückung gleich. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir. Absolut lesenswert!
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Geheimnisse eines Lebens

mimitatis_buecherkiste aus Krefeld am 12.01.2024
Bewertungsnummer: 2107667
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Itamar, ein ungewöhnlich gut aussehender, um nicht zu sagen schöner 65jähriger Mann, fliegt jedes Jahr aus Amerika nach Israel, um seinen zwei Jahre jüngeren Bruder Boas zu sehen. Die beiden verbringen eine Nacht zusammen in einem Hotelzimmer, essen und trinken gemeinsam, erzählen sich gegenseitig Geschichten und schwelgen in Erinnerungen. In dieser Nacht erzählt Itamar erstmalig über eine zwanzig Jahre zurückliegende Begegnung mit einer Frau, die ihn zu sich gelockt und mit einer List dazu gebracht hat, ihr Haus in der Nacht nicht wieder zu verlassen, erotische Spielchen inklusive. „Die Worte, die bei mir lebenslänglich einsitzen, hatten einander vom frühen Abend an Ausbruchspläne gemorst und waren schließlich meinem Mund entflohen.“ (Seite 60) Der Aufbau war ungewöhnlich, das Gespräch zwischen den Brüdern unterbrochen von Erinnerungen, Zwischenrufen, Gedanken, weit zurückliegenden Gesprächen, und zwar sowohl der Brüder untereinander, als auch von Itamar selbst. Das klingt chaotisch, allerdings war dies nicht mal halb so kompliziert, wie es klingt. So erfuhr ich im Laufe der Erzählung nicht nur Einzelheiten über die besagte Nacht, sondern einiges über den Werdegang von Itamar, vieles über die Eltern der beiden Brüder und natürlich auch, wer dem Älteren vor so vielen Jahrzehnten das Herz gebrochen hat. Die überwiegend gewählte Ausdrucksweise wurde hier und da von verbalen Entgleisungen unterbrochen, die mir zwar nicht immer gefielen, allerdings zum Gesamtbild passten und die Geschichte vervollständigten, besonders die Episode der nächtlichen Verführung, die stellenweise fast ein Psychothriller war. Meir Shalev (1948 - 2023) war einer der bekanntesten und beliebtesten israelischen Romanciers und es erstaunt mich, dass ich bis dato noch nicht in den Genuss zumindest eines seiner Werke gekommen bin. Nach dem vorliegenden Buch werde ich das ändern und nun sicherlich weitere Bücher des Autors lesen. Vorerst aber lasse ich die Nacht der Brüder ausklingen, wälze einzelne Sätze hin und her, schreibe andere heraus und erinnere mich an das Gefühl beim lesen, einer Verzückung gleich. Volle Punktzahl gibt es dafür von mir. Absolut lesenswert!

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Ärgerlich!!

literaturbine Speyer aus Speyer am 15.08.2023

Bewertungsnummer: 2001021

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meir Shalev ist einer der israelischen Autoren die ich liebe und dessen Bücher alle in meinem Bücherregal stehen. Im Frühjahr diesen Jahres ist er 75 jährig verstorben und hier liegt nun sein letztes Buch vor. Itamar und Boas, zwei Brüder, treffen sich in einem Hotel in Israel zu einem Brüdertreffen, unterstützt von viel Alkohol und reden über das Leben. Itamar, der wie immer wieder erwähnt wird, ein sehr schöner Mann ist, erzählt die Geschichte von einem One-Night-Stand von vor 20 Jahren, der aber sehr in Erinnerung geblieben ist. Darum geht es in dem Buch. Erst einmal konnte ich die Geschichte fast nicht aushalten, da das Verhalten der Frau um die es geht, einfach nicht zu verstehen ist. Was soll das? Der Bruder, der die Erzählung dauernd unterbricht ist sehr nervig mit seinem Neid und mit seinem Wunsch, jede erotische Schlüpfrigkeit genau beschrieben haben zu wollen. Und Itamar, der soo schön ist, dem alle Frauen hinterher laufen und der sich, trotz einer bösen Misshandlung in der Nacht, natürlich auf einen letzten Fick einlässt, wie banal ist das denn?? Alte Männerfantasie?? Entschuldigung, ich benutze die Ausdrucksweise des Autors. Zu konstruiert, schwer nachvollziehbar, einfach wirklich schade! Das Buch ärgert mich und bekommt nur einen Punkt für die Familiengeschichte die im Hintergrund eine Rolle spielt und die eine gewisse Tragik hat. Der vollständigkeitshalber kommt das Buch natürlich trotzdem zu den anderen in mein Bücherregal.
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Ärgerlich!!

literaturbine Speyer aus Speyer am 15.08.2023
Bewertungsnummer: 2001021
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meir Shalev ist einer der israelischen Autoren die ich liebe und dessen Bücher alle in meinem Bücherregal stehen. Im Frühjahr diesen Jahres ist er 75 jährig verstorben und hier liegt nun sein letztes Buch vor. Itamar und Boas, zwei Brüder, treffen sich in einem Hotel in Israel zu einem Brüdertreffen, unterstützt von viel Alkohol und reden über das Leben. Itamar, der wie immer wieder erwähnt wird, ein sehr schöner Mann ist, erzählt die Geschichte von einem One-Night-Stand von vor 20 Jahren, der aber sehr in Erinnerung geblieben ist. Darum geht es in dem Buch. Erst einmal konnte ich die Geschichte fast nicht aushalten, da das Verhalten der Frau um die es geht, einfach nicht zu verstehen ist. Was soll das? Der Bruder, der die Erzählung dauernd unterbricht ist sehr nervig mit seinem Neid und mit seinem Wunsch, jede erotische Schlüpfrigkeit genau beschrieben haben zu wollen. Und Itamar, der soo schön ist, dem alle Frauen hinterher laufen und der sich, trotz einer bösen Misshandlung in der Nacht, natürlich auf einen letzten Fick einlässt, wie banal ist das denn?? Alte Männerfantasie?? Entschuldigung, ich benutze die Ausdrucksweise des Autors. Zu konstruiert, schwer nachvollziehbar, einfach wirklich schade! Das Buch ärgert mich und bekommt nur einen Punkt für die Familiengeschichte die im Hintergrund eine Rolle spielt und die eine gewisse Tragik hat. Der vollständigkeitshalber kommt das Buch natürlich trotzdem zu den anderen in mein Bücherregal.

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Erzähl's nicht deinem Bruder

von Meir Shalev

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Edith Berger

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5/5

Lesevergnügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einmal im Jahr besucht Itamar seinen Bruder und dessen Familie in seiner alten Heimat Israel. Doch bevor Itamar die Gastfreundschaft seiner Familie in Anspruch nimmt, trifft er sich immer mit seinem Bruder allein in seinem Hotel. Da essen, trinken und reden sie über Gott und die Welt. Sie erzählen sich Geschichten die sie nicht voneinander kennen. Sie reden über ihr Leben, ihre Eltern, ihre Frauen. Vor allem über ihre Frauen. Itamar erzählt seinem Bruder von einer lange zurückliegenden Affäre.
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Lesevergnügen

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Einmal im Jahr besucht Itamar seinen Bruder und dessen Familie in seiner alten Heimat Israel. Doch bevor Itamar die Gastfreundschaft seiner Familie in Anspruch nimmt, trifft er sich immer mit seinem Bruder allein in seinem Hotel. Da essen, trinken und reden sie über Gott und die Welt. Sie erzählen sich Geschichten die sie nicht voneinander kennen. Sie reden über ihr Leben, ihre Eltern, ihre Frauen. Vor allem über ihre Frauen. Itamar erzählt seinem Bruder von einer lange zurückliegenden Affäre.

Edith Berger
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