Zwischen euch verschwinden

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Kriminalroman

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/2,4 cm

Beschreibung

Rezension

"Gudrun Lerchbaum ist klug und großartig, kämpferisch und ne geile Schreiberin." Nina George "Beklemmender Befreiungsschlag von Gudrun Lerchbaum" Kronen Zeitung "'Zwischen euch verschwinden' ist ein starkes Buch über jene Frauen, die kaum gesehen werden, die immerzu für andere da sind, pflegen, putzen sorgen. Dazu kommt die sprachliche Finesse, Witz und Unerschrockenheit. Empfehlung!" Österreich "Am Buchrücken steht: 'Maria ist viele Frauen, und viele Frauen sind Maria.' Das stimmt vor allem da, wo fehlender Respekt gerade in der Care-Arbeit und ein überholtes Frauenbild Übergriffe viel zu leicht ermöglichen und antrainierte Passivität kaum dagegenhalten kann. Gudrun Lerchbaum ist wie immer eine große Empfehlung!" Gabriele Mraz | Weiberdiwan ("Lerchbaums Text ist kein Krimi im herkömmlichen Sinn. [...] Indes hat das Buch viel von einem guten Krimi: Es ist unterhaltsam, spannend und ein wenig gruselig." Linn Ritsch | anzeiger) "In diesem Buch ist es gelungen sozial relevante Themen unterhaltsamer Form sichtbar darzustellen. Ich glaube, dass dieses Buch eine Leserschaft anspricht, die gerne über ernste Themen lesen, wenn sie spannend und fesselnd verpackt werden. Dieses Buch empfehle ich gerne." Jürg Kaiser "Obwohl Lerchbaum sich von rumänischen Pflegerinnen inspirieren ließ, geht es hier grundsätzlich darum, was Stärkere den Schwächeren antun, bis diese explodieren und sich wehren. Was durchaus blutig enden kann. Eine Leseempfehlung." Presse am Sonntag ("Die Autorin Gudrun Lerchbaum lenkt "Zwischen euch verschwinden" den Blick auf Frauen, die viel zu oft übersehen werden. Die Hilflosigkeit und die Wut treiben die Spannung voran. Die Botschaft: Es macht keinen Sinn davonzulaufen, egal ob vor sich selber oder vor anderen." Vorarlberger Nachrichten)

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

06.11.2023

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

252

Maße (L/B/H)

20,6/12,9/2,4 cm

Gewicht

390 g

Auflage

2

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8210-5

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Erst im letzten Drittel mitreißend und greifbar

caught_in_fairytales aus München am 06.04.2024

Bewertungsnummer: 2171767

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach dem Tod ihrer Mutter fällt Maria eine Last von den Schultern; endlich fühlt sie sich frei. Doch was, wenn ihr trotz der jahrelangen Krankheit der Mutter der Tod angelastet wird? Sie taucht also unter, zieht mit falschem Namen von einem Ort zu anderen, arbeitet schwarz und lässt sich in der Not mehrmals ausnutzen. Die Idee klang großartig, aber ich wurde mit dem Roman lange nicht warm. Was daran liegen könnte, dass sich die Geschichte wie eine Aneinanderreihung schlimmer Ereignisse las, der Schreibstil erzwungen hochgestochen und philosophisch, und dadurch nicht natürlich wirkte, und ich lange keinen Bezug zur Protagonistin hatte. Sie wirkt wie eine leere Hülle und wir erfahren anfangs nicht viel über sie, außer, dass sie erleichtert ist, dass sie sich nun nicht mehr um ihre Mutter kümmern muss. Schon passieren ihr schlimme Dinge, die sie erträgt, bis sie sich irgendwann wehrt und erneut fliehen muss. Sie nimmt die Identität einer rumänischen Bekannten an, die Pflegerin ist, und sucht nach Pflegestellen. Erfährt Rassismus, Erniedrigung, wird ausgenutzt; erfährt, wie es ist, auf die Hilfe und das Mitgefühl anderer angewiesen zu sein. Erst im letzten Drittel des Buches, auf ihrer letzten Station, erwacht Maria langsam aus ihrem festgefrorenen und auch festgefahrenen Zustand und baut Vertrauen, Verlangen und auch Gefühle für eine nun nahestehende Person auf. Sie wird greifbarer, menschlicher, mehr als eine leere Hülle. Das war die Stelle, ab der ich dann mitfiebern konnte, mich wirklich für die Figur interessieren und begeistern konnte. Die vorherigen Stationen und ihr Zustand waren zwar wichtig für Marias Geschichte, doch wurde sie in meinen Augen nicht nahbar und greifbar genug dargestellt, um mitfiebern zu können. Da mir das letzte Drittel aber gut gefallen hat, hatte ich letztlich doch noch Spaß an der Geschichte.
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Erst im letzten Drittel mitreißend und greifbar

caught_in_fairytales aus München am 06.04.2024
Bewertungsnummer: 2171767
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach dem Tod ihrer Mutter fällt Maria eine Last von den Schultern; endlich fühlt sie sich frei. Doch was, wenn ihr trotz der jahrelangen Krankheit der Mutter der Tod angelastet wird? Sie taucht also unter, zieht mit falschem Namen von einem Ort zu anderen, arbeitet schwarz und lässt sich in der Not mehrmals ausnutzen. Die Idee klang großartig, aber ich wurde mit dem Roman lange nicht warm. Was daran liegen könnte, dass sich die Geschichte wie eine Aneinanderreihung schlimmer Ereignisse las, der Schreibstil erzwungen hochgestochen und philosophisch, und dadurch nicht natürlich wirkte, und ich lange keinen Bezug zur Protagonistin hatte. Sie wirkt wie eine leere Hülle und wir erfahren anfangs nicht viel über sie, außer, dass sie erleichtert ist, dass sie sich nun nicht mehr um ihre Mutter kümmern muss. Schon passieren ihr schlimme Dinge, die sie erträgt, bis sie sich irgendwann wehrt und erneut fliehen muss. Sie nimmt die Identität einer rumänischen Bekannten an, die Pflegerin ist, und sucht nach Pflegestellen. Erfährt Rassismus, Erniedrigung, wird ausgenutzt; erfährt, wie es ist, auf die Hilfe und das Mitgefühl anderer angewiesen zu sein. Erst im letzten Drittel des Buches, auf ihrer letzten Station, erwacht Maria langsam aus ihrem festgefrorenen und auch festgefahrenen Zustand und baut Vertrauen, Verlangen und auch Gefühle für eine nun nahestehende Person auf. Sie wird greifbarer, menschlicher, mehr als eine leere Hülle. Das war die Stelle, ab der ich dann mitfiebern konnte, mich wirklich für die Figur interessieren und begeistern konnte. Die vorherigen Stationen und ihr Zustand waren zwar wichtig für Marias Geschichte, doch wurde sie in meinen Augen nicht nahbar und greifbar genug dargestellt, um mitfiebern zu können. Da mir das letzte Drittel aber gut gefallen hat, hatte ich letztlich doch noch Spaß an der Geschichte.

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Wenn man irgendwie nichts mehr ist und verlernt hat, jemand zu sein

Bewertung am 30.11.2023

Bewertungsnummer: 2078875

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maria, Anfang 40, geschieden, vier Jahre pflegt sie ihre Mutter, bis es dann eines Tages vorbei ist. Die Mutter ist tot und Maria ist frei und doch ist da nichts mehr in ihr, was sich anfühlt wie Leben. Sie verlässt das Haus, um einmal durchzuatmen und kommt nicht zurück. Irgendwie ist nichts mehr von ihr übrig. Und so macht sie sich, eher unbewusst, auf die Suche, 'wieder zu sein'. Aber irgendwie muss man trotzdem leben und so sucht sie eine Arbeit, ohne Identität. Das bedeutet für die andere Seite, sie ausnutzen zu können, Schwarzarbeit, keine Regeln, nur Demütigung und Unterdrückung. Sie ist ein niemand und doch, mit jeder Station auf ihrem Weg, bei dem, was das Ausgeliefertsein zur Folge hat, kommt ein sich wehren, ein Aufstehen, die Willenskraft an die Oberfläche, in ihr Bewusstsein und dann auch in ihr Handeln zurück. Immer wieder muss sie 'verschwinden', mit Spuren, die sie zurücklässt und auch bei der nächsten 'Anstellung' verläuft alles nach dem Schema 'Ausbeutung und Co'. Aber sie selbst, sie wird stärker, wehrhafter und sie begegnet auch Menschen, die sich ihr auf positive Weise annähern und umgekehrt. Diese Geschichte, sie ist eine Entwicklung, Marias Weg zurück und sie hat ein Ende, ein Ende, das es auch den Lesern, die einfach nicht anders können wie mitzuleiden, leichter macht. Nur sehr bedingt ein Kriminalroman, aber einfach ein gutes Buch, das sich abhebt vom Üblichen.
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Wenn man irgendwie nichts mehr ist und verlernt hat, jemand zu sein

Bewertung am 30.11.2023
Bewertungsnummer: 2078875
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Maria, Anfang 40, geschieden, vier Jahre pflegt sie ihre Mutter, bis es dann eines Tages vorbei ist. Die Mutter ist tot und Maria ist frei und doch ist da nichts mehr in ihr, was sich anfühlt wie Leben. Sie verlässt das Haus, um einmal durchzuatmen und kommt nicht zurück. Irgendwie ist nichts mehr von ihr übrig. Und so macht sie sich, eher unbewusst, auf die Suche, 'wieder zu sein'. Aber irgendwie muss man trotzdem leben und so sucht sie eine Arbeit, ohne Identität. Das bedeutet für die andere Seite, sie ausnutzen zu können, Schwarzarbeit, keine Regeln, nur Demütigung und Unterdrückung. Sie ist ein niemand und doch, mit jeder Station auf ihrem Weg, bei dem, was das Ausgeliefertsein zur Folge hat, kommt ein sich wehren, ein Aufstehen, die Willenskraft an die Oberfläche, in ihr Bewusstsein und dann auch in ihr Handeln zurück. Immer wieder muss sie 'verschwinden', mit Spuren, die sie zurücklässt und auch bei der nächsten 'Anstellung' verläuft alles nach dem Schema 'Ausbeutung und Co'. Aber sie selbst, sie wird stärker, wehrhafter und sie begegnet auch Menschen, die sich ihr auf positive Weise annähern und umgekehrt. Diese Geschichte, sie ist eine Entwicklung, Marias Weg zurück und sie hat ein Ende, ein Ende, das es auch den Lesern, die einfach nicht anders können wie mitzuleiden, leichter macht. Nur sehr bedingt ein Kriminalroman, aber einfach ein gutes Buch, das sich abhebt vom Üblichen.

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von Gudrun Lerchbaum

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