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Die Bestie Wie das Feuer von unserem Planeten Besitz ergreift – Pulitzer Prize 2024 Finalist

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Abbildungen

inkl. Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Ludwig

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,4/14,8/4,5 cm

Gewicht

677 g

Farbe

Tabak / Altweiß

Originaltitel

Fire Weather. The Making of A Beast

Übersetzt von

Iris Hansen + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-28165-3

Beschreibung

Rezension

»Eine spannende Reportage, zugleich ein schockierender Ausblick auf eine Welt des Feuers.« ("Sachbuch-Bestenliste DIE ZEIT ZDF DLF Kultur")
»Trotz der 500 Seiten wird das Buch nicht langweilig. Als guter Reporter versteht es John Vaillant, seine Leser mitzunehmen (...) mitten in die Katastrophe.« ("DLF Buchkritik")
»Fesselnd, faszinierend, verblüffend auf jeder Seite.« ("David Wallace-Wells")
»Eine herausragende Leistung, ein immenses Werk voller Recherche, Reflektion und Vorstellungskraft, ein Meilenstein in der Berichterstattung über das Anthropozän. Die Bestie fesselt wie ein Thriller, warnt wie ein Leuchtfeuer und trifft bis ins Mark.« ("Robert Macfarlane")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.07.2023

Abbildungen

inkl. Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen

Verlag

Ludwig

Seitenzahl

528

Maße (L/B/H)

21,4/14,8/4,5 cm

Gewicht

677 g

Farbe

Tabak / Altweiß

Originaltitel

Fire Weather. The Making of A Beast

Übersetzt von

  • Iris Hansen
  • Teja Schwaner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-28165-3

Herstelleradresse

Ludwig Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Wer meint die Auswirkungen des...

Bewertung am 05.10.2023

Bewertungsnummer: 2037008

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer meint die Auswirkungen des Klimawandels wären nicht zu spüren sollte dringend dieses Buch lesen (und zukünftig die Klappe halten).

Wer meint die Auswirkungen des...

Bewertung am 05.10.2023
Bewertungsnummer: 2037008
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer meint die Auswirkungen des Klimawandels wären nicht zu spüren sollte dringend dieses Buch lesen (und zukünftig die Klappe halten).

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Die Bestie

von John Vaillant

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Der Beginn des Pyrozäns

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommerliche Hitzewellen kennt die Menschheitsgeschichte seit jeher. Verschiedene Einflüsse unserer Spezies aber zähmte dieses Element zunehmend. Im 21ten Jahrhundert droht uns nun die Kontrolle über dieses zu entgleiten. Rund um den Globus sind verehrende Feuersbrünste im Vormarsch. Auch Europa, vor allem Spanien und Portugal, sind davon immer mehr betroffen. Doch wie konnte es soweit kommen? Einst in der Frühgeschichte ermöglichte es das Feuer dem Menschen sich in den kalten Wintermonaten zu wärmen. Nahrungsmittel, allen voran Fleisch von erlegten Tieren konnte damit gegart werden und bildete somit die Existenzgrundlage. Ein Blick in die, teils weit zurückreichende Geschichte des Feuers, zeigt in erster Linie eines: ohne dessen Machtübernahme wären wir heute nicht die dominierende Spezies unseres Planten. Infolge der Zähmung dieses Elements ist es gelungen sich über eine Reihe anderer Arten zu behaupten und diese zu unterjochen. Diese Macht droht uns aber immer mehr abhanden zu kommen. Wir treten in ein neues Zeitalter ein, wie hier teils verständlich, manchmal aber auch sehr mühsam zu lesen ist. Der Autor des hier vorliegenden Buches, John Vaillant, beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Phänomen des Feuers. In einer sehr umfangreichen Einführung zeigt er in seinem Buch wie es gelang dem Feuer seinen Schrecken zu nehmen. Das früheste uns heute bekannte Feuer entbrannte in Israel vor nicht weniger als 740.000 (!) Jahren. Die moderne Forschung kann aufgrund archäologischer Spuren dieses genau nachzeichnen. Doch auch in anderen Teilen der Welt finden sich schon sehr früh Hinterlassenschaften dieses "Menschheitswerkzeuges", wie er es nennt. Viele Tierarten konnten sich so erst ihren fulminanten Aufstieg in der Evolution sichern. Am bekanntesten ist etwa der Feuervogel Australiens. Unmittelbar nach Abbrennen der Vegetation scheut er seine Beute auf um zur Nahrung für seinen Nachwuchs zu kommen. Auch Koalabären ziehen einen indirekten Nutzen aus den Buschbränden. Erst nach einem Flächenbrand kann der für sie lebensnotwendige Eukalyptus gedeihen. Weltweit aber nehmen Brände weiter zu. Nicht nur in seiner Heimat Kanada, sondern auch in entlegenen Gegenden Russlands oder auch dem brasilianischen Regenwald. Feuerbekämpfungsstellen vor Ort (das Feuerwehrwesen ist nicht überall professionalisiert) müssen sich für diese zunehmende Herausforderung wappnen um die Bevölkerung zu schützen. Der Beginn des "Pyrozäns", sicherlich in Anspielung auf Pyrotechnik, hat weltweit zu Beginn des 21ten Jahrhunderts begonnen und wir müssen uns darauf vorbereiten. Ein nicht immer leicht zu lesender Naturwissenschaftstitel. Auch das Vorwort es handle sich um einen "Wissenschaftsthriller" finde ich etwas zu hoch gegriffen. Eine anspruchsvolle Leserschaft und Grundkenntnisse unserer Naturwissenschaften sind hier Voraussetzung.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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4/5

Der Beginn des Pyrozäns

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Sommerliche Hitzewellen kennt die Menschheitsgeschichte seit jeher. Verschiedene Einflüsse unserer Spezies aber zähmte dieses Element zunehmend. Im 21ten Jahrhundert droht uns nun die Kontrolle über dieses zu entgleiten. Rund um den Globus sind verehrende Feuersbrünste im Vormarsch. Auch Europa, vor allem Spanien und Portugal, sind davon immer mehr betroffen. Doch wie konnte es soweit kommen? Einst in der Frühgeschichte ermöglichte es das Feuer dem Menschen sich in den kalten Wintermonaten zu wärmen. Nahrungsmittel, allen voran Fleisch von erlegten Tieren konnte damit gegart werden und bildete somit die Existenzgrundlage. Ein Blick in die, teils weit zurückreichende Geschichte des Feuers, zeigt in erster Linie eines: ohne dessen Machtübernahme wären wir heute nicht die dominierende Spezies unseres Planten. Infolge der Zähmung dieses Elements ist es gelungen sich über eine Reihe anderer Arten zu behaupten und diese zu unterjochen. Diese Macht droht uns aber immer mehr abhanden zu kommen. Wir treten in ein neues Zeitalter ein, wie hier teils verständlich, manchmal aber auch sehr mühsam zu lesen ist. Der Autor des hier vorliegenden Buches, John Vaillant, beschäftigt sich schon sehr lange mit dem Phänomen des Feuers. In einer sehr umfangreichen Einführung zeigt er in seinem Buch wie es gelang dem Feuer seinen Schrecken zu nehmen. Das früheste uns heute bekannte Feuer entbrannte in Israel vor nicht weniger als 740.000 (!) Jahren. Die moderne Forschung kann aufgrund archäologischer Spuren dieses genau nachzeichnen. Doch auch in anderen Teilen der Welt finden sich schon sehr früh Hinterlassenschaften dieses "Menschheitswerkzeuges", wie er es nennt. Viele Tierarten konnten sich so erst ihren fulminanten Aufstieg in der Evolution sichern. Am bekanntesten ist etwa der Feuervogel Australiens. Unmittelbar nach Abbrennen der Vegetation scheut er seine Beute auf um zur Nahrung für seinen Nachwuchs zu kommen. Auch Koalabären ziehen einen indirekten Nutzen aus den Buschbränden. Erst nach einem Flächenbrand kann der für sie lebensnotwendige Eukalyptus gedeihen. Weltweit aber nehmen Brände weiter zu. Nicht nur in seiner Heimat Kanada, sondern auch in entlegenen Gegenden Russlands oder auch dem brasilianischen Regenwald. Feuerbekämpfungsstellen vor Ort (das Feuerwehrwesen ist nicht überall professionalisiert) müssen sich für diese zunehmende Herausforderung wappnen um die Bevölkerung zu schützen. Der Beginn des "Pyrozäns", sicherlich in Anspielung auf Pyrotechnik, hat weltweit zu Beginn des 21ten Jahrhunderts begonnen und wir müssen uns darauf vorbereiten. Ein nicht immer leicht zu lesender Naturwissenschaftstitel. Auch das Vorwort es handle sich um einen "Wissenschaftsthriller" finde ich etwas zu hoch gegriffen. Eine anspruchsvolle Leserschaft und Grundkenntnisse unserer Naturwissenschaften sind hier Voraussetzung.

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Die Bestie

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