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Kant Die Revolution des Denkens

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Abbildungen

mit 19 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3,4 cm

Gewicht

671 g

Farbe

Lila / Altrosa

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80743-5

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Abbildungen

mit 19 Abbildungen

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

430

Maße (L/B/H)

21,8/14,1/3,4 cm

Gewicht

671 g

Farbe

Lila / Altrosa

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-80743-5

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

Email: produktsicherheit@beck.de

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Nutzung des Verstandes als Forderung und Hoffnung für die Menschheit

Bewertung am 06.11.2023

Bewertungsnummer: 2062898

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Über einen Artikel in der „Zeit“ bin ich auf Willascheks Buch aufmerksam geworden, bislang wusste ich nahezu nichts von Kant (außer evtl. dem Schlagwort kategorischer Imperativ ohne gespeicherte Bedeutung) und bin überaus dankbar, nun auf solch unterhaltsamem Wege vieles über den wichtigen Philosophen erfahren zu haben. Sehr gut lesbar macht das Buch die Einteilung nach Themengebieten, trotzdem erfährt der Leser, in welcher Schaffensphase sich Kant bei seinen jeweiligen Werken befand. Die Rekonstruktion von Episoden seines Lebens lockern die, zum Teil natürlich sehr anspruchsvollen, Themen enorm auf. Willaschek stellt immer wieder rhetorische Fragen, die somit auch den Leser zum selbst Nachdenken über das zuvor Gelesene und nachfolgend Erklärte anregen. Insgesamt wird wunderbar die Bildung eines eigenen Standpunkts zu den von Kant vorgestellten potentiellen Denkweisen ermöglicht, kategorisch ist hier eigentlich wenig - auch beim kategorischen Imperativ lässt Willaschek nicht aus, dass es Kant selbst nicht immer möglich war, nach dieser Maxime zu handeln. Da er, wie alle Menschen es sind, fehlbar und nicht perfekt war. Auch bezüglich der postulierten Entscheidungsfreiheit wird aufgezeigt, dass die Entscheidungshoheit, oft vielleicht sogar unbewusst, bei den in der Rangordnung höher Angesiedelten liegt. Beim Tier (was in Kants Zeit noch als seelen- bzw. gefühlslos, spekulativ als Maschine, angesehen wurde) bestimmt sich diese (Entscheidungshoheit) durch Stärke, beim Menschen manchmal durch Charisma, zumeist aber durch das bis dahin erworbene Geld (Status). Kant konnte sich aus ärmlichen und zu Beginn schwierigen Verhältnissen aufgrund seiner immer anerkannteren Werke hocharbeiten, seine von Beginn an geschätzten Vorlesungen konnte er sich mit einem späten Professorenstatus besser bezahlen lassen und schließlich auch Veranstaltungen in einem eigens gebauten Haus abhalten. Neben den „Revolutionen“, die Kant beschäftigten (und die er lieber als REFORMEN sehen wollte, im Gegensatz zu abrupten und Chaos hinterlassenden Umstürzen), postuliert er als höchstes Gut eine gerechte Welt mit ewigem Frieden. Hier kann man natürlich, vor allem aufgrund immer wieder auftretender dagegensprechender Entwicklungen auf diesem Planeten, geteilter Meinung sein. Dennoch ist es sicherlich sinnvoll, die Latte erstmal hoch zu hängen und nicht von vorneherein mit seinen Forderungen in die Knie zu gehen. Die drei Bausteine auf dem Weg zum höchsten Gut sind laut Kant (zumindest das Wissen um) die Moral, die Existenz Gottes und die Unsterblichkeit (der menschlichen Seelen). Ob er die nicht-atheistischen Bestandteile hinzugefügt hat, um einer möglichen Zensur zu entgehen, bleibt m. E. offen. Willaschek verneint diese Möglichkeit, indem er erklärt, dass Kant ansonsten zu diesen hätte schweigen können und laut ihm selbst dann auch geschwiegen hätte. Die Metaphysik und der Transzendenz-Aspekt beschäftigten Kant ein Leben lang, verstärkt in seinen letzten Jahren; er sah den Menschen als Teil der Natur und die oftmals zwecks der baren Möglichkeit in Frage gestellten „synthetischen Urteile a priori“ unfraglich als vorhanden in der Mathematik und auf ihr aufbauenden Physik. Somit kann Kant sogar als ein Physiker, im damaligen Sinne, verstanden werden. Gedanken zur Herkunft des Seins, weitergehend über den Fortschritt - initiiert durch Erziehung und Bildung unter Beachtung der Menschenwürde aufgrund Autonomie des Subjekts - innerhalb der Rahmung eines moralischen Rechtssystems im eigenen Staat, Staatenbund und weltweit, bis hin zur Frage über den letztendlichen Verbleib jeden Seins in Zeit und Raum, zeigen Kants umfassendes philosophisches Themengebiet auf, welches auch in heutiger Zeit, vielleicht mehr denn je, und auch in anderen Ländern des Planeten die Individuen betrifft. Hierzu listet Willaschek im letzten Kapitel auf, in welchen Regionen der Erde, z. B. in Brasilien, mittlerweile eine Kant-Rezeption und -Forschung stattfindet. Nicht fehlen soll zu guter Letzt, dass Kant vermutlich ein humorvoller Mensch war, der sich auch, wie später Freud, über den Witz Gedanken gemacht hat. Abschließend bleibt noch seine Einordnung von „Schönheit“ zu nennen, die der ggf. wohlweislich nicht verheiratete Kant darin sah, dass unsere "Gemütskräfte" zu einem "freien Spiel" angeregt werden. Auf dass die nach Kant auf „Naturgabe“ beruhende Fähigkeit, Schönes hervorzubringen, immer überwiegen möge!

Nutzung des Verstandes als Forderung und Hoffnung für die Menschheit

Bewertung am 06.11.2023
Bewertungsnummer: 2062898
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Über einen Artikel in der „Zeit“ bin ich auf Willascheks Buch aufmerksam geworden, bislang wusste ich nahezu nichts von Kant (außer evtl. dem Schlagwort kategorischer Imperativ ohne gespeicherte Bedeutung) und bin überaus dankbar, nun auf solch unterhaltsamem Wege vieles über den wichtigen Philosophen erfahren zu haben. Sehr gut lesbar macht das Buch die Einteilung nach Themengebieten, trotzdem erfährt der Leser, in welcher Schaffensphase sich Kant bei seinen jeweiligen Werken befand. Die Rekonstruktion von Episoden seines Lebens lockern die, zum Teil natürlich sehr anspruchsvollen, Themen enorm auf. Willaschek stellt immer wieder rhetorische Fragen, die somit auch den Leser zum selbst Nachdenken über das zuvor Gelesene und nachfolgend Erklärte anregen. Insgesamt wird wunderbar die Bildung eines eigenen Standpunkts zu den von Kant vorgestellten potentiellen Denkweisen ermöglicht, kategorisch ist hier eigentlich wenig - auch beim kategorischen Imperativ lässt Willaschek nicht aus, dass es Kant selbst nicht immer möglich war, nach dieser Maxime zu handeln. Da er, wie alle Menschen es sind, fehlbar und nicht perfekt war. Auch bezüglich der postulierten Entscheidungsfreiheit wird aufgezeigt, dass die Entscheidungshoheit, oft vielleicht sogar unbewusst, bei den in der Rangordnung höher Angesiedelten liegt. Beim Tier (was in Kants Zeit noch als seelen- bzw. gefühlslos, spekulativ als Maschine, angesehen wurde) bestimmt sich diese (Entscheidungshoheit) durch Stärke, beim Menschen manchmal durch Charisma, zumeist aber durch das bis dahin erworbene Geld (Status). Kant konnte sich aus ärmlichen und zu Beginn schwierigen Verhältnissen aufgrund seiner immer anerkannteren Werke hocharbeiten, seine von Beginn an geschätzten Vorlesungen konnte er sich mit einem späten Professorenstatus besser bezahlen lassen und schließlich auch Veranstaltungen in einem eigens gebauten Haus abhalten. Neben den „Revolutionen“, die Kant beschäftigten (und die er lieber als REFORMEN sehen wollte, im Gegensatz zu abrupten und Chaos hinterlassenden Umstürzen), postuliert er als höchstes Gut eine gerechte Welt mit ewigem Frieden. Hier kann man natürlich, vor allem aufgrund immer wieder auftretender dagegensprechender Entwicklungen auf diesem Planeten, geteilter Meinung sein. Dennoch ist es sicherlich sinnvoll, die Latte erstmal hoch zu hängen und nicht von vorneherein mit seinen Forderungen in die Knie zu gehen. Die drei Bausteine auf dem Weg zum höchsten Gut sind laut Kant (zumindest das Wissen um) die Moral, die Existenz Gottes und die Unsterblichkeit (der menschlichen Seelen). Ob er die nicht-atheistischen Bestandteile hinzugefügt hat, um einer möglichen Zensur zu entgehen, bleibt m. E. offen. Willaschek verneint diese Möglichkeit, indem er erklärt, dass Kant ansonsten zu diesen hätte schweigen können und laut ihm selbst dann auch geschwiegen hätte. Die Metaphysik und der Transzendenz-Aspekt beschäftigten Kant ein Leben lang, verstärkt in seinen letzten Jahren; er sah den Menschen als Teil der Natur und die oftmals zwecks der baren Möglichkeit in Frage gestellten „synthetischen Urteile a priori“ unfraglich als vorhanden in der Mathematik und auf ihr aufbauenden Physik. Somit kann Kant sogar als ein Physiker, im damaligen Sinne, verstanden werden. Gedanken zur Herkunft des Seins, weitergehend über den Fortschritt - initiiert durch Erziehung und Bildung unter Beachtung der Menschenwürde aufgrund Autonomie des Subjekts - innerhalb der Rahmung eines moralischen Rechtssystems im eigenen Staat, Staatenbund und weltweit, bis hin zur Frage über den letztendlichen Verbleib jeden Seins in Zeit und Raum, zeigen Kants umfassendes philosophisches Themengebiet auf, welches auch in heutiger Zeit, vielleicht mehr denn je, und auch in anderen Ländern des Planeten die Individuen betrifft. Hierzu listet Willaschek im letzten Kapitel auf, in welchen Regionen der Erde, z. B. in Brasilien, mittlerweile eine Kant-Rezeption und -Forschung stattfindet. Nicht fehlen soll zu guter Letzt, dass Kant vermutlich ein humorvoller Mensch war, der sich auch, wie später Freud, über den Witz Gedanken gemacht hat. Abschließend bleibt noch seine Einordnung von „Schönheit“ zu nennen, die der ggf. wohlweislich nicht verheiratete Kant darin sah, dass unsere "Gemütskräfte" zu einem "freien Spiel" angeregt werden. Auf dass die nach Kant auf „Naturgabe“ beruhende Fähigkeit, Schönes hervorzubringen, immer überwiegen möge!

Kant in 30 kurzen Einheiten

Bewertung am 29.08.2023

Bewertungsnummer: 2010643

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wissen Sie über Immanuel Kant? Dass die Einwohner von Königsberg die Uhren nach ihm gestellt haben, weil er immer zu denselben Zeiten unterwegs war? Welchen Einfluss er immer noch auf unser heutiges Denken nimmt, zeigt dieser spannende Band. Prof.Marcus Willaschek spiegelt sein Wissen in gut lesbaren Einheiten und zeigt uns Kants Kosmos. Nehmen Sie sich Zeit für dieses Buch und den Denker, der das ‚Selbstdenken‘ und die Erfahrungen des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellte.

Kant in 30 kurzen Einheiten

Bewertung am 29.08.2023
Bewertungsnummer: 2010643
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wissen Sie über Immanuel Kant? Dass die Einwohner von Königsberg die Uhren nach ihm gestellt haben, weil er immer zu denselben Zeiten unterwegs war? Welchen Einfluss er immer noch auf unser heutiges Denken nimmt, zeigt dieser spannende Band. Prof.Marcus Willaschek spiegelt sein Wissen in gut lesbaren Einheiten und zeigt uns Kants Kosmos. Nehmen Sie sich Zeit für dieses Buch und den Denker, der das ‚Selbstdenken‘ und die Erfahrungen des einzelnen Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellte.

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Kant

von Marcus Willaschek

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Ralf Rother

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5/5

Mit Kant unterwegs zur Philosophie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immanuel Kant kam am 22. April 1724 in Königsberg zur Welt. Da sich sein Geburtstag nun zum 300. Mal jährt, reagiert der Buchmarkt mit einigen Neuerscheinungen zur Person und zum Philosophen Immanuel Kant. Eine dieser Novitäten ist das Buch "Kant. Die Revolution des Denkens" von Marcus Willaschek. Marcus Willaschek ist wiederum selbst Philosoph und hat seit 2003 die Professur für Philosophie der Neuzeit an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main inne. Dass der Buchmarkt Immanuel Kants 300. Geburtstag zum Anlass für eine Anzahl neuerer Publikationen nimmt, liegt natürlich nicht an der schönen runden Zahl, sondern an der Bedeutung, die der Philosoph noch heute für unser Leben, für unser Denken, für die Wissenschaft, für die Rechtsprechung und für die zeitgenössische Philosophie hat. Man möge sich nur daran erinnern, dass er der Autor folgender Publikationen ist: "Kritik der reinen Vernunft", "Kritik der praktischen Vernunft", Kritik der Urteilskraft", "Metaphysik der Sitten", "Zum ewigen Frieden" und "Was ist Aufklärung?". Die Relevanz, die er noch heute für uns hat - auch in aktuellen, kontroversen, öffentlichen Diskussionen -, lässt sich zum Beispiel an den Diskussionen um den Widerspruch von Identitätspolitik und Universalismus ablesen. Und so knüpft Marcus Willaschek in seinem Buch zu Immanuel Kant auch an dessen Fragen, aufgeworfenen Problemen, Analysen und Antworten an, die uns heute noch beschäftigen. Marcus Willaschek legt uns auch keine Biografie in die Hand, die Immanuel Kant als historische Gestalt beschreibt. Diese Biografie wurde schon von Manfred Kühn in eloquenter Weise verfasst. Das Kant-Buch von Marcus Willaschek ist vielmehr in Kapiteln gegliedert, die unterschiedliche Sachthemen und Fragen behandeln, die Immanuel Kant, aber auch uns heute noch angehen: wozu der Kategorische Imperativ, die Ideen des Völkerbunds und der Menschenwürde, seine Ausführungen zu Fragen der Vernunft sowie der Erkenntnis gehören. So gesehen ist das Buch von Marcus Willaschek nicht nur eine schöne Würdigung zu Immanuel Kants 300. Geburtstag, sondern auch für Leser und Leserinnen eine gute Möglichkeit in die relevanten Probleme und Fragen der Philosophie einzusteigen.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Mit Kant unterwegs zur Philosophie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Immanuel Kant kam am 22. April 1724 in Königsberg zur Welt. Da sich sein Geburtstag nun zum 300. Mal jährt, reagiert der Buchmarkt mit einigen Neuerscheinungen zur Person und zum Philosophen Immanuel Kant. Eine dieser Novitäten ist das Buch "Kant. Die Revolution des Denkens" von Marcus Willaschek. Marcus Willaschek ist wiederum selbst Philosoph und hat seit 2003 die Professur für Philosophie der Neuzeit an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main inne. Dass der Buchmarkt Immanuel Kants 300. Geburtstag zum Anlass für eine Anzahl neuerer Publikationen nimmt, liegt natürlich nicht an der schönen runden Zahl, sondern an der Bedeutung, die der Philosoph noch heute für unser Leben, für unser Denken, für die Wissenschaft, für die Rechtsprechung und für die zeitgenössische Philosophie hat. Man möge sich nur daran erinnern, dass er der Autor folgender Publikationen ist: "Kritik der reinen Vernunft", "Kritik der praktischen Vernunft", Kritik der Urteilskraft", "Metaphysik der Sitten", "Zum ewigen Frieden" und "Was ist Aufklärung?". Die Relevanz, die er noch heute für uns hat - auch in aktuellen, kontroversen, öffentlichen Diskussionen -, lässt sich zum Beispiel an den Diskussionen um den Widerspruch von Identitätspolitik und Universalismus ablesen. Und so knüpft Marcus Willaschek in seinem Buch zu Immanuel Kant auch an dessen Fragen, aufgeworfenen Problemen, Analysen und Antworten an, die uns heute noch beschäftigen. Marcus Willaschek legt uns auch keine Biografie in die Hand, die Immanuel Kant als historische Gestalt beschreibt. Diese Biografie wurde schon von Manfred Kühn in eloquenter Weise verfasst. Das Kant-Buch von Marcus Willaschek ist vielmehr in Kapiteln gegliedert, die unterschiedliche Sachthemen und Fragen behandeln, die Immanuel Kant, aber auch uns heute noch angehen: wozu der Kategorische Imperativ, die Ideen des Völkerbunds und der Menschenwürde, seine Ausführungen zu Fragen der Vernunft sowie der Erkenntnis gehören. So gesehen ist das Buch von Marcus Willaschek nicht nur eine schöne Würdigung zu Immanuel Kants 300. Geburtstag, sondern auch für Leser und Leserinnen eine gute Möglichkeit in die relevanten Probleme und Fragen der Philosophie einzusteigen.

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  • Vorwort
    Zitierweise

    1. Kants drei Revolutionen

    TEIL I
    Politik und Geschichte innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft
    2. Das höchste politische Gut: Der "ewige" Frieden
    3. Moses Mendelssohn und der Fortschritt der Menschheit
    4. Die Aufklärung und ihre Dialektik
    5. Freiheit und Zwang: Kant über Erziehung

    TEIL II
    Die Moral der Vernunft

    6. Kultur der Vernunft: Von Menschen, Göttern und Außerirdischen
    7. Großer Kant, der kategorische Imperativ hilft mir nichts!
    8. Die Maurer als Zweck an sich
    9. "Rousseau hat mich zurechtgebracht": Menschenwürde und Autonomie
    10. Das "höchste Gut" und die beste aller möglichen Welten

    TEIL III
    Vernunftwesen in Gesellschaft

    11. "Ich habe das Heil der Welt gesehen!" Kant über Recht und Revolution
    12. "Dies ist mein": Über geistiges und anderes Eigentum
    13. Weltbürger in Königsberg
    14. Die Freiheiten eines untertänigen Knechts
    15. Das Reich Gottes auf Erden: Kants Vernunftreligion

    TEIL IV
    Der Mensch als Teil der Natur

    16. Was ist (und wer ist) ein Mensch?
    17. Über den Witz und andere Vermögen: Kant als Psychologe
    18. Zeigen die schönen Dinge, dass der Mensch in die Welt passt?
    19. Der bestirnte Himmel über mir: Kant als Naturwissenschaftler
    20. Sind Tiere Maschinen? Kant über Teleologie

    TEIL V
    Metaphysische Erkenntnis und ihre Grenzen

    21. Metaphysik: Letzte Fragen und keine Antworten?
    22. Kritik: Die Vernunft prüft alles, auch sich selbst
    23. Wir müssen unsere Begriffe sinnlich machen!

    24. Körper im Spiegel: Kant über den Raum
    25. Objektivität (fast) ohne Objekt
    26. Streit um die Dinge an sich: Kants Kritik und ihre ersten Kritiker
    27. Unendliche Reihe oder erster Anfang? Kant über Willensfreiheit
    28. War Kant ein Atheist?

    TEIL VI
    Das Ende

    29. Wie alles zusammenhängt: Philosophie
    30. "Das reine Gold seiner Philosophie": Kants Wirkung

    Anhang
    Dank
    Zeittafel
    Glossar
    Anmerkungen
    Bildnachweis
    Personenregister