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Vom Aufstehen Ein Leben in Geschichten | Die Wiederentdeckung einer Jahrhundertautorin – der Bestsellererfolg jetzt in großer Schrift

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,1/13,6/1,9 cm

Gewicht

258 g

Farbe

Koralle

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-25129-7

Beschreibung

Rezension

Und das schönste Buch des letzten Jahres war der späte Triumph der wunderbaren und viele Jahre unbemerkten Helga Schubert: ›Vom Aufstehen‹. ("Die Zeit")
Ein Erzählungsband, der lange in der Imagination nachhallt. ("Der Tagesspiegel")
Helga Schubert beschreibt die DDR, das wiedervereinigte Deutschland und ihre schwierige Mutter unsentimental und anrührend. ("NZZ am Sonntag")
So flirrt ein halbes Jahrhundert deutscher Historie an uns vorüber – verdichtet zu einer ganz persönlichen Chronik des Hinfallens und wieder Aufstehens. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt")
Lebenserzählungen einer großen Schriftstellerin. ("Brigitte")
Die 81-jährige Schriftstellerin Helga Schubert erinnert sich - persönlich, versöhnlich. ("Westdeutsche Allgemeine Zeitung")
Gegen dieses Allzuviel der Jahrzehnte setzt Helga Schubert ihre konzentrierte, klare Sprache, die auf jeder Seite erinnert, dass hier nicht vom Aufgeben, sondern dem entgegengesetzt ›Vom Aufstehen‹ berichtet wird. ("Deutschlandfunk, Lesezeit")
In ›Vom Aufstehen‹ erzählt die 81-jährige Bachmann-Preisträgerin ihre Geschichte und die ihrer traumatisierten Mutter. Ergreifend. ("DONNA")
Ein Buch wie ein Fest. Das literarische Comeback des Jahres. Ein brillanter Geschichtenband von einer Frau, die wirklich etwas zu sagen hat. Geschichten, die trösten. ("ARD Druckfrisch")
Das schönste und ermutigendste Buch des Frühjahrs. ("SPIEGEL Spitzentitel")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.10.2023

Verlag

dtv

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19,1/13,6/1,9 cm

Gewicht

258 g

Farbe

Koralle

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-25129-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

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  • Christin

    aus Halle

    4/5

    16.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Vom Aufstehen

    Vom Aufstehen von Helga Schubert ist das zweite Buch der Autorin, welches ich in diesem Jahr lese. Die Autorin nimmt uns in 29 Erzählungen mit in ihre Vergangenheit als Tochter, Frau, Mutter, Christin, (Ost)Schriftstellerin, geborene am Ende des zweiten Weltkriegs, Nachkriegskind und Erwachsene in der DDR... Die 1940 geborene Autorin lebte im Naziregime, der DDR und dem widervereinten Deutschland. Ein Umstand, der ihre Biografie und auch die ihrer Mutter (sowie von vielen anderen) nachhaltig geprägt hat. Der Band wirft immer wieder einen Blick auf die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter und ihrer eigenen Tochter. Ihre Mutter ist im Krieg mit ihr aus Hinterpommern geflohen und musste Helga alleine großziehen. Daher verbrachte Helga viel Zeit bei ihrer eigenen Großmutter. Helgas Tochter wächst wiederum phasenweise bei ihrer Mutter auf. Dieses Thema hat mich sehr bewegt. Besonders prägend war für mich der Satz: "Ihre Mutter hat sich doch erfolgreich eine Tochter gesucht. Suchen sie sich doch eine Mutter. Falls sie eine brauchen." So wie das Leben zeigt uns Helga Schubert in ihren Episoden verschiedene Facetten ihrer Biografie. Mal ist es nachdenklich, mal traurig und dann wieder urkomisch. Besonders spannend fand ich auch die Frage nach der Identität, sowohl als Mensch als auch als Autorin. Es fühlt sich oft so an, als würde sie mit den Themen Frieden schließen wollen. Ich bin dankbar, dass ich an diesem Prozess teilhaben darf. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen, da ich persönlich mit ein oder zwei Erzählungen nichts anfangen kann.

  • Esther N.

    Book Circle Community

    5/5

    19.01.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch / Hörbuch

    Reflexionen, Erzählungen und Sinneseindrücke in 29 Kapiteln aus dem Leben von Helga Schubert. Diese Stücke widmen sich den drei Hauptthemen: Verwandschaft, Freiheit/Unfreiheit und dem Schreiben. Helga Schubert, 1940 geboren, beschreibt ihre Lebensreise. Sie schreibt vom frühen Tod ihres Vaters, ihrer Flucht aus Hinterpommern nach dem Krieg, dem Leben in der DDR, ihrem schwierigen Verhältnis zu ihrer Mutter, der Arbeit, ihrem Schreiben und paart dabei Realitäten und Fiktionen auf wunderbare Weise. Diese Beschreibungen sind alle sanft, atmosphärisch und bildhaft. Sie sind ruhig ohne Groll. Die Sprecherin dieses wunderbaren Hörbuchs ist Ruth Reinecke. Ihre Erzählweise und ihre Stimme passen sehr gut zu den Erzählungen von Frau Schubert. Ich habe Autorin und Sprecherin als Harmonie empfunden. Als Hörerin habe ich das Hörbuch zudem genossen, weil alle 29 Kapitel für sich stehen und einzeln zu geniessen sind.

  • Bewertung

    5/5

    16.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was eine Wiederentdeckung! Im...

    Was eine Wiederentdeckung! Im Alter von 80 Jahren gewann Helga Schubert mit ihrem Text "Vom Aufstehen" 2020 den Bachmann-Wettbewerb. Zum Glück für uns Leser wurde sie und ihr Werk dadurch wieder ans Licht gebracht. Unfassbar lebenskluge Erzählungen, die zutiefst berühren.

  • Bewertung

    5/5

    13.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Erzählungen

    Von der ersten bis zur letzten Seite habe ich diese Erzählungen genossen. Herrlicher Stil, starke Emotionen, viele historische Komponenten! Helga Schubert hat ihr Leben und das ihres familiären Umfelds auf überzeugende Weise in ihren Erzählungen verarbeitet!

  • Bewertung

    5/5

    12.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Geschichten

    Helga Schubert beschreibt in 29 Erzählungen das Leben einer Frau, die sich im Alter mit dem Erlebten, mit den Menschen und mit der politischen Geschichte versöhnt hat. Sie entwirft darin die Lebensgeschichte einer Mutter, Tochter, Ehefrau, Schriftstellerin und auch einer gläubigen Christin und Bürgerin. Manchmal sind es nur Andeutungen dann wieder ganz konkrete Situationen, die herausgehoben werden. Als Leser spürt man sehr genau, was die Autorin einem mitteilen möchte, ohne dabei zu intim zu werden. Da gibt es zum Beispiel eine etwas längere Erzählung über Wahlverwandschaften, in dem ihr schwieriges und distanziertes Verhältnis zur Mutter und die familiäre Konstellation zwischen Mutter, Tochter, Enkeltocher thematisiert wird. Erst kurz vor dem Tod der Mutter kann die Erzählerin, trotz aller Widrigkeiten, die ihr entgegengebracht wurden, eine Dankbarkeit und Versöhnung spüren, die sie dankbar macht für das geschenkte Leben. Oder auch das kurze und sehr poetische Kapitel über das Schreiben, in dem sie reflektiert über das Hinsehen und Nachdenken über den Lebensfluss und dass ‘nichts einfach gut oder böse ist’. Diese Reflexion kommt auch sehr schön im Abschnitt der ‘Dämmerung eines Tages’ zum Ausdruck. Man kann die Dinge immer von verschiedenen Seiten her betrachten. Man muss sie aber zuerst überhaupt wahrnehmen durch Hinsehen und Staunen und sich dann überlegen, wie etwas auch noch sein könnte. Einige Texte sind ergänzt durch treffende Zitate oder Aphorismen, die die Erzählerin ein Leben lang begleiten. Sie halfen ihr auch die Lebensjahre in der DDR, die immer absurder wurde zu relativieren: ‘Nicht was wir erleben, sondern wie wir erleben, was wir erleben, macht unser Leben aus’ von Marie von Ebener-Eschenbach. Es gibt auch Anklänge von humorvollen Gedanken, die einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubern. Die Erinnerungen an die DDR-Diktatur und die Sehnsüchte der Menschen nach einer Freiheit, die es wohl nie geben würde, dann aber doch noch wahr wurde: Gelungen dazu fand ich insbesondere die Textstelle zur Spargelzeit und wie sich die Menschen darüber freuten, als Spargeln, Erdbeeren und einfach ganz alltägliche Dinge plötzlich erhältlich waren. Sowohl die politische wie auch die persönliche Freiheit sind weitere grosse Themen. Die christliche Verantwortung und insbesondere das ‘ein guter Mensch-sein-wollen’ ist nicht immer einfach umsetzbar in einem Unrechtsstaat. Ein ganz wunderbares Kapitel zum Thema Gläubigkeit findet man in ‘Meine Ostergeschichte’. Ich bin tief beeindruckt von der Weisheit und Güte dieser Frau und freue mich sehr, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist ein sehr tröstendes, leises und unaufdringliches Buch, in welchem die Tiefe und psychologische Ebene erst nach und nach in Erscheinung tritt und einem umso mehr berührt. Ich freue mich sehr, dass diese Autorin in hohem Alter des letztjährigen Ingeborg-Bachmannpreis gewonnen hat, nachdem sie viele Jahre zuvor, bereits einmal eingeladen wurde, aber nicht ausreisen durfte.

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