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Professor Astrokatz Universum ohne Grenzen

Aus der Reihe Professor Astrokatz
3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 7 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Abbildungen

Durchgehend farbig illustriert

Illustriert von

Ben Newman

Verlag

NordSüd Verlag

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

29,4/29,1/1,3 cm

Gewicht

782 g

Farbe

Khaki / Dunkelgrün

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Professor Astro Cat's Frontiers of Space

Übersetzt von

Sylvia Prahl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-314-10668-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 7 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

24.08.2023

Abbildungen

Durchgehend farbig illustriert

Illustriert von

Ben Newman

Verlag

NordSüd Verlag

Seitenzahl

80

Maße (L/B/H)

29,4/29,1/1,3 cm

Gewicht

782 g

Farbe

Khaki / Dunkelgrün

Auflage

8. Auflage

Originaltitel

Professor Astro Cat's Frontiers of Space

Übersetzt von

Sylvia Prahl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-314-10668-2

EU-Ansprechpartner

NordSüd Verlag GmbH
Triebstrasse 3
80993 München
DE
gpsr@nord-sued.com

Herstelleradresse

NordSüd Verlag AG
Franklinstrasse 23
8050 Zürich
CH
info@nord-sued.com

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Super Einstieg für Kinder in die Thematik der Naturwissenschaften

Bewertung am 31.12.2024

Bewertungsnummer: 2375528

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Professor Astrokatz: Universum ohne Grenzen“ von Dr. Dominic Walliman und Ben Newman aus dem Jahr 2014 ist ein Kinderbuch ab ca. 6 Jahren, welches sich mit den Grundlagen der Astronomie beschäftigt. Hierbei vermittelt es in einem spielerischen und anschaulichen Stil komplexe Themen, wie zum Beispiel die Entstehung des Universums oder die Funktionsweise von Sternen. Dr. Dominic Walliman ist Physiker und Autor mehrerer Kinderbücher zu wissenschaftlichen Themen. Unterstützt wird Walliman durch den Illustrator Ben Newman, welcher für die Gestaltung der einzelnen Seiten verantwortlich ist. Ziel des Buches ist es, die Popularisierung der Naturwissenschaften voranzubringen und den Kindern die Zugänge zu solch komplexen Themen zu vereinfachen. Diese Rezension geht näher darauf ein, inwieweit das Buch für den Einsatz in der Schule und insbesondere für den vielperspektivischen Sachunterricht geeignet ist. Das Buch ist thematisch und visuell klar strukturiert und in mehrere Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel besteht aus mehreren thematisch passenden Bildern und Elementen, durch die das Verständnis der Leserinnen und Leser gefördert werden soll. Ergänzt wird das Ganze durch die kurzen, leicht verständlichen Erklärungen des Professors Astrokatz, der die Leserinnen und Leser das ganze Buch über begleitet. Los geht es zu Beginn des Buches mit dem Anfang des Universums und dem Urknall, ehe es mit den Sternen, Galaxien und der Sonne weitergeht. Im Anschluss folgt ein näherer Blick in unser Sonnensystem und es werden grundlegende Fragen geklärt, wie zum Beispiel die Gründe für Sommer- und Wintermonate. Auch auf die Raumfahrt und Satelliten wird Bezug genommen. Weitere Thematische Schwerpunkte sind unter anderem der Nachthimmel, Teleskope und auch die Frage nach Leben im Weltall wird thematisiert, wodurch ganz sicher das Interesse der meisten Kinder geweckt werden kann. Diese thematische Vielfalt wird ergänzt durch weitere Aspekte, wie z.B Fragen an die Leserinnen und Leser und mögliche Experimente sowie zusätzlich die Darstellung von historischen Entwicklungen, aber auch einem Ausblick in die ungeklärte Zukunft des Universums. Insgesamt werden also viele Perspektiven dieses komplexen Themas beleuchtet, was einen umfassenden Einblick ermöglicht. Die Stärken des Werks: • Komplexe Themen: Es gelingt, die komplexen Themen der Astronomie auf ein grundlegendes Niveau zu vereinfachen und so weit zu komprimieren, ohne dass die wichtigsten Elemente hierbei verloren gehen • Visuelle Umsetzung: Die klaren und liebevollen Illustrationen tragen wesentlich dazu bei, dass die Inhalte visuell ansprechend und leicht verständlich sind. Die Verbindung von Text und Bild ist demnach also besonders hervorzuheben • Sprachliche Darstellung: Die Sprache ist einfach und prägnant und auch Fachbegriffe werden eingeführt, jedoch kindgerecht und verständlich erklärt • Thematische Vielfalt: Auch die thematische Vielfalt gilt es zu betonen. Naturwissenschaftliche Themen werden hierbei mit historischen Themen verknüpft, wodurch der Horizont der Leserinnen und Leser erweitert wird. Dass hierbei mehrere Perspektiven beleuchtet werden, fördert das Interesse der Kinder an unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft zusätzlich Die Schwächen des Werks: • Insgesamt gibt es kaum wirkliche Schwächen, die nennenswert sind. Jedoch könnten kleinere Abschnitte, zum Beispiel die Thematik der Gravitationstheorie, für die Leserinnen und Leser in diesem Alter möglicherweise zu anspruchsvoll sein Insgesamt lässt sich also festhalten, dass das Buch ein sehr wertvolles Werk ist, um Kindern die Astronomie näherzubringen und somit Interesse an wissenschaftlichen Themen aufzubauen. Somit eignet sich das Buch also auch super für den Einsatz in der Grundschule und insbesondere im vielperspektivischen Sachunterricht. So könnten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Experimente zu den jeweiligen Themen durchführen, aber auch die Kreativität wird gefördert und es kann beispielsweise eine Galaxie gemalt werden oder an einem Modell des Sonnensystems als Klassenprojekt gebastelt werden. Das Buch richtet sich zwar primär an Kinder, aber auch für Erwachsene kann es interessant sein, wenn sie sich das erste Mal mit dieser Thematik beschäftigen.

Super Einstieg für Kinder in die Thematik der Naturwissenschaften

Bewertung am 31.12.2024
Bewertungsnummer: 2375528
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Professor Astrokatz: Universum ohne Grenzen“ von Dr. Dominic Walliman und Ben Newman aus dem Jahr 2014 ist ein Kinderbuch ab ca. 6 Jahren, welches sich mit den Grundlagen der Astronomie beschäftigt. Hierbei vermittelt es in einem spielerischen und anschaulichen Stil komplexe Themen, wie zum Beispiel die Entstehung des Universums oder die Funktionsweise von Sternen. Dr. Dominic Walliman ist Physiker und Autor mehrerer Kinderbücher zu wissenschaftlichen Themen. Unterstützt wird Walliman durch den Illustrator Ben Newman, welcher für die Gestaltung der einzelnen Seiten verantwortlich ist. Ziel des Buches ist es, die Popularisierung der Naturwissenschaften voranzubringen und den Kindern die Zugänge zu solch komplexen Themen zu vereinfachen. Diese Rezension geht näher darauf ein, inwieweit das Buch für den Einsatz in der Schule und insbesondere für den vielperspektivischen Sachunterricht geeignet ist. Das Buch ist thematisch und visuell klar strukturiert und in mehrere Kapitel unterteilt. Jedes Kapitel besteht aus mehreren thematisch passenden Bildern und Elementen, durch die das Verständnis der Leserinnen und Leser gefördert werden soll. Ergänzt wird das Ganze durch die kurzen, leicht verständlichen Erklärungen des Professors Astrokatz, der die Leserinnen und Leser das ganze Buch über begleitet. Los geht es zu Beginn des Buches mit dem Anfang des Universums und dem Urknall, ehe es mit den Sternen, Galaxien und der Sonne weitergeht. Im Anschluss folgt ein näherer Blick in unser Sonnensystem und es werden grundlegende Fragen geklärt, wie zum Beispiel die Gründe für Sommer- und Wintermonate. Auch auf die Raumfahrt und Satelliten wird Bezug genommen. Weitere Thematische Schwerpunkte sind unter anderem der Nachthimmel, Teleskope und auch die Frage nach Leben im Weltall wird thematisiert, wodurch ganz sicher das Interesse der meisten Kinder geweckt werden kann. Diese thematische Vielfalt wird ergänzt durch weitere Aspekte, wie z.B Fragen an die Leserinnen und Leser und mögliche Experimente sowie zusätzlich die Darstellung von historischen Entwicklungen, aber auch einem Ausblick in die ungeklärte Zukunft des Universums. Insgesamt werden also viele Perspektiven dieses komplexen Themas beleuchtet, was einen umfassenden Einblick ermöglicht. Die Stärken des Werks: • Komplexe Themen: Es gelingt, die komplexen Themen der Astronomie auf ein grundlegendes Niveau zu vereinfachen und so weit zu komprimieren, ohne dass die wichtigsten Elemente hierbei verloren gehen • Visuelle Umsetzung: Die klaren und liebevollen Illustrationen tragen wesentlich dazu bei, dass die Inhalte visuell ansprechend und leicht verständlich sind. Die Verbindung von Text und Bild ist demnach also besonders hervorzuheben • Sprachliche Darstellung: Die Sprache ist einfach und prägnant und auch Fachbegriffe werden eingeführt, jedoch kindgerecht und verständlich erklärt • Thematische Vielfalt: Auch die thematische Vielfalt gilt es zu betonen. Naturwissenschaftliche Themen werden hierbei mit historischen Themen verknüpft, wodurch der Horizont der Leserinnen und Leser erweitert wird. Dass hierbei mehrere Perspektiven beleuchtet werden, fördert das Interesse der Kinder an unterschiedlichen Bereichen der Wissenschaft zusätzlich Die Schwächen des Werks: • Insgesamt gibt es kaum wirkliche Schwächen, die nennenswert sind. Jedoch könnten kleinere Abschnitte, zum Beispiel die Thematik der Gravitationstheorie, für die Leserinnen und Leser in diesem Alter möglicherweise zu anspruchsvoll sein Insgesamt lässt sich also festhalten, dass das Buch ein sehr wertvolles Werk ist, um Kindern die Astronomie näherzubringen und somit Interesse an wissenschaftlichen Themen aufzubauen. Somit eignet sich das Buch also auch super für den Einsatz in der Grundschule und insbesondere im vielperspektivischen Sachunterricht. So könnten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Experimente zu den jeweiligen Themen durchführen, aber auch die Kreativität wird gefördert und es kann beispielsweise eine Galaxie gemalt werden oder an einem Modell des Sonnensystems als Klassenprojekt gebastelt werden. Das Buch richtet sich zwar primär an Kinder, aber auch für Erwachsene kann es interessant sein, wenn sie sich das erste Mal mit dieser Thematik beschäftigen.

Mit Professor Astrokatz durch Raum und Zeit – Ein kindgerechter Zugang zur Astronomie im vielperspektivischen Sachunterricht

Bewertung am 18.06.2025

Bewertungsnummer: 2518664

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Kindersachbuch „Professor Astrokatz: Universum ohne Grenzen“ von Dominic Walliman (Text) und Ben Newman (Illustration) erschien erstmals 2014 in englischer Sprache und wurde inzwischen erfolgreich ins Deutsche übertragen. Es richtet sich primär an Kinder im Grundschulalter und hat das Ziel, grundlegende astronomische Phänomene sowie technische und naturwissenschaftliche Konzepte in anschaulicher Weise zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht die fiktive Figur des gelehrten Katers Professor Astrokatz, der als Identifikationsfigur dient und die jungen Leser*innen durch das Buch führt. Die vorliegende Rezension nimmt die Eignung des Buchs insbesondere für den Einsatz im Sachunterricht in den Blick, wobei ein besonderer Fokus auf vielperspektivische Zugänge und didaktische Anschlussmöglichkeiten gelegt wird. Der Inhalt des Kinderbuches ist umfassend und thematisch breit angelegt: Von der Entstehung des Universums über Planeten und Sterne bis hin zu Raumfahrttechnologie und Zukunftsvisionen wird ein breites Themenspektrum der Astronomie und Raumfahrt abgedeckt. Jedes Thema ist auf einer oder mehreren Doppelseiten in kurzen, gut gegliederten Textabschnitten aufbereitet und durch eine Vielzahl an Illustrationen verspielt ergänzt. Auffällig ist der durchgehend humorvoll-informative Stil der Texte, der auch versucht komplexe Inhalte zugänglich zu machen. Fachlich wirkt das Buch sorgfältig recherchiert und auch weitgehend korrekt. Die Seiten jedoch scheinen teilweise etwas überfüllt und überfluten den/die Leser*in mit visuellen, sowie inhaltlichen, Reizen. Wissenschaftliche Begriffe werden entweder vereinfacht erklärt oder kontextualisiert eingeführt, wobei eine gewisse sprachliche Komplexität bewusst in Kauf genommen wird, um die Konzepte korrekt darzustellen. Dabei liegt eine Stärke des Buches in der konsequenten Verknüpfung von Information und Narration: Der Charakter Professor Astrokatz fungiert als Leitfigur, die nicht nur Inhalte vermittelt, sondern Neugierde weckt und Fragen aufwirft. Aufgrund der hohen Komplexität einiger Sachverhalte empfiehlt sich das Buch eher am Ende der Grundschulzeit (Klassenstufe 3 und 4) im Unterricht zu verwenden. Für den Sachunterricht der Grundschule bietet das Buch vielfältige Anknüpfungspunkte. Gemäß den Prinzipien eines vielperspektivischen Sachunterrichts lassen sich naturwissenschaftliche, technische, historische sowie ´geografische und zu geringem Teil auch sozialwissenschaftliche Perspektiven erschließen. Die naturwissenschaftliche Perspektive ist offenkundig durch Themen wie Gravitation, Sonnensystem, Schwarze Löcher oder Planetenkunde vertreten. Diese Inhalte ermöglichen es, grundlegende Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen der Naturwissenschaften (z. B. das Beobachten, Fragenstellen, Hypothesenbilden) einzuüben. Die technische Perspektive wird insbesondere durch die Darstellung von Raumfahrttechnologien, Raketenbau oder zukünftigen Raumstationen aufgegriffen. Hier ergeben sich Möglichkeiten, technische Entwicklungen im Alltag zu thematisieren und mit Fragestellungen zu verbinden, etwa: „Wie können Menschen im Weltraum überleben?“ oder „Welche technischen Erfindungen helfen uns beim Forschen?“ Auch die sozialwissenschaftliche Perspektive kann mit Hilfe des Buches behandelt werden. Unter anderem in Diskussionen darüber, welche Rolle Raumfahrt in unserer heutigen Gesellschaft spielt, wie verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen bei Weltraummissionen aussehen kann oder welche ethischen Fragen sich beim kolonialen Denken im Kontext der Marsbesiedlung stellen. Auch wenn das Buch selbst keine expliziten Bewertungen vornimmt, lassen sich entsprechende Diskussionen didaktisch gut anschließen. Darüber hinaus kann durch die historische Perspektive auf die Entwicklung der Astronomie, den Wettlauf ins All und die Erfindung bedeutender Technologien eingegangen werden. Auch ästhetische und medienbezogene Zugänge sind durch die auffällige Gestaltung und das kreative Design des Buches denkbar. Ein weiteres zentrales Merkmal des Buches ist seine außergewöhnliche visuelle Gestaltung. Die Illustrationen von Ben Newman im Retro-Stil sind auffallend farbenfroh, zugleich aber mit klaren Linien und Formen versehen und auf Verständlichkeit ausgerichtet, wenngleich sie teilweise etw3as unübersichtlich und überladen wirken. Sie bieten Kindern einen emotionalen und kognitiven Zugang zu abstrakten Inhalten und unterstützen die Entwicklung bildgestützter Lesestrategien. Gerade im Sachunterricht, der zunehmend auch Medienkompetenz vermittelt, lässt sich an die Visualisierung im Buch gut anknüpfen, etwa im Rahmen von Unterrichtsvorhaben zur Erstellung eigener Sachcomics, Infografiken oder Plakate. Hinsichtlich der sprachlichen Gestaltung ist anzumerken, dass das Buch, trotz seiner Zielgruppe im Kindesalter, teilweise eine höhere Lesekompetenz voraussetzt. Einige Fachbegriffe (z. B. „Quasar“, „Galaxienhaufen“ oder „Ionentriebwerk“) werden nur teilweise erläutert, was jüngere Kinder ohne Begleitung möglicherweise überfordern könnte. In der Schule kann dieses Defizit jedoch als produktiver Anlass genutzt werden, um gemeinsam Bedeutungen zu klären oder entsprechende Wortschatzarbeit durchzuführen. Darüber hinaus eignet sich das Buch besonders für forschend-entdeckendes Lernen im Sinne projektorientierter Unterrichtsformen. Beispielsweise könnten Kinder in Kleingruppen einzelne Themengebiete aus dem Buch bearbeiten, vertiefen und ihren Mitschüler*innen präsentieren. Das Buch lädt in seiner Gesamtkonzeption zur eigenständigen Erkundung ein und fördert damit grundlegende Kompetenzen im Sachunterricht wie Fragen formulieren, Informationen beschaffen, darstellen und bewerten. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass „Professor Astrokatz: Universum ohne Grenzen“ ein inhaltlich, wie gestalterisch, überzeugendes Sachbuch für den schulischen Einsatz darstellt. Insbesondere im Kontext eines vielperspektivischen Sachunterrichts eröffnet es zahlreiche fächerübergreifende Zugänge und kann sowohl im Regelunterricht als auch im offenen Lernen eingesetzt werden. Trotz sprachlicher und kognitiver Herausforderungen überwiegen die pädagogischen und didaktischen Potenziale deutlich. Das Buch eignet sich nicht nur zur Wissensvermittlung, sondern auch zur Förderung von Neugier, Kreativität und kritischem Denken. Diese Aspekte verstehen sich als zentrale Ziele eines modernen Sachunterrichts.

Mit Professor Astrokatz durch Raum und Zeit – Ein kindgerechter Zugang zur Astronomie im vielperspektivischen Sachunterricht

Bewertung am 18.06.2025
Bewertungsnummer: 2518664
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Kindersachbuch „Professor Astrokatz: Universum ohne Grenzen“ von Dominic Walliman (Text) und Ben Newman (Illustration) erschien erstmals 2014 in englischer Sprache und wurde inzwischen erfolgreich ins Deutsche übertragen. Es richtet sich primär an Kinder im Grundschulalter und hat das Ziel, grundlegende astronomische Phänomene sowie technische und naturwissenschaftliche Konzepte in anschaulicher Weise zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht die fiktive Figur des gelehrten Katers Professor Astrokatz, der als Identifikationsfigur dient und die jungen Leser*innen durch das Buch führt. Die vorliegende Rezension nimmt die Eignung des Buchs insbesondere für den Einsatz im Sachunterricht in den Blick, wobei ein besonderer Fokus auf vielperspektivische Zugänge und didaktische Anschlussmöglichkeiten gelegt wird. Der Inhalt des Kinderbuches ist umfassend und thematisch breit angelegt: Von der Entstehung des Universums über Planeten und Sterne bis hin zu Raumfahrttechnologie und Zukunftsvisionen wird ein breites Themenspektrum der Astronomie und Raumfahrt abgedeckt. Jedes Thema ist auf einer oder mehreren Doppelseiten in kurzen, gut gegliederten Textabschnitten aufbereitet und durch eine Vielzahl an Illustrationen verspielt ergänzt. Auffällig ist der durchgehend humorvoll-informative Stil der Texte, der auch versucht komplexe Inhalte zugänglich zu machen. Fachlich wirkt das Buch sorgfältig recherchiert und auch weitgehend korrekt. Die Seiten jedoch scheinen teilweise etwas überfüllt und überfluten den/die Leser*in mit visuellen, sowie inhaltlichen, Reizen. Wissenschaftliche Begriffe werden entweder vereinfacht erklärt oder kontextualisiert eingeführt, wobei eine gewisse sprachliche Komplexität bewusst in Kauf genommen wird, um die Konzepte korrekt darzustellen. Dabei liegt eine Stärke des Buches in der konsequenten Verknüpfung von Information und Narration: Der Charakter Professor Astrokatz fungiert als Leitfigur, die nicht nur Inhalte vermittelt, sondern Neugierde weckt und Fragen aufwirft. Aufgrund der hohen Komplexität einiger Sachverhalte empfiehlt sich das Buch eher am Ende der Grundschulzeit (Klassenstufe 3 und 4) im Unterricht zu verwenden. Für den Sachunterricht der Grundschule bietet das Buch vielfältige Anknüpfungspunkte. Gemäß den Prinzipien eines vielperspektivischen Sachunterrichts lassen sich naturwissenschaftliche, technische, historische sowie ´geografische und zu geringem Teil auch sozialwissenschaftliche Perspektiven erschließen. Die naturwissenschaftliche Perspektive ist offenkundig durch Themen wie Gravitation, Sonnensystem, Schwarze Löcher oder Planetenkunde vertreten. Diese Inhalte ermöglichen es, grundlegende Denk-, Arbeits- und Handlungsweisen der Naturwissenschaften (z. B. das Beobachten, Fragenstellen, Hypothesenbilden) einzuüben. Die technische Perspektive wird insbesondere durch die Darstellung von Raumfahrttechnologien, Raketenbau oder zukünftigen Raumstationen aufgegriffen. Hier ergeben sich Möglichkeiten, technische Entwicklungen im Alltag zu thematisieren und mit Fragestellungen zu verbinden, etwa: „Wie können Menschen im Weltraum überleben?“ oder „Welche technischen Erfindungen helfen uns beim Forschen?“ Auch die sozialwissenschaftliche Perspektive kann mit Hilfe des Buches behandelt werden. Unter anderem in Diskussionen darüber, welche Rolle Raumfahrt in unserer heutigen Gesellschaft spielt, wie verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen bei Weltraummissionen aussehen kann oder welche ethischen Fragen sich beim kolonialen Denken im Kontext der Marsbesiedlung stellen. Auch wenn das Buch selbst keine expliziten Bewertungen vornimmt, lassen sich entsprechende Diskussionen didaktisch gut anschließen. Darüber hinaus kann durch die historische Perspektive auf die Entwicklung der Astronomie, den Wettlauf ins All und die Erfindung bedeutender Technologien eingegangen werden. Auch ästhetische und medienbezogene Zugänge sind durch die auffällige Gestaltung und das kreative Design des Buches denkbar. Ein weiteres zentrales Merkmal des Buches ist seine außergewöhnliche visuelle Gestaltung. Die Illustrationen von Ben Newman im Retro-Stil sind auffallend farbenfroh, zugleich aber mit klaren Linien und Formen versehen und auf Verständlichkeit ausgerichtet, wenngleich sie teilweise etw3as unübersichtlich und überladen wirken. Sie bieten Kindern einen emotionalen und kognitiven Zugang zu abstrakten Inhalten und unterstützen die Entwicklung bildgestützter Lesestrategien. Gerade im Sachunterricht, der zunehmend auch Medienkompetenz vermittelt, lässt sich an die Visualisierung im Buch gut anknüpfen, etwa im Rahmen von Unterrichtsvorhaben zur Erstellung eigener Sachcomics, Infografiken oder Plakate. Hinsichtlich der sprachlichen Gestaltung ist anzumerken, dass das Buch, trotz seiner Zielgruppe im Kindesalter, teilweise eine höhere Lesekompetenz voraussetzt. Einige Fachbegriffe (z. B. „Quasar“, „Galaxienhaufen“ oder „Ionentriebwerk“) werden nur teilweise erläutert, was jüngere Kinder ohne Begleitung möglicherweise überfordern könnte. In der Schule kann dieses Defizit jedoch als produktiver Anlass genutzt werden, um gemeinsam Bedeutungen zu klären oder entsprechende Wortschatzarbeit durchzuführen. Darüber hinaus eignet sich das Buch besonders für forschend-entdeckendes Lernen im Sinne projektorientierter Unterrichtsformen. Beispielsweise könnten Kinder in Kleingruppen einzelne Themengebiete aus dem Buch bearbeiten, vertiefen und ihren Mitschüler*innen präsentieren. Das Buch lädt in seiner Gesamtkonzeption zur eigenständigen Erkundung ein und fördert damit grundlegende Kompetenzen im Sachunterricht wie Fragen formulieren, Informationen beschaffen, darstellen und bewerten. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass „Professor Astrokatz: Universum ohne Grenzen“ ein inhaltlich, wie gestalterisch, überzeugendes Sachbuch für den schulischen Einsatz darstellt. Insbesondere im Kontext eines vielperspektivischen Sachunterrichts eröffnet es zahlreiche fächerübergreifende Zugänge und kann sowohl im Regelunterricht als auch im offenen Lernen eingesetzt werden. Trotz sprachlicher und kognitiver Herausforderungen überwiegen die pädagogischen und didaktischen Potenziale deutlich. Das Buch eignet sich nicht nur zur Wissensvermittlung, sondern auch zur Förderung von Neugier, Kreativität und kritischem Denken. Diese Aspekte verstehen sich als zentrale Ziele eines modernen Sachunterrichts.

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