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Nacht

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Verlag

Europa Verlag

Seitenzahl

424 (Printausgabe)

Dateigröße

820 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Franziska Zwerg

Sprache

Deutsch

EAN

9783958905474

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

09.03.2023

Verlag

Europa Verlag

Seitenzahl

424 (Printausgabe)

Dateigröße

820 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Franziska Zwerg

Sprache

Deutsch

EAN

9783958905474

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Dunkles Cover, viel dahinter!

Bewertung am 19.05.2023

Bewertungsnummer: 1944509

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich die Überraschung dieses Frühjahrs! Das Buch sieht zugegebenermaßen von außen sehr unspektakulär und ziemlich düster aus, aber irgendwie habe ich es doch mitgenommen und ich kann nur sagen: es hat sich sehr gelohnt! Auch wenn es in Viktor Martinowitschs Zukunftsszenario scheinbar ewig Nacht geworden ist, liest sich sein Buch überhaupt nicht so düster, wie man vermuten würde. Das liegt vor allem am Protagonisten "Antiquar", der seine Geschichte zwar ernsthaft, aber mit einem teilweise wunderbar trocknen Humor und einer Sprachgewandtheit erzählt, dass man ihm einfach immer weiter zuhören möchte. (Außerdem hat er so unglaublich viel gelesen, dass er die beeindruckende Fähigkeit besitzt, auf den ersten Blick die Lesegewohnheiten und Lieblingsbücher eines Menschen zu erkennen) Begleitet wird er von seiner Hündin Gerda, die (dank der Erzählweise des Antiquars) einen genauso liebenswerten Charakter hat und unzählige zu jeder Situation passende Gesichtsausdrücke beherrscht. Aber worum geht es eigentlich: Die Welt ist dunkel geworden, man grüßt nicht mehr mit "Guten Tag", sondern "Gute Nacht", Strom, Elektrizität und sämtliche moderne Technologien funktionieren nicht mehr, Menschen organisieren sich wieder in keinen Clans und das Geld wurde vom Tauschhandel mit "Zink" (Batterien) abgelöst. Der Antiquar ist eigentlich ein wohlhabender Mann, gegen Zink verleiht er Bücher aus seiner großen Privatbibliothek (die meisten Bücher wurden in der ersten Panik vor der Dunkelheit verbrannt), doch eines Tages bricht er mit nichts als seinem Rucksack, einer Stirnlampe und Gerda auf, um seine Geliebte zu finden, die sich kurz vor dem Blackout am anderen Ende der Welt aufhielt. Wir begleiten ihn auf seiner Reise durch die Dunkelheit auf der Suche nach der "Stadt des Lichts", auf der er allerhand merkwürdigen Gestalten über den Weg läuft. Teilweise hatte ich fast das Gefühl, einen Fantasy- oder Science-Fiction Roman zu lesen. Weil man nichts mehr sieht, muss man glauben, was man hört und so fangen die Menschen z.B. an, an "Ziegenfüßige" zu glauben, allem Anschein nach untote, skrupellose Mörder mit Ziegenhufen und Schweinsrüsseln, vor denen sich alle fürchten - aber wirklich gesehen hat sie natürlich niemand. Sehr feinfühlig erzählt Martinowitsch von der Macht der Worte in der Dunkelheit und darüber, wie weit man wortwörtlich geht, für den Menschen, den man liebt.

Dunkles Cover, viel dahinter!

Bewertung am 19.05.2023
Bewertungsnummer: 1944509
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Für mich die Überraschung dieses Frühjahrs! Das Buch sieht zugegebenermaßen von außen sehr unspektakulär und ziemlich düster aus, aber irgendwie habe ich es doch mitgenommen und ich kann nur sagen: es hat sich sehr gelohnt! Auch wenn es in Viktor Martinowitschs Zukunftsszenario scheinbar ewig Nacht geworden ist, liest sich sein Buch überhaupt nicht so düster, wie man vermuten würde. Das liegt vor allem am Protagonisten "Antiquar", der seine Geschichte zwar ernsthaft, aber mit einem teilweise wunderbar trocknen Humor und einer Sprachgewandtheit erzählt, dass man ihm einfach immer weiter zuhören möchte. (Außerdem hat er so unglaublich viel gelesen, dass er die beeindruckende Fähigkeit besitzt, auf den ersten Blick die Lesegewohnheiten und Lieblingsbücher eines Menschen zu erkennen) Begleitet wird er von seiner Hündin Gerda, die (dank der Erzählweise des Antiquars) einen genauso liebenswerten Charakter hat und unzählige zu jeder Situation passende Gesichtsausdrücke beherrscht. Aber worum geht es eigentlich: Die Welt ist dunkel geworden, man grüßt nicht mehr mit "Guten Tag", sondern "Gute Nacht", Strom, Elektrizität und sämtliche moderne Technologien funktionieren nicht mehr, Menschen organisieren sich wieder in keinen Clans und das Geld wurde vom Tauschhandel mit "Zink" (Batterien) abgelöst. Der Antiquar ist eigentlich ein wohlhabender Mann, gegen Zink verleiht er Bücher aus seiner großen Privatbibliothek (die meisten Bücher wurden in der ersten Panik vor der Dunkelheit verbrannt), doch eines Tages bricht er mit nichts als seinem Rucksack, einer Stirnlampe und Gerda auf, um seine Geliebte zu finden, die sich kurz vor dem Blackout am anderen Ende der Welt aufhielt. Wir begleiten ihn auf seiner Reise durch die Dunkelheit auf der Suche nach der "Stadt des Lichts", auf der er allerhand merkwürdigen Gestalten über den Weg läuft. Teilweise hatte ich fast das Gefühl, einen Fantasy- oder Science-Fiction Roman zu lesen. Weil man nichts mehr sieht, muss man glauben, was man hört und so fangen die Menschen z.B. an, an "Ziegenfüßige" zu glauben, allem Anschein nach untote, skrupellose Mörder mit Ziegenhufen und Schweinsrüsseln, vor denen sich alle fürchten - aber wirklich gesehen hat sie natürlich niemand. Sehr feinfühlig erzählt Martinowitsch von der Macht der Worte in der Dunkelheit und darüber, wie weit man wortwörtlich geht, für den Menschen, den man liebt.

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Nacht

von Viktor Martinowitsch

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