Produktbild: Nichts als Papier

Nichts als Papier Roman

2

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Leykam Buchverlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2477 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701182947

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Leykam Buchverlag

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

2477 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783701182947

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Toller Schreibstil, spannend bis zum Schluss

Bewertung am 07.06.2023

Bewertungsnummer: 1956616

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nichts als Papier" ist ein sehr spannendes Buch in der Zeit der Türkenbelagerung in Wien. 'Papier ist geduldig' - kann man dem geschriebenen Wort mehr vertrauen als dem traditionellen Handschlag? Oder vertraut man doch lieber einem Menschen, der sich gerne durch dunkle Gassen bewegt und sich mit Fabelwesen unterhält? In der damaligen Zeit waren die mystischen Wesen wie der Nöck und das rote Mandl ein normaler Bestandteil des Lebens, unsichtbar und doch allgegenwärtig. Der Autor hat es geschafft, dies genau so in die Geschichte einzubringen - so ganz nebenbei, als wären sie natürlich da, aber nicht zu aufdringlich. Gerade so, dass man Lust bekommt, sich nach diesem Buch mehr mit diesen Wesen zu beschäftigen. Auch sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil. Er bringt eine eigene Note ins Spiel, passend zur Zeit, ist aber ebenfalls nicht so aufdringlich, sodass sich das Buch trotzdem kurzweilig lesen lässt. Gerne mehr von diesen Geschichten :-)

Toller Schreibstil, spannend bis zum Schluss

Bewertung am 07.06.2023
Bewertungsnummer: 1956616
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nichts als Papier" ist ein sehr spannendes Buch in der Zeit der Türkenbelagerung in Wien. 'Papier ist geduldig' - kann man dem geschriebenen Wort mehr vertrauen als dem traditionellen Handschlag? Oder vertraut man doch lieber einem Menschen, der sich gerne durch dunkle Gassen bewegt und sich mit Fabelwesen unterhält? In der damaligen Zeit waren die mystischen Wesen wie der Nöck und das rote Mandl ein normaler Bestandteil des Lebens, unsichtbar und doch allgegenwärtig. Der Autor hat es geschafft, dies genau so in die Geschichte einzubringen - so ganz nebenbei, als wären sie natürlich da, aber nicht zu aufdringlich. Gerade so, dass man Lust bekommt, sich nach diesem Buch mehr mit diesen Wesen zu beschäftigen. Auch sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil. Er bringt eine eigene Note ins Spiel, passend zur Zeit, ist aber ebenfalls nicht so aufdringlich, sodass sich das Buch trotzdem kurzweilig lesen lässt. Gerne mehr von diesen Geschichten :-)

Hält das geschriebene Wort?

Sikal am 23.04.2023

Bewertungsnummer: 1927885

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wien 1683: Der schwedische Rechtsgelehrte Doktor Samuel von Pufendorf will sich auf die Reise machen, um ein Volk zu finden, das in paradiesischer Armut lebt. Pufendorf beschäftigt sich in seinen Forschungen mit der menschlichen Güte und will sich nicht nur deswegen auf Forschungsreise an die ungarische Grenze begeben, sondern auch seinen Bruder Esaias treffen, den er in Wien vermutet. Doch Samuel wird enttäuscht, denn als er bei dem vereinbarten Treffpunkt ankommt, ist Esaias längst verschwunden. Freiwillig oder wurde dieser gezwungen? Samuel trifft auf den Dudelsack spielenden Gustl, der nicht nur ein Schlitzohr ist sondern auch über den Verbleib Esaias einiges zu wissen scheint. Derweilen stehen in Wien die Tataren vor der Tür während der Kaiser sich bereits mitsamt seinem Hofstaat aus dem Staub gemacht hat. Mitten in die ganzen Querelen rund um die Belagerung der Osmanen geraten Samuel und Gustl zwischen die Fronten. Mehrmals scheinen sie auf ihrem Weg sämtliche Schwierigkeiten anzuziehen und entrinnen dem Tod nur mit etwas Glück und Witz. Bei etlichen Hindernissen glaubt man nicht mehr, dass die beiden dem Galgen entkommen, doch Samuel glaubt nach wie vor fest an die menschliche Güte – wenn er auch mehrmals eines Besseren belehrt wird. Der Autor Daniel Zipfel, der bereits durch „Eine Handvoll Rosinen“ und „Die Wahrheit der anderen“ ein Fixpunkt der österreichischen Literatur ist, konnte mich auch mit diesem Werk wieder begeistern. Er schafft es, die Argumente jeder Seite zu transportieren und so merkt man auch hier, dass es niemals „nur gut“ und niemals „nur schlecht“ gibt. Die damaligen Ängste der Menschen drehten sich um Krankheiten, wie der Ruhr oder auch so manchen Aberglauben, wie den Nöck, der Menschen in die Gewässer ziehen möchte. Durch einiges an Symbolik leitet der Autor den aufmerksamen Leser. Und welche Bedeutung Papier in den unterschiedlichsten Situationen haben kann, muss Pufendorf lernen herauszufinden. Wird er letztendlich der menschlichen Güte fündig werden? Man darf gespannt sein. Obwohl die Sprache des Romans (oder vielleicht ist es doch eher ein Krimi) der damaligen Zeit entsprechend ist, wird der Lesefluss nicht gestoppt. Die Seiten verfliegen ob der Spannung, die der Autor aufrecht hält und so ist man schneller am Ende angekommen als man es möchte. Ein spannender Roman, der Vergangenheit und Gegenwart mit Bravour verbindet. Chapeau!

Hält das geschriebene Wort?

Sikal am 23.04.2023
Bewertungsnummer: 1927885
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wien 1683: Der schwedische Rechtsgelehrte Doktor Samuel von Pufendorf will sich auf die Reise machen, um ein Volk zu finden, das in paradiesischer Armut lebt. Pufendorf beschäftigt sich in seinen Forschungen mit der menschlichen Güte und will sich nicht nur deswegen auf Forschungsreise an die ungarische Grenze begeben, sondern auch seinen Bruder Esaias treffen, den er in Wien vermutet. Doch Samuel wird enttäuscht, denn als er bei dem vereinbarten Treffpunkt ankommt, ist Esaias längst verschwunden. Freiwillig oder wurde dieser gezwungen? Samuel trifft auf den Dudelsack spielenden Gustl, der nicht nur ein Schlitzohr ist sondern auch über den Verbleib Esaias einiges zu wissen scheint. Derweilen stehen in Wien die Tataren vor der Tür während der Kaiser sich bereits mitsamt seinem Hofstaat aus dem Staub gemacht hat. Mitten in die ganzen Querelen rund um die Belagerung der Osmanen geraten Samuel und Gustl zwischen die Fronten. Mehrmals scheinen sie auf ihrem Weg sämtliche Schwierigkeiten anzuziehen und entrinnen dem Tod nur mit etwas Glück und Witz. Bei etlichen Hindernissen glaubt man nicht mehr, dass die beiden dem Galgen entkommen, doch Samuel glaubt nach wie vor fest an die menschliche Güte – wenn er auch mehrmals eines Besseren belehrt wird. Der Autor Daniel Zipfel, der bereits durch „Eine Handvoll Rosinen“ und „Die Wahrheit der anderen“ ein Fixpunkt der österreichischen Literatur ist, konnte mich auch mit diesem Werk wieder begeistern. Er schafft es, die Argumente jeder Seite zu transportieren und so merkt man auch hier, dass es niemals „nur gut“ und niemals „nur schlecht“ gibt. Die damaligen Ängste der Menschen drehten sich um Krankheiten, wie der Ruhr oder auch so manchen Aberglauben, wie den Nöck, der Menschen in die Gewässer ziehen möchte. Durch einiges an Symbolik leitet der Autor den aufmerksamen Leser. Und welche Bedeutung Papier in den unterschiedlichsten Situationen haben kann, muss Pufendorf lernen herauszufinden. Wird er letztendlich der menschlichen Güte fündig werden? Man darf gespannt sein. Obwohl die Sprache des Romans (oder vielleicht ist es doch eher ein Krimi) der damaligen Zeit entsprechend ist, wird der Lesefluss nicht gestoppt. Die Seiten verfliegen ob der Spannung, die der Autor aufrecht hält und so ist man schneller am Ende angekommen als man es möchte. Ein spannender Roman, der Vergangenheit und Gegenwart mit Bravour verbindet. Chapeau!

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Nichts als Papier

von Daniel Zipfel

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