Produktbild: Nichts als Papier

Nichts als Papier Hardcover mit Leinenstruktur, Schutzumschlag und Lesebändchen — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Leykam

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,9/2,9 cm

Gewicht

400 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8259-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2023

Verlag

Leykam

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20,9/13,9/2,9 cm

Gewicht

400 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7011-8259-6

Herstelleradresse

Leykam Buchverlag
Dreihackengasse 20
8020 Graz
AT
office@leykamverlag.at

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Toller Schreibstil, spannend bis zum Schluss

Bewertung am 07.06.2023

Bewertungsnummer: 1956616

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nichts als Papier" ist ein sehr spannendes Buch in der Zeit der Türkenbelagerung in Wien. 'Papier ist geduldig' - kann man dem geschriebenen Wort mehr vertrauen als dem traditionellen Handschlag? Oder vertraut man doch lieber einem Menschen, der sich gerne durch dunkle Gassen bewegt und sich mit Fabelwesen unterhält? In der damaligen Zeit waren die mystischen Wesen wie der Nöck und das rote Mandl ein normaler Bestandteil des Lebens, unsichtbar und doch allgegenwärtig. Der Autor hat es geschafft, dies genau so in die Geschichte einzubringen - so ganz nebenbei, als wären sie natürlich da, aber nicht zu aufdringlich. Gerade so, dass man Lust bekommt, sich nach diesem Buch mehr mit diesen Wesen zu beschäftigen. Auch sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil. Er bringt eine eigene Note ins Spiel, passend zur Zeit, ist aber ebenfalls nicht so aufdringlich, sodass sich das Buch trotzdem kurzweilig lesen lässt. Gerne mehr von diesen Geschichten :-)

Toller Schreibstil, spannend bis zum Schluss

Bewertung am 07.06.2023
Bewertungsnummer: 1956616
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Nichts als Papier" ist ein sehr spannendes Buch in der Zeit der Türkenbelagerung in Wien. 'Papier ist geduldig' - kann man dem geschriebenen Wort mehr vertrauen als dem traditionellen Handschlag? Oder vertraut man doch lieber einem Menschen, der sich gerne durch dunkle Gassen bewegt und sich mit Fabelwesen unterhält? In der damaligen Zeit waren die mystischen Wesen wie der Nöck und das rote Mandl ein normaler Bestandteil des Lebens, unsichtbar und doch allgegenwärtig. Der Autor hat es geschafft, dies genau so in die Geschichte einzubringen - so ganz nebenbei, als wären sie natürlich da, aber nicht zu aufdringlich. Gerade so, dass man Lust bekommt, sich nach diesem Buch mehr mit diesen Wesen zu beschäftigen. Auch sehr gut gefallen hat mir der Schreibstil. Er bringt eine eigene Note ins Spiel, passend zur Zeit, ist aber ebenfalls nicht so aufdringlich, sodass sich das Buch trotzdem kurzweilig lesen lässt. Gerne mehr von diesen Geschichten :-)

Hält das geschriebene Wort?

Sikal am 23.04.2023

Bewertungsnummer: 1927885

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wien 1683: Der schwedische Rechtsgelehrte Doktor Samuel von Pufendorf will sich auf die Reise machen, um ein Volk zu finden, das in paradiesischer Armut lebt. Pufendorf beschäftigt sich in seinen Forschungen mit der menschlichen Güte und will sich nicht nur deswegen auf Forschungsreise an die ungarische Grenze begeben, sondern auch seinen Bruder Esaias treffen, den er in Wien vermutet. Doch Samuel wird enttäuscht, denn als er bei dem vereinbarten Treffpunkt ankommt, ist Esaias längst verschwunden. Freiwillig oder wurde dieser gezwungen? Samuel trifft auf den Dudelsack spielenden Gustl, der nicht nur ein Schlitzohr ist sondern auch über den Verbleib Esaias einiges zu wissen scheint. Derweilen stehen in Wien die Tataren vor der Tür während der Kaiser sich bereits mitsamt seinem Hofstaat aus dem Staub gemacht hat. Mitten in die ganzen Querelen rund um die Belagerung der Osmanen geraten Samuel und Gustl zwischen die Fronten. Mehrmals scheinen sie auf ihrem Weg sämtliche Schwierigkeiten anzuziehen und entrinnen dem Tod nur mit etwas Glück und Witz. Bei etlichen Hindernissen glaubt man nicht mehr, dass die beiden dem Galgen entkommen, doch Samuel glaubt nach wie vor fest an die menschliche Güte – wenn er auch mehrmals eines Besseren belehrt wird. Der Autor Daniel Zipfel, der bereits durch „Eine Handvoll Rosinen“ und „Die Wahrheit der anderen“ ein Fixpunkt der österreichischen Literatur ist, konnte mich auch mit diesem Werk wieder begeistern. Er schafft es, die Argumente jeder Seite zu transportieren und so merkt man auch hier, dass es niemals „nur gut“ und niemals „nur schlecht“ gibt. Die damaligen Ängste der Menschen drehten sich um Krankheiten, wie der Ruhr oder auch so manchen Aberglauben, wie den Nöck, der Menschen in die Gewässer ziehen möchte. Durch einiges an Symbolik leitet der Autor den aufmerksamen Leser. Und welche Bedeutung Papier in den unterschiedlichsten Situationen haben kann, muss Pufendorf lernen herauszufinden. Wird er letztendlich der menschlichen Güte fündig werden? Man darf gespannt sein. Obwohl die Sprache des Romans (oder vielleicht ist es doch eher ein Krimi) der damaligen Zeit entsprechend ist, wird der Lesefluss nicht gestoppt. Die Seiten verfliegen ob der Spannung, die der Autor aufrecht hält und so ist man schneller am Ende angekommen als man es möchte. Ein spannender Roman, der Vergangenheit und Gegenwart mit Bravour verbindet. Chapeau!

Hält das geschriebene Wort?

Sikal am 23.04.2023
Bewertungsnummer: 1927885
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wien 1683: Der schwedische Rechtsgelehrte Doktor Samuel von Pufendorf will sich auf die Reise machen, um ein Volk zu finden, das in paradiesischer Armut lebt. Pufendorf beschäftigt sich in seinen Forschungen mit der menschlichen Güte und will sich nicht nur deswegen auf Forschungsreise an die ungarische Grenze begeben, sondern auch seinen Bruder Esaias treffen, den er in Wien vermutet. Doch Samuel wird enttäuscht, denn als er bei dem vereinbarten Treffpunkt ankommt, ist Esaias längst verschwunden. Freiwillig oder wurde dieser gezwungen? Samuel trifft auf den Dudelsack spielenden Gustl, der nicht nur ein Schlitzohr ist sondern auch über den Verbleib Esaias einiges zu wissen scheint. Derweilen stehen in Wien die Tataren vor der Tür während der Kaiser sich bereits mitsamt seinem Hofstaat aus dem Staub gemacht hat. Mitten in die ganzen Querelen rund um die Belagerung der Osmanen geraten Samuel und Gustl zwischen die Fronten. Mehrmals scheinen sie auf ihrem Weg sämtliche Schwierigkeiten anzuziehen und entrinnen dem Tod nur mit etwas Glück und Witz. Bei etlichen Hindernissen glaubt man nicht mehr, dass die beiden dem Galgen entkommen, doch Samuel glaubt nach wie vor fest an die menschliche Güte – wenn er auch mehrmals eines Besseren belehrt wird. Der Autor Daniel Zipfel, der bereits durch „Eine Handvoll Rosinen“ und „Die Wahrheit der anderen“ ein Fixpunkt der österreichischen Literatur ist, konnte mich auch mit diesem Werk wieder begeistern. Er schafft es, die Argumente jeder Seite zu transportieren und so merkt man auch hier, dass es niemals „nur gut“ und niemals „nur schlecht“ gibt. Die damaligen Ängste der Menschen drehten sich um Krankheiten, wie der Ruhr oder auch so manchen Aberglauben, wie den Nöck, der Menschen in die Gewässer ziehen möchte. Durch einiges an Symbolik leitet der Autor den aufmerksamen Leser. Und welche Bedeutung Papier in den unterschiedlichsten Situationen haben kann, muss Pufendorf lernen herauszufinden. Wird er letztendlich der menschlichen Güte fündig werden? Man darf gespannt sein. Obwohl die Sprache des Romans (oder vielleicht ist es doch eher ein Krimi) der damaligen Zeit entsprechend ist, wird der Lesefluss nicht gestoppt. Die Seiten verfliegen ob der Spannung, die der Autor aufrecht hält und so ist man schneller am Ende angekommen als man es möchte. Ein spannender Roman, der Vergangenheit und Gegenwart mit Bravour verbindet. Chapeau!

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Nichts als Papier

von Daniel Zipfel

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