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Produktbild: Fünfte Sonne

Fünfte Sonne Eine neue Geschichte der Azteken

3

24,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

412 (Printausgabe)

Dateigröße

5988 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Anna Leube + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783406798191

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PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.03.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

412 (Printausgabe)

Dateigröße

5988 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Anna Leube
  • Wolf Heinrich Leube

Sprache

Deutsch

EAN

9783406798191

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Ein Blick voller Wahrheiten auf die Azteken, der fern von einer Sensationslust ist

Kaffeeelse am 23.06.2023

Bewertungsnummer: 1966546

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Camilla Townsend erreicht mich mit ihrem Sachbuch „Fünfte Sonne“ vollkommen, sie erforschte in einem Langzeitprojekt über die Mexica viele verschiedene erreichbare Quellen, reiste von Bibliothek zu Bibliothek durch die Welt, las viele Zeitdokumente und konnte dadurch einen neuen Blick auf die Azteken ermöglichen. Ihr Hauptaugenmerk lag hierbei auch bei der Sichtung schriftlicher Zeugnisse aus den Händen der Azteken höchstselbst und genau dieser Blick zeigt eine gar nicht mehr so blutrünstige Welt. Genau diese blutrünstige Welt hat mich immer gestört und ich wusste eigentlich schon recht früh, dass daran etwas nicht stimmen kann. Mag sein, dass ich die indianischen Welten lange gegenüber unserer Kultur favorisierte. Durchaus denkbar aus meinem heutigen Blick. Aber dennoch erscheint mir diese blutrünstig gezeichnete Welt als ein Erklärungsversuch der blutigen Eroberung durch die Spanier. Denn wenn die ach so schrecklichen Azteken gar so kriegerisch waren, warum haben sie denn dieses Häuflein Spanier nicht einfach aus ihrem schönen Mexiko verjagt. Klarer Fall. Da passt etwas ganz und gar nicht. Camilla Townsend räumt mit ihrem Buch „Fünfte Sonne“ mit diesen männlich arroganten Blicken auf andere Kulturen auf, lässt die Azteken höchstselbst sprechen. Und in dieser Stimme klingt diese Kultur dann doch anders, menschlicher und authentischer. Klar waren die Azteken keine Unschuldslämmer. Aber wer ist das schon. Waren wir es in unserer Geschichte? Mitnichten. Also kann man auch den Schnabel nicht aufreißen und falsches herumposaunen. Denn unsere europäischen Landen zeichneten sich wohl in keiner Kolonie mit einem besonderen Sanftmut aus, eher wüteten sie in diesen Landen und erzeugten auch durch Angst eine Abschreckung. Wer ist dann besser oder schlimmer, die Azteken oder die Europäer? Eine Frage, die man nicht beantworten kann, denn wir alle sind Menschen, haben schlechtes und auch gutes in uns. Die Azteken und auch wir Europäer. Aber ebenso räumt Camilla Townsend auch mit dem Glauben auf, dass nach der Eroberung die indianischen Welten/die indianischen Kulturen einfach so verschwanden. Denn genau dies passierte nicht. Sie passten sich an, versuchten in dieser neuen Welt zu überleben, vergaßen aber ihre vergangene Welt nicht. Ein Teil der aztekischen Intelligenz überlebte und sie hinterließen aufschlussreiche Aufzeichnungen, Aufzeichnungen, die Camilla Townsend akribisch sichtete und dadurch ihr Buch verfassen konnte. Ein 5 Sterne Buch, welches überholte Vorstellungen berichtigt, viele neue Informationen bereithält und sich hervorragend lesen lässt. Ein wundervolles und informatives Buch, welches bei mir bleiben wird und in meiner ethnographischen Bibliothek einen wichtigen Platz einnehmen wird!

Ein Blick voller Wahrheiten auf die Azteken, der fern von einer Sensationslust ist

Kaffeeelse am 23.06.2023
Bewertungsnummer: 1966546
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Camilla Townsend erreicht mich mit ihrem Sachbuch „Fünfte Sonne“ vollkommen, sie erforschte in einem Langzeitprojekt über die Mexica viele verschiedene erreichbare Quellen, reiste von Bibliothek zu Bibliothek durch die Welt, las viele Zeitdokumente und konnte dadurch einen neuen Blick auf die Azteken ermöglichen. Ihr Hauptaugenmerk lag hierbei auch bei der Sichtung schriftlicher Zeugnisse aus den Händen der Azteken höchstselbst und genau dieser Blick zeigt eine gar nicht mehr so blutrünstige Welt. Genau diese blutrünstige Welt hat mich immer gestört und ich wusste eigentlich schon recht früh, dass daran etwas nicht stimmen kann. Mag sein, dass ich die indianischen Welten lange gegenüber unserer Kultur favorisierte. Durchaus denkbar aus meinem heutigen Blick. Aber dennoch erscheint mir diese blutrünstig gezeichnete Welt als ein Erklärungsversuch der blutigen Eroberung durch die Spanier. Denn wenn die ach so schrecklichen Azteken gar so kriegerisch waren, warum haben sie denn dieses Häuflein Spanier nicht einfach aus ihrem schönen Mexiko verjagt. Klarer Fall. Da passt etwas ganz und gar nicht. Camilla Townsend räumt mit ihrem Buch „Fünfte Sonne“ mit diesen männlich arroganten Blicken auf andere Kulturen auf, lässt die Azteken höchstselbst sprechen. Und in dieser Stimme klingt diese Kultur dann doch anders, menschlicher und authentischer. Klar waren die Azteken keine Unschuldslämmer. Aber wer ist das schon. Waren wir es in unserer Geschichte? Mitnichten. Also kann man auch den Schnabel nicht aufreißen und falsches herumposaunen. Denn unsere europäischen Landen zeichneten sich wohl in keiner Kolonie mit einem besonderen Sanftmut aus, eher wüteten sie in diesen Landen und erzeugten auch durch Angst eine Abschreckung. Wer ist dann besser oder schlimmer, die Azteken oder die Europäer? Eine Frage, die man nicht beantworten kann, denn wir alle sind Menschen, haben schlechtes und auch gutes in uns. Die Azteken und auch wir Europäer. Aber ebenso räumt Camilla Townsend auch mit dem Glauben auf, dass nach der Eroberung die indianischen Welten/die indianischen Kulturen einfach so verschwanden. Denn genau dies passierte nicht. Sie passten sich an, versuchten in dieser neuen Welt zu überleben, vergaßen aber ihre vergangene Welt nicht. Ein Teil der aztekischen Intelligenz überlebte und sie hinterließen aufschlussreiche Aufzeichnungen, Aufzeichnungen, die Camilla Townsend akribisch sichtete und dadurch ihr Buch verfassen konnte. Ein 5 Sterne Buch, welches überholte Vorstellungen berichtigt, viele neue Informationen bereithält und sich hervorragend lesen lässt. Ein wundervolles und informatives Buch, welches bei mir bleiben wird und in meiner ethnographischen Bibliothek einen wichtigen Platz einnehmen wird!

Ein grandioses Werk!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 26.03.2023

Bewertungsnummer: 1908259

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Im November 1519 kommt es zur weltberühmten Begegnung von Hernando Cortés mit dem Aztekenherrscher Moctezuma. Was damals passierte und was danach geschah, ist oft erzählt worden, aber vor allem so, wie die Spanier es uns präsentiert haben. Camilla Townsend stellt in ihrem glänzend erzählten, preisgekrönten Buch die faszinierende, vielschichtige Geschichte der Azteken konsequent aus deren eigener Perspektive dar. Wir haben gelernt, dass die Schrift den Europäern gehörte. Doch nach der Ankunft der Spanier und unbemerkt von diesen nutzten die Azteken das lateinische Alphabet, um ihre Geschichte in ihrer Sprache Nahuatl selbst aufzuschreiben. Auf der Grundlage dieser Texte korrigiert Camilla Townsend unsere Vorstellungen von der aztekischen Kultur gewaltig. Anstatt den europäischen Stereotypen einer exotischen, blutrünstigen Gesellschaft zu folgen, zeichnet sie ein sehr viel menschlicheres Bild jener Indigenen, die sich selbst Mexica nannten. Sie macht auch deutlich, dass die Eroberung durch die Spanier weder eine Apokalypse noch der Ursprung der Mexikaner war. Denn das Volk der Mexica kapitulierte nicht einfach vor der spanischen Kultur und Kolonisierung. Stattdessen richteten sie ihre politischen Loyalitäten neu aus, übernahmen neue Technologien und hielten durch. Glänzend erzählt, erkundet dieses Buch die Erfahrungen eines einst mächtigen Volkes, das mit dem Trauma der Eroberung konfrontiert war und Wege fand zu überleben.“ Sie wollen wissen wie das Azteken-Reich aussah und wie die Azteken so lebten? Dann lesen sie dieses Buch! Autorin Camilla Townsend nimmt den Leser hier auf eine gewaltige Reise mit, fast schon eine Zeitreise denn sie erzählt uns eben die Sicht der Dinge aus dem Blick der Azteken selbst! Mittlerweile gibt es so viele Informationen und wissenschaftlich belegte Indizien, dass sich nunmehr ein solcher Coup, wie in Townsend hier vollzieht, möglich ist. Das Buch liest sich fast wie eine Art Bibel der Azteken selbst, sie kommen zu Wort, sie zeigen uns auf wie sie mit fremden Menschlingen umgegangen sind oder auch mit ihren bekannten Rivalen uvm.. Townsend wird fast zu einem Mitglied der Azteken selbst hat man das Gefühl! Die Geschichten lesen sich gigantisch flüssig und zügig - der Lesesog ist hier ungemein groß! Townsend hat eine wunderbare Sprache und eine Gabe den Leser in eine andere Welt zu entführen. Auch die Übersetzung sei hier gelobt! Das war eine reife Meisterleistung! Das vorhandene Wissen (alles ist hier bestens belegt) wird dem Leser verständlich geschildert und so ergeben sich auch für uns Interessierte unheimlich viele Erkenntnisse die selbst heute noch erstaunlich sind. Ein grandioses Werk! 5 Sterne mit Leseempfehlung!

Ein grandioses Werk!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 26.03.2023
Bewertungsnummer: 1908259
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Klappentext: „Im November 1519 kommt es zur weltberühmten Begegnung von Hernando Cortés mit dem Aztekenherrscher Moctezuma. Was damals passierte und was danach geschah, ist oft erzählt worden, aber vor allem so, wie die Spanier es uns präsentiert haben. Camilla Townsend stellt in ihrem glänzend erzählten, preisgekrönten Buch die faszinierende, vielschichtige Geschichte der Azteken konsequent aus deren eigener Perspektive dar. Wir haben gelernt, dass die Schrift den Europäern gehörte. Doch nach der Ankunft der Spanier und unbemerkt von diesen nutzten die Azteken das lateinische Alphabet, um ihre Geschichte in ihrer Sprache Nahuatl selbst aufzuschreiben. Auf der Grundlage dieser Texte korrigiert Camilla Townsend unsere Vorstellungen von der aztekischen Kultur gewaltig. Anstatt den europäischen Stereotypen einer exotischen, blutrünstigen Gesellschaft zu folgen, zeichnet sie ein sehr viel menschlicheres Bild jener Indigenen, die sich selbst Mexica nannten. Sie macht auch deutlich, dass die Eroberung durch die Spanier weder eine Apokalypse noch der Ursprung der Mexikaner war. Denn das Volk der Mexica kapitulierte nicht einfach vor der spanischen Kultur und Kolonisierung. Stattdessen richteten sie ihre politischen Loyalitäten neu aus, übernahmen neue Technologien und hielten durch. Glänzend erzählt, erkundet dieses Buch die Erfahrungen eines einst mächtigen Volkes, das mit dem Trauma der Eroberung konfrontiert war und Wege fand zu überleben.“ Sie wollen wissen wie das Azteken-Reich aussah und wie die Azteken so lebten? Dann lesen sie dieses Buch! Autorin Camilla Townsend nimmt den Leser hier auf eine gewaltige Reise mit, fast schon eine Zeitreise denn sie erzählt uns eben die Sicht der Dinge aus dem Blick der Azteken selbst! Mittlerweile gibt es so viele Informationen und wissenschaftlich belegte Indizien, dass sich nunmehr ein solcher Coup, wie in Townsend hier vollzieht, möglich ist. Das Buch liest sich fast wie eine Art Bibel der Azteken selbst, sie kommen zu Wort, sie zeigen uns auf wie sie mit fremden Menschlingen umgegangen sind oder auch mit ihren bekannten Rivalen uvm.. Townsend wird fast zu einem Mitglied der Azteken selbst hat man das Gefühl! Die Geschichten lesen sich gigantisch flüssig und zügig - der Lesesog ist hier ungemein groß! Townsend hat eine wunderbare Sprache und eine Gabe den Leser in eine andere Welt zu entführen. Auch die Übersetzung sei hier gelobt! Das war eine reife Meisterleistung! Das vorhandene Wissen (alles ist hier bestens belegt) wird dem Leser verständlich geschildert und so ergeben sich auch für uns Interessierte unheimlich viele Erkenntnisse die selbst heute noch erstaunlich sind. Ein grandioses Werk! 5 Sterne mit Leseempfehlung!

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Fünfte Sonne

von Camilla Townsend

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

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5/5

Die Azteken erzählen ihre Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 1519 erreicht der Konquistador Hernando Cortés Tenochtitlan, die Hauptstadt des Aztekenreiches. Ein Ereignis, das die Welt und das Leben der Indigenen für immer verändern wird. Meist wird diese Geschichte nur aus der Perspektive der europäischen Eroberer erzählt. Doch nun gibt Camilla Townsend den Mexica, wie sich die Menschen hier selbst nannten, eine Stimme. So entsteht ein neues und vielschichtiges Bild dieser Hochkultur, das weit über die bekannten Vorstellungen und Klischees hinausgeht. Das Buch endet in den 1630er-Jahren, also über 100 Jahre nach der Konquista, zu einer Zeit, als sich das Kolonialreich bereits etabliert hatte und zeigt daher auch wie die Azteken/ Mexica mit den neuen Verhältnissen zurechtkamen. Eine kurze Geschichte der Azteken-Forschung rundet dieses spannende und lesenswerte Buch ab. (Siehe auch: Rinke, Conquistadoren und Azteken)
  • Martin Berger
  • Buchhändler/-in

5/5

Die Azteken erzählen ihre Geschichte

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 1519 erreicht der Konquistador Hernando Cortés Tenochtitlan, die Hauptstadt des Aztekenreiches. Ein Ereignis, das die Welt und das Leben der Indigenen für immer verändern wird. Meist wird diese Geschichte nur aus der Perspektive der europäischen Eroberer erzählt. Doch nun gibt Camilla Townsend den Mexica, wie sich die Menschen hier selbst nannten, eine Stimme. So entsteht ein neues und vielschichtiges Bild dieser Hochkultur, das weit über die bekannten Vorstellungen und Klischees hinausgeht. Das Buch endet in den 1630er-Jahren, also über 100 Jahre nach der Konquista, zu einer Zeit, als sich das Kolonialreich bereits etabliert hatte und zeigt daher auch wie die Azteken/ Mexica mit den neuen Verhältnissen zurechtkamen. Eine kurze Geschichte der Azteken-Forschung rundet dieses spannende und lesenswerte Buch ab. (Siehe auch: Rinke, Conquistadoren und Azteken)

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Fünfte Sonne

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