Produktbild: Der letzte Sessellift

Der letzte Sessellift

Aus der Reihe detebe
35

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

18617

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

1088 (Printausgabe)

Dateigröße

1354 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Last Chairlift

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783257613438

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

18617

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

1088 (Printausgabe)

Dateigröße

1354 KB

Auflage

3. Auflage

Originaltitel

The Last Chairlift

Übersetzt von

  • Anna-Nina Kroll
  • Peter Torberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783257613438

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  • sleepwalker

    4/5

    04.12.2024

    eBook (ePUB 3)

    „Der letzte Sessellift“ ist…

    „Der letzte Sessellift“ ist der 2023 erschienene 15. Roman von John Irving, der seit seinem Veröffentlichungstermin bei mir lag und darauf wartete, dass ich ihn doch endlich lesen möge. Abgeschreckt von den fast 1100 Seiten verschob ich die Lektüre immer wieder. Dabei war ich ein großer Fan des Autors, habe „Garp und wie er die Welt sah“, „Owen Meany“ und Gottes Werk und Teufels Beitrag“ mit Begeisterung gelesen. Und nach einigen Anfangsschwierigkeiten muss ich über „Der letzte Sessellift“ eines ganz klar sagen: es ist ein großer (und sehr langer) Roman und ein „typischer Irving“. Mich lässt der „letzte große Irving“ ein bisschen zwiegespalten zurück. Aber von vorn. Oder auch nicht. Das Buch zusammenzufassen ist schier unmöglich. Irvings Bücher sind wie ein Eintopf. Man nehme eine starke alleinerziehende Mutter mit ungewöhnlichen Verwandten, köchle es mit gesellschaftlichen Außenseitern, skurrilen Gestalten, komplizierten Beziehungen und Ringen – fertig ist die Lebensgeschichte des Protagonisten. Das hat bei Garp und bei Owen Meany funktioniert, wieso sollte es bei Adam Brewster nicht auch funktionieren. In diesem Buch gibt es zum Ringen auch noch Skifahren und Queerness. Da die Parallelen zu Irvings eigenem Leben nicht zufällig sind, kann man ihn getrost als Ally und Advokaten für die Akzeptanz unterschiedlichster sexueller Orientierungen bezeichnen. Obwohl das Buch keine Autobiografie ist, steckt in Adam sicher sehr viel John. So spielt unter anderem der Vietnamkrieg eine Rolle, Irvings kritische Haltung dazu ist bekannt, ebenso seine Meinung zur katholischen Kirche, Abtreibungen und AIDS. „Typisch Irving“ ist auch, dass er umfassend über seinen Protagonisten schreibt. Er beginnt 1941 mit dessen Geburt und beschreibt im Detail 60 Jahre seines Lebens. Dabei sind die Charaktere in all ihrer Skurrilität gründlich, wenn auch zum Teil nicht sehr schmeichelhaft ausgearbeitet. Jeder bekommt Charakterzüge auf den Leib geschrieben, von der Demenz und Inkontinenz des Großvaters bis zur Kleinwüchsigkeit von Elliot, dem Schneeläufer. Die Familie ist ungewöhnlich, zwischen Eliot Brewster und Adams Mutter Rachel besteht eher eine Scheinehe, sie liebt eigentlich Frauen und er ist erst als Crossdresser unterwegs und später dann als Frau. Im Endeffekt war mein Problem nicht die Länge oder die vielen Wiederholungen, sondern die eingebauten Drehbücher, die habe ich zugegebenermaßen komplett überblättert. Die vielen Wiederholungen fand ich anstrengend, sodass das Buch mich sprachlich nur halbwegs überzeugen konnte. Dass Adams Stiefvater so oft „der kleine Schneeläufer“ genannt wird oder Molly, die Freundin der Mutter „die Pistenpflegerin“, nach dem zigsten Mal wollte ich einfach nur rufen: „Ja, das weiß ich inzwischen!“ Hätte der Autor auf dieses „Widerkäuen“ verzichtet, wäre das Buch gut und gerne 200 Seiten kürzer ausgefallen, die vielen Beschreibungen von Skirennen und Skiläufern waren für mich ein bisschen zu viel des Guten und ich weiß inzwischen mehr über Skier, als ich jemals wissen wollte. Der Rest des Buchs war ein „echter Irving“ und hat mich begeistert. Gegen Ende wird die Erzählweise zunehmend schneller, fast rastlos, als wollte der Autor das ganze noch schnell zu Ende bringen, bevor – ja, bevor was? Vor dem Tod? Der spielt natürlich auch eine Rolle. Es ist lange her, dass ich meinen letzten Irving-Roman gelesen habe. Die Lektüre von „Der letzte Sessellift“ hat mir aber Lust darauf gemacht, die früheren Werke noch einmal hervorzuholen. Vor allem, weil die Anspielungen auf diese klar erkennbar sind. Was bleibt im Gedächtnis? Ein Plädoyer für Liebe, Vertrauen und starke Frauen. Ein Hinweis darauf, wie unterschiedliche Menschen durch Toleranz und Verständnis zueinanderfinden können und es immer irgendwelche Gemeinsamkeiten gibt, man muss sie nur sehen. Außerdem sind Konventionen und Traditionen dazu da gebrochen und ignoriert zu werden. Für Irving-Fans und solche, die es werden wollen, ist das Buch ein Muss. Ich vergebe vier Sterne.

  • Bewertung

    4/5

    26.06.2023

    eBook (ePUB 3)

    Ein klassischer Irving!

    Bin.seit Jahrzehnten ein Fan von John Irving. Habe alle seine Romane gelesen, natürlich mit unterschiedlicher Begeisterung. Der letzte Sessellift gehört zu seinen sehr guten, aber nicht zu den besten Romanen. ( doch einige Längen ) Schön, dass es dieses Buch gibt!

  • Nele33

    4/5

    26.02.2023

    eBook (ePUB 3)

    endlich ein neuer Irving

    Seit Jahrzehnten bin ich ein großer Irving Fan und habe seine Bücher immer verschlungen. Um so größer war die Freude als nun nach Jahren ein neuer erschien. Mit seinen 1088 Seiten kann man ihn glaube ich getrost als dicken Schmöcker benennen. Leider kam ich erst einmal nicht in die Geschichte rein, da die Beschreibungen des Ski-Fahrens, doch sehr ausufernd beschrieben waren. Sogar die einzelnen Bindungen wurden erklärt. Im Verlauf des Buches traf ich dann jedoch auf liebgewonne und bekannte Figuren, die auch in anderen Werken Irvings eine Rolle spieletn. Damit war ich dann wieder mit ihm versöhnt. Der Kleinwüchsige, die skurilen Tanten und die ganze chaotische Familie. Es war ein regelrechter Genuss das Buch in Ruhe zu lesen und tief einzutauchen in die Genialiät des Autors, die auch im hohen Alter von 80 Jahren nicht nachgelassen hat. Zu bemängeln habe ich nur die Seitenanzahl und die Längen die sich dadurch eingeschlichen haben, dem Buch hätten 200 Seiten weniger gutgetan. Dennoch kann ich hier gute 4 Sterne vergeben.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    3/5

    06.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Ein Wal von einem Buch

    „Der letzte Sessellift“ von John Irvin erzählt die Geschichte von Adam Brewster, einem Schriftsteller, und seinem skurrilen Umfeld. Es wirkt wie ein autobiografischer Roman - und es ist ein Plädoyer für mehr Toleranz. Es beschreibt Adams Aufwachsen in Exeter (John Irvin wurde dort geboren) abwechselnd bei den Grosseltern und seiner Mutter lebend, die lesbische Cousine, die Geliebte der Mutter, der Ehemann bzw. Stiefvater, der sich im Laufe des Buches als Frau outet (in den neunzehnachtziger Jahren, was durchaus brisant ist), die Freundin der Cousine, die niemals spricht und ein Grossvater, der auch nach dem Tod noch als Geist auftaucht. Auch wenn das Buch mit kreativen und grotesken Szenen aufwartet und es aktueller nicht sein könnte, was das GEnder-Thema angeht, konnte es mich nicht überzeugen. Die Figuren sind oft auf wenige Attribute reduziert und entwickeln sich kaum. Adams Charakter bleibt unausgereift und der Schreibstil leidet unter Wiederholungen und unnötigen Abschweifungen - ich konnte das Buch tatsächlich nicht zu Ende lesen, weil mir die Wiederholungen auf die Nerven gingen.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    2/5

    28.04.2023

    eBook (ePUB 3)

    Geht so

    Zum Inhalt: Rachel tritt bei den Skimeisterschaften 194 in Aspen an, sie gewinnt nicht, kommt aber schwanger zurück. Der Sohn Adam wächst in einer eher unkonventionellen Familie auf, aber Fragen nach der Vergangenheit wird eher ausgewichen. So macht sich Adam irgendwann auf der Suche nach Antworten auf nach Aspen und trifft dort auf mehr als nur einen Geist. Meine Meinung: Ich habe mich schwer getan mit dem Buch. Ich hatte ungeheure Schwierigkeiten in die Geschichte rein zukommen und auch im Verlauf konnte mich das Buch nicht so richtig einfangen. Der Schreibstil ist gewohnt gut, das erwartet man von dem Autoren aber auch einfach. Berührt hat mich die Geschichte nicht und für mein Gefühl war das Buch viel zu lang und dadurch teilweise auch langweilig. Fazit: Geht so

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    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

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    3/5

    26.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Irving ist ein Irving ist...

    Ein Irving ist ein Irving ist ein Irving. "Der Letzte Sessellift" ist kein "Owen Meany" & auch kein "Garp". Er unterhält aber er packt mich nicht. Großartige Figuren und doch bleiben sie mir bis zum Ende im handeln fremd. Ich lese dann lieber nochmals "Witwe für ein Jahr".

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