Produktbild: Der letzte Sessellift

Der letzte Sessellift

Aus der Reihe detebe
35

38,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

1088

Maße (L/B/H)

18,6/11,9/5,7 cm

Gewicht

744 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The Last Chairlift

Übersetzt von

Anna-Nina Kroll + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07222-8

Beschreibung

Rezension

»Ein wirklich großer Geschichtenerzähler.«
»Jeder, der einmal versucht hat zu erklären, was in John Irvings Büchern ›passiert‹, ist wohl gescheitert. Das ist Teil ihrer Qualität.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

1088

Maße (L/B/H)

18,6/11,9/5,7 cm

Gewicht

744 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

1

Originaltitel

The Last Chairlift

Übersetzt von

  • Anna-Nina Kroll
  • Peter Torberg

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07222-8

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Monumentaler Irving!

Danyboy (Mitglied der Book Circle Community) am 02.11.2023

Bewertungsnummer: 2059781

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

+ Das Zitat „Als Kind denkt man, die Kindheit dauert zu lang. Man kann es nicht erwarten, erwachsen zu werden. Eines Tages ist das einfach passiert, man hat den Moment verpasst und versucht, es im Nachhinein zu begreifen. Sobald man vor Menschen, die man liebt, Geheimnisse hat, schläft man nicht mehr so tief wie ein Kind.“ + Die Thematik Wer einen Irving versucht inhaltlich zusammenzufassen, scheitert zwangsweise. „Der letzte Sessellift“ ist ein Irving-typisches Panoptikum skurriler Figuren und komplexer Familienverhältnisse, eingebettet (wie meist) in einer Erzählung im Zeitraum der ca. 1940er bis in die Gegenwart. Das Setting bildet im „Sessellift“ der Wintersport im Nordosten der USA, in Aspen, aber auch z.B. in Österreich. Auch in seinem monumentalen neuen Werk kreist Irving um Themen der sexuellen Abweichung, Erwachsenwerden, Akzeptanz, Familie und Politik. + Zum Mitnehmen Man liest oft, man solle Irvings Frühwerke lesen, da diese qualitativ unerreicht seien. Da möchte ich widersprechen: Die Art, wie man Irving liest, hängt eher davon ab, wie viele Werke von ihm man schon gelesen hat (und nicht WELCHE). Jungfräulichen Irving-Leser:innen empfehle ich, eins seiner neueren Werke zuerst zu lesen (z.B. „In einer Person“ oder „Der letzte Sessellift“). Es muss nicht mit “Garp“ begonnen werden… + Kritik Irvings Spätwerke sind für mich eine Wucht. Insbesondere, wenn sie zentral sexuelle Befreiung behandeln. Auch der „Sessellift“ bildet hier keine Ausnahme: Für mich ist das Lesen von Irving immer wie ein Nachhausekommen, ein Sich-Suhlen in erzählerischer Geborgenheit. Seine wiederkehrenden Topoi und Thematiken über all seine Bücher hinweg sind eine Wohlfühl-Konstante. Ebenjene Wiederholungen wie auch seine ausufernde Erzählweise können aber auch abschreckend wirken: Es überrascht daher wenig, dass man Irving entweder liebt oder stinklangweilig findet. Dazwischen dürfte es wenig Spielraum geben…

Monumentaler Irving!

Danyboy (Mitglied der Book Circle Community) am 02.11.2023
Bewertungsnummer: 2059781
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

+ Das Zitat „Als Kind denkt man, die Kindheit dauert zu lang. Man kann es nicht erwarten, erwachsen zu werden. Eines Tages ist das einfach passiert, man hat den Moment verpasst und versucht, es im Nachhinein zu begreifen. Sobald man vor Menschen, die man liebt, Geheimnisse hat, schläft man nicht mehr so tief wie ein Kind.“ + Die Thematik Wer einen Irving versucht inhaltlich zusammenzufassen, scheitert zwangsweise. „Der letzte Sessellift“ ist ein Irving-typisches Panoptikum skurriler Figuren und komplexer Familienverhältnisse, eingebettet (wie meist) in einer Erzählung im Zeitraum der ca. 1940er bis in die Gegenwart. Das Setting bildet im „Sessellift“ der Wintersport im Nordosten der USA, in Aspen, aber auch z.B. in Österreich. Auch in seinem monumentalen neuen Werk kreist Irving um Themen der sexuellen Abweichung, Erwachsenwerden, Akzeptanz, Familie und Politik. + Zum Mitnehmen Man liest oft, man solle Irvings Frühwerke lesen, da diese qualitativ unerreicht seien. Da möchte ich widersprechen: Die Art, wie man Irving liest, hängt eher davon ab, wie viele Werke von ihm man schon gelesen hat (und nicht WELCHE). Jungfräulichen Irving-Leser:innen empfehle ich, eins seiner neueren Werke zuerst zu lesen (z.B. „In einer Person“ oder „Der letzte Sessellift“). Es muss nicht mit “Garp“ begonnen werden… + Kritik Irvings Spätwerke sind für mich eine Wucht. Insbesondere, wenn sie zentral sexuelle Befreiung behandeln. Auch der „Sessellift“ bildet hier keine Ausnahme: Für mich ist das Lesen von Irving immer wie ein Nachhausekommen, ein Sich-Suhlen in erzählerischer Geborgenheit. Seine wiederkehrenden Topoi und Thematiken über all seine Bücher hinweg sind eine Wohlfühl-Konstante. Ebenjene Wiederholungen wie auch seine ausufernde Erzählweise können aber auch abschreckend wirken: Es überrascht daher wenig, dass man Irving entweder liebt oder stinklangweilig findet. Dazwischen dürfte es wenig Spielraum geben…

Adams Family

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 10.10.2023

Bewertungsnummer: 2040808

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Adams Family Ich habe mehrere Wochen tolle Menschen besucht. Einige davon waren sehr klein. Im Herzen jedoch groß. Mit dem Skifahren geht es mir wie Adam. Muss nicht sein. Dennoch konnte mich Adams Mutter, little Rachel, mit ihrer Leidenschaft zu diesem Wintersport faszinieren. Rachel, die nie eine Medaille gewonnen hat aber nach den Skimeisterschaften, in Aspen 1941, ihr Ein und Alles im Bauch hatte. Nämlich Adam. Diese komplexe Geschichte muss man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen. Schnelles Lesen war für mich nicht möglich. Aber warum auch. Ich habe mich über mehrere Wochen jeden Abend auf eine Familie gefreut, der das Wort Konventionen anscheinend nicht bekannt war. Dieser gesellschaftskritische Roman beinhaltet viele Themen, die mir alle bekannt sind. Wie jedoch Adams Familie damit umgegangen ist, hat mir immer wieder das Herz gewärmt. Es gibt nicht nur eine Art zu lieben. Das hat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt. Mancher muss erkennen, dass er im falschen Körper lebt. Wieder andere fühlen sich zum gleichen Geschlecht hingezogen, aber das im richtigen Körper. Tabus kennt John Irving nicht. Auch bei politischen Themen nimmt er kein Blatt vor den Mund. Dies auf sehr humorvolle Weise. Skurrile Situationen empfindet man bei dieser Familie passend und in keinster Weise abstoßend. Auch Adams sexuelle Erfahrungen bleiben in der Familie nicht geheim. Da schreitet schon mal ein Familienmitglied ein, wenn Adam gerade beim Liebesakt in Gefahr gerät. Was habe ich gelacht. Adam ist sehr liebevoll aufgewachsen. Seine Mutter hat er über Monate nicht gesehen. In dieser Zeit kümmert sich seine Großmutter Nana liebevoll um ihn. Liest ihm jeden Tag aus Mobi Dick vor. Seinen Großvater verliert er immer ein Stückchen mehr an die Demenz. Die Skilehrerin verbringt jedoch die übrige Zeit sehr liebevoll mit ihrem *Ein und Alles*. Wer sein Vater ist, wollte sie lange nicht verraten. Erst viele Jahre später macht sich Adam auf den Weg nach Aspen, um etwas über seinen Vater zu erfahren. Der Schreibstil ist überwiegend flüssig und sehr humorvoll. Besonders die Kapitel, die in Form eines Drehbuchs geschrieben sind, haben mir gut gefallen. Manchmal verliert sich der Autor in Wiederholungen, die es für meinen Geschmack nicht gebraucht hätte. Aber meinen Lesefluss konnte es kaum mindern. Es war für mich sehr traurig, wenn von den liebgewonnenen Protas jemand gestorben ist. Gleichzeitig wurden meine Lachmuskeln arg strapaziert, ob der skurrilen Situationen, wie es passiert ist.Richtig verloren gehen die Verstorben allerdings nicht. So manch einem begegnen sie an verschiedenen Orten als Geister wieder. Tarzan macht da keine Ausnahme. Adam wird Autor und schreibt Drehbücher. Überhaupt kommen in der Geschichte einige Autor*innen vor. Fazit: Sprachgewaltig und mit dem richtigen Gespür für Situationskomik, hat John Irving eine wunderschöne Familie erschaffen. Es braucht keine Blutsverwandschaft, um von einer Familie getragen zu werden. Man muss als Mensch nicht der Norm entsprechen, um glücklich zu werden. Schon gar nicht bei so einer Familie. Danke John Irving.

Adams Family

Giselas Lesehimmel aus Landshut am 10.10.2023
Bewertungsnummer: 2040808
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Meine Meinung: Adams Family Ich habe mehrere Wochen tolle Menschen besucht. Einige davon waren sehr klein. Im Herzen jedoch groß. Mit dem Skifahren geht es mir wie Adam. Muss nicht sein. Dennoch konnte mich Adams Mutter, little Rachel, mit ihrer Leidenschaft zu diesem Wintersport faszinieren. Rachel, die nie eine Medaille gewonnen hat aber nach den Skimeisterschaften, in Aspen 1941, ihr Ein und Alles im Bauch hatte. Nämlich Adam. Diese komplexe Geschichte muss man sich langsam auf der Zunge zergehen lassen. Schnelles Lesen war für mich nicht möglich. Aber warum auch. Ich habe mich über mehrere Wochen jeden Abend auf eine Familie gefreut, der das Wort Konventionen anscheinend nicht bekannt war. Dieser gesellschaftskritische Roman beinhaltet viele Themen, die mir alle bekannt sind. Wie jedoch Adams Familie damit umgegangen ist, hat mir immer wieder das Herz gewärmt. Es gibt nicht nur eine Art zu lieben. Das hat sich in der Geschichte immer wieder gezeigt. Mancher muss erkennen, dass er im falschen Körper lebt. Wieder andere fühlen sich zum gleichen Geschlecht hingezogen, aber das im richtigen Körper. Tabus kennt John Irving nicht. Auch bei politischen Themen nimmt er kein Blatt vor den Mund. Dies auf sehr humorvolle Weise. Skurrile Situationen empfindet man bei dieser Familie passend und in keinster Weise abstoßend. Auch Adams sexuelle Erfahrungen bleiben in der Familie nicht geheim. Da schreitet schon mal ein Familienmitglied ein, wenn Adam gerade beim Liebesakt in Gefahr gerät. Was habe ich gelacht. Adam ist sehr liebevoll aufgewachsen. Seine Mutter hat er über Monate nicht gesehen. In dieser Zeit kümmert sich seine Großmutter Nana liebevoll um ihn. Liest ihm jeden Tag aus Mobi Dick vor. Seinen Großvater verliert er immer ein Stückchen mehr an die Demenz. Die Skilehrerin verbringt jedoch die übrige Zeit sehr liebevoll mit ihrem *Ein und Alles*. Wer sein Vater ist, wollte sie lange nicht verraten. Erst viele Jahre später macht sich Adam auf den Weg nach Aspen, um etwas über seinen Vater zu erfahren. Der Schreibstil ist überwiegend flüssig und sehr humorvoll. Besonders die Kapitel, die in Form eines Drehbuchs geschrieben sind, haben mir gut gefallen. Manchmal verliert sich der Autor in Wiederholungen, die es für meinen Geschmack nicht gebraucht hätte. Aber meinen Lesefluss konnte es kaum mindern. Es war für mich sehr traurig, wenn von den liebgewonnenen Protas jemand gestorben ist. Gleichzeitig wurden meine Lachmuskeln arg strapaziert, ob der skurrilen Situationen, wie es passiert ist.Richtig verloren gehen die Verstorben allerdings nicht. So manch einem begegnen sie an verschiedenen Orten als Geister wieder. Tarzan macht da keine Ausnahme. Adam wird Autor und schreibt Drehbücher. Überhaupt kommen in der Geschichte einige Autor*innen vor. Fazit: Sprachgewaltig und mit dem richtigen Gespür für Situationskomik, hat John Irving eine wunderschöne Familie erschaffen. Es braucht keine Blutsverwandschaft, um von einer Familie getragen zu werden. Man muss als Mensch nicht der Norm entsprechen, um glücklich zu werden. Schon gar nicht bei so einer Familie. Danke John Irving.

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Der letzte Sessellift

von John Irving

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Philipp Hagen

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3/5

Ein Irving ist ein Irving ist...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Irving ist ein Irving ist ein Irving. "Der Letzte Sessellift" ist kein "Owen Meany" & auch kein "Garp". Er unterhält aber er packt mich nicht. Großartige Figuren und doch bleiben sie mir bis zum Ende im handeln fremd. Ich lese dann lieber nochmals "Witwe für ein Jahr".
  • Philipp Hagen
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3/5

Ein Irving ist ein Irving ist...

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Irving ist ein Irving ist ein Irving. "Der Letzte Sessellift" ist kein "Owen Meany" & auch kein "Garp". Er unterhält aber er packt mich nicht. Großartige Figuren und doch bleiben sie mir bis zum Ende im handeln fremd. Ich lese dann lieber nochmals "Witwe für ein Jahr".

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