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Produktbild: Bartleby, der Schreiber

Bartleby, der Schreiber

3

2,19 €

inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.01.2023

Verlag

Copycat

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

382 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788028262631

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

12.01.2023

Verlag

Copycat

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

382 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788028262631

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Bartleby – die passive Verweigerung

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 18.06.2026

Bewertungsnummer: 3171228

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer kennt ihn nicht, Bartleby? Zumindest den Namen oder diesen berühmten Satz: „Ich möchte lieber nicht.“ Ich kannte ihn natürlich auch irgendwie, gelesen hatte ich ihn aber erst jetzt. Mit Moby Dick hatte ich meine Mühe. Das war für mich stellenweise wirklich ein Kampf. Bartleby ist ganz anders: kürzer, zugänglicher, fast locker erzählt – und trotzdem wird diese Geschichte immer unheimlicher und trauriger. Was mich so beeindruckt hat: Bartleby rebelliert nicht laut. Er hält keine Rede, er erklärt nichts, er bietet keine Alternative an. Er sagt einfach immer wieder, dass er lieber nicht möchte. Das klingt zuerst fast harmlos, bringt aber nach und nach das ganze System aus Arbeit, Gehorsam, Büro, Pflicht und Normalität ins Wanken. Für mich gehört Bartleby zu diesen literarischen Figuren, die nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft es verlangt. Aber gerade weil er nicht kämpft und sich nicht rechtfertigt, wirkt er so stark. Er ist kein Held, eher eine stille Störung in einer Welt, die nur funktioniert, wenn alle mitmachen. Ich fand das erstaunlich modern. Eine kurze Erzählung, aber eine, die einen sofort zum Nachdenken über Arbeit, Anpassung und Gesellschaft bringt.

Bartleby – die passive Verweigerung

Bewertung (Mitglied der Orell Füssli Book Circle Community) am 18.06.2026
Bewertungsnummer: 3171228
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wer kennt ihn nicht, Bartleby? Zumindest den Namen oder diesen berühmten Satz: „Ich möchte lieber nicht.“ Ich kannte ihn natürlich auch irgendwie, gelesen hatte ich ihn aber erst jetzt. Mit Moby Dick hatte ich meine Mühe. Das war für mich stellenweise wirklich ein Kampf. Bartleby ist ganz anders: kürzer, zugänglicher, fast locker erzählt – und trotzdem wird diese Geschichte immer unheimlicher und trauriger. Was mich so beeindruckt hat: Bartleby rebelliert nicht laut. Er hält keine Rede, er erklärt nichts, er bietet keine Alternative an. Er sagt einfach immer wieder, dass er lieber nicht möchte. Das klingt zuerst fast harmlos, bringt aber nach und nach das ganze System aus Arbeit, Gehorsam, Büro, Pflicht und Normalität ins Wanken. Für mich gehört Bartleby zu diesen literarischen Figuren, die nicht so funktionieren, wie die Gesellschaft es verlangt. Aber gerade weil er nicht kämpft und sich nicht rechtfertigt, wirkt er so stark. Er ist kein Held, eher eine stille Störung in einer Welt, die nur funktioniert, wenn alle mitmachen. Ich fand das erstaunlich modern. Eine kurze Erzählung, aber eine, die einen sofort zum Nachdenken über Arbeit, Anpassung und Gesellschaft bringt.

Unwiderstehlich - Der sanfte Widerstand.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 07.01.2026

Bewertungsnummer: 2695395

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Erzählung (erste Erscheinung 1853) vereint so viel Humorvolles, Verschrobenes, Tragisches und Liebvolles in sich – eine zeitlose Lesefreude über einen Menschen, der bis zum bitteren Ende einfach lieber nicht(s) möchte. Unglaublich, dass diese Geschichte über 170 Jahre alt ist. Ein mitfühlender, der christlichen Nächstenliebe verpflichteter Notar, beschäftigt vier ungewöhnliche Mitarbeiter in seiner Kanzlei in London. Und dies trotz derer skurrilen und störenden Animositäten: Turkeys Temperament ist am Morgen gemäßigt und nachmittags cholerisch, während der gereizte Nippers jeweils morgens durch giftige Kommentare auffällt und da ist noch der Junge namens Ginger Nut. Ein Lehrling, der die Botengänge erledigt und dazu gehörte auch, Pfeffernüsse für alle zu besorgen. Bartleby, der zwar ein unauffälliger und fleißiger Schreiberling ist, versteht es vortrefflich, sich von allen anderen Arbeiten zu drücken. Seine konsequente Haltung vertritt er ohne Rechtfertigung oder Erklärung, doch durchaus freundlich mit der Bemerkung: „Ich möchte lieber nicht.“ Diese sanft vorgebrachte Weigerung bringt den toleranten und barmherzigen Chef völlig durcheinander und schlussendlich an den Rand der Verzweiflung. Bartleby ist eine interessante Figur, die viele Fragen aufwirft. Die werden auch nie beantwortet. Etwas spannender fand ich jedoch den Notar: wie er versucht, Bartleby zu bewegen, wie er nach kreativen Lösungen sucht, wie er versucht, sich mit der Situation abzufinden, und wie es ihm einfach nicht gelingt, diesem passiven Widerstand etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen. Die zwischenmenschliche, sich auf das Umfeld immer weiter ausbreitende Dynamik ist fantastisch beschrieben. Hübsches Büchlein mit Essay über viele Deutungsversuche im Laufe der Zeit (was mir aber nicht so gut gefallen hat).

Unwiderstehlich - Der sanfte Widerstand.

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 07.01.2026
Bewertungsnummer: 2695395
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Diese Erzählung (erste Erscheinung 1853) vereint so viel Humorvolles, Verschrobenes, Tragisches und Liebvolles in sich – eine zeitlose Lesefreude über einen Menschen, der bis zum bitteren Ende einfach lieber nicht(s) möchte. Unglaublich, dass diese Geschichte über 170 Jahre alt ist. Ein mitfühlender, der christlichen Nächstenliebe verpflichteter Notar, beschäftigt vier ungewöhnliche Mitarbeiter in seiner Kanzlei in London. Und dies trotz derer skurrilen und störenden Animositäten: Turkeys Temperament ist am Morgen gemäßigt und nachmittags cholerisch, während der gereizte Nippers jeweils morgens durch giftige Kommentare auffällt und da ist noch der Junge namens Ginger Nut. Ein Lehrling, der die Botengänge erledigt und dazu gehörte auch, Pfeffernüsse für alle zu besorgen. Bartleby, der zwar ein unauffälliger und fleißiger Schreiberling ist, versteht es vortrefflich, sich von allen anderen Arbeiten zu drücken. Seine konsequente Haltung vertritt er ohne Rechtfertigung oder Erklärung, doch durchaus freundlich mit der Bemerkung: „Ich möchte lieber nicht.“ Diese sanft vorgebrachte Weigerung bringt den toleranten und barmherzigen Chef völlig durcheinander und schlussendlich an den Rand der Verzweiflung. Bartleby ist eine interessante Figur, die viele Fragen aufwirft. Die werden auch nie beantwortet. Etwas spannender fand ich jedoch den Notar: wie er versucht, Bartleby zu bewegen, wie er nach kreativen Lösungen sucht, wie er versucht, sich mit der Situation abzufinden, und wie es ihm einfach nicht gelingt, diesem passiven Widerstand etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen. Die zwischenmenschliche, sich auf das Umfeld immer weiter ausbreitende Dynamik ist fantastisch beschrieben. Hübsches Büchlein mit Essay über viele Deutungsversuche im Laufe der Zeit (was mir aber nicht so gut gefallen hat).

Kundinnen und Kunden meinen

Bartleby, der Schreiber

von Herman Melville

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