Produktbild: Maria Callas

Maria Callas Die Stimme der Leidenschaft

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.02.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

507 (Printausgabe)

Dateigröße

3233 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406791437

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.02.2023

Verlag

C.H.Beck Digital

Seitenzahl

507 (Printausgabe)

Dateigröße

3233 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406791437

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  • leseratte1310

    5/5

    15.02.2024

    eBook (ePUB)

    Maria Callas – eine Ausnahmekünstlerin

    Maria Callas kommt aus einfachen Verhältnissen. Sie wurde schon früh von ihrer Mutter dazu gedrängt, Konzerte zu geben. Für Maria selbst gab es aber auch nie etwas anderes als die Musik. An ihrer Stimme arbeitete sie permanent und verlangte sich alles ab. Es dauerte eine Weile, doch dann lag ihr die Welt zu Füßen. Sie sang an allen großen Opernhäusern. Aber es gab auch die andere Callas, die sich nach Liebe sehnte und immer wieder Enttäuschungen erlebte. Ich habe das Leben von Maria Callas mitverfolgen können, daher habe ich durch diese Biografie gar nicht mal so viel Neues erfahren. Das Buch bringt uns das Leben und Wirken dieser Ausnahmekünstlerin näher. Sehr detailliert erzählt die Autorin Eva Gesine Baur über diese ganz besondere Frau. Als Person war mir die Callas nicht sympathisch, sie ist hart, egoistisch, egozentrisch und manipulativ, aber als Sopranistin fand ich sie genial. Sie hatte meiner Meinung nicht unbedingt die schönste Stimme, aber sie war eine ungeheuer ausdrucksstarke Sängerin, die ich immer wieder gerne höre. Sie verhält sich divenhaft und daher ist mir ihr nicht leicht umzugehen. Sie vertuscht gerne ihre verletzliche Seite, indem sie aus allem ein Drama macht. Das macht sie auch für die Presse interessant, die sie unerbittlich verfolgt. Ihre Männergeschichten sind genauso legendär wie ihre Auftritte als Opernsängerin. Diese Biografie ist interessant und fesselnd, aber nicht ganz leicht zu lesen. Dennoch kann ich sie Interessierten nur empfehlen.

  • Tiffi

    3/5

    25.03.2024

    eBook (ePUB)

    Weltstar

    Beim Lesen des Buches habe ich immer wieder geschwankt wie sympathisch ich diese große Operndiva wohl finde. Ganz klar, sie hat großartiges vollbracht und geschaffen und ich bewundere ihre Zielstrebigkeit und ihre Energie, ihre Disziplin und ihr Durchhaltevermögen, ich habe Respekt vor ihrer Leistung und ihrer Leidenschaft für ihre Kunst. Bis zur Selbstzerstörung hat Maria Callas alles in ihre Darstellung auf den großen Opernbühnen der Welt gelegt. Mitleid habe ich mit der Frau, die nach Liebe sucht und sich an die falschen bindet, sich unterwirft und sich selbst verliert, die einsam auf mich wirkt, weil sie die wahren Freunde in all dem Rummel um sie kaum erkennt, die sich mit Schmuck und Luxus umgibt und in der Öffentlichkeit stets aufrecht lächelt, egal welch unangenehmer Wind ihr entgegen bläst. Eva Gesine Baur erzählt die Geschichte um den großen Star der Opernwelt sehr chronologisch, ohne wertend oder abwertend zu sein, mit viel Hintergrundwissen und vielen Details. Nichts reißerisches ist in ihrem Stil. Das Buch liest sich sehr gut, ich war gespannt darauf zu erfahren wie es mit Maria oder Callas weiter geht und fand die Art, wie sie die beiden Seiten der Maria Callas darstellt sehr gut. Auch für Leser die keine Opernfans sind ist dieses Buch absolut lesenswert, es erzählt die Geschichte einer beeindruckenden Frau die ihren Weg geht und das in Zeiten, wo es nicht selbstverständlich ist, dass Frauen unabhängig sind. Dieses Rezension wird veröffentlicht auf: lovelybooks.de, NetGalley.de, goodread, hugendubel.de, Weltbild.de, Thalia.de, eBook.de, buecher.de, osiander.de

  • J. Kaiser

    5/5

    09.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr gute Biografie

    Der Name Maria Callas ist bis heute ein Mythos in der Musikwelt. Vor allem in der Opernwelt. Ihr waren die tragischen Rollen auf den Leib geschrieben. Die Widersprüche die sie in den Figuren verkörpert wiederspiegeln sich auch ihn ihren realen Leben. In der Geschichte liest man die Konflikte mit ihrer Mutter und dem Drang nach Liebe und auch Anerkennung. Geschildert werden auch ihre Skandale, den Männern in ihrem Leben. Die unglückliche Ehe mit Aristoteles Onassis. Nicht zu kurz kommen die Schwärmerei für Luchino Visconti und der Leidenschaft für Pier Paolo Pasolini. Das Betrachten der Fotos in diesem Buch darf nicht vergessen werden. Ich bin der Meinung, dass sich dieses Buch als Geschenk sehr gut macht. Das Lesen war spannend, interessant und lehrreich. Ein Buch das ich empfehlen möchte.

  • Wedma

    5/5

    29.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Origineller Ansatz. Wohl gelungen umgesetzt. Sehr lesenswert!

    Eine bemerkenswerte Biografie, die ich sehr gern gelesen habe und uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Spannende Art der Stoffdarbietung. Origineller Ansatz. Sehr gelungen umgesetzt. Eines schönen Sommertages standen wir auf der Insel Sirmione vor einer imposanten Villa mit atemberaubendem Blick über den Gardasee und lasen auf einer kleinen Tafel, dass in diesem Haus Maria Callas 1957-1959 verweilte und gar zeitweise Gesangunterricht gab. Da entstand der Wunsch, mehr über die Diva zu erfahren. Diese Biografie aus der Feder von Eva Gesine Baur erwies sich als ein Glücksgriff. Nicht nur sehr angenehm zu lesen, bot diese Biografie einen unverbrauchten, spannenden Ansatz. Die Person Maria Callas wurde im Spannungsfeld zwischen Calls beruflich und Maria privat interpretiert. So gesehen wurde vieles in ihrem Leben besser erklärbar, darunter ihre unglückliche Ehe mit einem viel älteren Geschäftsmann, der von ihrem Gesang lebte und sie obendrein in vielerlei Hinsicht betrog, ihre langjährige Verbindung zu Aristoteles Onassis uvm. Ihr Charakter mit all den Widersprüchen wurde auf diese Weise zugänglicher, ihr Verhalten nachvollziehbarer. Das Mädchen, das zu wenig Liebe als Kind und Heranwachsende erfahren durfte, besaß einen unerschütterlichen Willen, groß herauszukommen. Enorm viel Arbeit an ihrer Begabung brachte doch das Angestrebte. Bloß der große Ruhm, und später auch das Geld, konnte die seelische Verletzung aus ihrer Kindheit kaum heilen, höchstens eine Erleichterung verschaffen, solange Calls auf der Bühne stand und ihre Erfolge genießen durfte. Und als diese Quelle aus Altersgründen versiegte, bald gab es auch die Maria nicht mehr. So hochprofessionell sie beruflich auftreten konnte, so linkisch und unbeholfen zeigte sie sich im privaten Bereich, in Liebe und Freundschaft, was sie am Ende sehr einsam machte. So der kurze Abriss. Da gibt es noch mehr Aspekte, deren Erläuterung den Rahmen hier sprengen würde. Einige Fragen bleiben doch ungeklärt. Es ist aber weiter nicht dramatisch. Der Kern wurde prima ausgearbeitet. Der Text ist mit aussagestarken, sehr interessanten s/w Fotos von Maria Callas (44 Abbildungen) angereichert. Einige davon dürfen Seltenheitswert aufweisen, wie etwa Callas in Kappadokien bei Dreharbeiten 1969, Callas mit Tuch und dunkler Brille mit ihren beiden Pudeln auf dem Flughafen Orly, Paris 1966, Callas zusammen mit Liz Taylor und Richard Burton 1968, Callas mit ihrer Rivalin Renata Tebaldi 1969 wie beste Freundinnen und viele anderen. Schon allein wegen der Fotos lohnt es sich, das Buch sich näher anzuschauen. Der Text steht im Nichts nach. Die Buchgestaltung fällt hochwertig aus, was das Buch zu einem schönen Geschenk macht. Spannend, gekonnt geschrieben, bietet diese Biografie erfüllte, bereichernde Lesestunden. Ich freue mich auf weitere Werke aus der Feder von Eva Gesine Baur und vergebe gerne 5 leuchtende Sterne und eine unbedingte Leseempfehlung.

  • luisa

    aus NRW

    3/5

    27.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Trockene Biographie eines schillernden Lebens

    Eva Gesine Baurs große Biographie über Maria Callas ist zweifelsohne ausgezeichnet und gründlich recherchiert. Bei der Lektüre bekommt man als Leser den Eindruck, dass die Autorin wirklich jeden Stein umgedreht, jeder Spur nachgegangen, jede verfügbare Tonaufnahme gehört und jedes Foto betrachtet hat. Das allein ist eine sehr beachtliche Leistung, denn so bekannt Maria Callas war, so ist ihr Leben dennoch auch von zahlreichen Geheimnissen und Mythen, Unwahrheiten und Gerüchten umgeben. Auch diese versucht Eva Gesine Baur so gut wie möglich aufzulösen, ohne sich jemals in Spekulationen oder weiteren Theorien zu verstricken. So weit, so gut. Leider ist die Biographie nicht so schillernd und begeisternd geschrieben, wie Maria Callas es mit ihrem Glamour und ihrer Strahlkraft vielleicht erwarten liesse. So ist der Text im typisch trockenen deutschen Sachbuchstil geschrieben (es bleibt zu hoffen, dass auch deutsche non-fiction Autoren endlich einmal den englischen Schreibstil für sich entdecken, der Fakten spannend zu präsentieren vermag) und so wird die Callas-Biographie trotz all der Arbeit, die in dieses Werk offenkundig hineingeflossen ist für den Leser zu einer mehr als zähen Lektüre. Fakt folgt auf Fakt, Opernaufführung auf Opernaufführung, Datum auf Datum - das Weiterlesen wird so leider mitunter zur Herausforderung, zumal der Text nicht sonderlich abwechslungsreich geschrieben ist und das Grundkonzept der Biographie auch etwas hölzern ist. So liegt der Charakterisierung von Callas eine Ringvorlesung zur antiken Tragödie zugrunde, die vielleicht passen mag, aber nicht sonderlich überzeugend eingebunden wird. Diese im Verbund zu der immer wieder erwähnten Spaltung der Operndiva in die private Maria und die öffentliche Callas wirkt schon sehr schwerfällig, als ob es zu Callas nicht noch etwas mehr zu sagen gegeben hätte. Ebenso holprig und völlig unpassend sind die ebenfalls oftmals an Kapitelanfängen vorgenommenen historischen Kontextualisierungen, in denen die Autorin weltpolitische Ereignisse referiert. Das wäre sinnvoll, wenn diese einschneidenden Vorkommnisse in irgendeiner Form etwas mit Maria Callas zu tun gehabt hätten. Meist enden diese Passagen jedoch mit Sätzen à la "davon bemerkte Callas nichts" - da frage ich mich dann schon, warum ich etwas zu diesen Themen lesen muss. Insgesamt eignet sich die Biographie sicherlich für passionierte Opern- und Maria-Callas-Fans, für alle anderen, die einfach nur einmal einen Einblick in das Leben eines Jahrhundertphänomens werfen möchten, bietet das Buch zu wenig Privates und zu wenig angenehme Lesbarkeit.

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