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Kleine Schule des juristischen Denkens

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2023

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

18,3/11,8/2,3 cm

Gewicht

349 g

Farbe

Rot

Auflage

5. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-6057-6

Beschreibung

Rezension

Aus: Homepage Lawschoolgermany – Mai 2026

[…] Das Buch ist am stärksten für Studierende ab dem zweiten Semester, die über die Gutachtentechnik hinaus verstehen wollen, warum juristische Argumente so aufgebaut werden, wie sie aufgebaut werden. Es eignet sich ebenso als Begleitlektüre zur Vorlesung Rechtstheorie oder Methodenlehre. Fortgeschrittene, die ihre Klausurargumentationen schärfen wollen, finden in den Kapiteln zur Logik und zur Argumentationslehre Material, das in dieser Form in keinem Standardlehrbuch steht.


Aus: justament online – Patrick Mensel – 11.02.2013

[…] Puppe bietet dem Leser ein klar strukturiertes Handwerkszeug für die juristische Methodenlehre an. Es handelt sich nicht um ein Lehrbuch, das sich zum Ziel gesetzt hat, den derzeitig erreichten Forschungsstand zu referieren, sondern um ein Lehrbuch, welches dem Studenten eine zielgerichtete Möglichkeit bieten will, in das „Neuland Methodenlehre“ einzutauchen. […] Studenten, welche sich bisher gescheut haben, ein Lehrwerk zur juristischen Methodik anzugehen, haben nach dem Werk von Puppe keine Ausreden mehr: Ein Lehrbuch, das die juristische Methodenlehre in so einfacher Sprache anhand zahlreicher Beispiele bis aufs Exempel durchexerziert, muss geradezu gelesen werden. Die Zugewinne für die Leser werden enorm sein. […]

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2023

Verlag

Utb GmbH

Seitenzahl

332

Maße (L/B/H)

18,3/11,8/2,3 cm

Gewicht

349 g

Farbe

Rot

Auflage

5. überarbeitete Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8252-6057-6

Herstelleradresse

UTB GmbH
Industriestraße 2
70565 Stuttgart
DE

Email: info@narr.de

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  • Verzeichnis der Abkürzungen und der abgekürzt zitierten Literatur 13
    Vorwort 19
    Vorwort zur 3. Auflage 20
    Vorwort zur 2. Auflage 22
    Vorwort zur 1. Auflage 23
    A. Die Begriffe im Recht 27
    I. Warum streiten sich Juristen um Begriffe? 27
    II. Die Bedeutung von Rechtsbegriffen 33
    1. Beschreibende Begriffe 33
    2. Vage Begriffe 35
    3. Institutionelle Tatsachen und Institutionelle Begriffe 40
    4. Bewertende Begriffe 43
    5. Zuschreibende Begriffe 53
    III. Begriffsformen 63
    1. Klassenbegriffe 63
    2. Typusbegriffe 66
    IV. Begriffsdefinitionen im Recht 74
    1. Die Funktion von Definitionen in der Wissenschaft 74
    2. Qualitätskriterien für juristische Definitionen 76
    3. Das Versagen juristischer Definitionen und seine Gründe 80
    4. Wozu brauchen wir Definitionen im Recht wirklich? 83
    V. Die Anwendung des Rechts auf einen Einzelfall 88
    1. Was ist eine Subsumtion 88
    2. Subsumtion und Subsumtionsketten 89
    3. Partielle Definitionen als Mittelbegriffe 94
    4. Subsumtion und Gutachtenstil 102
    5. Ars combinatoria 104
    6. Die Anwendung bewertender Begriffe 112
    7. Die Anwendung einer Generalklausel auf einen Einzelfall 115
    8. Das Dilemma der Anwendung unbestimmter Rechtsbegriffe im Einzelfall 120
    B. Die klassischen Methoden der Gesetzesinterpretation 129
    I. Überblick über die Auslegungsmethoden 129
    1. Die drei Auslegungskanones Wortlaut, Systematik und Zweck des Gesetzes 129
    2. Objektive und subjektive Auslegung 132
    3. Die subjektive oder historische Auslegung 133
    II. Interpretation nach dem Wortlaut 137
    III. Systematische Auslegung 141
    1. Die fünf Postulate der systematischen Auslegung 141
    2. Das Postulat der Widerspruchsfreiheit 141
    3. Das Postulat der Nichtredundanz 145
    4. Nichtredundanzpostulat und Verschleifungsverbot 148
    5. Das Vollständigkeitspostulat 152
    6. Das Postulat der systematischen Ordnung 153
    7. Das Postulat der Einheit der Rechtsordnung 154
    IV. Teleologische Interpretation 157
    1. Der Zweck im Recht 157
    2. Die subjektiv-teleologische Auslegung 158
    3. Die objektiv-teleologische Auslegung 162
    4. Teleologische Auslegung nach allgemeinen Rechtsprinzipien 167
    5. Folgenberücksichtigung 170
    V. Das Problem der Rangfolge der Auslegungsmethoden 174
    1. Die abstrakte Unentscheidbarkeit und die konkrete Entscheidbarkeit der Rangfolge 174
    2. Der relative Vorrang der semantischen Auslegung 179
    VI. Verfassungskonforme Auslegung 183
    1. Von der Auslegung zur Konfliktentscheidung 183
    2. Die Drittwirkung oder Ausstrahlungswirkung der Grundrechte 185
    3. Grundrechtsgleiche Rechtswerte als Konkurrenznormen der Grundrechte 190
    VII. Die richtlinienkonforme Auslegung 193
    1. Richtlinienkonforme Gesetzesauslegung im Zivilrecht 193
    2. Richtlinienkonforme Auslegung im Strafrecht 201
    C. Die Argumentationsformen der Rechtsfortbildung 207
    I. Der sog. Analogieschluss auch argumentum a simile genannt und das argumentum e contrario 207
    1. Eine Rechtssage 207
    2. Die Struktur der Analogie und das argumentum e contrario 210
    3. Diskussion einer Analogie 215
    4. Die Rechtsanalogie 219
    II. Das Erst-recht-Argument, argumentum a fortiori, auch Größenschluss genannt 221
    1. Die beiden Formen des Erst-recht-Schlusses 221
    2. Diskussion eines Erst-recht-Arguments 227
    III. Argumentum ad absurdum 232
    1. Die Gültigkeitsvoraussetzungen eines argumentum ad absurdum 232
    2. Gültigkeitsbedingung Nr. 1, Das Absurditätspostulat 233
    3. Gültigkeitsbedingung Nr. 2, Das Folgerichtigkeitspostulat 234
    4. Gültigkeitsbedingung Nr. 3, Das Exklusivitätspostulat 237
    5. Gültigkeitsbedingung Nr. 4, Das Vollständigkeitspostulat 239
    6. Gültigkeitsbedingung Nr. 5, Das Ausschließlichkeitspostulat 240
    7. Argumentum ad absurdum durch Problemkonfusion 241
    D. Recht und Logik 245
    I. Die Verachtung der Logik in der Rechtswissenschaft 245
    II. Aussagenlogik 248
    1. Die elementaren Verknüpfungsformen der Aussagenlogik 248
    2. Ja, wenn das Wörtchen wenn nicht wär 256
    3. Über den formalen Charakter der Logik 258
    III. Prüfung eines logischen Schlussverfahrens oder vom mühsamen Geschäft der Logik im Recht 261
    1. Der sog. Umkehrschluss der strafrechtlichen Irrtumslehre 261
    2. Die logische Struktur des Umkehrschlusses der Irrtumslehre 262
    3. Die Leistung logischer Argumente in der Rechtswissenschaft 265
    IV. Normenlogik 267
    1. Rechtssätze als Sollenssätze 267
    2. Grundzüge der Normenlogik 269
    3. Ein normlogischer Widerspruch in der Rechtsprechung 270
    V. Logische Fehler 273
    1. Der Zirkelschluss 273
    2. Die Begriffsvertauschung 279
    3. Der Widerspruch 282
    4. Was ist ein Wertungswiderspruch? 286
    E. Argumentationslehre 291
    I. Juristische Problemdiskussion 291
    1. Reklame oder Plagiat 291
    2. Argumentationstennis 293
    3. Faires und foules Argumentieren 299
    II. Der juristische Diskurs 304
    1. Die Idee des herrschaftsfreien Diskurses 304
    2. Ein juristischer Diskurs über den Vorsatz 307
    F. Die systematische Methode 315
    I. Systematik und Topik 315
    1. Der Niedergang der Systematik und der Aufstieg der Topik 315
    2. Praktische Demonstration der topischen und der systematischen Methode 317
    II. Die sog. Aufbauschemata 324
    1. Die logisch richtige Reihenfolge der Prüfungsschritte 324
    2. Die Kohärenz der Prüfungsschritte 327
    3. Ökonomie und Universalität 328
    Verzeichnis zur Vertiefung und Ergänzung empfohlener Literatur 331