Einsteins Hirn
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Franzobel

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Einsteins Hirn

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

David Nathan

Spieldauer

18 Stunden und 28 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Hörtyp

Lesung

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Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

David Nathan

Spieldauer

18 Stunden und 28 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Altersempfehlung

ab 16 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

23.01.2023

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

338

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783754008355

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Das Leben des Mannes, der Einsteins Gehirn stahl

Christina P. aus Hamburg am 13.05.2023

Bewertungsnummer: 1941297

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so einfach, da die eigenen Erwartungen hier eine gewichtige Rolle spielen können, wie man das Buch empfindet. Tatsächlich hat es den Pathologen Thomas Harvey wirklich gegeben, welcher 1955 das Gehirn Albert Einsteins illegal entnahm und jahrelang unter diversen Vorwänden nicht wieder herausrückte. Der Fokus liegt in Franzobels Roman auf dem Leben Harveys, welcher in meinen Augen wirklich nicht gut wegkommt, so, wie er sich sein eigenes Leben immer wieder selbst ruiniert hat. Neben vielen Tatsachen hat der Autor natürlich auch eigene kreative Details eingefügt, wobei ich leider nur wenig Ansporn hatte herauszufinden, was Wahrheit, was Fiktion ist. Dazu empfand ich das Leben Harveys über gewisse Längen einfach zu öde. Vielleicht hatte ich mir ein paar mehr historische Highlights gewünscht, die zwar auch vorkamen, aber zwischen vielen langweiligen Passagen aus Harveys Leben ein wenig untergingen. Interessant waren definitiv die fiktiven Gespräche Harveys mit dem Hirn, so z. B. über Religion. Dagegen empfand ich auf Dauer Harvey einfach immer langweiliger und irgendwann einfach nur noch abstoßend. Klar, sowas kann polarisieren und allein dadurch wiederum spannend sein, das war hier leider nicht der Fall. Die Dynamik, welche zu Beginn noch vorhanden war, plätscherte einfach irgendwann nur noch vor sich hin, da in Harveys Leben einfach kaum noch Interessantes geschah. Vielleicht hätte es mich mit ein paar weniger Gedankenspiralen und strafferer Handlung insbesondere zum Ende hin mehr überzeugen können.
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Das Leben des Mannes, der Einsteins Gehirn stahl

Christina P. aus Hamburg am 13.05.2023
Bewertungsnummer: 1941297
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch zu bewerten ist gar nicht so einfach, da die eigenen Erwartungen hier eine gewichtige Rolle spielen können, wie man das Buch empfindet. Tatsächlich hat es den Pathologen Thomas Harvey wirklich gegeben, welcher 1955 das Gehirn Albert Einsteins illegal entnahm und jahrelang unter diversen Vorwänden nicht wieder herausrückte. Der Fokus liegt in Franzobels Roman auf dem Leben Harveys, welcher in meinen Augen wirklich nicht gut wegkommt, so, wie er sich sein eigenes Leben immer wieder selbst ruiniert hat. Neben vielen Tatsachen hat der Autor natürlich auch eigene kreative Details eingefügt, wobei ich leider nur wenig Ansporn hatte herauszufinden, was Wahrheit, was Fiktion ist. Dazu empfand ich das Leben Harveys über gewisse Längen einfach zu öde. Vielleicht hatte ich mir ein paar mehr historische Highlights gewünscht, die zwar auch vorkamen, aber zwischen vielen langweiligen Passagen aus Harveys Leben ein wenig untergingen. Interessant waren definitiv die fiktiven Gespräche Harveys mit dem Hirn, so z. B. über Religion. Dagegen empfand ich auf Dauer Harvey einfach immer langweiliger und irgendwann einfach nur noch abstoßend. Klar, sowas kann polarisieren und allein dadurch wiederum spannend sein, das war hier leider nicht der Fall. Die Dynamik, welche zu Beginn noch vorhanden war, plätscherte einfach irgendwann nur noch vor sich hin, da in Harveys Leben einfach kaum noch Interessantes geschah. Vielleicht hätte es mich mit ein paar weniger Gedankenspiralen und strafferer Handlung insbesondere zum Ende hin mehr überzeugen können.

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Außergewöhnlich...gut!

Eskalina aus Hannover am 01.02.2023

Bewertungsnummer: 1871075

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gibt man „Einsteins Gehirn“ in die Suchmaschinen ein, so erhält man die historischen Tatsachen zu dieser Geschichte. Als Albert Einstein im April 1955 starb, entnahm der Pathologe Thomas Harvey eigenmächtig das Gehirn, um des Sitz der Genialität zu erforschen. Als das bekannt wurde, musste er sich mit der erbosten Familie auseinandersetzen, doch es gelang ihm, die Erlaubnis von Einsteins Sohn zu bekommen. Harvey musste recht bald erkennen, dass er, ein mittelmäßiger Pathologe, auf Hilfe für diese Forschung angewiesen war. Er schickte Gewebestücke an verschiedenen Hirnspezialisten in den USA, die aber keine Auffälligkeiten finden konnten. Für Harvey wird das Gehirn zu einer Obsession; seine Gedanken drehen sich nur noch um das Gehirn und irgendwann beginnt das Gehirn auf schweizerdeutsch mit ihm zu sprechen. Die erste Ehe geht daran kaputt, er verliert seine Stelle und zieht mit dem Hirn im Einwegglas durch verschiedene Bundesstaaten, immer in der Angst, dass ihm jemand das Denkorgan stehlen könnte. Franzobel erzählt in seinem neuen Roman erneut eine wahre Geschichte, die sich so oder so ähnlich abgespielt haben könnte. Er nimmt die bekannten Fakten, erfindet den Rest dazu und das so gut, dass man, wie schon bei seinen anderen Büchern, fast süchtig danach wird. Auch bei Einsteins Hirn konnte ich nicht genug von der Erzählweise bekommen. Der Autor schildert mit teilweise schwarzem Humor diese tragikomische Lebensgeschichte. Es ist die Geschichte eines Versagens auf ganzer Linie. Die einzelnen Lebensstationen des Protagonisten zu verfolgen, seine widersprüchliche Persönlichkeit zu erleben und den zeitgeschichtlichen Kontext zu erfahren, war ein außergewöhnliches Leseerlebnis. Ich bin immer noch schwer begeistert von diesem Roman und hoffe, Franzobel arbeitet schon an seinem nächsten Meisterwerk.
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Außergewöhnlich...gut!

Eskalina aus Hannover am 01.02.2023
Bewertungsnummer: 1871075
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Gibt man „Einsteins Gehirn“ in die Suchmaschinen ein, so erhält man die historischen Tatsachen zu dieser Geschichte. Als Albert Einstein im April 1955 starb, entnahm der Pathologe Thomas Harvey eigenmächtig das Gehirn, um des Sitz der Genialität zu erforschen. Als das bekannt wurde, musste er sich mit der erbosten Familie auseinandersetzen, doch es gelang ihm, die Erlaubnis von Einsteins Sohn zu bekommen. Harvey musste recht bald erkennen, dass er, ein mittelmäßiger Pathologe, auf Hilfe für diese Forschung angewiesen war. Er schickte Gewebestücke an verschiedenen Hirnspezialisten in den USA, die aber keine Auffälligkeiten finden konnten. Für Harvey wird das Gehirn zu einer Obsession; seine Gedanken drehen sich nur noch um das Gehirn und irgendwann beginnt das Gehirn auf schweizerdeutsch mit ihm zu sprechen. Die erste Ehe geht daran kaputt, er verliert seine Stelle und zieht mit dem Hirn im Einwegglas durch verschiedene Bundesstaaten, immer in der Angst, dass ihm jemand das Denkorgan stehlen könnte. Franzobel erzählt in seinem neuen Roman erneut eine wahre Geschichte, die sich so oder so ähnlich abgespielt haben könnte. Er nimmt die bekannten Fakten, erfindet den Rest dazu und das so gut, dass man, wie schon bei seinen anderen Büchern, fast süchtig danach wird. Auch bei Einsteins Hirn konnte ich nicht genug von der Erzählweise bekommen. Der Autor schildert mit teilweise schwarzem Humor diese tragikomische Lebensgeschichte. Es ist die Geschichte eines Versagens auf ganzer Linie. Die einzelnen Lebensstationen des Protagonisten zu verfolgen, seine widersprüchliche Persönlichkeit zu erleben und den zeitgeschichtlichen Kontext zu erfahren, war ein außergewöhnliches Leseerlebnis. Ich bin immer noch schwer begeistert von diesem Roman und hoffe, Franzobel arbeitet schon an seinem nächsten Meisterwerk.

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Sonja Wachauer

Thalia Ried – Weberzeile

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5/5

Losing my mind

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er hatte wieder einmal, wie ich finde, eine geniale Idee...basierend auf Tatsachen, vermischt mit literarischer Freiheit, Dramatik und viel Gespür für Humor...es war mir eine (Lese) Freude Thomas Harvey bei seiner wachsenden Psychose zu begleiten...klare LESEEMPFEHLUNG!
5/5

Losing my mind

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Er hatte wieder einmal, wie ich finde, eine geniale Idee...basierend auf Tatsachen, vermischt mit literarischer Freiheit, Dramatik und viel Gespür für Humor...es war mir eine (Lese) Freude Thomas Harvey bei seiner wachsenden Psychose zu begleiten...klare LESEEMPFEHLUNG!

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Edith Berger

Thalia Graz – Murpark

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5/5

sehr großes Lesevergnügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Thomas Harvey ist an keiner Steilküste zerschellt, sondern an einer weichen grauen Masse, einem Hirn“….Thomas Harvey ist Pathologe am Princeton Hospital New Jersey. Albert Einstein wird in diesem Spital behandelt. Die Aussichten sind schlecht. Es ist der 18. April 1955. Thomas Harveys Plan für den Tag - kurz in der Klinik vorbeischauen und danach einen Blumenstrauß für seine Frau Elouise zum Hochzeitstag kaufen. Und dann stirbt Einstein, ausgerechnet heute. Der Klinikdirektor beschwört ihn, als Chef der Pathologie die Obduktion vorzunehmen. Und dann geht der Wissenschaftler mit ihm durch. Hätte er nur seinen kurzen Gedanken diese Aufgabe abzulehnen durchgezogen.
5/5

sehr großes Lesevergnügen

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Thomas Harvey ist an keiner Steilküste zerschellt, sondern an einer weichen grauen Masse, einem Hirn“….Thomas Harvey ist Pathologe am Princeton Hospital New Jersey. Albert Einstein wird in diesem Spital behandelt. Die Aussichten sind schlecht. Es ist der 18. April 1955. Thomas Harveys Plan für den Tag - kurz in der Klinik vorbeischauen und danach einen Blumenstrauß für seine Frau Elouise zum Hochzeitstag kaufen. Und dann stirbt Einstein, ausgerechnet heute. Der Klinikdirektor beschwört ihn, als Chef der Pathologie die Obduktion vorzunehmen. Und dann geht der Wissenschaftler mit ihm durch. Hätte er nur seinen kurzen Gedanken diese Aufgabe abzulehnen durchgezogen.

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