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Produktbild: Der Hagestolz

Der Hagestolz

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.12.2015

Verlag

Copycat

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

467 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788028254919

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

14.12.2015

Verlag

Copycat

Seitenzahl

(Printausgabe)

Dateigröße

467 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9788028254919

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Grandiose Naturbeschreibungen

Bewertung am 10.04.2022

Bewertungsnummer: 1693143

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 1845 erschienene Erzählung des Schriftstellers Adalbert Stifter handelt von Viktor, einem jungen Mann, der sich auf Wanderschaft begibt, um seinen Onkel auf einer entlegenen Insel zu besuchen, bevor er ein Amt in der Stadt anzutreten hat. Seine unbeschwerte Kindheit in äusserst liebevoller Umgebung mit Pflegemutter Ludmilla und des jüngeren Mädchens Hanna lassen ihn auf eine vertrauensvolle Zukunft hoffen. Eines will er jedoch nie: heiraten. Dies betont Viktor am Anfang der Geschichte. Wirkliches Ungemach droht im erst auf dem klösterlichen Anwesen seines griesgrämigen Oheims, der ihn barsch und unfreundlich empfängt und etwas Unmögliches von ihm verlangt. Nach einigen Tagen nähern sich die beiden langsam einander an. Den weiteren Verlauf der Erzählung möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Insgesamt erscheint mir die Geschichte an sich nicht im Vordergrund zu stehen. Vielmehr sind es die gewaltigen Naturbeschreibungen und eine mögliche Übertragung auf die Beziehungsgefühle der Menschen, die diese kurze Erzählung ausmachen. Symbolische Bedeutungen und eine Fülle an Motiven lassen sich aus dem Text herauslesen. Erwähnenswert sind zudem die Gegensätze, die immer wieder hervorgehoben werden und das Spannungsfeld des heranwachsenden Viktors ins Zentrum stellen. Es handelt sich um eine Coming-of-Age-Geschichte, auch wenn diese zur damaligen Zeit nicht so benannt wurde. Man kann den Text durchaus unspektakulär und langatmig bezeichnen, jedoch entfaltet sich gerade dadurch eine besondere Wirksamkeit, die heutzutage entschleunigend wirkt und sich durchaus zu lesen lohnt, wenn man sich auf das Werk und Leben dieses Autors einlassen möchte.

Grandiose Naturbeschreibungen

Bewertung am 10.04.2022
Bewertungsnummer: 1693143
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die 1845 erschienene Erzählung des Schriftstellers Adalbert Stifter handelt von Viktor, einem jungen Mann, der sich auf Wanderschaft begibt, um seinen Onkel auf einer entlegenen Insel zu besuchen, bevor er ein Amt in der Stadt anzutreten hat. Seine unbeschwerte Kindheit in äusserst liebevoller Umgebung mit Pflegemutter Ludmilla und des jüngeren Mädchens Hanna lassen ihn auf eine vertrauensvolle Zukunft hoffen. Eines will er jedoch nie: heiraten. Dies betont Viktor am Anfang der Geschichte. Wirkliches Ungemach droht im erst auf dem klösterlichen Anwesen seines griesgrämigen Oheims, der ihn barsch und unfreundlich empfängt und etwas Unmögliches von ihm verlangt. Nach einigen Tagen nähern sich die beiden langsam einander an. Den weiteren Verlauf der Erzählung möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen. Insgesamt erscheint mir die Geschichte an sich nicht im Vordergrund zu stehen. Vielmehr sind es die gewaltigen Naturbeschreibungen und eine mögliche Übertragung auf die Beziehungsgefühle der Menschen, die diese kurze Erzählung ausmachen. Symbolische Bedeutungen und eine Fülle an Motiven lassen sich aus dem Text herauslesen. Erwähnenswert sind zudem die Gegensätze, die immer wieder hervorgehoben werden und das Spannungsfeld des heranwachsenden Viktors ins Zentrum stellen. Es handelt sich um eine Coming-of-Age-Geschichte, auch wenn diese zur damaligen Zeit nicht so benannt wurde. Man kann den Text durchaus unspektakulär und langatmig bezeichnen, jedoch entfaltet sich gerade dadurch eine besondere Wirksamkeit, die heutzutage entschleunigend wirkt und sich durchaus zu lesen lohnt, wenn man sich auf das Werk und Leben dieses Autors einlassen möchte.

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Der Hagestolz

von Adalbert Stifter

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