Famose Vögel

Famose Vögel

90 heimische Vögel, beobachtet und beschrieben vom FALTER-Vogel-Wart

Buch (Gebundene Ausgabe)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

6926

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2023

Illustrator

Silvia Ungersböck

Verlag

Falter Verlag

Seitenzahl

224

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

6926

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.04.2023

Illustrator

Silvia Ungersböck

Verlag

Falter Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,5/14,2/2,5 cm

Gewicht

527 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85439-715-1

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Der ZilpzalpDer Zilzalp zählt zu den Vögeln, die jede/r schon mal gehört hat, aber nur jene tatsächlich gesehen haben, die es dann schon ein bisschen genauer wissen wollen. Nicht, dass er sonderlich scheu oder schwer zu sichten wäre - wie Nachtigall oder Heckenbraunelle -, aber er ist eben ein klassischer Vertreter jener Spezies, die der englische Journalist, Autor und Birder Simon Barnes mit dem respektlos-hübschen Akronym LBJ bezeichnet hat. Es steht für Little Brown Jobs und wäre ins Bairische in etwa mit "graubraunes Gschwerl" zu übersetzen.Zu den LBJs zählen vor allem Angehörige der Familien der Laubsänger- und Grasmückenartigen von verwaschen-fader Farbgebung, die im Gezweig herumhüpfen und nicht viel hermachen. Ein klassischer Vertreter dieser Spezies ist der Zilpzalp, ein Laubsänger, der sich vom Fitis in Hinblick auf die Handschwingenprojektion unterscheidet. Falls man gerade seine Handschwingenprojektionsschublehre nicht dabei haben sollte, muss man sich auf den Gesang verlassen. Keine Ahnung, wie der Fitis klingt, jedenfalls anders. Der Zilpzalp aber ist - so wie auch der Kuckuck - ein onomatopoetischer Vogel, sprich, er heißt in etwa so, wie er singt oder ruft (auf Englisch: Chiffaff). Der Zilpzalp macht also "zilp" und "zalp" oder "zilp zelp zelp zalp zilp", wie's im Svensson geschrieben steht.Die Frage der korrekten Transliteration mag in Vogelstimmenverschriftlichungsfachkräfteforen für hitzige Debatten sorgen, die meisten werden mit "zilp" und "zalp" das Auslangen finden. Für mich klingt der Zilpzalp ein wenig so, als würde er "Tom's Diner" von Suzanne Vega nachpfeifen wollen, aber nicht sehr weit kommen. Egal. Wer beim Spaziergehen durch Wälder, Parks und Gärten den Zilpzalp einmal gehört hat, wird ihn jedenfalls beim nächsten Mal zweifelsfrei zu identifizieren wissen. Was Vogelstimmen anbelangt, ist er ein Anfängervogel allererster Güte. Und "Den Zilpzalp im Ohr. Erinnerungen eines unterambitionierten Birders" wären ein schöner Titel für die Memoiren, die ich nie schreiben werde.
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