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Klaus Nüchtern

Klaus Nüchtern schreibt als Literaturkritiker, Jazzfan, Kolumnist („Nüchtern betrachtet“) und Vogelfreund vor allem für das Feuilleton der Wiener Wochenzeitung FALTER, das er über zwei Jahrzehnte geleitet hat. Er hat Bücher über Buster Keaton und Heimito von Doderer verfasst, er betreibt das Jazz-Label „Handsemmel Records“, die Literatur-Talkshow „Tea for Three“ (gemeinsam mit Daniela Strigl) und studierte Geschichte. Er ist Träger des Österreichischen Staatspreises für Literaturkritik und des Preises der Stadt Wien für Publizistik.

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Nüchtern betrachtet

Der längstdienende Kolumnist des deutschen Sprachraums (des Sonnensystems?) trotzt der Altersmilde. Klaus Nüchtern scheut sich nicht, die heißen Eisen anzufassen und Themen aufzugreifen, die andere feige liegen lassen. In 90 ausgewählten Prosa-Piecen aus über zehn Jahren erweist er sich als zartfühlender Zeitdiagnostiker. Furchtlos beleuchtet er Phänomene wie Achtsamkeitssprech, Begeisterungsverlustangst oder Eisenbahnalkoholismus, tadelt teuflische Trends wie Burnoutstolz, Glyphenmissbrauch und Bommelhauben für Damen. Er besteigt den Aufzug der Hoffnungslosigkeit und bereist exotische Destinationen wie Augs-, Würz- und Regensburg; er herzt den Pfeifhasen, basht Lars Eidinger und träumt vom Wachtelkönigmonitoring mit Saoirse Ronan.Ergänzt wird dieses wilde, witzige, kluge Panorama durch zahlreiche Illustrationen von Tex Rubinowitz. Eröffnende Worte finden Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek und Popspezialist Gerhard Stöger.
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Buch (Gebundene Ausgabe)

25,50€

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