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Zurück zum Mond Der nächste große Schritt für die Menschheit

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.05.2023

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/15/3,1 cm

Gewicht

470 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Doro Siebecke + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-675-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.05.2023

Verlag

Finanzbuch Verlag

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,8/15/3,1 cm

Gewicht

470 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Doro Siebecke
  • Norbert Juraschitz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95972-675-7

Herstelleradresse

Finanzbuch Verlag
Türkenstraße 89
80799 München
DE

Email: produktsicherheit@ullstein.de

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Philipp Brandstötter

Thalia Linz – Landstraße

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4/5

Der Mond ruft erneut nach uns

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 1971 hat zum letzten Mal ein Mensch den Mond betreten. Im Rahmen des „Apollo“ Programms waren es die Vereinigten Staaten von Amerika, die es vor der Sowjetunion geschafft haben, unseren nächstgelegenen Himmelskörper als Erste zu betreten. Neil Armstrong, der erste Mann am Mond, hat sich damit einen Platz in der Geschichte gesichert. Auch wenn er sich in den letzten Jahren vollkommen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und lieber anderen Astronauten den Auftritt vor der Kamera überlässt. Auch mehrere Nachfolgemissionen verliefen erfolgreich, doch wie so viele andere Herausforderungen der Menschheit auch, war das Interesse da schon bei Weitem nicht mehr da. In der Zwischenzeit hat sich auf der Welt viel getan und das Hauptaugenmerk der Weltgemeinschaft konzentrierte sich in den letzten Jahren auf neue Herausforderungen unserer Zeit. Seien es Pandemie, Inflation oder Krieg in der Ukraine. Nun jedoch stehen wir, davon ist Joseph Silk, der Autor des hier vorliegenden Buches, an einer neuen historischen Schwelle. Zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten versuchen gleich mehrere Länder den ersten Schritt auf den Mond zu setzen. Neben den Vereinigten Staaten und Russland sind dies nun auch andere Länder wie China, Indien oder auch Brasilien. Auch Staatengemeinschaften wie die ESA, die Europäische Weltraumbehörde, versuchen es gemeinsam, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Der Astrophysiker stellt in einem Buch verschiedene Projekte vor, wie die konkurrierenden Länder es probieren möchten, erneut einen Menschen auf den Mond zu schicken. Die Herangehensweisen sind sehr unterschiedlich und werden sehr detailliert beschrieben. In den meisten Fällen eint sie nur das eine Ziel. Vor den anderen Ländern auf dem Mond nach Bodenschätzen zu schürfen. Die langfristige Besiedlung des Mondes aufgrund von immer stärker werdenden Klimafolgen oder die Platzverknappung bei bewohnbaren Landstrichen auf der Erde spielen dabei in den meisten Fällen nur eine kleinere Rolle. Auch das Budget, das die verschiedenen Staaten ihren jeweiligen Raumfahrtbehörden zur Verfügung stellen, liegt teilweise in astronomischem Abstand zueinander, weiß Herr Silk zu berichten. Während etwa Indien und Brasilien versuchen in erster Linie direkt auf den Mond eine neue Station zu etablieren, geht China einen völlig anderen Weg. Sie wollen als erstes Land der Erde eine eigene Weltraumbasis errichten und dann den Mond als Sprungbrett zum Mars zu nutzen. Der Mond an sich dient hier nur als Zwischenparkplatz und zugleich als Ausgangsbasis für den Abbau wertvoller Rohstoffe. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht wie viele unterschiedliche seltene Erden in den kleinen Mondproben, welche noch die Apollo Astronauten mit nach Hause nehmen, enthalten sind. Stellenweise ist es ein sehr anspruchsvolles Buch, vor allen in jenen Abschnitten, in welcher er davon erzählt wie das Universum an sich entstanden ist. Das macht das Lesen mitunter doch etwas mühsam und ist kein Vergleich zu deutschsprachigen Autoren wie Harald Lesch oder Harald Zaun. Diesen gelingt es in diversen Büchern doch besser komplexe kosmologische Themen verständlich für jedermann darzulegen. Interessant zu lesen, aber eben an vielen Stellen zu anspruchsvoll für mich. Eindeutig für eine gehobene Leserschaft geeignet. Dennoch interessante und neue Einblicke in ein sehr komplexes Thema.
  • Philipp Brandstötter
  • Buchhändler/-in

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4/5

Der Mond ruft erneut nach uns

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Jahr 1971 hat zum letzten Mal ein Mensch den Mond betreten. Im Rahmen des „Apollo“ Programms waren es die Vereinigten Staaten von Amerika, die es vor der Sowjetunion geschafft haben, unseren nächstgelegenen Himmelskörper als Erste zu betreten. Neil Armstrong, der erste Mann am Mond, hat sich damit einen Platz in der Geschichte gesichert. Auch wenn er sich in den letzten Jahren vollkommen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat und lieber anderen Astronauten den Auftritt vor der Kamera überlässt. Auch mehrere Nachfolgemissionen verliefen erfolgreich, doch wie so viele andere Herausforderungen der Menschheit auch, war das Interesse da schon bei Weitem nicht mehr da. In der Zwischenzeit hat sich auf der Welt viel getan und das Hauptaugenmerk der Weltgemeinschaft konzentrierte sich in den letzten Jahren auf neue Herausforderungen unserer Zeit. Seien es Pandemie, Inflation oder Krieg in der Ukraine. Nun jedoch stehen wir, davon ist Joseph Silk, der Autor des hier vorliegenden Buches, an einer neuen historischen Schwelle. Zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten versuchen gleich mehrere Länder den ersten Schritt auf den Mond zu setzen. Neben den Vereinigten Staaten und Russland sind dies nun auch andere Länder wie China, Indien oder auch Brasilien. Auch Staatengemeinschaften wie die ESA, die Europäische Weltraumbehörde, versuchen es gemeinsam, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Der Astrophysiker stellt in einem Buch verschiedene Projekte vor, wie die konkurrierenden Länder es probieren möchten, erneut einen Menschen auf den Mond zu schicken. Die Herangehensweisen sind sehr unterschiedlich und werden sehr detailliert beschrieben. In den meisten Fällen eint sie nur das eine Ziel. Vor den anderen Ländern auf dem Mond nach Bodenschätzen zu schürfen. Die langfristige Besiedlung des Mondes aufgrund von immer stärker werdenden Klimafolgen oder die Platzverknappung bei bewohnbaren Landstrichen auf der Erde spielen dabei in den meisten Fällen nur eine kleinere Rolle. Auch das Budget, das die verschiedenen Staaten ihren jeweiligen Raumfahrtbehörden zur Verfügung stellen, liegt teilweise in astronomischem Abstand zueinander, weiß Herr Silk zu berichten. Während etwa Indien und Brasilien versuchen in erster Linie direkt auf den Mond eine neue Station zu etablieren, geht China einen völlig anderen Weg. Sie wollen als erstes Land der Erde eine eigene Weltraumbasis errichten und dann den Mond als Sprungbrett zum Mars zu nutzen. Der Mond an sich dient hier nur als Zwischenparkplatz und zugleich als Ausgangsbasis für den Abbau wertvoller Rohstoffe. Ich wusste bis zu diesem Zeitpunkt nicht wie viele unterschiedliche seltene Erden in den kleinen Mondproben, welche noch die Apollo Astronauten mit nach Hause nehmen, enthalten sind. Stellenweise ist es ein sehr anspruchsvolles Buch, vor allen in jenen Abschnitten, in welcher er davon erzählt wie das Universum an sich entstanden ist. Das macht das Lesen mitunter doch etwas mühsam und ist kein Vergleich zu deutschsprachigen Autoren wie Harald Lesch oder Harald Zaun. Diesen gelingt es in diversen Büchern doch besser komplexe kosmologische Themen verständlich für jedermann darzulegen. Interessant zu lesen, aber eben an vielen Stellen zu anspruchsvoll für mich. Eindeutig für eine gehobene Leserschaft geeignet. Dennoch interessante und neue Einblicke in ein sehr komplexes Thema.

Meinung aus der Buchhandlung

Zurück zum Mond

von Joseph Silk

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