In "Das Zeichen der Vier" entführt Arthur Conan Doyle die Leser in die faszinierende Welt des Detektivliteratur-Genres, indem er erneut den brillanten Detective Sherlock Holmes und seinen treuen Freund Dr. John Watson in einen komplexen Fall verwickelt. Die Geschichte vereint geschickt Spannung, Psychologie und exotische Elemente, während Holmes dem Geheimnis eines verborgenen Schatzes und einer mysteriösen Verschwörung nachgeht. Der literarische Stil ist geprägt von Doyles typischer Präzision und seiner Fähigkeit, atmosphärische Bilder zu schaffen, die den Leser in das viktorianische London hineinziehen. Die Themen Verrat, Loyalität und die Suche nach Wahrheit verleihen dem Werk eine zeitlose Relevanz und reflektieren die gesellschaftlichen Fragen der damaligen Zeit. Arthur Conan Doyle, geboren 1859, war nicht nur ein produktiver Schriftsteller, sondern auch ein medizinischer Doktor, dessen Erfahrungen im medizinischen Bereich ihm halfen, seine Charaktere und Erzählungen mit bemerkenswerter Tiefe zu gestalten. Sein Interesse an Kriminalpsychologie und die eigene Faszination für das Übernatürliche beeinflussten seine literarischen Werke. Doyles Begegnungen mit verschiedenen Kulturen während seiner Reisen flossen ebenfalls in die Handlungen ein und bereicherten die Erzählung, was "Das Zeichen der Vier" zu einem innovativen Werk seiner Zeit macht. Dieses Buch ist eine essenzielle Lektüre für alle Fans der Kriminalliteratur und diejenigen, die sich für die Anfänge des Detektivgenres interessieren. Die fesselnde und geschickt konstruierten Handlung lädt dazu ein, gemeinsam mit Holmes die Puzzlestücke zusammenzusetzen. "Das Zeichen der Vier" ist nicht nur eine kriminalistische Meisterleistung, sondern auch ein tiefgreifendes Porträt menschlicher Motive und Beziehungen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Reinhold
5/5
16.06.2021
eBook (ePUB)
ach, endlich, seufz
Ich muss lange genug darauf warten, diesen Roman als E-Book zu bekommen. Die Gratis-Versionen, die man im Netz bekommt sind meist in so einem bescheidenen Zustand, dass dass Lesen wirklich keinen Spaß macht. Hier bekomme ich hoffentlich eine vernüftige Fassung.
Ich freue mich schon. Heute Abend gehe ich eher zu Bett.
Jörg S.
aus Hamburg
5/5
16.06.2021
eBook (ePUB)
Gute Unterhaltung
Gute, spaßige Unterhaltung.
Hier kann man prima erkennen, wo alle folgenden Detektive ihr Handwerk abgeguckt haben. Erst gibt es eine Person (meist Frau) in Nöten. Dann offenbart sich der getreue Mitkämpfer wie immer als fleißiger aber unterlegener Geselle und am Schluß erfolgt die kongeniale Auflösung durch den Meister darselbst.
So was könnte ich ständig lesen. Ich werde mir auch noch die anderen Holmes-Bücher des Verlags holen.
Martin
aus Kirchheimbolanden
5/5
01.06.2021
eBook (PDF)
Ein Muss für Holmesianer
Klar ist der Hunde der Baskervilles noch bekannter. Aber man darf darüber diesen Roman nicht vergessen.
Ich finde ihn ausgereifter, als die drei anderen Romane mit Holmes.
NiWa
4/5
21.02.2020
eBook (ePUB 3)
Klassisch, britisch und gruselig
Sherlock Holmes hat endlich wieder Kundschaft! Eine junge Frau wendet sich vertrauensvoll an ihn, weil ihr Vater gestorben ist.
"Das Zeichen der Vier" ist der zweite Fall des berühmten Sherlock Holmes mit dem bekannten Dr. Watson an seiner Seite.
Sherlock Holmes und Dr. Watson werden von einer jungen Frau um Hilfe gebeten, weil ihr Vater gestorben ist. Dabei geht es gar nicht um den Tod des Vaters, sondern um eine merkwürdige Nachricht, die sie erreicht hat. Obwohl Holmes den Fall für sich klärt, bevor er überhaupt beginnt, steht das detektivische Duo der jungen Dame zu Diensten, und sie erleben dadurch einen richtig gruseligen Fall.
Erneut musste ich feststellen, dass Sherlock Holmes ein überheblicher Bursche ist, der seine Überlegenheit bei jeder Gelegenheit zur Schau stellt. Meiner Meinung nach hat er richtig Glück, dass er einen Freund wie Dr. Watson gewonnen hat, damit er zumindest etwas Gesellschaft hat.
„Mehr als einmal hatte ich in den Jahren, in denen ich mit ihm in der Baker Street wohnte, bemerkt, dass der ruhigen und belehrenden Art meines Gefährten eine kleine Aufgeblasenheit zugrundelag.“ (S. 11)
Die Handlung ist spannend und gruselig aufgebaut. Sofort nach dem ersten Zusammentreffen mit der jungen Frau, geht es auf eine mysteriöse Fahrt, die sie im Endeffekt zu einem schaurigen Fund führt. Obwohl Holmes ständig beteuert, dass er die Lösung hinter allen Ereignissen schon weiß, liegt es an Watson die Zusammenhänge zu erkennen und für den Leser aufzubereiten. Außerdem fehlt es an Beweisen, die sie in gemeinschaftlicher Manier erarbeiten.
Untermalt wird dieser Fall von einer gruseligen Atmosphäre, weil manche Beteiligte von schauriger Erscheinung sind. Außerdem wird eine Leiche gefunden, zu der es gar keinen Zugang gibt. Ja, ja, sehr mysteriös, und wenn Holmes nicht der Meister der Deduktion wäre, gäbe es sicher keine Erklärung dafür.
Zu guter Letzt wird die Geschichte hinter dem Fall erzählt, die mir fast besser als der Tathergang gefallen hat. Es geht um Verrat, Rache und Politik an entfernten Orten. Mir gefällt, wie kleinste Ereignisse ineinander greifen, und wie dank der Logik von Holmes der winzigste Zusammenhang aufgedeckt wird. Holmes hat eindeutig ein Auge für’s Detail, was ihn auf die gleiche Stufe wie die Ermittler vom CSI hebt, und das in jener Zeit!
Klassisch, britisch und - damals - ermittlungstechnisch auf neuestem Stand, geht Sherlock Holmes auf Mörderjagd. Wer Detektivgeschichten dieser Art mag, wird um „Das Zeichen der Vier“ nicht herum kommen. Angenehmes Lesen und vergnüglichen Ermittlungsspaß!
Chronologische Reihenfolge der Romane und Erzählungen um Sherlock Holmes:
1887 Eine Studie in Scharlachrot
1890 Das Zeichen der Vier
1892 Die Abenteuer des Sherlock Holmes (Erzählungen)
1893 Die Memoiren des Sherlock Holmes (Erzählungen)
1902 Der Hund der Baskervilles
1904 Die Rückkehr des Sherlock Holmes (Erzählungen)
1915 Das Tal der Angst
1917 Seine Abschiedsvorstellung
1927 Sherlock Holmes’ Buch der Fälle
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