Als erste Person of Color und Immigrantin an der Spitze eines Fortune-50-Unternehmens hat Indra Nooyi PepsiCo mit einer einzigartigen Vision und einem tiefen Sinn für das Wesentliche geprägt. Jetzt erzählt sie ihre Geschichte: von ihrer Kindheit und frühen Ausbildung im Indien der 1960er-Jahre über die Yale School of Management bis hin zu ihrem Aufstieg bei Pepsi. Sie berichtet von den Schwierigkeiten, die mit der Bewältigung ihres anspruchsvollen Jobs und der wachsenden Familie einhergingen, aber auch von ihrer Mission, Pepsi zu einem nachhaltigen Unternehmen mit gesunden Produkten zu machen. Und sie erklärt, warum unser aller Wohlstand in der Zukunft entscheidend von einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie abhängt.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
5/5
17.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Eine Frau an der Spitze eins der größten Unternehmens der Welt
Frauen in Führungspositionen sind leider nach wie vor die Ausnahme. Egal welche Unternehmensgröße die Firma hat, mit fast 90prozentiger Wahrscheinlichkeit ist ein Mann der Chef im Haus. Positive Beispiele für Unternehmen mit einer weibliche Führungskraft findet man daher nur sehr selten. Im Falle eines Internationalen Konzerns erst recht nicht, sollte man meinen. Doch man muss nur etwas genauer suchen, um hier Personen zu finden, welche hier die Ausnahme von der Regel sind. Eines der Vorzeigeunternehmen, welche man schon kennen sollte, ist das „Fortune-50-Unternehmen“ Pepsi Cola - Im Buch übrigens meistens schlicht „PepsiCo“ genannt was bei uns im deutschen Sprachraum nicht üblich ist.
PepiCo ist schon viele Jahre lang das direkte Gegenstück zum, bei uns viel bekannteren, Coca Cola - Auch hier mit wechselnden Personen an der Spitze. Einer der bekanntesten Investoren war in den letzten Jahren Warren Buffett. Doch PepiCo unterscheidet sich gleich in mehreren Punkten ganz gravieren von Coca Cola, das wusste ich bis zur Lektüre dieses Buch nicht. CEO, also auf Deutsch Vorstandsvorsitzende, ist Indra Nooyi, eine indischstämmige Unternehmerin, die hier ihre Berufserfahrung aus fast vierzig Jahren Arbeitsleben weitergibt. Als erste, wie es heute so schön heißt, „Person of Color“, ist sie die Chefin über tausende von Mitarbeiter/innen in vielen Ländern der Erde. Es gibt übrigens noch einige Nationen, die dieses Getränk und alles was dazugehört, ablehnen.
Fast der komplette erste Teil ihres sehr persönlich geschriebenen Buches beschäftigst sich mit ihrer indischen Abstammung. Aufgewachsenen in einer mittleren Großstadt Indiens namens „Madras“, hatte sie zusammen mit ihrer Schwester Chandrika eine glückliche Kindheit. Ihre Eltern waren schon in den 1960er Jahren für indische Verhältnisse sehr wohlhabend und besaßen ein Mehrfamilienhaus. Das ist bei uns im deutschsprachigen Raum nach wie vor nicht üblich, im indischen Kulturkreis jedoch damals schon gängig. Zusammen mit ihren Eltern und ihren Großeltern lernt sie sehr bald die indische Kultur ihres Landes kennen und lieben. Das merkt man immer wieder auch im späteren Leben, wie sehr sie die indische Kultur in ihrer Zeit in den USA vermisst.
Die Autorin durchläuft, so erfährt man, eine klassische Grundschulausbildung mit anschließendem Studium. Das mag für heutige Maßstäbe eher wenig spektakulär klingen, war aber auch in Indien lange nur männlichen Studenten vorbehalten. Nur durch den Einfluss ihrer Eltern und diverser Beführworter konnte sie auch bereits bald nach ihrem Abschluss erste Berufserfahrungen bei den indischen Großunternehmen in der Textilbranche sammeln. Das war schon vor Jahrzehnten ein wichtiger Wirtschaftszweig und als direktes Gegenstück zu chinesischen Billigprodukten gedacht. Man erfährt sehr viel aus der vor-digitalen-Ära, als Maschinen noch mit Hand betrieben wurden und teilweise noch bis zur Jahrtausendwende so gearbeitet wurde.
Als die Autorin ein Angebot der „Boston Consulting Groop“, kurz BCG, bekommt, wird zuerst ihre Familie um Erlaubnis gefragt, ob denn die Tochter in den USA studieren darf. Auch ihre ältere Schwester sowie ihr Bruder und nach Jahren noch die Mutter werden ihr in das nordamerikanische Land folgen. Sie erzählt wie man mit zwei kleinen Mädchen eines der größten Unternehmen der Welt leiten kann, samt persönlicher und wirtschaftlicher Rückschlage und zahllosen Dienstreisen vor allem nach Europa. Ein sehr fesselnder Bericht über fast fünfzig Jahre Berufserfahrung mit allen Sonnen- und Schattenseiten.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.