Produktbild: Saubere Zeiten

Saubere Zeiten Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

381

Maße (L/B/H)

3,6/12,5/21,5 cm

Gewicht

493 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03890-8

Beschreibung

Rezension

»Ein fesselnder Roman. Virtuos. Imposant.« ("hr 2 Kultur")
»Eine spannende Lektüre, schnörkellos und temporeich geschrieben.« ("SWR 2")
»Dieser Familienroman, in dem die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen im Mittelpunkt steht, ist vor allem eines: spannend.« ("SR 2 Kulturradio")
»Ein grandioser Vater-Sohn-Roman und die dramatische Geschichte einer Unternehmensfamilie - herausragend lebendig erzählt.« ("Buch-Magazin")
»Wunn erzählt eine mitreißende Geschichte über Familie, Erfolg, Schuld und Sprachlosigkeit zwischen den Generationen, Geheimnisse und unglückliche Liebe.« ("Handelsblatt")
»Wunn schafft es, diese dramatische Geschichte spannend und lebendig zu
erzählen. Das zieht einen sofort in seinen Bann.« ("Iserlohner Kreisanzeiger")
»Die Vater-Sohn-Geschichten in diesem Roman haben mich sehr berührt.« Daniel Kaiser, Podcast eat.READ.sleep ("NDR Kultur")
»[...]ein lesenswertes Buch über Sprachlosigkeit und Schuld und die heilende Kraft der Erinnerung.« ("Trierischer Volksfreund")
»›Saubere Zeiten‹ ist ein Pageturner, der in schnörkelloser Sprache das Drama einer Familie vor deutscher Zeitgeschichte erzählt.« ("dpa")
„Ein starker, warmer Vater-Sohn-Roman“ ("STERN")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.02.2023

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

381

Maße (L/B/H)

3,6/12,5/21,5 cm

Gewicht

493 g

Farbe

Beige / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03890-8

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Deutschland
Email: info@aufbau-verlage.de
Url: www.aufbau-verlag.de
Telephone: +49 30 283940
Fax: +49 30 28394100

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  • Bewertung

    5/5

    03.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unverfänglich, klar, sauber

    Andreas Wunns Schreibstil ist nüchtern und klar und er führt uns damit durch die Suche des Protagonisten nach Antworten auf Fragen zu der Vergangenheit seiner Familie und dem plötzlichen Verlust des Vermögens, welches sich sein Großvater durch die Erfindung eines Waschpulvers angeeignet hatte. Wie bereits erwähnt, für mich macht Wunns Erzählweise das Buch empfehlenswert, da dieser komplizierte Gefühlslagen sehr pointiert und wenig affektiert ausdrückt.

  • Heidrun

    aus Klingenberg

    5/5

    11.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Familiengeschichte

    Der Klappentext fast das Buch gut zusammen. In der Gegenwart wird die Geschichte von Jacob Auber chronologisch erzählt. Dazwischen gibt es immer wieder Rückblenden, aus Sicht verschiedener Personen erzählt. Die Rückblenden fließen in den Text ein und werden nicht explizit erwähnt. Dadurch muss man am Buch dranbleiben. Der Schreibstil ist einfach aber sehr angenehm zu lesen. Es ist so als würde dir ein Freund seine Lebensgeschichte erzählen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Deshalb gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Bewertung

    aus Großefehn

    5/5

    16.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht ganz sauber

    Es ist Andreas Wunn`s Debütroman, der die Geschichte einer Unternehmerfamilie erzählt. Zum Inhalt: Vor dem Krieg hat der Großvater Theodor Auber als Drogist ein Waschmittel entwickelt und damit ein Imperium aufgebaut. Jakob Auber, Enkel des Firmengründers ist der Protagonist des Romans „Saubere Zeiten“ der als Journalist in Berlin tätig ist. Als er erfährt, dass Hans Auber, sein Vater und Sohn des Firmengründers, nach einem Schlaganfall im Sterben liegt beschließt er, ihn nach einer langen Zeit der Entfremdung zu besuchen und reist ins Haus seiner Eltern nach Trier. Hier wird er mit der Vergangenheit der Familie und seiner eigenen Kindheit konfrontiert. Es sind schmerzliche Erinnerungen die wieder wach werden. Besonders einschneidend erinnert er sich, wie er den Tod seiner Mutter, ein paar Monate nachdem er eingeschult worden war, erlebt hat. Neben schriftlichen Aufzeichnungen findet er im Haus auch zahlreiche Tonbandaufnahmen seines Vaters. Das Abhören der Tondokumente stellt im Nachhinein eine besondere Beziehung zum Vater her. Besonders deutlich wird ihm das gefühllose, sogar herzlose Verhältnis seines Vaters zu dessen Eltern. Aber auch die zerrüttete Beziehung innerhalb der Unternehmerfamilie und der rücksichtslose Umgang mit dem jüdischen Vorbesitzer der Drogerie während der NS-Zeit. Immer wieder taucht die Figur der Jüdin Bella auf, die in diesem Roman eine Schlüsselfigur darstellt. In diesem Zusammenhang wird der nicht gerade saubere Charakter der Familie Auber entlarvt. Fazit: Der Roman ist auch eine Art Zeitgeschichte, deckt aber nicht alle Hintergründe dieser Zeit auf. Er erzählt viel über die Person Jakobs, die versucht, anhand der Familiengeschichte mehr über seine eigenen Beziehungen und Gefühle zu erfahren. Über seine gescheiterte Ehe mit Sophie über sein Verhältnis zu seinem Sohn Oskar, und nicht zuletzt über seine Freundschaften zu Teresa und Ben. Überhaupt ist es ein Roman über eine gefühlskalte Vater-Sohn –Beziehung und über viel Unausgesprochenes. Der Schreibstil ist flüssig und die einzelnen Kapitel sind übersichtlich gegliedert. Ein Buch, das zum Selbstreflektieren anregt.

  • Bewertung

    5/5

    14.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    ein großer Roman über Väter und Söhne, den Aufstieg und Fall einer Familie und den Blick auf die deutsche Geschichte

    Auch wenn die Ausgangssituation eines sterbenden Verwandten und unausgesprochene Geheimnisse, die mit dem Verlust ans Tageslicht kommen nicht sonderlich neu ist, hat Wunn hier eine Geschichte erschaffen, die sehr intensiv daherkommt. Wunn beteuert zwar in seiner Anmerkung, dass diese Geschichte bis auf einzelne Fakten, die seinen Großvater und die Erfindung des Waschmittels betreffen, rein fiktiv ist und dennoch bleibt er seiner journalistischen Rolle treu, nimmt die Leser*innen mittels Jakobs Recherche, Tonbandaufnahmen und Tagebucheinträgen mit auf eine sehr nahbare Entdeckungsreise durch die Familiengeschichte der Aubers und erschafft damit den Eindruck, als könnte es wirklich seine eigene Spurensuche gewesen sein. Einzig die sehr detaillierten Ausschmückungen und Handlungen ließen mich anfangs nicht immer an das Nacherzählen dieser Aufnahmen glauben, aber ohne diesen Gedanken hat mich die Handlung wirklich gepackt. Es handelt sich bei "Saubere Zeiten" um einen großen, einnehmenden Roman über eine Familie, die in Zeiten des deutschen Wirtschaftswunders Aufstieg und Fall erlebt, 'Sprachlosigkeit vererbte', mit vielen Verlusten umgehen und so einiges ertragen musste. Für mich ein ganz besonderes Buch, ein Stück weit deutsche Historie und eine sehr mitreißende Vater-Sohn-Geschichte... Eine große Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Stuttgart

    5/5

    12.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Verwicklungen und Geheimnisse

    Jakob Auber erfährt, dass sein Vater im Sterben liegt. Er macht sich auf den Weg nach Trier, in das Zuhause seiner Kindheit. Dort findet er Unterlagen zur Vergangenheit seiner Familie und beginnt, sich näher damit zu beschäftigen. Sein Großvater Theodor Auber war beruflich sehr erfolgreich in der Wirtschaftswunderzeit Deutschlands, er erfand ein besonders effizientes Waschpulver. Doch so erfolgreich er war, verlor er den gesamten Reichtum unter ungeklärten Umständen. Jakobs Nachforschungen führen ihn zurück in die Tage der Judenverfolgung im Dritten Reich, aber auch nach Rio de Janeiro in der heutigen Zeit. Es ist eine spannende Geschichte über mehrere Jahrzehnte, die Jakob Auber hier ausgräbt. Weder sein Vater noch sein Großvater hatten viel erzählt über Ereignisse aus der Geschichte der Familie. Nun findet Jakob viele Erklärungen für all das, was die Familie geprägt hat, und gräbt sogar noch ein großes Familiengeheimnis aus. Der Leser erfährt die Geschichte aus Jakobs Sicht, mit den Ergebnissen in der Reihenfolge, wie Jakob sie aufdeckt. Das sorgt für viel Spannung, denn erst zum Schluss wird ein entscheidendes Puzzleteil dieser Geschichte gefunden. Die Charaktere der Erzählung erscheinen sehr authentisch. Auch wenn der Autor sich an die Geschichte seiner Familie angelehnt hat, ist ein guter Teil Fiktion dabei. Doch die Geschehnisse in diesem Buch erscheinen äußerst glaubwürdig. Es könnte tatsächlich so geschehen sein! Mich hat diese Geschichte mit ihren Verwicklungen und Geheimnissen, die aufgedeckt werden wollen, sehr gut unterhalten können. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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