Emily hat sich gerade frisch getrennt und zieht zu ihrer Schwester in die Kleinstadt Willow Creek, um diese nach einem Unfall zu pflegen. Durch ihre Nichte wird sie in die Renaissance Faire als Freiwillige verstickt. Proben jeden Samstag und den ganzen Sommer über an den Wochenenden verkleidet durch den Wald rennen? So hat sie sich ihre Zeit bei ihrer Schwester nicht vorgestellt. Da kann ihr der griesgrämige Englischlehrer, der für das Event verantwortlich ist, gestohlen bleiben. Wenn sie nur nicht immer an ihn denken müsste, vor allem wenn er ihr in seinem Piratenkostüm auf der Veranstaltung über den Weg läuft. Denn dort verhält sich Simon viel freier und achtet nicht kleinlichst auf jedes Detail. Eigentlich wollte Emily wieder fort sobald ihre Schwester wieder alleine zurechtkommt, und doch fühlt sie sich in Willow Creek immer wohler.
Das Buch war perfekt für den Urlaub und den Sommer, da der Großteil des Buches selbst im Sommer spielt. Und es war einfach so eine süße Geschichte. Das Buch ist aus Emilys Sicht geschrieben und so haben wir auch ihren Wissenstand. Die anderen Bewohner kennen die Renaissance Faire schon seit Jahren und haben ihre Insiderwitze und kennen die Abläufe. Es war schön, das alles nach und nach kennenzulernen. Ich habe noch nichts Vergleichbares gelesen und habe mir auch Bilder solcher Märkte angesehen. Für mich ist es vielleicht am ehesten vergleichbar mit den Mittelaltermärkten auf den Weihnachtsmärkten, auf denen ich schon war. Die Idee war für mich einfach erfrischend anders und hat mir beim Lesen viel Spaß bereitet. Es spricht dabei aber auch noch ernstere Themen an und ist nicht nur eine RomCon (Simons Gründe die Renaissance Faire zu leiten).
Das Cover vom ersten Band gefällt mir farblich richtig gut. Dieses grün/türkis trifft genau meinen Geschmack.
Sabrina
aus Wien
5/5
13.09.2019
Buch (Taschenbuch)
All's Faire in Love and War
This year I've had really good luck when it comes to reading debut novels. Jen DeLuca's "Well Met" is just the latest one that had me totally enraptured.
As of late, Emily hasn't had the best of luck when it comes to her private life. When she moves in with her injured sister and takes over her niece's life as the appointed Adult in Charge things finally start to look up again. Even the Renaissance Faire she agrees to participate in helps lifting her spirits. If only Simon, one of the teachers involved, wouldn't constantly ruffle her feathers...
This romantic comedy is one of the most enrapturing ones I've ever read. I love the concept, the setting, the characters and their interactions.
Cards on the table, I am a huge fan of the hate-to-love-trope, but I've rarely seen it executed as well as in this case. It comes across authentically and not only caused me to laugh out loud at numerous occasions, but also made me root for the pair from their very first interaction. Their chemistry is off the charts!
The Faire as a setting and the role-playing therein add to the novel's fun factor in ways I did not anticipate.
Ultimately, "Well Met" is not just about the love story, though. It's about family, friendship and standing up for oneself, which makes it so much more well-rounded and real.
If you are a fan of romantic comedies, I highly recommend you read this book. It really is one of the best ones out there.
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5/5
11.11.2023
Buch (Taschenbuch)
Well Met
Nachdem ich meinem Kollegen in der Buchhandlung erzählt habe, dass mein derzeitiges Leseprojekt Romance Novels sind (die ich normalerweise sehr selten lese) und ich noch auf der Suche nach Empfehlungen bin, hat er “Well Met” vorgeschlagen. Dass der Schauplatz ein Mittelaltermarkt ist, hat mich sofort begeistert, zum einen, weil mein Herz für Phantastik und Ungewöhnliches schlägt, zum anderen, weil Mittelaltermärkte eine Vielzahl an Möglichkeiten für eine gute Story bieten.
Nachdem ich zuvor zwei Bücher von Elena Armas gelesen hatte, hat Jen DeLuca es sicherlich im Vergleich nicht leicht gehabt. Die Romance Novels von Elena Armas sind auch Slowburn-Bücher, aber ich fand ihren Wortwitz schon um einiges charmanter und konnte mich in die Charaktere von “The Spanish Love Deception” und “The American Roommate Experiment” viel besser einfühlen als in die Protagonist*innen von “Well Met” Emily und Simon. Insbesondere Simon empfand ich als sehr unnahbar und irgendwie unerreichbar. Warum sich Emily am Anfang überhaupt die Mühe macht, ihn besser kennen zu lernen, habe ich bis zum Schluss nicht ganz verstanden, aber wo die Liebe hinfällt ;-) - und am Ende hat's ja dann doch gepasst und war auch stimmig.
Trotz dieser kleinen Hürden mochte ich die Story von Anfang an. Ich mochte die Schreibweise der Autorin, ich mochte die Charaktere und ich mochte insbesondere das Setting. Was ich – nach der vorherigen Lektüre von etwa 15 Liebesromanen – besonders mochte, war die Tatsache, dass Simon weder “six foot four”, noch breitschultrig, noch exorbitant reich ist, sondern schlappe 1,80m mißt und Lehrer ist. Ich kann nicht sagen, wie sehr mich diese 3 vollkommen unwichtigen Details entzückt haben, nachdem ausnahmslos jeder Mann in all den anderen Romance Novels mindestens 1,90 war – und die Damen dazu alle zwischen 1,50 und 1,60m.
Ich hatte wirklich viel Spaß mit “Well Met” und ich verteile guten Gewissens 5 Sterne dafür. Leider muss ich sagen, dass mich ausnahmslos keiner der Nebencharaktere so fasziniert hat, dass ich das Bedürfnis verspürt hätte, die Nachfolgebände der Reihe zu lesen. Stacy, Mitch und April wurden ja bereits in “Well Met” vorgestellt, aber eigentlich interessiert mich eher weniger, was weiter diesen Nebenrollen passiert -> was z.B. Bei den Romanen von Ali Hazelwood, B.K. Borison oder Elena Armas nicht der Fall war. Aber das ist nur meine persönliche Meinung, Kolleg*innen von mir haben sehr wohl auch die Nachfolgebände gern gelesen!
Erotikfans werden bei “Well Met” nicht auf ihre Kosten kommen, aber wer Slowburn, Enemies-to-lovers, Geplänkel (Banter) und ungewöhnliche Umgebungen mag, wird diesen quirligen Roman mögen!
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