Produktbild: Die schmutzige Frau

Die schmutzige Frau Ein Trennungsroman, der changiert zwischen Unsicherheit, Rebellion und Einsamkeit

6

12,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.01.2023

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

7517 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492604178

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

26.01.2023

Verlag

Piper ebooks

Seitenzahl

176 (Printausgabe)

Dateigröße

7517 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783492604178

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  • yellowdog

    4/5

    26.01.2023

    eBook (ePUB 3)

    Die Wohnung und sieben Geschichten

    Eine Frau lebt alleine in einer Wohnung und schreibt. Ihr Mann besucht sie gelegentlich. Annette Pehnt zeigt in ihrem Roman Die schmutzige Frau einen Zustand der Isolation und den Endzustand einer Beziehung. Sie nutzt dazu eigenwillige sprachliche Mittel und streut zwischen dieser Zustandsbeschreibung mehrere kleine Geschichten. Auffällig am Buch ist auch das gemalte Cover, dass eine Frau von hinten auf einem Balkon zeigt. Das vermittel schon eine gewisse Nachdenklichkeit, die dann auch im Text zu finden ist.

  • Bewertung

    4/5

    12.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Regt zum Nachdenken an

    Ein Roman, der aufgebaut ist wie ein ewig langes Gedicht, das einen mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt. Eine leise Emanzipationsgeschichte die zum Nachdenken anregt. Man bekommt einen Einblick in die Gedanken einer Frau, die ihre Wohnung nicht verlässt. Was dies für Gründe hat und ob diese ganz freiwillig sind, wird im Laufe der Geschichte subtil eingestreut.

  • Lust_auf_literatur

    4/5

    28.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    leise Emanzipationsgeschichte

    Das ist weniger ein Roman, als ein literarisches Experiment. Eine Frau, alleine in einer Wohnung. Sie verlässt die Wohnung nie, hat keine Verbindung zu Außenwelt mehr. Ab und zu kommt Meinmann vorbei, um…ja um was? Wieviel von diesem Arrangement ist freiwillig, wieviel aufgezwungen? Die Frau als zu Hause wartende Männerfantasie? In wie vielen Beziehungen begrenzen toxische Abhängigkeiten einen Part auf einen immer kleiner werdenden Wirkungsradius? Es gibt keinen wirklichen Grund, der die Frau daran hindert die Wohnung zu verlassen und das Arrangement zu beenden. Auf der Suche nach einem Motiv für dieses unterwürfige Verharren stoße ich auf allerlei Minderwertigkeits- und Unterlegegnheitsgefühle Meinemmann gegenüber. Ist es das was Pehnt mit dem Adjektiv „schmutzig“ symbolisiert? Der Schmutz als Stellvertretter für alles was Männern an einer Frau nicht gefallen könnte, eigener Wille und Widerspruch? Ein Gefühl von Scham, das sich nicht abwaschen lässt? „ ü , ö“ „ , , “ Pehnt lässt ihre Erzählerin Geschichten schreiben, die autofiktional (?) geprägt sind, dadurch findet ein leiser, innerer Emanzipationsprozess statt „ , “ doch sie stellt fest, genau das ist sie. Schlimmer noch, „ , “ Ich glaube, solches devote Verhalten schon bei Frauen gegenüber (ihren) Männern in meinem Umfeld erlebt zu haben. Dieses Verstummen, um den Männern das Wort zu überlassen. Dieses Verschwinden aus der Öffentlichkeit. Dennoch lese ich in Pehnts Text auch eine Ambivalenz zwischen dem Wunsch, die Verantwortung für sich selbst abzugeben, Meinenmann entscheiden zu lassen und dem Wunsch nach eigenen Entscheidungen. Das bringt mich zum Nachdenken. Ihr seht es schon an meinen vielen Fragezeichen, nichts ist wirklich klar in dieser Geschichte. Und doch spricht mich der Text unglaublich persönlich an. Er resoniert mit alten Ängsten und Erinnerungen in meinem Inneren. Für mich durchaus ein kurzes lesenswertes Literaturvergnügen, das nachdenklich macht und das ich auf Grund seiner speziellen, individuellen Art nicht in Kategorien wie Highlight oder Empfehlenswert einordnen möchte.

  • literaturbine (ehemalige Buchhändlerin Osiander)

    aus Speyer

    4/5

    22.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Stimmt nachdenklich

    Eigentlich möchte sich eine Frau von ihrem Mann trennen. Stattdessen kauft er ihr eine Wohnung, in die sie alleine zieht, sie soll ihren Neigungen nachgehen. Stattdessen fügt sich, wird gelebt durch die Besuche ihres Mannes, verliert sich selber immer mehr. Das Buch stimmt sehr nachdenklich. Sachlich und distanziert wird ohne Namen erzählt, bei der Zeichensetzung fehlt der Punkt am Ende der Sätze. So scheint die Punktlosigkeit die Standpunktlosigkeit der Frau widerzuspiegeln, so dass das eigene Ich dem Zustand kein Ende bereiten kann. Auch nennt sie ihren Mann "Meinmann", scheint sie doch durch die Heirat zu einem Besitz, einem Zusammen geworden zu sein, das nicht zu trennen ist. Die äußere Form spiegelt den Inhalt des Buches wider. Das ist sehr gut gemacht. Gibt es eine Lösung? Warum lässt frau das mit sich machen? Frauenliteratur, die sehr lesenswert ist!

  • Aischa

    aus Kissing

    3/5

    15.12.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr experimentell

    Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, diesen Roman zu bewerten. Nicht zuletzt deshalb, weil ich den Verdacht habe, dass ich nicht alles verstanden habe. Dies beginnt bereits bei der Form: Pehnt hat hier erklärtermaßen einen Versroman veröffentlicht. Ich muss gestehen, dass ich dies ohne entsprechenden Hinweis nicht bemerkt hätte, dass der Text nicht gänzlich in Prosaform geschrieben ist. Wohl aber gibt es einige sprachliche Auffälligkeiten, etwa das Fehlen von Satzzeichen oder die Benennung des Ehemanns der Ich-Erzählerin mit dem Neologismus "Meinmann". Des weiteren finden sich im Roman zwei Ebenen, einerseits die Frau, die in ihrem (selbstgewählten oder geschickt aufgedrängten?) Rückzugsort fernab der Familie lebt, um in Ruhe schreiben zu können, andererseits die von ihr verfassten Geschichten, über eine "schmutzige Frau" die selbst schreibt. Was ist hier Rahmenhandlung und was Binnenerzählung? Ich weiß es nicht. Pehnt thematisiert geschlechtsspezifische Erziehung (Jungs dürfen sich beim spielen schmutzig machen, Schmutz an Mädchen ist schambehaftet) und eine subtil-toxische Beziehung: "Meinmann" ist charismatisch und gewinnend, manipuliert seine Frau aber geschickt, die Grenzen zwischen Zuwendung und Gewalt scheinen fluid. Viele interessante Aspekte also, die mich in ihrer Gesamtheit leider etwas überfordert und verwirrt zurücklassen. Ein sehr interessanter und zugleich schwer zu lesender Roman.

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