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Die schmutzige Frau Ein Trennungsroman zwischen Unsicherheit, Rebellion und Einsamkeit

6

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,5 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07107-9

Beschreibung

Rezension

»Die knappe Sprache entwickelt eine Sogwirkung. Die melancholischen Miniaturen ihrer meist einsamen Ich-Erzähler handeln von Verlusten und Tod, Missverständnissen und Liebe. Lesenswert.« ("Ruhr Nachrichten")
»Ein starkes Stück Gegenwartsliteratur.« ("SWR Kultur - lesenswert")
»Sicher ist, dass die Erzählerin sehr viel versierter ist, als sie zu sein scheint und alles unter Kontrolle hat. So wie Annette Pehnt, die hier gekonnt mit Bildern, Stimmungen, Textsorten, Leerstellen und den Erwartungen der Leserinnen und Leser spielt, und dabei die verrätselte Geschichte einer Selbstermächtigung erzählt.« ("WDR 5 „Bücher“ (Buch der Woche)")
»In vielen Kulturen gelten Frauen traditionell als unrein; bei Pehnt wird der angebliche Schmutz zur eindrucksvollen Metapher für Widerständigkeit und die Weigerung, sich Stereotypen von Weiblichkeit anzupassen. Damit stellt sich Annette Pehnts lesenswerter Roman ›Die schmutzige Frau‹ selbstbewusst in die Tradition der feministischen Literatur einer Marlen Haushofer oder Marlene Streeruwitz.« ("WDR 3 - Lesestoff")
»So wird ›Die schmutzige Frau‹ auch ein kluges Buch über das Schreiben, ohne dass Pehnt ihre nicht zuletzt spannende Geschichte aus den Augen verliert.« ("Frankfurter Rundschau")
»Die Sprache ist die eigentliche Hauptfigur in diesem feinen, ungewöhnlichen Roman über das Scheitern einer Ehe und die Selbstermächtigung durch das Schreiben.« ("Tagesspiegel")
»Der Roman ist mir sehr nahe gegangen. Die 164 Seiten gehen in die Tiefe. (...) Ein wichtiges Buch! Ein gutes Buch! Und sehr schön geschrieben!« ("marie.falou")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2023

Verlag

Piper

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,7/13/2,5 cm

Gewicht

298 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07107-9

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Regt zum Nachdenken an

Bewertung am 12.03.2024

Bewertungsnummer: 2152744

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der aufgebaut ist wie ein ewig langes Gedicht, das einen mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt. Eine leise Emanzipationsgeschichte die zum Nachdenken anregt. Man bekommt einen Einblick in die Gedanken einer Frau, die ihre Wohnung nicht verlässt. Was dies für Gründe hat und ob diese ganz freiwillig sind, wird im Laufe der Geschichte subtil eingestreut.

Regt zum Nachdenken an

Bewertung am 12.03.2024
Bewertungsnummer: 2152744
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Roman, der aufgebaut ist wie ein ewig langes Gedicht, das einen mit einem beklemmenden Gefühl zurücklässt. Eine leise Emanzipationsgeschichte die zum Nachdenken anregt. Man bekommt einen Einblick in die Gedanken einer Frau, die ihre Wohnung nicht verlässt. Was dies für Gründe hat und ob diese ganz freiwillig sind, wird im Laufe der Geschichte subtil eingestreut.

leise Emanzipationsgeschichte

Lust_auf_literatur am 28.02.2023

Bewertungsnummer: 1889817

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist weniger ein Roman, als ein literarisches Experiment. Eine Frau, alleine in einer Wohnung. Sie verlässt die Wohnung nie, hat keine Verbindung zu Außenwelt mehr. Ab und zu kommt Meinmann vorbei, um…ja um was? Wieviel von diesem Arrangement ist freiwillig, wieviel aufgezwungen? Die Frau als zu Hause wartende Männerfantasie? In wie vielen Beziehungen begrenzen toxische Abhängigkeiten einen Part auf einen immer kleiner werdenden Wirkungsradius? Es gibt keinen wirklichen Grund, der die Frau daran hindert die Wohnung zu verlassen und das Arrangement zu beenden. Auf der Suche nach einem Motiv für dieses unterwürfige Verharren stoße ich auf allerlei Minderwertigkeits- und Unterlegegnheitsgefühle Meinemmann gegenüber. Ist es das was Pehnt mit dem Adjektiv „schmutzig“ symbolisiert? Der Schmutz als Stellvertretter für alles was Männern an einer Frau nicht gefallen könnte, eigener Wille und Widerspruch? Ein Gefühl von Scham, das sich nicht abwaschen lässt? „ ü , ö“ „ , , “ Pehnt lässt ihre Erzählerin Geschichten schreiben, die autofiktional (?) geprägt sind, dadurch findet ein leiser, innerer Emanzipationsprozess statt „ , “ doch sie stellt fest, genau das ist sie. Schlimmer noch, „ , “ Ich glaube, solches devote Verhalten schon bei Frauen gegenüber (ihren) Männern in meinem Umfeld erlebt zu haben. Dieses Verstummen, um den Männern das Wort zu überlassen. Dieses Verschwinden aus der Öffentlichkeit. Dennoch lese ich in Pehnts Text auch eine Ambivalenz zwischen dem Wunsch, die Verantwortung für sich selbst abzugeben, Meinenmann entscheiden zu lassen und dem Wunsch nach eigenen Entscheidungen. Das bringt mich zum Nachdenken. Ihr seht es schon an meinen vielen Fragezeichen, nichts ist wirklich klar in dieser Geschichte. Und doch spricht mich der Text unglaublich persönlich an. Er resoniert mit alten Ängsten und Erinnerungen in meinem Inneren. Für mich durchaus ein kurzes lesenswertes Literaturvergnügen, das nachdenklich macht und das ich auf Grund seiner speziellen, individuellen Art nicht in Kategorien wie Highlight oder Empfehlenswert einordnen möchte.

leise Emanzipationsgeschichte

Lust_auf_literatur am 28.02.2023
Bewertungsnummer: 1889817
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das ist weniger ein Roman, als ein literarisches Experiment. Eine Frau, alleine in einer Wohnung. Sie verlässt die Wohnung nie, hat keine Verbindung zu Außenwelt mehr. Ab und zu kommt Meinmann vorbei, um…ja um was? Wieviel von diesem Arrangement ist freiwillig, wieviel aufgezwungen? Die Frau als zu Hause wartende Männerfantasie? In wie vielen Beziehungen begrenzen toxische Abhängigkeiten einen Part auf einen immer kleiner werdenden Wirkungsradius? Es gibt keinen wirklichen Grund, der die Frau daran hindert die Wohnung zu verlassen und das Arrangement zu beenden. Auf der Suche nach einem Motiv für dieses unterwürfige Verharren stoße ich auf allerlei Minderwertigkeits- und Unterlegegnheitsgefühle Meinemmann gegenüber. Ist es das was Pehnt mit dem Adjektiv „schmutzig“ symbolisiert? Der Schmutz als Stellvertretter für alles was Männern an einer Frau nicht gefallen könnte, eigener Wille und Widerspruch? Ein Gefühl von Scham, das sich nicht abwaschen lässt? „ ü , ö“ „ , , “ Pehnt lässt ihre Erzählerin Geschichten schreiben, die autofiktional (?) geprägt sind, dadurch findet ein leiser, innerer Emanzipationsprozess statt „ , “ doch sie stellt fest, genau das ist sie. Schlimmer noch, „ , “ Ich glaube, solches devote Verhalten schon bei Frauen gegenüber (ihren) Männern in meinem Umfeld erlebt zu haben. Dieses Verstummen, um den Männern das Wort zu überlassen. Dieses Verschwinden aus der Öffentlichkeit. Dennoch lese ich in Pehnts Text auch eine Ambivalenz zwischen dem Wunsch, die Verantwortung für sich selbst abzugeben, Meinenmann entscheiden zu lassen und dem Wunsch nach eigenen Entscheidungen. Das bringt mich zum Nachdenken. Ihr seht es schon an meinen vielen Fragezeichen, nichts ist wirklich klar in dieser Geschichte. Und doch spricht mich der Text unglaublich persönlich an. Er resoniert mit alten Ängsten und Erinnerungen in meinem Inneren. Für mich durchaus ein kurzes lesenswertes Literaturvergnügen, das nachdenklich macht und das ich auf Grund seiner speziellen, individuellen Art nicht in Kategorien wie Highlight oder Empfehlenswert einordnen möchte.

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Die schmutzige Frau

von Annette Pehnt

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