Entdecke die fantastische Welt von Jules Verne! Eine Reise um die Erde in 80 Tagen, also in 1.920 Stunden oder 115.200 Minuten – ist das möglich? Auf diese scheinbar aussichtslose Wette lässt sich im Jahr 1872 der exzentrische Gentleman Phileas Fogg ein und setzt dafür sein Vermögen aufs Spiel. »Und wann geht’s los?« – »Sofort.« Gemeinsam mit seinem lebenslustigen Diener Jean Passepartout, 20.000 Pfund im Gepäck und einer beneidenswerten inneren Gelassenheit macht sich Fogg unverzüglich auf den Weg. Es ist der Startschuss zu einem der wohl bekanntesten literarischen Wettläufe gegen die Zeit und der Beginn einer turbulenten Abenteuerreise voll unvorhergesehener Ereignisse. Denn es ist nicht nur die Zeit, die damit droht, die Reisenden einzuholen. Jules Vernes Klassiker der Weltliteratur als einzigartige Schmuckausgabe in einer ungekürzten modernen Übersetzung mit einem lesenswerten Nachwort. 10 informative und aufwendig gestaltete Extras versetzen die Leserinnen und Leser in die Zeit des Romans und nehmen sie mit auf eine Reise in die fantastische Welt von Jules Verne: eine Weltkarte mit der Reiseroute von Phileas Fogg, spannende Informationen zum Zeitgeschehen, eine Whist-Spielanleitung und vieles mehr! Die detailverliebte Gestaltung und fantastische Illustrationen machen diese bibliophile Ausgabe des Klassikers zu einem besonderen Schmuckstück.
Kundinnen und Kunden meinen
4.6/5.0
margaret k.
Thalia Book Circle Community
5/5
24.01.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Abenteuer mit Spannung und Humor
Das Buch lässt sich leicht lesen und man kommt auch sehr schnell in die Geschichte rein. Die Personen werden toll beschrieben, sodass man nicht nur direkt weiß wen man vor sich hat, sondern auch mit ihnen mitfiebern und -fühlen kann. Dabei kommt bei der Reise auch schnell Spannung auf, die in Laufe des Buches noch steigt, weil einem ständig der Zeitdruck vorgehalten wird. Aber auch die unterschiedlichen Etappen der Reise sind super erzählt. Zwar geht die Handlung schnell vorran aber dennoch wird in jedem Land kurz etwas über die Kultur geschrieben, natürlich nach dem damaligen Wissen, und es passiert auch immer etwas interessantes. Dabei erzählt der Autor alles mit einer gewissen Prise britischem Humor, was das ganze Buch noch angenehmer zu lesen macht. Alles in allem habe ich das Buch sehr genossen, weil es einfach Spaß macht es zu lesen. Ich würde es sogar Leuten empfehlen, die sich mit Klassikern vielleicht etwas schwertun, denn das Buch ist super einfach zu lesen und zu verstehen. Bei dieser Ausgabe sind außerdem viele tolle Zusatzinformationen dabei, die auf schöngestalteten Kärtchen und Blättern zwischen den Seiten zu finden sind.
kein.lesezeichen
5/5
13.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unterhaltsamer Klassiker mit tollen Illustrationen
Diese Reise um die Welt hat einfach richtig Spaß gemacht. Die Geschichte war leicht verständlich, unterhaltsam und vermittelte mir einiges an geschichtlichem Wissen. Die Charaktere waren etwas unnahbar, da sie nicht so viel von sich preisgaben, aber dennoch habe ich ihren Weg sehr gern verfolgt. Ich habe mich durch die tollen Illustrationen in der Ausgabe noch näher an der Story dran gefühlt und habe jede Seite für sich genossen. Auch die Wendung am Ende gefiel mir gut, da ich damit überhaupt nicht gerechnet habe. Insgesamt war das ein kurzweiliger Klassiker, der mich gut unterhalten hat.
Bewertung
5/5
05.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein weiteres Highlight vom Coppenrath Verlag
Wie lange braucht man im Jahr 1872, um die Welt zu umrunden? Phileas Fogg ist der Meinung, dass 80 Tage völlig ausreichend sind und geht eine hohe Wette ein. Gemeinsam mit seinem Diener Passepartout macht er sich sofort auf die Reise, ohne zu wissen, dass die Zeit nicht sein einziger Gegner ist.
Der Autor Jules Verne ist wohl den meisten ein Begriff und dennoch habe ich es bisher nicht geschafft, ein Buch von ihm zu lesen. Die Schmuckausgaben vom Coppenrath Verlag war nun ein geeigneter Grund, dieses Versäumnis nachzuholen und die Reise rund um die Welt mit Phileas Fogg zusammen anzutreten. Obwohl ich manche Klassiker eher anspruchsvoll zu lesen finde, war das bei „In 80 Tagen um die Welt“ absolut kein Problem - der Schreibstil war total angenehm und ich habe das Buch komplett in einem Rutsch durchgelesen. Die wunderschöne Gestaltung mit dem zum Cover passenden grünen Farbschnitt wertet das Buch nochmals auf, genauso wie die Zeichnungen und Extras im Innenteil, die für ein gelungenes Leseerlebnis sorgen! Von mir gibt’s eine große Empfehlung für diesen Klassiker und ich freue mich schon darauf, weitere Bücher des Autors zu lesen!
MaWiOr
aus Halle
5/5
26.03.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Eines der abenteuerlichsten…
Eines der abenteuerlichsten und fantastischsten Reisebücher, das vor genau 150 Jahren erschien, ist die Reise um die Welt in 80 Tagen des französischen Schriftstellers Jules Verne (1828-1905). Am 2. Oktober 1872 begibt sich der englische Gentleman Phileas Fogg wie jeden Tag in den vornehmen Reform-Club, wo er sich bei seinem geliebten Whist-Kartenspiel die Zeit vertreibt. In der Herrenrunde wettet er, dass er es schafft, die Welt in 80 Tagen zu umrunden (d.h. in 1920 Stunden oder 115.200 Minuten). Ein Ding der Unmöglichkeit, das ihm keiner der Clubmitglieder zutraut. Doch ein englischer Gentleman macht keinen Spaß. Fogg, der seit Jahren London nicht verlassen hat, beharrt auf der Wette und setzt stolze 20.000 Pfund ein – immerhin die Hälfte seines Vermögens. Die andere Hälfte benötigt er für die Durchführung der Weltreise. Sollte er die Wette verlieren, wäre das sein finanzieller Ruin. Um die Wette aber zu gewinnen, muss er am 21. Dezember 1872 spätestens um 20.45 Uhr wieder im Club sein. Ehe sich Phileas Fogg auf den gewagten Wettlauf gegen die Zeit quer über den Globus begibt, führt der Gentleman selbstverständlich das Kartenspiel zu Ende. Daheim packt er in Windeseile eine Reisetasche mit dem Allernötigsten und besteigt noch am Abend mit seinem französischen Diener Jean Passepartout, den er erst vor ein paar Stunden eingestellt hat, den Zug nach Dover. Von dort setzen die beiden mit der Fähre nach Frankreich über, dann geht es mit dem Zug über Paris nach Brindisi, wo sie das Dampfschiff über Aden nach Bombay durch den Suezkanal besteigen. Die weiteren Stationen sind Allahabad, Kalkutta, Singapur, Hongkong, Shanghai, Yokohama, San Francisco, New York, Queenstown, Dublin und Liverpool. Da es sich um einen Abenteuerroman handelt, gibt es natürlich jede Menge Komplikationen. Ab Suez heftet sich der Geheimagent (Inspektor von Scotland-Yard) Fix an ihre Fersen. Durch seine überstürzte Abreise in London und mit einem Reisesack voller Bargeld gerät Fogg in den Verdacht, der gesuchte Bankräuber zu sein, der die Bank of England um 55.000 Pfund erleichtert hat. Der diensteifrige Fix hält Foggs Wette für ein geschicktes Ablenkungsmanöver. Da aber an den einzelnen Reisestationen kein Haftbefehl aus London eintrifft, kann er die Weiterreise von Fogg und seinem Diener nie verhindern. Also reist er ihnen weiter heimlich nach. In Indien stellt sich dann heraus, dass an der brandneuen Eisenbahnbrücke, die Fogg in seiner Reiseroute hatte, trotz Fertigmeldung in den Gazetten immer noch gebaut wird. (Auch damals gab es schon Fake News.) Kurzentschlossen sattelt er auf einen Elefantenrücken um und rettet nebenbei mit seinem Diener die junge Prinzessin Aouda, die Witwe eines Rajahs, vor dem Scheiterhaufen. Fogg lädt die indische Schönheit ein, ihn auf dem Rest der Weltreise zu begleiten. Während sich die Pazifik-Überfahrt mit einem Postschiff ohne nennenswerten Zwischenfall gestaltet (der Stille Ozean rechtfertigt seinen Namen), bringt die Durchquerung des amerikanischen Kontinents immer wieder Zeitverzug, denn die Pacific-Bahn wird entweder von Büffelherden oder von bewaffneten Sioux-Indianern aufgehalten. Als schließlich New York erreicht ist, das nächste Malheur: das Postschiff nach Liverpool ist bereits vor 45 Minuten abgefahren. Für viel Geld bucht Fogg einen kleinen Dampfer und als mitten im Atlantik die Kohle knapp wird, lässt er das hölzerne Oberdeck verfeuern. Angekommen in Liverpool schlägt jedoch Fixens Stunde: der vollstreckbare Haftbefehl ist endlich eingetroffen und Fogg sitzt im Gefängnis. Erst nach Stunden stellt sich heraus, dass der gesuchte Bankräuber bereits verhaftet ist. Trotz Charterns eines Sonderzuges erreicht Fogg London nur mit Verspätung. Fünf Minuten fehlen. Doch am nächsten Tag stellt sich heraus, sie hatten bei der Erdumrundung in östlicher Richtung einen Tag hinzugewonnen. Das hatte der sonst so akribische Fogg einfach übersehen. Die Wette ist doch noch gewonnen und am Ende heiraten Phileas Fogg und Aouda, die sich während der Reise verliebt haben. Dieser Klassiker der Science-Fiktion-Literatur ist jetzt im Coppenrath Verlag in einer wunderbaren Schmuck-Ausgabe erschienen. Die farbige Gestaltung (u.a. roter Buchschnitt) und die zahlreichen Illustrationen machen die Neuerscheinung schon allein zu einem Blickfang und wahren Lesevergnügen. Das Highlight sind aber die beigelegten Extras mit Bildern und Grafiken. Die bibliophile Ausgabe ist eine absolute Empfehlung. Jules Vernes Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ist übrigens in ähnlicher Ausstattung erschienen.
Bewertung
4/5
10.11.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
tolles Abenteuer für Groß & Klein
Mein erster Klassiker! Es liest sich sehr angenehm und hat mir sehr gefallen, der Protagonist wirkt sehr sympathisch obwohl ihn der Autor etwas kühl darstellt. Die Geschichte ist sehr detailliert und hüpft von einem Ereignis zum nächsten. Hier und da hat mir ein Höhepunkt gefehlt, damit war der Autor sparsam. Doch dieses Buch lebt nicht von den punktuell platzierten Höhepunkten sondern von der Geschichte und dem Abenteuer. Motto: Der Weg ist das Ziel! ich habe es gerne gelesen und werde auch andere Bücher von Jules Verne lesen.
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3/5
21.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Wetten dass...?
Dieser Goldbarren der Weltliteratur im wunderschönen Einband der Reclam-Klassiker-Reihe (auf welche sich diese Rezension bezieht) weckt Reise- und Abenteuerlust. Man zittert unentwegt mit den Helden des Werkes (Mr. Fogg und Passepartou) und diversen kurzen Reisegefährten, ob des Gewinnes einer außergewöhnlichen Wette. Neben diversen Fortbewegungsmitteln, technischen Innovationen, fremden Kulturen und Bräuchen, wird den Lesern ganz nebenbei die stoische Ruhe des Mr. Fogg gelehrt. Natürlich spielt auch die Liebe ihre Rolle in dieser Weltenbummlergeschichte. Wer die Abenteuerromane von Karl May gelesen hat, wird dieses französische Pendant gleichermaßen ins Herz schließen.
Jules Verne - Einer der Urväter der modernen Fantastischen Literatur
Jules Verne gehört wohl zu einem der Urväter der modernen Phantastik und als Vielleser stößt man unweigerlich darauf. Viele zeitgenössische Arbeiten, sind inspiriert von Werken von Edgar Allen Poe, Mary Shelley, H.G. Wells oder eben Jules Verne.
Beim Lesen ist es vom Vorteil, dass man es im Kontext des Erscheinungsjahres macht. Manchmal wirkt der Text ein wenig antiquiert und über die Technologie, die darin benützt wird, kann man tatsächlich ein wenig Schmunzeln. Von der Erde zum Mond ist das erste Mal 1865, also 100 Jahre nach der ersten tatsächlichen Mondlandung erschienen und beschreibt, wie der Titel schon verrät, hauptsächlich die Vorbereitung für die Reise von der Erde zum Mond. Es ist das Jahr indem der Sezessionskrieg zu Ende gegangen ist, und hier ist die Geschichte angesiedelt. Auch wenn der beschriebene Flug, nicht durchführbar gewesen wäre, hat Jules Verne viele Details erkannt, die später für die modernen Raumfahrt unumgänglich geworden sind.
Es gibt viele verschiedene Ausgaben und Übersetzungen von „Von der Erde zum Mond“. Diese Rezension bezieht sich auf die Diogenes Ausgabe mit der Übersetzung von William Matheson und den originalen Illustrationen von De Montaut. Letzterer gilt als einer von dreien Illustratoren Vernes Werken. Wer diesem Werk etwas abgewinnen konnte, sollte die Fortsetzung „Reise um den Mond“, das ebenfalls sehr empfehlenswert ist, lesen.
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